{"id":6481,"date":"2021-09-16T07:41:07","date_gmt":"2021-09-16T07:41:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=6481"},"modified":"2021-09-19T07:54:08","modified_gmt":"2021-09-19T07:54:08","slug":"gespraech-mit-daoud-al-ghoul-1-10-graz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=6481","title":{"rendered":"Gespr\u00e4ch mit Daoud al Ghoul, 1.10. GRAZ"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Daoud al Ghoul lebt in Silwan, einem Stadtteil von Ost-Jerusalem.\u00a0 Er ist Politologe, Reisef\u00fchrer und beteilig sich f\u00fchrend an den politisch-sozialen Organisationen in Silwan. Er wurde aus Jerusalem deportiert und von den Besatzern verhaftet und bedroht.<\/p>\n<p><strong>Freitag, 1. Okt., 19:00, Gasthaus Lendplatzl, Lendplatz 11, Graz<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Illegal zu Hause:<br \/>\nDie Geschichte von Daoud al-Ghoul<\/strong><\/p>\n<p><em>Ohne Beweise und unter dem willk\u00fcrlichen Vorwurf, eine Bedrohung f\u00fcr die Stadt zu sein, wird ein in Jerusalem lebender Pal\u00e4stinenser aus seinem lebenslangen Zuhause ausgewiesen.<\/em><\/p>\n<p><em>Am Sonntag, 30. November wurde al-Ghoul auf die Polizeiwache in der Altstadt von Jerusalem gerufen. Der Grund, wie er erfahren sollte, war, ihn f\u00fcr sechs Monate aus der Stadt zu verweisen. Auf der Grundlage einer geheimen Akte, die besagte, dass er eine Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit darstellte, wurde ihm mitgeteilt, dass er sich pl\u00f6tzlich illegal in der Stadt aufhielt, die er sein ganzes Leben lang sein Zuhause genannt hatte. Wenige Tage sp\u00e4ter wurde al-Ghoul aufgrund \u00e4hnlich undurchsichtiger Beweise aus dem West-Jordanland verbannt&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Auszug aus einem Artikel in Middle East Eye vom 24. Juli 2015 \u00fcber unseren Referenten<\/em><\/p>\n<p><strong>Die Ereignisse im Fr\u00fchjahr 2021<\/strong><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2021 kam es erneut zu tats\u00e4chlichen und drohenden Vertrei\u00adbungen von arabischen Bewohnerinnen und Bewohnern aus verschiede\u00adnen Vierteln Jerusalems (Sheikh Jarrah, Silwan,\u2026). Hinzu kamen\u00a0 w\u00e4hrend des Ramadan Provokationen der israelischen Polizei am Zugang zum Ha\u00adram asch Sharif. Dagegen setzten sich pal\u00e4stinensische Jugendliche Mit\u00adteln entschieden \u00a0zur Wehr und tun es noch immer. In der Folge kam es, unterst\u00fctzt von der Polizei, zu antiarabischen Pogromen durch faschisti\u00adsche Siedler \u2013 nicht nur in Jerusalem. Die israelische Polizei r\u00fcckte mit Hartgummi-Geschossen und Tr\u00e4nengas in den Bereich der beiden gro\u00dfen Moscheen vor. Ein Ultimatum zur Einstellung der Gewalt und R\u00fcckzug der Polizei lie\u00df Israel unbeantwortet. Die daraufhin von Gaza aus auf Israel abgeschossenen Raketen\u00a0 wurden fast alle vom israelischen Raketenabwehrsystem \u201eIron Dome\u201c abgefangen. Israel antwortete mit ei\u00adnem wochenlangen massiven Bombardement auf dicht besiedelte Wohn\u00adbereiche in Gaza. Wie schon bei den fr\u00fcheren Angriffen auf Gaza war die Opferbilanz vor allem f\u00fcr die Pal\u00e4stinenserinnen verheerend. Auf israeli\u00adscher Seite gab es insgesamt 11 Tote und 355 Verwundete. In Gaza 248 Tote (davon 66 Kinder) und \u00fcber 1000 Verwundete. Hinzu kamen 28 Tote und ca. 1.500 verwundete AraberInnen in Ostjerusalem und der Westbank.<\/p>\n<p><strong>Die Berichterstattung unserer Massenmedien<\/strong><\/p>\n<p>Wie h\u00e4ufig wenn es um diesen 120 Jahre alten Kolonialkonflikt geht, haben die meisten europ\u00e4ischen Medien in israelfreundlicher Weise berichtet. Die tieferliegenden Hintergr\u00fcnde der Ereignisse wurden verschwiegen: Israels fortgesetzte Apartheid, sein Siedler-Kolonialismus und die von unz\u00e4hligen Menschenrechtsverletzungen und permanenten Dem\u00fctigungen des pal\u00e4stinensischen Volkes begleitete harte Milit\u00e4rbesatzung. Stattdessen \u00a0griff man ganz im Sinne Israels wieder einmal zu bew\u00e4hrten Opfer-T\u00e4ter-Umkehr.<\/p>\n<p>Daoud al Ghoul lebt in Silwan, ist Politologe, Reisef\u00fchrer und beteiligt sich f\u00fchrend an den politisch-sozialen Organisationen in Silwan. Er wurde aus Jerusalem deportiert und von den Besatzern verhaftet sowie bedroht.<\/p>\n<p><strong>Israels Politik der Enteignung und Vertreibung<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"file:\/\/\/C:\/Users\/HeSu\/AppData\/Local\/Temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_image009.gif\" alt=\"Textfeld: Illegal zu Hause: Die Geschichte von Daoud al-Ghoul Ohne Beweise und unter dem willk\u00fcrlichen Vorwurf, eine Bedrohung f\u00fcr die Stadt zu sein, wird ein in Jerusalem lebender Pal\u00e4stinenser aus seinem lebenslangen Zuhause ausgewiesen. Am Sonntag, 30. November wurde al-Ghoul auf die Polizeiwache in der Altstadt von Jerusalem gerufen. Der Grund, wie er erfahren sollte, war, ihn f\u00fcr sechs Monate aus der Stadt zu verweisen. Auf der Grundlage einer geheimen Akte, die besagte, dass er eine Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit darstellte, wurde ihm mitgeteilt, dass er sich pl\u00f6tzlich illegal in der Stadt aufhielt, die er sein ganzes Leben lang sein Zuhause genannt hatte. Wenige Tage sp\u00e4ter wurde al-Ghoul aufgrund \u00e4hnlich undurchsichtiger Beweise aus dem West-Jordanland verbannt Auszug aus einem Artikel in Middle East Eye vom 24. Juli 2015 \u00fcber unseren Referenten \" data-cke-saved-src=\"file:\/\/\/C:\/Users\/HeSu\/AppData\/Local\/Temp\/msohtmlclip1\/01\/clip_image009.gif\" \/>\u201eEs geht nicht um einen j\u00fcdischen Staat in Pal\u00e4stina, sondern um Pal\u00e4stina als j\u00fcdischen Staat!\u201c<\/p>\n<p>Dieses Zitat von Staatsgr\u00fcnder David Ben Gurion stammt aus der Zeit vor der Staatsgr\u00fcndung. Pr\u00e4zise charakterisiert es den Kern zionistischer Politik: Es geht um ein \u201eGro\u00df-Israel\u201c zwischen Mittelmeer und Jordan mit absoluter, ethno-nationalistisch-j\u00fcdischer Dominanz. Die indigene arabisch-pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung sollte darin nur als kleine, politisch rechtlose Minderheit Platz haben. Nach der massenhaften Vertreibung und Flucht von insgesamt 1 Mio. arabischer BewohnerInnen in den beiden Kriegen 1948\/49 (\u201eNakba\u201c = Katastrophe) und 1967 schien das Problem im Interesse des zionistischen Staatsideologie vor\u00fcbergehend entsch\u00e4rft. Der Oslo-Friedensprozess und sein Scheitern an der ununterbrochen vorangetriebenen Siedlungspolitik verdeutlichten den Unwillen Israels einen lebensf\u00e4higen pal\u00e4stinensischen Nachbarstaat zuzulassen. Die demographische Entwicklung stellte die Zionisten aber vor neue Herausforderungen. Westlich des Jordans sind die beiden Bev\u00f6lkerungsteile mit je ca. 7 Mio. Menschen inzwischen wieder ungef\u00e4hr gleich gro\u00df.<\/p>\n<p>Fallweise tauchten bei ma\u00dfgeblichen Politikerinnen Israels zwar immer noch Vorschl\u00e4ge\u00a0 f\u00fcr einen neuerlichen gro\u00dfangelegten Transfer der Pal\u00e4stinenserinnen auf (z.B. lancierte die Sozialministerin Gila Gamliel im Nov. 2017 bei Verhandlungen in Kairo\u00a0 den Vorschlag der Gr\u00fcndung eines Staates Pal\u00e4stina im Sinai), aber die israelische F\u00fchrung wei\u00df nat\u00fcrlich, dass eine\u00a0 neuerliche, gro\u00dfangelegte ethnische S\u00e4uberung zu einen massiven pal\u00e4stinensischen Widerstand und entsprechenden, international verbreiteten Bildern von massenhaften israelischen Menschen- und V\u00f6lkerrechtsverbrechen\u00a0 f\u00fchren w\u00fcrde. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrde dies die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung in Israel selbst spalten, den gesamten arabischen Raum revolutionieren und der weltweiten Pal\u00e4stina-Solidarit\u00e4tsbewegung starken Auftrieb geben.\u00a0 Daher haben die israelischen Regierungen w\u00e4hrend und nach den Oslo-Verhandlungen ihr Konzept der \u201eethnischen Dominanz\u201c angepasst: Gaza wurde isoliert, die gro\u00dfen pal\u00e4stinensischen St\u00e4dte und ihr nahes Umfeld (Zone A und B) wurden als zivile Selbstverwaltungsk\u00f6rper von Israels Gnaden (\u00e4hnlich den fr\u00fcheren \u201eBantustans\u201c S\u00fcdafrikas) konzipiert. Die Zone C (= ca. 60 % der Westbank) steht ausschlie\u00dflich unter der Herrschaft der israelischen Milit\u00e4rregierung. Dort wird die v\u00f6lkerrechtswidrige Siedlungspolitik vorangetrieben. Die Zahl der dort wohnenden Pal\u00e4stinenserinnen soll m\u00f6glichst klein gehalten werden. Daher werden ihnen Baugenehmigungen verweigert. Im Trump-Netanjahu-Plan war dieses Gebiet f\u00fcr weitere Annexionen vorgesehen.<\/p>\n<p><strong>Brennpunkt Ost-Jerusalem<\/strong><\/p>\n<p>Israel hat den arabische Stadtteil 1980 v\u00f6lkerrechtswidrig als Teil \u201eseiner ewigen und unteilbaren Hauptstadt\u201c annektiert. Seither wird versucht, ihn verst\u00e4rkt zu judaisieren. Ein Mittel besteht darin, den pal\u00e4stinensischen Bewohnerinnen ihr Eigentums- und Wohnrecht abzuerkennen.<\/p>\n<p><strong>USA, EU und \u00d6sterreich erm\u00f6glichen dies<\/strong><\/p>\n<p>Bei alldem d\u00fcrfen wir niemals vergessen, dass diese Politik Israels nicht m\u00f6glich w\u00e4re ohne die Unterst\u00fctzung der USA und Europas. Die Haltung \u00d6sterreichs und der EU sind dabei besonders verlogen. W\u00e4hrend man in wortreichen Erkl\u00e4rungen f\u00fcr einen souver\u00e4nen \u201eStaat Pal\u00e4stina\u201c eintritt, hofiert man Israel bei jeder Gelegenheit und nimmt dessen Apartheid, brutale Besatzung und Siedlerkolonialismus sanktionslos hin. BK Kurz und sein Au\u00dfenminister Schallenberg stehen dabei in der unseligen Tradition der langen Geschichte des europ\u00e4ischen Kolonialismus und seiner Verachtung f\u00fcr au\u00dfereurop\u00e4ische Kulturen und V\u00f6lker.<\/p>\n<\/div>\n<p>Im Rahmen einer Tour wird Daoud al Ghoul in Wien, Graz, Linz, Innsbruck, M\u00fcnchen, Stuttgart, D\u00fcsseldorf, Berlin und Frankfurt sprechen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/daoud.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6483\" src=\"http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/daoud-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/daoud-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/daoud-768x510.jpg 768w, http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/daoud.jpg 793w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Vor einem den Pal\u00e4stinenserInnen entrissenen Haus in Ostjerusalem<\/p>\n<figure id=\"attachment_6485\" aria-describedby=\"caption-attachment-6485\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ooo.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6485\" src=\"http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ooo-300x298.png\" alt=\"Daoud Al Ghoul\" width=\"300\" height=\"298\" srcset=\"http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ooo-300x298.png 300w, http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ooo-150x150.png 150w, http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ooo-768x763.png 768w, http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ooo.png 844w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6485\" class=\"wp-caption-text\">Daoud Al Ghoul<\/figcaption><\/figure>\n<p><a href=\"http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pasooe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6205\" src=\"http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pasooe-300x97.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"97\" srcset=\"http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pasooe-300x97.jpg 300w, http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pasooe-768x249.jpg 768w, http:\/\/www.friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pasooe.jpg 902w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Daoud al Ghoul lebt in Silwan, einem Stadtteil von Ost-Jerusalem.\u00a0 Er ist Politologe, Reisef\u00fchrer und beteilig sich f\u00fchrend an den politisch-sozialen Organisationen in Silwan. Er wurde aus Jerusalem deportiert und von den Besatzern verhaftet und bedroht. Freitag, 1. Okt., 19:00, Gasthaus Lendplatzl, Lendplatz 11, Graz<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,19,21],"tags":[],"class_list":["post-6481","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-termine","category-veranstaltungshinweise"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6481","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6481"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6481\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6495,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6481\/revisions\/6495"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6481"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6481"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6481"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}