{"id":5699,"date":"2020-03-19T07:50:33","date_gmt":"2020-03-19T07:50:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=5699"},"modified":"2020-03-19T07:50:33","modified_gmt":"2020-03-19T07:50:33","slug":"wer-zahlt-scha%ef%ac%80t-an-wenn-glock-auf-der-uni-die-fragen-stellt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=5699","title":{"rendered":"Wer zahlt, scha\ufb00t an \u2013 Wenn Glock* auf der Uni die Fragen stellt"},"content":{"rendered":"<div class=\"page-header\">\n<div class=\"pull-none item-image\">\n<p><em>Manuel L\u00e4ngle und Lukas Rachbauer, Aktivisten der Basisinitiative \u201eStudierende gegen R\u00fcstungsforschung\u201c (stugeru) beschreiben, wie R\u00fcstungsindustrie und R\u00fcstungsforschung auch an \u00d6sterreichs Hochschulen vordringen. Stugeru k\u00e4mpft daf\u00fcr, Ziviklauseln an den \u00f6sterreichischen Hochschulen zu verankern: \u201eDas ist ein Bekenntnis der Uni, f\u00fcr die Werte Frieden, Demokratie und Nachhaltigkeit nach innen sowie nach au\u00dfen einzustehen und damit keine Finanzierung aus der R\u00fcstungsbranche und von milit\u00e4rischen Institutionen anzunehmen.\u201c<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<div class=\"icons\"><\/div>\n<dl class=\"article-info muted\">\n<dt class=\"article-info-term\"><\/dt>\n<\/dl>\n<div class=\"pull-none item-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.solidarwerkstatt.at\/images\/cache\/a8afa63cf9574b77e07d6de8119bdb0d_w700 maxOnly.png\" alt=\"\" width=\"467\" height=\"394\" \/><\/div>\n<div>\n<p><em>Manuel L\u00e4ngle und Lukas Rachbauer, Aktivisten der Basisinitiative \u201eStudierende gegen R\u00fcstungsforschung\u201c (stugeru) beschreiben, wie R\u00fcstungsindustrie und R\u00fcstungsforschung auch an \u00d6sterreichs Hochschulen vordringen. Stugeru k\u00e4mpft daf\u00fcr, Ziviklauseln an den \u00f6sterreichischen Hochschulen zu verankern: \u201eDas ist ein Bekenntnis der Uni, f\u00fcr die Werte Frieden, Demokratie und Nachhaltigkeit nach innen sowie nach au\u00dfen einzustehen und damit keine Finanzierung aus der R\u00fcstungsbranche und von milit\u00e4rischen Institutionen anzunehmen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Willkommen in den \u201820-ern. Die Erde brennt. Das beginnende Jahrzehnt wird \u00fcber den Fortgang der Zivilisation entscheiden. Doch die Uni scha\ufb00t es nicht, ad\u00e4quate Antworten auf die dr\u00e4ngenden Fragen unserer Zeit zu geben. Kein Wunder. Diese werden erst gar nicht gestellt.<\/p>\n<p>Im Dezember letzten Jahres hat die Technische Universit\u00e4t Wien (TU) per Presseaussendung die Gr\u00fcndung des Glock Research Lab f\u00fcr nachhaltige, emissionsarme Energie- und Mobilit\u00e4tssysteme bekannt gegeben. Glock \ufb01nanziert drei Doktorand_innen. Im Gegenzug sitzen die Glock Privatstiftung Glock \u00d6koenergie sowie Glock Technology GmbH Seite an Seite mit Forschenden der TU im Steering Committee des Projekts (1).<\/p>\n<h5><strong>Das Problem mit der Drittmittelforschung<\/strong><\/h5>\n<p>Dass Wissenschaftler_innen auf Zuwendungen der Firma Glock angewiesen sind, um wichtige Forschung zu Nachhaltigkeitsthemen \ufb01nanzieren zu k\u00f6nnen, zeigt, wie schlecht es um die \u00f6\ufb00entliche Basis\ufb01nanzierung steht. Brauchen die Unis also mehr Firmen wie Glock, um an dr\u00e4ngenden Fragen zu forschen? \u2013 Die Antwort ist: Haben sie bereits. An der Universit\u00e4t Wien sind 21,5% des wissenschaftlichen Personals durch die Gelder Dritter (Drittmittel) \ufb01nanziert (2), an der TU sind es 36,2% (3). Diese Gelder kommen von nationalen und internationalen F\u00f6rdert\u00f6pfen, von Unternehmen oder von milit\u00e4rischen Institutionen. Das Problem dabei ist, dass Geldgeber_innen anhand ihrer Interessen eine Wertung der Forschungsthemen tre\ufb00en. Durch die Vergabe von Mitteln entscheiden sie implizit, welche Fragen gestellt werden und welche nicht.<\/p>\n<p>Nationale F\u00f6rdert\u00f6pfe wie die \u00d6sterreichische Forschungsf\u00f6rderungsgesellschaft (FFG) vergeben Mittel f\u00fcr <em>\u201e[\u2026] unternehmensnahe Forschung und Entwicklung [&#8230;]\u201c<\/em> im Sinne der nationalen \u201aWettbewerbsf\u00e4higkeit\u2018 am Weltmarkt (4). Unternehmen wie Glock oder die OMV \ufb01nanzieren Forschung, die f\u00fcr sie \u00f6konomisch verwertbar ist und zur Vermehrung ihres Kapitals beitr\u00e4gt (5). Doch zur L\u00f6sung der Klima- und Ressourcenkrise m\u00fcssen andere Fragen gestellt werden: Wie k\u00f6nnen die begrenzten Ressourcen gerecht und zum Wohl der Menschen genutzt werden? Wie m\u00fcssen zum Beispiel Konsumg\u00fcter konstruiert werden, damit sie langlebig und reparierbar sind? Bei so genannter \u201aGrundlagenforschung\u2018 sind der Fonds zur F\u00f6rderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) und das European Research Council (ERC) zwei wichtige Player. Die Vergabe von Mitteln erfolgt nach dem Wettbewerbsprinzip anhand des diffusen Begri\ufb00s der &#8222;Exzellenz&#8220; \u2013<em> \u201eIch erkenne sie, wenn ich sie sehe\u201c,<\/em> ist ein h\u00e4u\ufb01g verwendetes Bonmot (6). Doch wer ist es, der sie erkennt? Meist entscheiden \u201eanerkannte Gutachter_innen\u201c aus dem Fachbereich in einem Peer Review Verfahren \u00fcber die Vergabe von Mitteln. Problematisch ist, dass dadurch das jeweils vorherrschende Paradigma reproduziert wird. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr das Publikationssystem. Um in peer-reviewed Top-Journals zu publizieren, muss sich der Beitrag in den Mainstream einreihen. Zum Beispiel dominiert in den Wirtschafswissenschaften trotz der evidenten Widerspr\u00fcche noch immer das neoliberale Paradigma. Pluralit\u00e4t sieht anders aus.<\/p>\n<h5><strong>Militarisierung der Unis erwartet<\/strong><\/h5>\n<p>F\u00fcr milit\u00e4rische Geldgeber wie das Pentagon oder den European Defence Fund (EDF) z\u00e4hlt die milit\u00e4rische Verwertbarkeit. Seit 2014 erhielten \u00f6sterreichische Unis insgesamt 30 Millionen Euro vom US-Milit\u00e4r (7). Zum Vergleich betrugen im Jahr 2015 die Gesamtausgaben f\u00fcr universit\u00e4re Forschung 2,16 Milliarden Euro (8). Pro 1000 Euro kommen also circa zwei vom Pentagon. Doch es wird erwartet, dass die Gelder im R\u00fcstungssektor innerhalb der EU massiv zunehmen. Der EDF wird ab 2021 j\u00e4hrlich voraussichtlich 5,5 Milliarden Euro f\u00fcr R\u00fcstungsforschung- und Entwicklung bereitstellen (9). Die <a href=\"https:\/\/www.solidarwerkstatt.at\/?view=article&amp;id=1934:ja-zur-neutralitaet-nein-zur-eu-ssz&amp;catid=97\">Permanent Structured Cooperation (PESCO) <\/a>verp\ufb02ichtet die teilnehmenden Staaten bindend zu einer regelm\u00e4\u00dfigen Erh\u00f6hung der Verteidigungshaushalte \u2013 besonders in den Bereichen Bescha\ufb00ung und Forschung (10). Das T\u00fcrkis-Gr\u00fcne Regierungsprogramm bekr\u00e4ftigt diese Verp\ufb02ichtung (11). Bei zuk\u00fcnftigen R\u00fcstungsprojekten wie dem Future Combat Air System (FCAS), der Eurodrohne (MALE RPAS) oder dem Kampfpanzersystem MGCS spielen digitale Technologien eine entscheidende Rolle. Damit die kurzen Entwicklungszyklen realisiert werden k\u00f6nnen, ist die R\u00fcstungsindustrie auf eine enge Kooperation mit den Unis angewiesen. Die angespannte \ufb01nanzielle Situation dr\u00e4ngt Unis dazu, unmoralische Angebote anzunehmen.<\/p>\n<h5><strong>Unis f\u00fcr Frieden, Demokratie und Nachhaltigkeit<\/strong><\/h5>\n<p>Forschung im Dienst der Menschen braucht positive, ethische Ma\u00dfst\u00e4be wie Frieden, Demokratie und Nachhaltigkeit. Sowohl die Finanzierung von Forschung und Lehre, als auch die Uni selbst m\u00fcssen diesen Ma\u00dfst\u00e4ben gerecht werden. Das impliziert einen freien Hochschulzugang, denn eine Uni kann nicht f\u00fcr Demokratie stehen, wenn sie der Ort einer reichen, vornehmlich m\u00e4nnliche Elite ist.<\/p>\n<p>Die Erde brennt und es betri\ufb00t uns alle. Niemand will eine +6\u00b0 Welt voller Hunger, Ressourcenkriege und Klima\ufb02ucht. Damit wir nicht in einem Alptraum aufwachen, m\u00fcssen wir unsere Verantwortung im gesellschaftlichen Transformationsprozess aktiv wahrnehmen und unsere Privilegien nutzen. Daf\u00fcr gibt es kein Kochrezept. Die Autoren versuchen, diesem Anspruch unter anderem als Teil der Organisation Studierende gegen R\u00fcstungsforschung (stugeru) gerecht zu werden.<\/p>\n<h5><strong>Stugeru und die Zivilklausel<\/strong><\/h5>\n<p>Stugeru ist eine o\ufb00ene, basisdemokratische Gruppe. Wir wollen eine friedliche und gerechte Welt, daf\u00fcr machen wir uns gro\u00df und breit und stark. Bei uns sind alle willkommen, die unsere Visionen und Grundwerte teilen. Dazu z\u00e4hlen die Unanfechtbarkeit der Menschenrechte, die Ablehnung jeder Form von Diskriminierung sowie die kritische Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft.<\/p>\n<p>Unser Ziel ist es, an m\u00f6glichst vielen \u00f6sterreichischen Hochschulen eine so genannte Zivilklausel zu etablieren. Das ist ein Bekenntnis der Uni, f\u00fcr die Werte Frieden, Demokratie und Nachhaltigkeit nach innen sowie nach au\u00dfen einzustehen und damit keine Finanzierung aus der R\u00fcstungsbranche und von milit\u00e4rischen Institutionen anzunehmen.<\/p>\n<h5><strong>Erste Zivilklauseltagung in Wien<\/strong><\/h5>\n<p>Im Oktober 2019 hat stugeru eine Zivilklauseltagung in Wien organisiert. Im Zentrum stand die Forderung nach Universit\u00e4ten, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Eine Zivilklausel ist ein Schritt in diese Richtung. Es gab Vortr\u00e4ge, Workshops, Vernetzung und Essen. Finanziell erm\u00f6glicht wurde die Veranstaltung von der Bundesvertretung, der \u00d6H Uni Wien, der HTU, der \u00d6H BOKU, sowie von acht Basisgruppen auf der Uni Wien.<\/p>\n<p>Inhaltlich spannte sich der Bogen von aktuellen r\u00fcstungspolitischen Entwicklungen \u00fcber die Rolle von Forschungspolitik bis hin zu den Erfahrungen der Bewegung f\u00fcr Zivilklauseln in K\u00f6ln und Berlin. Sechs Vortr\u00e4ge sind auf Youtube zu \ufb01nden (12). Um sich auf den Info Mailverteiler von stugeru einzutragen, reicht eine leere Mail an <a href=\"mailto:stugeru.infosubscribe@lists.riseup.net\">stugeru.infosubscribe@lists.riseup.net<\/a>.<\/p>\n<p><em>Manuel L\u00e4ngle und Lukas Rachbauer f\u00fcr stugeru<\/em><\/p>\n<p><em>Ersterscheinung in: zeitgenossin, J\u00e4nner 2020, Zeitschrift der \u00d6H Uni Wien<\/em><\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>1 TU WIEN: Neues Forschungszentrum f\u00fcr nachhaltige Energie- und Mobilit\u00e4tssysteme, APA-OTS, URL: <a href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20191203_OTS0103\/tu-wien-neues-forschungsz\">https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20191203_OTS0103\/tu-wien-neues-forschungsz<\/a> entrum-fuer-nachhaltige-energie-und-mobilitaetssysteme bit.ly\/3akLvAn<br \/>\n2 Universit\u00e4t Wien: Wissensbilanz und Leistungsbericht 2018, URL: <a href=\"https:\/\/universitaetsrat.univie.\">https:\/\/universitaetsrat.univie.<\/a> ac.at\/\ufb01leadmin\/user_upload\/d_universitaetsrat\/Leistungsbericht_und_Wissensbilanz_2018_webin teraktiv.pdf bit.ly\/2R2JroU<br \/>\n3 TU Wien: Wissensbilanz 2018, URL: <a href=\"https:\/\/www.tuwien.at\/\">https:\/\/www.tuwien.at\/<\/a>\ufb01leadmin\/Assets\/tu-wien\/Ueber_die_ TU_Wien\/Berichte_und_Dokumente\/Wissensbilanz\/TUW_Wissensbilanz_2018.pdf bit.ly\/2ud6F2v<br \/>\n4 \u00d6sterreichische Forschungsf\u00f6rderungsgesellschaft: Die FFG, URL: <a href=\"https:\/\/www.\">https:\/\/www.<\/a>\ufb00g.at\/FFG\/Die-FF G bit.ly\/363wgbF<br \/>\n5 Universit\u00e4t Wien: OMV und Universit\u00e4t Wien schlie\u00dfen Rahmenvertrag \u00fcber wissenschaftliche Zusammenarbeit, URL: <a href=\"https:\/\/medienportal.univie.ac.at\/presse\/aktuelle-pressemeldungen\/detail\">https:\/\/medienportal.univie.ac.at\/presse\/aktuelle-pressemeldungen\/detail<\/a> ansicht\/artikel\/omv-und-universitaet-wien-schliessen-rahmenvertrag-ueber-wissenschaftliche-zu sammenarbeit\/ bit.ly\/379pbI0<br \/>\n6 Thomas K\u00f6nig: Was wissenschaftliche &#8222;Exzellenz&#8220; eigentlich bedeutet, STANDARD, URL: https:\/\/ www.derstandard.at\/story\/2000055744883\/was-wissenschaftliche-exzellenz-eigentlich-bedeutet bit.ly\/2RkDwKE<br \/>\n7 Bettina Figl: Forschung, \ufb01nanziert vom US-Milit\u00e4r, Wiener Zeitung, URL: <a href=\"https:\/\/www.wienerzeit\">https:\/\/www.wienerzeit<\/a> ung.at\/archiv\/pentagongelder\/2041937-Forschung-\ufb01nanziert-vom-US-Militaer.html bit.ly\/3alexzC<br \/>\n8 Bundesministerium f\u00fcr Bildung, Wissenschaft und Forschung: Universit\u00e4tsbericht 2017, URL: <a href=\"https:\/\/unidata.gv.at\/Publikationen\/Berichtswesen%20BMBWF\/Universit%c3%a4tsbericht\/Univers\">https:\/\/unidata.gv.at\/Publikationen\/Berichtswesen%20BMBWF\/Universit%c3%a4tsbericht\/Univers<\/a> it%c3%a4tsbericht%202017%20(barrierefrei,%20Version%2020180312).pdf bit.ly\/366cgVI<br \/>\n9 Factsheet: The European Defence Fund, European Commission, URL: <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/docs\">https:\/\/ec.europa.eu\/docs<\/a> room\/documents\/34509 bit.ly\/371Jkj6<br \/>\n10 PESCO: Binding Commitments, European Union, URL: <a href=\"https:\/\/pesco.europa.eu\/binding-commi\">https:\/\/pesco.europa.eu\/binding-commi<\/a> tments\/ bit.ly\/2twpvlc<br \/>\n11 Die neue Volkspartei, Die Gr\u00fcnen \u2013 Die Gr\u00fcne Alternative: Regierungsprogramm 2020\u20132024, URL: <a href=\"https:\/\/www.dieneuevolkspartei.at\/Download\/Regierungsprogramm_2020.pdf\">https:\/\/www.dieneuevolkspartei.at\/Download\/Regierungsprogramm_2020.pdf<\/a> bit.ly\/3ahjJop<br \/>\n12 Youtube Kanal von Studierende gegen R\u00fcstungsforschung, URL: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/ch\">https:\/\/www.youtube.com\/ch<\/a> annel\/UCYw9rOwsH-CcKl7Jp5ezNYg bit.ly\/3agpC5f Alle Links wurden zuletzt am 17.01.2020 aufgerufen. Kurzbeschreibung (max. 100 Z.)<\/p>\n<p>WEITERE HINWEISE ZU DIESEM THEMA:<\/p>\n<ul>\n<li>Solidarwerkstatt-Dossier<a href=\"https:\/\/www.solidarwerkstatt.at\/frieden-neutralitaet\/hochschulen-fuer-den-frieden\"> &#8222;Hochschulen f\u00fcr den Frieden&#8220;<\/a><\/li>\n<li>Petition <a href=\"https:\/\/www.solidarwerkstatt.at\/?view=article&amp;id=1934:ja-zur-neutralitaet-nein-zur-eu-ssz&amp;catid=97\">&#8222;Ja zur Neutralit\u00e4t &#8211; Nein zur EU-SSZ (Pesco)!&#8220;<\/a> kann hier online unterst\u00fctzt werden<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>* HINWEIS DER PAL\u00c4STINA SOLIDARIT\u00c4T STEIERMARK<\/p>\n<\/div>\n<p>EINSATZ von GLOCK-Waffen durch das israelischen Milit\u00e4r<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israelische_Verteidigungsstreitkr%C3%A4fte\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israelische_Verteidigungsstreitkr%C3%A4fte<\/a><\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df dieser Quelle werden Glock 17 und Glock 19 als Handwaffen im israelischen Milit\u00e4r eingesetzt.<\/p>\n<p>Die Sajeret Matkal (hebr\u00e4isch \u05e1\u05d9\u05d9\u05e8\u05ea \u05de\u05d8\u05db\u05f4\u05dc, \u201eSp\u00e4her des Generalstabes\u201c; bisweilen in Anlehnung an die Transkription ins Englische auch Sayeret Matkal) ist eine Spezialeinheit der israelischen Streitkr\u00e4fte mit dem Einsatzschwerpunkt Terrorismusbek\u00e4mpfung und nachrichtendienstliche Aufkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Die Einheit verwendet Glock 17 und Glock 19 Selbstladepistolen,(&#8230;) und Steyr SSG 69 (&#8230;).<\/p>\n<p>Quelle:<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sajeret_Matkal\"> https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sajeret_Matkal<\/a><\/p>\n<p>Bekannt der Sajeret-Matkal-Brief:<\/p>\n<p><em>Am 21. Dezember 2003 gaben dreizehn Reservisten (darunter als der rangh\u00f6chste ein Major) der Einheit im B\u00fcro des Premierministers in Jerusalem eine Erkl\u00e4rung ab, in der sie ihre Ablehnung, k\u00fcnftig in besetzten Gebieten Dienst zu leisten, zum Ausdruck brachten:<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eWir sind hierhergekommen, um Ihnen, Herr Premierminister, mitzuteilen, dass wir weder l\u00e4nger Komplizen der Unterdr\u00fcckungspolitik in den besetzten Gebieten und der Verweigerung elementarer Menschenrechte gegen\u00fcber von Millionen Pal\u00e4stinensern sein werden, noch als Schutz von Siedlungen auf konfisziertem Land dienen werden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sajeret_Matkal\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sajeret_Matkal<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch die israelische Fallschirmj\u00e4gerbrigade Einheit verwendet Glock 17 und Glock 19 Selbstladepistolen.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israelische_Fallschirmj%C3%A4ger-Brigade\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israelische_Fallschirmj%C3%A4ger-Brigade<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Links zu Menschenrechtsverletzungen durch israelisches Milit\u00e4r zB auf:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.amnesty.de\/laenderbericht\/israel-und-besetzte-gebiete\">http:\/\/www.amnesty.de\/laenderbericht\/israel-und-besetzte-gebiete<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.humanrights.ch\/de\/service\/laenderinfos\/israel\/\">http:\/\/www.humanrights.ch\/de\/service\/laenderinfos\/israel\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manuel L\u00e4ngle und Lukas Rachbauer, Aktivisten der Basisinitiative \u201eStudierende gegen R\u00fcstungsforschung\u201c (stugeru) beschreiben, wie R\u00fcstungsindustrie und R\u00fcstungsforschung auch an \u00d6sterreichs Hochschulen vordringen. Stugeru k\u00e4mpft daf\u00fcr, Ziviklauseln an den \u00f6sterreichischen Hochschulen zu verankern: \u201eDas ist ein Bekenntnis der Uni, f\u00fcr die Werte Frieden, Demokratie und Nachhaltigkeit nach innen sowie nach au\u00dfen einzustehen und damit keine Finanzierung &hellip; <a href=\"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=5699\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Wer zahlt, scha\ufb00t an \u2013 Wenn Glock* auf der Uni die Fragen stellt<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,18],"tags":[],"class_list":["post-5699","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-antimilitarismus","category-palaestina-solidaritaet"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5699","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5699"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5699\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5701,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5699\/revisions\/5701"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5699"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5699"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5699"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}