{"id":1008,"date":"2009-11-24T22:39:37","date_gmt":"2009-11-24T20:39:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=1008"},"modified":"2009-11-24T22:39:37","modified_gmt":"2009-11-24T20:39:37","slug":"vorbereitungstreff-kopenhagen-mi-25-november-18h-krebsenkeller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=1008","title":{"rendered":"Vorbereitungstreff (Kopenhagen) Mi 25. November 18h Krebsenkeller"},"content":{"rendered":"<p>Liebe AktivistInnen,<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Koordinationstreffen findet am Mi. 25. November von 18 Uhr bis 19Uhr30<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im Gasthof \u201eKrebsenkeller\u201c Sackstr.; gegen\u00fcber Kastner; im reservierten Nebenraum (Eingang  links) statt.<\/p>\n<p>anbei eine kurze Zusammenfassung vom Vorbereitungstreffen am 12.11.  18-19h30 hinsichtlich der Vorbereitung einer Aktion in Graz anl\u00e4sslich des Klima-Gegengipfels in Kopenhagen am Sa. 12. 12.<\/p>\n<p>Anwesend: Herbert R.; Stefan Sch.; David R.; Franz S.; Rudi J. Anja St.; Konrad Sch. Johann Sch<\/p>\n<p>Gemeldet hatten sich: Heinz Sch.; Franz P.; Christian W.; John G.; Anne R.<\/p>\n<p>Die nachfolgende inhaltliche Orientierungshilfe war in der ersten Stunde durchdiskutiert worden. Es gab mehrere weitergehende Punkte vor allem wie man in der Stmk. symbolisch gewisse Punkte ansprechen k\u00f6nnte (Voitsberg; Mellach; Mur; \u2026.).<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Aktionsform in Graz haben wir folgendes festgelegt:<\/p>\n<p>Eine \u00f6ffentliche Aktion findet am Sa. 12.12.  von 12 Uhr bis 16 Uhr im Stadtzentrum an gleichzeitig an drei Punkten statt.<\/p>\n<p>a)      Hauptplatz\/Ecke Sporgasse<\/p>\n<p>b)  Vor dem Eingang zum Landhaus in der Herrengasse (bzw. im Landhaushof: Film; Reportagen; Gespr\u00e4che\u2026) angestrebt werden k\u00f6nnte hier eine \u201eLange NACHT DES KLIMAS\u201c bis 24 Uhr.<\/p>\n<p>c)      Am Eisernen Tor (vor Buchhandlung Moser) in der Herrengasse; Infostand und Ort der Abschlusskundgebung von 15 bis 16 Uhr (zahlreiche kurze Ansprachen der MitveranstalterInnen;  vielleicht unterbrochen durch Stra\u00dfentheater; TrommlerInnen etc\u2026)<\/p>\n<p>Finanziell: Franz S. setzt einen Brief auf, der an SP; KP;Gr\u00fcne;\u00d6GB; gerichtet ist<\/p>\n<p>Zur Mitarbeit \u00fcber Wien sollen Greenpeace und Global 2000 gewonnen werden.<\/p>\n<p>Johann meldet die Veranstaltungen gleich an, damit es f\u00fcr die Orte kein Problem ergibt.<\/p>\n<p>Anja sucht den Kontakt zu den StudentInnen, Klimab\u00fcndnis, Graz verstrickt<\/p>\n<p>David nimmt Kontakt zu Greenpeace hinsichlich einer Teilnahme auf.<\/p>\n<p>Stefan fragt die Organisatoren der Lichterkette, ob sie aktiv mitmischen m\u00f6chten.( Thomas Eisenberger)<\/p>\n<p>Diverse Publikationen (Corso; Stadtblatt; etc:\u2026. sollten gleich nach Anmeldung f\u00fcr die Ank\u00fcndigung der Protestveranstaltung angesprochen werden.<\/p>\n<p>Anja versucht die Flyers, Plakate; diverse Drucke \u00fcber TU- Druckerei zu bekommen<\/p>\n<p>====================================================&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>Einige inhaltliche Orientierungshilfen f\u00fcr das Treffen am Do. 12.11. Klima-Gegengipfel Kopenhagen<\/p>\n<p>Steirische Plattform(?) zur Mobilisierung in Graz anl\u00e4sslich des Gegengipfels in Kopenhagen<\/p>\n<p>A)  Auf welcher inhaltlichen Grundlage soll das Ganze stehen?<\/p>\n<p>1) a) Seit Jahren wird die UNO-Weltklimakonferenz Kopenhagen vom 7.bis 18.    Dez. 2009 als Nachfolgekonferenz des Kyoto &#8211; Abkommens (von 1994; in Kraft seit 2005; es l\u00e4uft 2012 aus) von der offiziellen politischen Seite der Staaten  ( 200 ) vorbereitet, um zu versuchen  (un\/verbindliche) Richtlinien gegen die Klimaerw\u00e4rmung festzulegen. Die Vorverhandlungen sind jedoch gescheitert.<\/p>\n<p>b) Ein Kyoto-Abkommen, das Gro\u00dfteils nicht eingehalten wurde. Allseits anerkannt ist jedoch, dass es eine unausweichliche Klimaerw\u00e4rmung gibt. Die Frage ist nur wie hoch. 2 Grad wurden von der internationalen wissenschaftlichen ExpertInnengruppe im Rahmen der UNO  www.ipcc.ch\/<\/p>\n<p>IPCC &#8211; Intergovernmental Panel on Climate Change<\/p>\n<p>(Giec) festgesetzt bis 2050), damit es nicht zu irreversiblen Folgen kommt.<\/p>\n<p>c) Von den Auswirkungen sind die armen L\u00e4nder des S\u00fcdens x Mal st\u00e4rker betroffen als die Hauptverursacher d.h. die reichen L\u00e4nder des Nordens, die Industriestaaten und gewisse Schwellenl\u00e4nder (Brasilien; China, Indien\u2026.), die eigentlich die Hauptverursacher f\u00fcr das zu hohe THG sind.<\/p>\n<p>2) a) Parallel dazu werden von Umweltschutzbewegungen; sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, au\u00dferparlamentarischen Parteien; Organisationen aus dem Wissenschaftsbereich; NGO\u2019s wie Greenpeace, Global 2000; Attac,  usf. Kritikpunkte formuliert und radikalere Forderungen, die die Klimaerw\u00e4rmung stoppen k\u00f6nnten, aufgestellt. Und w\u00e4hrend des UNO-Klimagipfels in Kopenhagen  findet der \u201eGegengipfel\u201c(CLIMATE FORUM 09), all dieser weltweit vernetzten Bewegungen statt.<\/p>\n<p>b) Wirtschaftlicher Hintergrund: Neoliberalismus vorherrschend; der die Finanz- und Wirtschaftskrise auf sozial Schw\u00e4cheren abzuw\u00e4lzen versucht. Der Markt regelt allein nichts. Der vorherrschende Wirtschaftsmodus und das Wirtschaftswachstum \u00e0 la Kapitalismus f\u00fchren zur Klimaerw\u00e4rmung (Vergleiche Temperaturanstieg seit industriellem Zeitalter)<\/p>\n<p>c) ALTERNATIVEN: Auswege: gr\u00fcner Kapitalismus?; Solidar\u00f6konomie; Genossenschaften; Nahrungsautarkie; Soziale Gleichheit;  demokratisch beschlossene Wirtschaftsorientierung etc.<\/p>\n<p>F\u00fcr ein ganz anderes Klimaabkommen!<\/p>\n<p>Attac.de fordert deswegen ein ganz anderes Abkommen. Klimaschulden m\u00fcssen von den Profiteuren der<\/p>\n<p>fossilen Wirtschaft bezahlt werden. Die riesigen Konjunkturpakete d\u00fcrfen nur in den sozial\u00f6kologischen<\/p>\n<p>Umbau der Weltwirtschaft investiert werden. Und weltweit muss der Umstieg auf<\/p>\n<p>Erneuerbare Energien so schnell wie m\u00f6glich vollzogen werden. Fossile Energietr\u00e4ger m\u00fcssen im<\/p>\n<p>Boden bleiben, Kraftwerksneubauten verboten werden. Statt ergebnislosem Klimapoker um Zahlen und<\/p>\n<p>Marktmechanismen muss all dies in Kopenhagen verbindlich beschlossen werden.<\/p>\n<p>3)Das B\u00fcndnis : SOS Klima &#8211; Soziale Gerechtigkeit<\/p>\n<p>stellt 4 Forderungen auf:<\/p>\n<p>a)      die Anerkennung, dass historisch gewisse L\u00e4nder f\u00fcr die Treibhausgase (THG) verantwortlich waren, und dass sie die Vorschl\u00e4ge der Kommission (GIEC) einhalten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>b)      \u201e den gr\u00fcnen Technologietransfer\u201c und entsprechende Finanzierung f\u00fcr die L\u00e4nder des S\u00fcdens sichern<\/p>\n<p>c)      Reduzierung der (THG) im Haushaltsbereich ohne Kompensationsm\u00f6glichkeiten<\/p>\n<p>d)      Einen weltweiten Klimafond unter Obhut der UNO soll geschaffen werden, ohne dass Weltbank (WB) oder Internationaler W\u00e4hrungsfond (IWF) darauf einen Einfluss haben d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>4) Die Klimaerw\u00e4rmung bringt Milliarden Menschenleben in Gefahr und f\u00fchrt zum Aussterben von Millionen ARTEN in der Natur.<\/p>\n<p>5) Die Atomkraft und der Agro-Diesel stellen keine Alternativen dar.<\/p>\n<p>6) Die Klimaschutzziele in \u00d6sterr. werden \/wurden nicht erreicht. Im Gegenteil : \u00d6sterr. ist um 100 Millionen Tonnen \u00fcber den Klimaschutzzielen (68,8 Millionen T) http:\/\/www.marktcheck.greenpeace.at\/6971.html<\/p>\n<p>Die Industriellenvereinigung ist gegen ein Engagement, das h\u00f6her als 20% liegt (d.h. zwanzig % weniger als die gesamten-THG vom Niveau 1990; erreichbar bis 2020) (Umweltminister: Niki Berlakovich; \u201ewenn die anderen Staaten mitgehen, ist die EU bereit auf 30% zu gehen \u00d61; 11.11.)<\/p>\n<p>7) Forderungen f\u00fcr \u00d6sterr; an die Regierung;  Stmk. Graz   z.B. Fixbeitrag aller G u.GU EinwohnerInnen zur Finanzierung eines unentgeltlichen \u00f6ffentlichen Verkehrs in G.u.Gu.<\/p>\n<p>8) Schritte in Graz: Infoseiten mit eigenem Schwerpunkt rund um Kopenhagen auf diversen www\u2019s einrichten W<\/p>\n<p>Welche Gruppen neu kontaktieren? \u2026\u2026\u2026\u2026\u2026\u2026.<\/p>\n<p>B)<\/p>\n<p>Welche Art der Aktion k\u00f6nnte durchgef\u00fchrt werden?<\/p>\n<p>Einfache Kundgebung; Demo; Hauptbr\u00fccke Aktion; Veranstaltung AK-Saal; \u2026\u2026.<\/p>\n<p>a) Finanziell:<\/p>\n<p>b) n\u00e4chstes Treffen: Zeit; Ort; Inhalt; welche Entscheidungen m\u00fcssen fallen?<\/p>\n<p>(was wird von wem inzwischen erledigt?<\/p>\n<p>c) welche Entscheidungen\/\u00dcbereink\u00fcnfte konnten heute am 12. 11. getroffen werden?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe AktivistInnen, Das n\u00e4chste Koordinationstreffen findet am Mi. 25. 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