{"id":5401,"date":"2019-11-16T17:48:07","date_gmt":"2019-11-16T17:48:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=5401"},"modified":"2019-12-16T17:57:24","modified_gmt":"2019-12-16T17:57:24","slug":"kuenstliche-fieberschuebe-echter-hass","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=5401","title":{"rendered":"*K\u00fcnstliche Fiebersch\u00fcbe, echter Hass*"},"content":{"rendered":"<p>*Die Panik angesichts der BDS-Bewegung lenkt uns von der wirklich<br \/>\nantisemitischen Bedrohung durch Neonazis ab*<\/p>\n<p>Von Barry Trachtenberg \/Jewish<br \/>\nVoice for Peace<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Diskussion \u00fcber die BDS-Bewegung hat im zur\u00fcckliegenden Sommer<br \/>\nerhebliche Panik, ja geradezu Fiebersch\u00fcbe in Deutschland ausgel\u00f6st \u2013<br \/>\n\u201eBDS\u201c steht f\u00fcr Boykott, Divestment und Sanktionen gegen Israel, als<br \/>\nKritik an dessen Besatzungspolitik. Der Deutsche Bundestag nahm im Mai<br \/>\neinen Antrag an, die BDS-Bewegung als im Kern antisemitisch zu verurteilen.<\/p>\n<p>Im Juni sah sich Peter Sch\u00e4fer, der Direktor des J\u00fcdischen Museums in<br \/>\nBerlin, zum R\u00fccktritt gezwungen, weil er zugelassen hatte, dass das<br \/>\nMuseum auf Twitter einen Artikel aus der taz geteilt hatte. Darin ging<br \/>\nes um einen Brief von 240 j\u00fcdischen und israelischen Akademikern an den<br \/>\nBundestag, in dem die Wissenschaftler sich gegen dessen BDS-kritische<br \/>\nEntschlie\u00dfung ausgesprochen hatten. Sie argumentierten, dass es<br \/>\nhistorisch und faktisch falsch sei, BDS mit Antisemitismus<br \/>\ngleichzusetzen. Als der \/Spiegel\/ im Juli \u00fcber das Zustandekommen der<br \/>\nBundestagsresolution recherchierte und berichtete, dass ihrer<br \/>\nVerabschiedung eine intensive Lobbyarbeit der beiden proisraelischen<br \/>\nGruppen \u201eWerteInitiative\u201c und \u201eNahost Friedensforum\u201c, kurz: Naffo,<br \/>\nvorausgegangen war, wurde dies in j\u00fcdischen Publikationen und von<br \/>\ndeutsch-j\u00fcdischen Stimmen aufgegriffen und als antisemitisch kritisiert.<\/p>\n<p>Auch in den USA arbeitet man sich an BDS ab \u2013 und reagiert empfindlich<br \/>\nauf alles, was auch nur im Entferntesten als Attacke auf das j\u00fcdische<br \/>\nVolk gesehen werden k\u00f6nnte. Anfang des Sommers hatten bereits 27 der 50<br \/>\nBundesstaaten Gesetze gegen BDS verabschiedet. Als die<br \/>\nKongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez aus New York im Juni die<br \/>\nentsetzlichen Haftzentren f\u00fcr asylsuchende Migranten an der S\u00fcdgrenze<br \/>\nder USA als \u00ad\u201eKonzentrationslager\u201c bezeichnete, blies ihr ein Sturm der<br \/>\nEntr\u00fcstung entgegen. Sie habe den Holocaust verharmlost und die Gef\u00fchle<br \/>\ndes j\u00fcdischen Volkes verletzt. Das Simon-Wiesenthal-Zentrum warf ihr<br \/>\nvor, \u201eOpfer des V\u00f6lkermords zu beleidigen\u201c, w\u00e4hrend die Anti-Defamation<br \/>\nLeague r\u00fcgte, dass sie Vergleiche mit dem Holocaust ziehe.<\/p>\n<p>Ungew\u00f6hnlich war, dass das Holocaust-Gedenkmuseum in Washington (USHMM)<br \/>\nnoch dar\u00fcber hinaus ging und in einer Erkl\u00e4rung alle Vergleiche zwischen<br \/>\n\u201edem Holocaust und anderen Ereignissen\u201c zur\u00fcckwies. Als Reaktion darauf<br \/>\nverfassten 580 Wissenschaftler \u2013 viele von ihnen mit direkten<br \/>\nVerbindungen zum Museum \u2013 einen Protestbrief und verurteilten den<br \/>\nBeschluss des USHMM, \u201ejeglichen m\u00f6glichen Vergleich mit dem Holocaust<br \/>\noder den zu ihm hinf\u00fchrenden Ereignissen grundlegend abzulehnen\u201c, als<br \/>\n\u201eim Grundsatz unhistorisch\u201c.<\/p>\n<p>Ende Juli verabschiedete das US-Repr\u00e4sentantenhaus seinerseits eine<br \/>\nResolution, die BDS verurteilte \u2013 mit der \u00fcberdeutlichen Mehrheit von<br \/>\n398 zu 17 Stimmen. Das klare Ergebnis wurde allgemein als Antwort auf<br \/>\ndie kritischen Stellungnah\u00admen zur unhinterfragten Unterst\u00fctzung Israels<br \/>\ndurch die USA angesehen, wie sie von Ocasio-Cortez sowie der<br \/>\npal\u00e4stinensischamerikanischen Abgeordneten Rashida Tlaib aus Michigan<br \/>\nund der somalischamerikanischen Abgeordneten Ilhan Omar aus Minnesota<br \/>\nabgegeben worden waren.<\/p>\n<p>Als j\u00fcdischer US-B\u00fcrger, der die Boykottbewegung unterst\u00fctzt, und als<br \/>\nHistoriker, der \u00fcber das j\u00fcdische Volk und den Holocaust forscht, sowie<br \/>\nals Unterzeichner beider Briefe hat mich die Art und Weise alarmiert, in<br \/>\nder die BDS-Bewegung falsch charakterisiert und d\u00e4monisiert wird. Mir<br \/>\ngeht es dabei um zwei Punkte: Zun\u00e4chst ist der Versuch, BDS als<br \/>\nantisemitisch darzustellen, vor allem ein Trick, um legitime Kritik an<br \/>\nIsraels Umgang mit den Pal\u00e4stinensern in den besetzten Gebieten<br \/>\nabzuwehren. Zum anderen \u2013 und genauso besorgniserregend \u2013 verkennen all<br \/>\njene, die vor BDS warnen, die sehr viel gef\u00e4hrlichere Bedrohung, die f\u00fcr<br \/>\nJuden und andere Minderheiten in beiden L\u00e4ndern von rassistischen<br \/>\nVork\u00e4mpfern einer wei\u00dfen Vorherrschaft ausgeht.<\/p>\n<p>Als die Gewalt zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern in den besetzten<br \/>\nGebieten am heftigsten tobte, steckten Linke und Liberale im Westen in<br \/>\neinem schweren Dilemma, wenn sie die pal\u00e4stinensische Sache unterst\u00fctzen<br \/>\nwollten, aber auf keinen Fall bereit waren, Terroranschl\u00e4ge gegen<br \/>\nisraelische Zivilisten hinzunehmen. (Israelische Angriffe auf<br \/>\npal\u00e4stinensische Zivilisten kamen wesentlich h\u00e4ufiger vor, f\u00fchrten aber<br \/>\nnicht zu den gleichen Seelenqualen, sei hier angemerkt). Vor allem in<br \/>\nden 1990er Jahren, in der Zeit zwischen der Ersten und der Zweiten<br \/>\nIntifada, h\u00f6rte man sinngem\u00e4\u00df oft die Klage: \u201eWenn die Pal\u00e4stinenser<br \/>\nsich doch zur Gewaltlosigkeit bekennen w\u00fcrden, dann k\u00f6nnten wir ihre<br \/>\nSache unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>Die Selbstmordattentate, Anschl\u00e4ge auf Busse und Steinw\u00fcrfe waren f\u00fcr<br \/>\ndiese Liberalen Grund genug, \u00fcber Israels systematische Unterdr\u00fcckung<br \/>\nder Pal\u00e4stinenser hinwegzusehen. Dazu geh\u00f6rten au\u00dfergerichtliche<br \/>\nT\u00f6tungen, die Beschlagnahme pal\u00e4stinensischen Bodens, unbegrenzte<br \/>\nInhaftierung und regelm\u00e4\u00dfige Milit\u00e4r\u00fcberf\u00e4lle auf die Zivilbev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Die BDS-Bewegung hat seit ihrer Gr\u00fcndung 2005 genau solch eine Strategie<br \/>\ndes gewaltlosen Widerstands gegen Israel bef\u00fcrwortet, die einst von der<br \/>\nwestlichen Linken gefordert wurde. Sie will, dass Israel zur Einhaltung<br \/>\ndes V\u00f6lkerrechts gezwungen wird. Nicht mit \u00adGewalt, sondern \u00admittels<br \/>\nwirtschaftlicher, sozialer, kultureller, politischer und akademischer<br \/>\nAusgrenzung und Isolation. Obwohl dies eine pazifistische \u00adStrategie<br \/>\nist, um pal\u00e4stinensisches Leid zu \u00adbeenden, haben sich ansonsten<br \/>\nwohlmeinende liberale und fortschrittliche Menschen an die Seite<br \/>\n\u00adweniger wohlmeinender israelischer \u00adPolitiker und \u00adzionistischer<br \/>\nOrganisa\u00adtionen gestellt, die BDS als die gr\u00f6\u00dfte existenzielle<br \/>\nBe\u00addrohung des j\u00fcdischen Staates bezeichnen und von einem klaren Fall<br \/>\nvon Antisemitismus sprechen.<\/p>\n<p>Immer h\u00e4ufiger h\u00f6rt man, dass ein \u201eneuer Antisemitismus\u201c, wie er etwa<br \/>\nvon BDS ausgehe, zu einer Gefahr f\u00fcr Juden zu werden drohe, wie man sie<br \/>\nseit dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust nicht mehr erlebt habe.<br \/>\nStudien mehrerer bedeutender j\u00fcdischer Organisationen warnen vor<br \/>\nAntisemitismus als \u201eklarer und offensichtlicher Gefahr\u201c, und eine Reihe<br \/>\nvon Kommentatoren warnen, dass ein weiterer \u201eKrieg gegen die Juden\u201c<br \/>\nbevorstehe. Solche Aussagen sind weniger von einer realen Gefahr f\u00fcr die<br \/>\nJuden in den USA und in der \u00fcbrigen Welt motiviert, sondern sie sind<br \/>\nTeil einer best\u00e4ndigen Kampagne, Debatten, Gespr\u00e4che, wissenschaftliche<br \/>\nForschung und politische Aktivit\u00e4ten zu verhindern, die Israels Umgang<br \/>\nmit den Pal\u00e4stinensern kritisieren.<\/p>\n<p>In Wahrheit ist der \u201ealte Antisemitismus\u201c der extremen Rechten eine viel<br \/>\ngr\u00f6\u00dfere Bedrohung f\u00fcr Juden, er zwingt uns zu Wachsamkeit und<br \/>\nanhaltendem Widerstand. In Deutschland hat der Rechtsextremismus Ausma\u00dfe<br \/>\nerreicht, die es seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr gab.<br \/>\nAls Beispiel muss man zuallererst den schockierenden Angriff an Jom<br \/>\nKippur letzte Woche in Halle nennen. Halle war nur eine Fortsetzung:<br \/>\nErinnern wir uns an die migrationsfeindlichen und antisemitischen<br \/>\nMassendemonstrationen in Chemnitz und an die Ermordung des Kasseler<br \/>\nRegierungspr\u00e4sidenten Walter L\u00fcbcke. In den USA haben wei\u00dfe Rassisten,<br \/>\ndie von Trumps rassistischen Ausf\u00e4llen und Ma\u00dfnahmen ermutigt werden,<br \/>\nSynagogen, j\u00fcdische Gemeindezentren und Friedh\u00f6fe angegriffen. In<br \/>\nPennsylvania und Ka\u00adlifornien wurde ein Dutzend j\u00fcdischer<br \/>\nSynagogenbesucher erschossen. Anfang August ermordete ein bewaffneter<br \/>\nwei\u00dfer Rassist in El Paso, Texas, 22 Menschen, weil er \u00fcberzeugt war,<br \/>\neine \u201ehispanische Invasion in Texas\u201c stoppen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen nicht zulassen, dass die Debatten um BDS Israels illegale und<br \/>\nunmoralische Besetzung Pal\u00e4stinas in den Hintergrund treten lassen. Wir<br \/>\nd\u00fcrfen genauso wenig zulassen, dass die Debatten \u00fcber BDS uns von der<br \/>\ntats\u00e4chlichen Bedrohung ablenken, mit der Juden und andere ethnische<br \/>\noder religi\u00f6se Minderheiten in Europa und in den USA konfrontiert sind.<br \/>\nEs gibt ja zahlreiche j\u00fcdische Gruppen und Einzelpersonen, die sowohl<br \/>\naus Solidarit\u00e4t mit den Pal\u00e4stinensern als auch aus dem Bed\u00fcrfnis, sich<br \/>\nwei\u00dfem Rassismus entgegenzustellen, BDS ausdr\u00fccklich unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Da man wei\u00df, dass der Zionismus erfolgreich einen j\u00fcdischen<br \/>\nNationalstaat gr\u00fcnden konnte, einen Staat mit Grenzen, Streitkr\u00e4ften,<br \/>\neinem Wahlsystem und Nuklearwaffen \u2013 und da gleichzeitig viele Juden<br \/>\ninnerhalb wie au\u00dferhalb Israels nicht mit Israels Umgang mit den<br \/>\nPal\u00e4stinensern einverstanden sind, ist es offensichtlich historisch und<br \/>\nfaktisch falsch, die BDS-Bewegung als im Wesenskern antisemitisch zu<br \/>\nbezeichnen.<\/p>\n<p>Wer darauf besteht, dass der israelische Staat kein Ziel von Protesten<br \/>\noder Boykottaufrufen sein darf, wer vorschreibt, dass die Macht des<br \/>\nj\u00fcdischen Kollektivs nicht analysiert oder infrage gestellt werden darf,<br \/>\noder wer zu dem Schluss kommt, dass wir Juden, weil wir einmal Opfer<br \/>\neines der gr\u00f6\u00dften genozidalen Verbrechen der Menschheit wurden,<br \/>\nirgendwie immun gegen die Versuchung seien, gewaltsam gegen andere<br \/>\nV\u00f6lker vorzugehen, der verst\u00e4rkt nur den antisemitischen Glauben, dass<br \/>\ndas Volk der Juden sich fundamental von anderen V\u00f6lkern unterscheide.<br \/>\nUnd der erm\u00f6glicht, dass das Leid der Pal\u00e4stinenser unter israelischer<br \/>\nBesetzung sich ungehindert fortsetzt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem machen es Versuche, die Definition von Antisemitismus auf<br \/>\nPh\u00e4nomene zu erweitern, die eindeutig nicht gegen Juden als solche<br \/>\ngerichtet sind, nur schwieriger, tats\u00e4chlich antisemitischen Hass zu<br \/>\nerkennen, zu isolieren und sich ihm zu widersetzen, wo immer er auftritt.<\/p>\n<p>*Barry Trachtenberg ist Professor f\u00fcr J\u00fcdische Geschichte an der Wake<br \/>\nForest University in North Carolina, USA. Er ist Mitglied des<br \/>\nakademischen Beratungsgremiums von Jewish Voice for Peace*.<\/p>\n<p>\/\u00dcbersetzung aus dem Englischen: Stefan Schaaf\/<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/taz.de\/!5631712\/\">https:\/\/taz.de\/!5631712\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>*Die Panik angesichts der BDS-Bewegung lenkt uns von der wirklich antisemitischen Bedrohung durch Neonazis ab* Von Barry Trachtenberg \/Jewish Voice for Peace<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[69],"tags":[],"class_list":["post-5401","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bds-kampagne"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5401","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5401"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5401\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5403,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5401\/revisions\/5403"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5401"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5401"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5401"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}