{"id":5128,"date":"2019-07-17T09:06:40","date_gmt":"2019-07-17T09:06:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=5128"},"modified":"2019-07-17T09:06:40","modified_gmt":"2019-07-17T09:06:40","slug":"offener-brief-an-humantechnologiecluster-stmk-betr-israelengagement","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=5128","title":{"rendered":"OFFENER Brief an Humantechnologiecluster Stmk betr. Israelengagement"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Wie einschl\u00e4gige Medien berichteten, haben Sie in der Karwoche dieses Jahres an einer Delegation nach Israel teilgenommen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote1sym\" name=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a> Der steirische \u201eHumantechnologie-Cluster\u201c will insbesondere mit Biomed-Unternehmen Israels (Shizim Konzern) Kooperationen durchf\u00fchren. Die Universit\u00e4ten der Steiermark und ans\u00e4ssige Konzerne wie Infineon, AT&amp;S, ams bis hin zur lokalen Klinik Judendorf-Strassengel planen ihre Beteiligung an den Investitionen, die von 5 bis 25 Millionen Euro ausmachen sollen.<!--more--><\/p>\n<p align=\"center\">\n<p align=\"center\"><b>OFFENER BRIEF<\/b><\/p>\n<p>Ergeht per Mail an:<\/p>\n<p>Robert Brugger, ICS Steiermark &#8211; robert.brugger@ic-steiermark.at<\/p>\n<p>G\u00fcnther Schabh\u00fcttl, WKO &#8211; telaviv@wko.at<\/p>\n<p>Barbara Eibinger Miedl, Landesr\u00e4tin &#8211; barbara.eibinger-miedl@stmk.gv.at<\/p>\n<p>Johan Harer, Humantechnologie GF &#8211; johann.harer@human.technology.at<\/p>\n<p>Lars-Peter Kamolz, Med-Uni &#8211; lars.kamolz@medunigraz.at<\/p>\n<p>Peter Riedler, Vizerektor der Karl-Franzens-Uni &#8211; vizerektor.finanzen@uni-graz.at<\/p>\n<p>Werner Leodolter, Kages &#8211; werner.leodolter@kages.at<\/p>\n<p>G\u00fcnter Lackner, Silicon Alps &#8211; guenther.lackner@silicon-alps.at<\/p>\n<p>Stefan Rohringer, Infineon &#8211; alexandra.wachschuetz@infineon.com<\/p>\n<p>Peter Grieshofer, Klinik Judendorf Strassengel &#8211; peter.grieshofer@klinik-judendorf.at<\/p>\n<p>Von:<\/p>\n<p>Steirischer Friedensplattform\/Pal\u00e4stina Solidarit\u00e4t Steiermark<\/p>\n<p>friedensplattform@gmx.at<\/p>\n<p>www.friedensplattform.at<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Guten Tag!<\/p>\n<p>Wie einschl\u00e4gige Medien berichteten, haben Sie in der Karwoche dieses Jahres an einer Delegation nach Israel teilgenommen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote1sym\" name=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a> Der steirische \u201eHumantechnologie-Cluster\u201c will insbesondere mit Biomed-Unternehmen Israels (Shizim Konzern) Kooperationen durchf\u00fchren. Die Universit\u00e4ten der Steiermark und ans\u00e4ssige Konzerne wie Infineon, AT&amp;S, ams bis hin zur lokalen Klinik Judendorf-Strassengel planen ihre Beteiligung an den Investitionen, die von 5 bis 25 Millionen Euro ausmachen sollen.<\/p>\n<p>Wir wollen sie \u00fcber folgende Fakten aufkl\u00e4ren:<\/p>\n<p>Israel betreibt ein Apartheidregime gegen\u00fcber den Pal\u00e4stinenserInnen. Diese Apartheid umfasst alle Bereiche der Gesellschaft, \u00d6konomie und Politik. Gerade im Bereich Gesundheit, der sich durch hohe moralische Anforderungen auszeichnen sollte, zeigt sich diese Apartheid in einer erschreckenden Form: Dem biopolitischen und nekropolitischen Projekt, das auf den K\u00f6rper der pal\u00e4stinensischen Frau abzielt.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote2sym\" name=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Biopolitisch, weil ihr K\u00f6rper als demographische Sicherheitsbedrohung dargestellt wird. Das von Ayelet Shaked, der weit rechtsstehenden ehemaligen israelischen Justizministerin zustimmend ver\u00f6ffentlichte fb-posting, in dem ein Journalist forderte, auch \u201edie M\u00fctter der M\u00e4rtyrer\u201c zu t\u00f6ten und \u201eihren S\u00f6hnen nachfolgen\u201c zu lassen, sonst w\u00fcrden sie \u201eweitere kleine Schlangen gro\u00dfziehen\u201c <a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote3sym\" name=\"sdfootnote3anc\"><sup>3<\/sup><\/a> dr\u00fcckt diese Politik wohl am deutlichsten aus. Durchgesetzt wird sie strukturell \u00fcber den t\u00e4glichen Terror vor allem durch das israelische Milit\u00e4r, Misshandlungen an Checkpoints, willk\u00fcrliche K\u00f6rperkontrollen und traumatisierende Hausdurchsuchungen.<\/p>\n<p>Die koloniale Gewalt Israels st\u00f6\u00dft pal\u00e4stinensische Frauen in die \u201eZone des Todes\u201c. Sie ist gekennzeichnet durch t\u00e4gliche Drangsalierung, Rassismus, Mangelversorgung, Bedrohung durch SiedlerInnen\/SoldatInnen, Angst um gef\u00e4hrdete Kinder und Angeh\u00f6rige sowie Trauer um jene, die dem Besatzungsregime zum Opfer fielen. Die insgesamt geplant betriebene Verursachung von permanentem traumatischem Stress zielt letztendlich auf die Ausl\u00f6schung von K\u00f6rper und Identit\u00e4t der Pal\u00e4stinenserin.<\/p>\n<p>Viele Dramen spielen sich an israelischen Checkpoints ab, die das widerrechtlich 1967 besetzte Land in zahllose \u201eBantustans\u201c zerteilen. Israelische Beh\u00f6rden und SoldatInnen erteilen nach Willk\u00fcr an Checkpoints Passagierm\u00f6glichkeiten. Zwischen 2000 und 2006 haben 69 Frauen ihre Kinder an Checkpoints geboren.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote4sym\" name=\"sdfootnote4anc\"><sup>4<\/sup><\/a> Manche Frauen verlieren ihre Kinder und\/oder ihr eigenes Leben.<\/p>\n<p>In einem Artikel von 2014 beschreibt die Forscherin Rana Sharif von israelischen Soldaten beschriftete T-Shirts, auf denen zu lesen war: \u201eEin Schuss zwei Tote\u201c, daneben gezeichnet eine schwangere muslimische Frau und \u201eBesser Durex ben\u00fctzen\u201c ebenso mit einer Frau, vor der ein Kind liegt.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote5sym\" name=\"sdfootnote5anc\"><sup>5<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Dreimal hat die israelische Armee Gaza innerhalb von sechs Jahren angegriffen. Der letzte Angriff verursachte gem\u00e4\u00df UN-Angaben 2101 Tote insgesamt, darunter 1460 Zivilisten, davon 493 Kinder und 253 Frauen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote6sym\" name=\"sdfootnote6anc\"><sup>6<\/sup><\/a> Am 4.9.2017 hat eine Hilfsorganisation den Gaza-Streifen f\u00fcr rund eine Million Kinder als nicht mehr bewohnbar eingestuft. Was bedeutet das f\u00fcr diese Kinder, deren M\u00fctter oder schwangere Frauen?<\/p>\n<p>Der Konzern Shizim und seine Start-ups sind Teil dieser Politik. Sie sind israelische Unternehmen und damit Teil eines Systems, das auf strukturellem Rassismus gr\u00fcndet und das Resultat der mehr als 60j\u00e4hrigen v\u00f6lkerrechtswidrigen Landnahme und menschenrechtswidriger Vertreibung ist.<\/p>\n<p>Der Konzern Shizim arbeitet eng mit der Technion-Universit\u00e4t in Haifa zusammen: \u201eDas Technion betreibt seit seiner Gr\u00fcndung intensiv die Erforschung neuer Milit\u00e4rtechnologien und bewirbt stolz seine Partnerschaften mit der R\u00fcstungsindustrie. Zu den Entwicklungen aus j\u00fcngerer Zeit z\u00e4hlt bspw. eine ferngesteuerte Version des IDF D9 Caterpillar Bulldozer, der vorwiegend zum Abriss pal\u00e4stinensischer H\u00e4user eingesetzt wird. Mit dem R\u00fcstungskonzern Elbit, der unter anderem die \u00dcberwachungstechnik f\u00fcr Israels illegale Sperranlage im Westjordanland herstellt, hat das Technion sogar ein eigenes Forschungszentrum gegr\u00fcndet. Und dem Pr\u00e4sidenten von Elbit verlieh das Technion die Ehren-Doktorw\u00fcrde. Es ist daher wenig verwunderlich, dass Technion-Student_innen in ihren Abschlussarbeiten teils direkt Waffenforschung betreiben.\u201c<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote7sym\" name=\"sdfootnote7anc\"><sup>7<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Siedlungen in der Westbank sind gem\u00e4\u00df 4.Genfer Konvention illegitim, weil sie auf pal\u00e4stinensischem Boden gebaut werden. Die vorhergehenden und weiter vor sich gehenden gewaltsamen Zerst\u00f6rungen und die Vertreibungen der ans\u00e4ssigen B\u00e4uerInnen basieren auf der Kollaboration von Armeekr\u00e4ften mit den bewaffneten Siedlern. Immer wieder werden dabei Pal\u00e4stinenserInnen ermordet, wovon in den Medien kaum berichtet wird.<\/p>\n<p>Amnesty International schreibt im Bericht 2017:<\/p>\n<p>\u201eIsraelische Soldaten, Polizisten und Angeh\u00f6rige des Sicherheitsdienstes t\u00f6teten 2017 mindestens 75 Pal\u00e4stinenser aus den besetzten Gebieten einschlie\u00dflich Ost-Jerusalem und f\u00fcnf Pal\u00e4stinenser mit israelischer Staatsb\u00fcrgerschaft. Einige der Opfer wurden in Situationen erschossen, in denen sie Israeli angriffen oder man sie verd\u00e4chtigte, einen Angriff zu beabsichtigen. In vielen F\u00e4llen handelte es sich jedoch um rechtswidrige T\u00f6tungen, da von den Betreffenden \u2013 unter ihnen auch Kinder \u2013 keine unmittelbare Gefahr f\u00fcr Leib und Leben anderer Personen ausging. Einige der Get\u00f6teten wurden allem Anschein nach Opfer au\u00dfergerichtlicher Hinrichtungen, so z. B. Yacoub Abu al-Qi\u2019an, der im Januar 2017 in Umm al-Hiran in seinem Auto von Polizisten erschossen wurde.\u201c<\/p>\n<p>Die koloniale Besatzungspolitik Israels, die in einem ersten Schritt die Bev\u00f6lkerung terrorisiert, um danach das Land zu enteignen, hat Kontinuit\u00e4t bis heute. So hat Benjamin Netanjahu schon vor seiner Wahl angek\u00fcndigt, die Westbank v\u00f6llig annektieren zu wollen. Das bedeutet eine totale Verunm\u00f6glichung der 2-Staaten L\u00f6sung, wie sie in den Verhandlungen in Oslo angepeilt wurde und auch von der EU vertreten wird.<\/p>\n<p>Wir hoffen, dass diese Informationen Ihnen klar werden lassen, dass die israelische Wirtschaft, die sich unbedingt als innovativ und fortschrittlich verkaufen will, nichts als ein fahler Schein und ein lautes Get\u00f6se ist, mit dem die permanenten Verbrechen an der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung zugedeckt werden sollen. Wirft man einen Blick hinter die Fassade, wird schnell deutlich, dass Israel als koloniale Besatzungsmacht agiert und es keinen Bereich gibt, der nicht auch ein Rad in der milit\u00e4risch-\u00f6konomisch-psychologischen Unterdr\u00fcckungsmaschinerie gegen die Pal\u00e4stinenserInnen ist.<\/p>\n<p>Wenn Sie sich der Zusammenarbeit mit Israel, deren wahlberechtigte Mehrheit sich vor Kurzem f\u00fcr die Dominanz einer extrem rechten Regierung entschieden hat, zuwenden, dann sollten Sie die Sinnfrage Ihres Handelns gut bedenken.<\/p>\n<p>Wollen Sie mit ihrem Engagement mithelfen, die rassistisch gepr\u00e4gte Gesundheitspolitik der israelischen Regierung rein zu waschen, indem Sie deren Politiken gegen\u00fcber den Pal\u00e4stinenserInnen verschweigen?<\/p>\n<p>Sind Ihnen die Stimmen jener Holocaust-\u00dcberlebenden und Nachfahren, wie die der Preistr\u00e4gerin des G\u00f6ttinger Friedenspreises 2019, Iris Hefets, Vorsitzende der \u00abJ\u00fcdischen Stimme f\u00fcr gerechten Frieden in Nahost\u201c, die sich mit Vehemenz gegen die Vereinnahmung durch rechtsextreme israelische Politiken wehren und sich klar zur Solidarit\u00e4t mit den unterdr\u00fcckten Pal\u00e4stinenserInnen bekennen, bekannt? <a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote8sym\" name=\"sdfootnote8anc\"><sup>8<\/sup><\/a><\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise haben Sie nur einseitige Informationen erhalten, sodass Sie sich der Komplizenschaft mit dem Unrecht nicht bewusst sind.<\/p>\n<p>Wir hoffen, dass Sie durch unsere Informationen angeregt sind, sich mit den \u201eanderen Seiten\u201c des sich als boomend und schillernd gebenden Israels auseinanderzusetzen: Jener der rohen Besatzungsmacht und jener ihrer KritikerInnen und MenschenrechtsverteidigerInnen in Israel und weltweit.<\/p>\n<p>Wir hoffen, dass Sie Ihr exklusives Engagement mit der Besatzungsmacht Israel revidieren.<\/p>\n<p>Wir ersuchen Sie Ideen zu entwickeln, wie Ihr Betrieb zu Frieden und Gerechtigkeit beitragen kann.<\/p>\n<p>Falls Sie es vorziehen diesen Brief als belanglos zu betrachten, sei Ihnen der Spruch von Jean Paul Sartre ans Ende dieses Briefes gestellt:<\/p>\n<p><i>Ich kann immer w\u00e4hlen, aber ich sollte wissen, dass ich auch dann w\u00e4hle, wenn ich nicht w\u00e4hle.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Im Namen der Steirischen Friedensplattform\/Pal\u00e4stina Solidarit\u00e4t Steiermark<\/p>\n<p>Franz S\u00f6lkner<\/p>\n<p>Helga Suleiman<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>PS: Falls Sie an einem Gespr\u00e4ch\/weiterf\u00fchrenden Informationen Interesse haben, stehen wir gerne zur Verf\u00fcgung: friedensplattform@gmx.at<\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote1anc\" name=\"sdfootnote1sym\">1<\/a><span style=\"font-size: small;\">\u0002<\/span> <span style=\"color: #0563c1;\"><span lang=\"zxx\"><u><a href=\"https:\/\/www.meinbezirk.at\/graz\/c-wirtschaft\/steirisch-israelische-freundschaft-kooperation-bei-start-ups-im-medizinbereich_a3327327\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/www.meinbezirk.at\/graz\/c-wirtschaft\/steirisch-israelische-freundschaft-kooperation-bei-start-ups-im-medizinbereich_a3327327<\/span><\/a><\/u><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"> und <\/span><span style=\"color: #0563c1;\"><span lang=\"zxx\"><u><a href=\"http:\/\/www.weekend.at\/magazin\/vernetzung-auf-steirisch\/60.774.591\"><span style=\"font-size: small;\">http:\/\/www.weekend.at\/magazin\/vernetzung-auf-steirisch\/60.774.591<\/span><\/a><\/u><\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a name=\"_GoBack\"><\/a> <a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote2anc\" name=\"sdfootnote2sym\">2<\/a><span style=\"font-size: small;\">\u0002<\/span><span style=\"font-size: small;\"> Eine genaue Analyse der israelischen Besatzungspolitik gegen\u00fcber pal\u00e4stinensischen Frauen liefern die Wissenschafterinnen Nadera Shaloub-Kervorikan, Hebr\u00e4ische Universit\u00e4t in Jerusalem und Sara Ihmoud, Universit\u00e4t Texas in einer Abhandlung in der Zeitschrift Inamo, Winter 2016. Shaloub-Kervorikan ver\u00f6ffentlichte 2019 eine Recherche, wonach die israelischen Besatzungsbeh\u00f6rden gro\u00dfen Pharmaunternehmen die Erlaubnis erteilen, Tests an pal\u00e4stinensischen und arabischen Gefangenen durchzuf\u00fchren: <a href=\"https:\/\/www.middleeastmonitor.com\/20190220-israel-pharmaceutical-firms-test-medicines-on-palestinian-prisoners\/\">https:\/\/www.middleeastmonitor.com\/20190220-israel-pharmaceutical-firms-test-medicines-on-palestinian-prisoners\/<\/a><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote3anc\" name=\"sdfootnote3sym\">3<\/a><span style=\"font-size: small;\">\u0002<\/span> <span style=\"color: #0563c1;\"><span lang=\"zxx\"><u><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ajelet_Schaked\"><span style=\"font-size: small;\">https:\\de.wikipedia.org\\wiki\\Ajelet_Schaked<\/span><\/a><\/u><\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote4\">\n<p><span style=\"font-size: small;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote4anc\" name=\"sdfootnote4sym\">4<\/a>\u0002<span lang=\"en-IE\"> While most births in the oPt take place in a hospital, timely access cannot be ensured due to the checkpoints, and delay has sometimes been the cause of maternal or neonatal deaths. Between 2000 and 2006, 69 cases were reported of Palestinian women giving birth at checkpoints, with 4 maternal deaths and 34 neonatal deaths (Human Rights Council 2007).<\/span><span style=\"color: #0563c1;\"><span lang=\"zxx\"><u><a href=\"http:\/\/icph.birzeit.edu\/system\/files\/Checkpoints%20on%20the%20Long%20Road%20to%20Palestinian%20Women\u2019s%20Health.pdf\"><span lang=\"en-IE\">http:\/\/icph.birzeit.edu\/system\/files\/Checkpoints%20on%20the%20Long%20Road%20to%20Palestinian%20Women%E2%80%99s%20Health.pdf<\/span><\/a><\/u><\/span><\/span><span lang=\"en-IE\">, S.7 <\/span><span style=\"color: #0563c1;\"><span lang=\"zxx\"><u><a href=\"https:\/\/palestine.cz\/en\/newsd-documenting-palestinian-checkpoint-births\"><span lang=\"en-IE\">https:\/\/palestine.cz\/en\/newsd-documenting-palestinian-checkpoint-births<\/span><\/a><\/u><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"> <span style=\"color: #0563c1;\"><span lang=\"zxx\"><u><a href=\"https:\/\/newint.org\/blog\/2011\/07\/13\/palestine-birth-at-checkpoint\"><span lang=\"en-IE\">https:\/\/newint.org\/blog\/2011\/07\/13\/palestine-birth-at-checkpoint<\/span><\/a><\/u><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\">\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote5\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote5anc\" name=\"sdfootnote5sym\">5<\/a><span style=\"font-size: small;\">\u0002<\/span> <span style=\"color: #0563c1;\"><span lang=\"zxx\"><u><a href=\"http:\/\/criticallegalthinking.com\/2014\/05\/13\/bodies-buses-permits-palestinians-navigating-care\/\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"en-IE\">http:\/\/criticallegalthinking.com\/2014\/05\/13\/bodies-buses-permits-palestinians-navigating-care\/<\/span><\/span><\/a><\/u><\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote6\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote6anc\" name=\"sdfootnote6sym\">6<\/a><span style=\"font-size: small;\">\u0002<\/span><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20140827063306\/http:\/\/www.ochaopt.org\/documents\/ocha_opt_sitrep_26_08_2014.pdf\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"en-IE\">https:\/\/web.archive.org\/web\/20140827063306\/http:\/\/www.ochaopt.org\/documents\/ocha_opt_sitrep_26_08_2014.pdf<\/span><\/span><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote7\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote7anc\" name=\"sdfootnote7sym\">7<\/a><span style=\"font-size: small;\">\u0002<\/span><span style=\"font-size: small;\">Mit Quellenangaben unter:<\/span> <span style=\"color: #0563c1;\"><span lang=\"zxx\"><u><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"en-IE\"><a href=\"http:\/\/bds-kampagne.de\/2014\/02\/05\/denkschule-oder-waffenschmiede\/\">http:\/\/bds-kampagne.de\/2014\/02\/05\/denkschule-oder-waffenschmiede\/<\/a> <\/span><\/span><\/u><\/span><\/span><u> <\/u><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote8\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote8anc\" name=\"sdfootnote8sym\">8<\/a><span style=\"font-size: small;\">\u0002<\/span> <span style=\"color: #0563c1;\"><span lang=\"zxx\"><u><a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/data\/attachements\/Rede%20von%20Iris%20Hefets.pdf\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"en-IE\">https:\/\/www.infosperber.ch\/data\/attachements\/Rede%20von%20Iris%20Hefets.pdf<\/span><\/span><\/a><\/u><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie einschl\u00e4gige Medien berichteten, haben Sie in der Karwoche dieses Jahres an einer Delegation nach Israel teilgenommen.1 Der steirische \u201eHumantechnologie-Cluster\u201c will insbesondere mit Biomed-Unternehmen Israels (Shizim Konzern) Kooperationen durchf\u00fchren. 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