{"id":8485,"date":"2026-04-16T23:45:13","date_gmt":"2026-04-16T23:45:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?page_id=8485"},"modified":"2026-04-16T23:51:50","modified_gmt":"2026-04-16T23:51:50","slug":"gemeinderatswahl-2026","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?page_id=8485","title":{"rendered":"Gemeinderatswahl 2026"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Warum wir kandidieren<br><\/strong>Immer mehr Menschen merken: So wie Politik gerade l\u00e4uft, kann es nicht weitergehen. Viele Probleme werden gr\u00f6\u00dfer statt kleiner \u2013 egal, welche Partei gerade an der Macht ist. Das liegt nicht nur an einzelnen Entscheidungen, sondern daran, dass das ganze System an seine Grenzen st\u00f6\u00dft.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Problem mit dem System<\/strong><br>Unser Wirtschaftssystem basiert darauf, dass immer mehr produziert und immer mehr Gewinn gemacht werden muss. Wachstum ist Pflicht \u2013 egal, welche Folgen das hat. Gleichzeitig liegt ein Gro\u00dfteil des Reichtums in den H\u00e4nden weniger Menschen.<br>Das f\u00fchrt dazu, dass Mensch und Umwelt immer st\u00e4rker ausgebeutet werden. Ressourcen werden knapper, Ungleichheit w\u00e4chst \u2013 und Konflikte nehmen zu. Wenn m\u00e4chtige Staaten um Einfluss und Rohstoffe k\u00e4mpfen, entstehen Spannungen, die immer wieder auch in Kriegen enden.<br><br><strong>Warum \u201eWeiter so\u201c keine L\u00f6sung ist<\/strong><br>Trotzdem erz\u00e4hlen viele Politiker, dass wir einfach so weitermachen k\u00f6nnen wie bisher. Doch das \u00fcberzeugt immer weniger Menschen. Statt echte L\u00f6sungen zu suchen, wird oft mit Angst gearbeitet, mit Feindbildern oder mit Ablenkung.<br>Je l\u00e4nger wir diesen Weg gehen, desto schwieriger wird es, wieder umzudenken.<br><br><strong>Wir leben in einer globalen Welt<\/strong><br>Unser Alltag h\u00e4ngt l\u00e4ngst mit der ganzen Welt zusammen:<br>Unsere Kleidung wird meist unter sehr schlechten Bedingungen produziert, Rohstoffe f\u00fcr unsere Technik kommen aus Krisengebieten, und unser Konsum hat Auswirkungen auf Klima und Umwelt weltweit.<br><br>Gleichzeitig profitieren wir im globalen Norden von Strukturen, die andere L\u00e4nder benachteiligen und in die Armut treiben. Viele Menschen m\u00fcssen deshalb ihre Heimat verlassen \u2013 nicht freiwillig, sondern weil sie keine Perspektive mehr haben.<br><br>Diese Probleme lassen sich nicht l\u00f6sen, indem man einfach Grenzen dicht macht.<br> <br><strong>Warum Gaza?<\/strong><br>Gaza steht f\u00fcr die brutale Zuspitzung einer Weltordnung, in der der globale Norden den Rest der Welt ausbeutet, mordet und sich dabei noch als moralische Instanz inszeniert. Doch Gaza steht vor allem f\u00fcr die Hoffnung, damit ein f\u00fcr alle Mal Schluss zu machen. Die Grausamkeiten von USA und Israel haben Millionen aufwachen lassen \u2013 Menschen, die zuvor nichts mit Politik und Protesten am Hut hatten, gingen pl\u00f6tzlich lautstark auf die Stra\u00dfe. <br><br>Wir wollen als Teil dieser Bewegung unseren Beitrag zur \u00dcberwindung des Kapitalismus leisten.<br>Ver\u00e4nderung muss \u00fcberall beginnen \u2013 nicht nur auf EU- oder Staatsebene, sondern auch lokal.<br><br>Deshalb kandidiert die Liste GAZA bei der Grazer Gemeinderatswahl 2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum wir kandidierenImmer mehr Menschen merken: So wie Politik gerade l\u00e4uft, kann es nicht weitergehen. Viele Probleme werden gr\u00f6\u00dfer statt kleiner \u2013 egal, welche Partei gerade an der Macht ist. Das liegt nicht nur an einzelnen Entscheidungen, sondern daran, dass das ganze System an seine Grenzen st\u00f6\u00dft. 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