{"id":1069,"date":"2010-01-10T14:28:04","date_gmt":"2010-01-10T12:28:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=1069"},"modified":"2010-01-10T14:28:04","modified_gmt":"2010-01-10T12:28:04","slug":"treffen-der-klima-plattform-steiermark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=1069","title":{"rendered":"Treffen der KLIMA-Plattform Steiermark"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Liebe AktivistInnen,<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Einladung zu einem Folge-Treffen der Klimaplattform Steiermark<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">am Mo. 18. JANUAR von 19 bis 21 Uhr im Gsth.Krebsenkeller \/ Nebenraum links; (Sackstr. gegen\u00fcber Kastner)<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Stefan, Herbert, Konrad, Gottfried und Johann<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">trafen sich f\u00fcr eine kurze Nachbesprechung unserer Aktion vom 12.12.; dabei haben wir diesen Termin festgelegt und hoffen, dass alle beteiligten Gruppierungen \/AktivistInnen Zeit und Interesse haben daran teilzunehmen, um zusammen weitere Schritte zu diskutieren und Aktionen festzulegen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Damit der Kreis sich erweitern kann, bitten wir Euch diese Information auch an weitere eventuelle InteressentInnen weiterzuleiten.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Terminlich bietet sich bis zum Sommer einiges an.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">M\u00e4rz Gemeinderatswahlen<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">30.April ( Freitag vor dem 1. Mai ( eine Woche nach der Konferenz in Bolivien)<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">1.Mai<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">13.bis 16. Mai : \u00d6sterr. Sozialforum in Leoben <a href=\"http:\/\/www.sozialforum-asf.at\/\">www.sozialforum-asf.at<\/a><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Juni: Klimagipfel von Merkel in Bonn<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Juli (1.bis4.) ESF in Istanbul<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Global denken, lokal handeln! Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt! Solche und andere Parolen kennen wir aus vergangenen Tagen, wenn wir f\u00fcr Menschenrechte, f\u00fcr Gerechtigkeit in der Gesellschaft, f\u00fcr den Frieden, f\u00fcr eine gesunde Umwelt und anderes mehr uns\u00a0 eingesetzt haben. Nun aber stehen wir wom\u00f6glich vor der gr\u00f6\u00dften Herausforderung f\u00fcr uns, unsere Kinder, unsere Umgebung, ja f\u00fcr die Menschheit insgesamt. Es geht um nichts weniger als das Leben auf diesem Planeten. Da helfen die Sonntagsreden und Absichtserkl\u00e4rungen, die wir schon lang nicht mehr h\u00f6ren k\u00f6nnen und wollen, die unverbindlichen Erkl\u00e4rungen auf dem Klimagipfel in Kopenhagen, absolut nichts, lullen die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung nur ein und vermitteln ein Gef\u00fchl der tr\u00fcgerischen Sicherheit. Wir aber wollen mehr! Wir wollen \u00fcber die M\u00f6glichkeit, Klimaschutz im Alltag bei uns selber zu betreiben, hinaus, die ruhiggestellte \u00d6ffentlichkeit aufr\u00fctteln und auf die wahren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ursachen aufmerksam machen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nJohann, Stefan<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">P.S. Anbei noch zwei Infos.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">a) der Aufruf von Evo Morales zur Weltklimakonferenz in Bolivien<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">b) eine Einsch\u00e4tzung zu Kopenhagen von Michael L\u00f6wy<br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><strong><br \/>\na)<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><strong>WELTKONFERENZ DER V\u00d6LKER \u00dcBER DEN KLIMAWANDEL UND DIE RECHTE VON MUTTER ERDE<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Angesichts der Tatsache, dass der Klimawandel eine reale Bedrohung f\u00fcr das \u00dcberleben der Menschheit, der Lebewesen und unserer Mutter Erde in ihrer heutigen Form darstellt;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">im Wissen \u00fcber die gro\u00dfe Gefahr, der Inseln, K\u00fcstenzonen, Gletscher im Himalaja, den Anden und anderen Bergen der Welt, die Pole der Erde und hei\u00dfe Regionen wie Afrika, Wasserquellen, durch zunehmende Naturkatastrophen betroffene Bev\u00f6lkerungen, Pflanzen, Tiere und ganze \u00d6koysteme ausgesetzt sind;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">da nachweislich die \u00c4rmsten des Planeten den Klimawandel am st\u00e4rksten zu sp\u00fcren bekommen werden, indem ihre H\u00e4user und Lebensgrundlagen zerst\u00f6rt werden und sie gezwungen sein werden zu fliehen und Zuflucht zu suchen;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">unterstreichend, dass 75% der historischen Emissionen von Treibhausgasen auf das Konto der auf irrationale Weise industrialisierten L\u00e4nder des Nordens gehen;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">feststellend, dass der Klimawandel vom kapitalistischen System verursacht worden ist;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">im Bedauern \u00fcber das von den sogenannten \u201eentwickelten\u201c L\u00e4ndern verschuldete Scheitern der Konferenz von Kopenhagen, die ihre Klimaschuld gegen\u00fcber den Entwicklungsl\u00e4ndern, den k\u00fcnftigen Generationen und der Mutter Erde nicht anerkennen wollen;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u00fcberzeugt davon, dass es n\u00f6tig ist, die Rechte der Mutter Erde anzuerkennen und zu respektieren, um im 21. Jahrhundert die volle Erf\u00fcllung der Menschenrechte sicherzustellen;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">als Bekr\u00e4ftigung der Notwendigkeit, f\u00fcr Klimagerechtigkeit zu k\u00e4mpfen;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">in Anerkennung der Notwendigkeit dringender Ma\u00dfnahmen, um der Menschheit und Mutter Erde gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4den und Leiden zu ersparen sowie die Harmonie mit der Natur wiederherzustellen;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">in der Gewissheit, dass die V\u00f6lker der Welt, geleitet von den Prinzipien der Solidarit\u00e4t, der Gerechtigkeit und des Respekts f\u00fcr das Leben, in der Lage sein werden, die Menschheit und Mutter Erde zu retten; sowie<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">zur Feier des Internationalen Tags der Mutter Erde<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">ruft die Regierung des plurinationalen Staates Bolivien die V\u00f6lker, die sozialen Bewegungen und die Verteidiger von Mutter Erde aus aller Welt auf und l\u00e4dt sie, wie auch Wissenschaftler, Akademiker, Juristen und Regierungen, die mit ihrem Volk zusammenarbeiten wollen, zur Weltkonferenz der V\u00f6lker \u00fcber den Klimawandel und die Rechte von Mutter Erde ein, die vom 20. bis 22. April 2010 in Cochabamba, Bolivien, stattfinden wird.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Weltkonferenz der V\u00f6lker \u00fcber den Klimawandel und die Rechte von Mutter Erde hat folgende Ziele:<\/p>\n<ol>\n<li><span lang=\"de-DE\">Analyse der strukturellen und systembedingten Ursachen des Klimawandels und Vorlegen tiefgreifender Ma\u00dfnahmen, die den Wohlstand der gesamten Menschheit in Harmonie mit der Natur erm\u00f6glichen;<\/span><\/li>\n<li><span lang=\"de-DE\">Diskussion und Beschluss des Projekts der Universellen Erkl\u00e4rung der Rechte von Mutter Erde;<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"margin-left: 1.26cm; text-indent: -0.63cm;\"><span lang=\"de-DE\">3.<\/span><span lang=\"de-DE\"> <\/span><span lang=\"de-DE\">Einigung \u00fcber Vorschl\u00e4ge zu neuen Verpflichtungen f\u00fcr das Kyoto-Protokoll sowie f\u00fcr Entscheidungsvorhaben der UN-Rahmenkonvention \u00fcber Klimawandel als Leitlinien f\u00fcr das Verhalten der dem Leben verpflichteten Regierungen in den Verhandlungen \u00fcber den Klimawandel und auf allen Ebenen der Vereinten Nationen in Bezug auf:<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-left: 2.54cm; text-indent: -0.64cm;\"><span lang=\"de-DE\">a)<\/span><span lang=\"de-DE\"> <\/span><span lang=\"de-DE\">Klimaschuld<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-left: 2.54cm; text-indent: -0.64cm;\"><span lang=\"de-DE\">b)<\/span><span lang=\"de-DE\"> <\/span><span lang=\"de-DE\">Migranten\/Fl\u00fcchtlinge infolge des Klimawandels<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-left: 2.54cm; text-indent: -0.64cm;\"><span lang=\"de-DE\">c)<\/span><span lang=\"de-DE\"> <\/span><span lang=\"de-DE\">Emissionsreduktionen<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-left: 2.54cm; text-indent: -0.64cm;\"><span lang=\"de-DE\">d)<\/span><span lang=\"de-DE\"> <\/span><span lang=\"de-DE\">Adaptation<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-left: 2.54cm; text-indent: -0.64cm;\"><span lang=\"de-DE\">e)<\/span><span lang=\"de-DE\"> <\/span><span lang=\"de-DE\">Technologietransfer<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-left: 2.54cm; text-indent: -0.64cm;\"><span lang=\"de-DE\">f)<\/span><span lang=\"de-DE\"> <\/span><span lang=\"de-DE\">Finanzierung<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-left: 2.54cm; text-indent: -0.64cm;\"><span lang=\"de-DE\">g)<\/span><span lang=\"de-DE\"> <\/span><span lang=\"de-DE\">W\u00e4lder und Klimawandel<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-left: 2.54cm; text-indent: -0.64cm;\"><span lang=\"de-DE\">h)<\/span><span lang=\"de-DE\"> <\/span><span lang=\"de-DE\">gemeinsame Vision<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-left: 2.54cm; text-indent: -0.64cm;\"><span lang=\"de-DE\">i)<\/span><span lang=\"de-DE\"> <\/span><span lang=\"de-DE\">indigene V\u00f6lker<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-left: 2.54cm; text-indent: -0.64cm;\"><span lang=\"de-DE\">j)<\/span><span lang=\"de-DE\"> <\/span><span lang=\"de-DE\">Sonstiges;<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span lang=\"de-DE\">organisatorische Vorbereitung des weltweiten Referendums \u00fcber den Klimawandel;<\/span><\/li>\n<li><span lang=\"de-DE\">Analyse und Entwurf eines Aktionsplans, um der Errichtung eines Tribunals f\u00fcr Klimagerechtigkeit n\u00e4herzukommen;<\/span><\/li>\n<li><span lang=\"de-DE\">Festlegen der Aktions- und Mobilisierungsstrategien zur Verteidigung des Lebens angesichts des Klimawandels und f\u00fcr die Rechte von Mutter Erde.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"margin-left: 0.64cm;\">\n<p style=\"margin-left: 0.64cm;\"><span lang=\"de-DE\">Bolivien, am 5. J\u00e4nner 2010<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-left: 0.64cm;\">\n<p style=\"margin-left: 0.64cm;\"><span lang=\"de-DE\">Evo Morales Ayma<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-left: 0.64cm;\" lang=\"de-DE\" align=\"center\">Pr\u00e4sident des<\/p>\n<p style=\"margin-left: 0.64cm;\" lang=\"de-DE\" align=\"center\">Plurinationalen Staates Bolivien<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">b)<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Kopenhagen 2009: das absehbare Scheitern. Von Michael L\u00f6wy<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"3\" width=\"644\" bgcolor=\"#ffffcc\">\n<col width=\"638\"><\/col>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"638\">\n<p style=\"margin-bottom: 0.5cm;\"><a href=\"http:\/\/linke.cc\/news\/index.php?topic=Klimawandel\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"cid:part1.04050808.00010109@gmx.at\" border=\"0\" alt=\"Klimawandel\" width=\"75\" height=\"38\" align=\"right\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir \u2013 damit meine ich die MarxistInnen, die \u00d6kosozialistInnen, die radikalsten AktivistInnen der Bewegung f\u00fcr Klimagerechtigkeit \u2013 waren recht pessimistisch in Bezug auf die so genannte Klimakonferenz der Vereinten Nationen, und wir hatten vorausgesehen, dass die Konferenz in Kopenhagen scheitern w\u00fcrde. Unser Argument war, dass das kapitalistische System keine anderen Kriterien kennt als schrankenlose Akkumulation, gr\u00f6\u00dfere Ausdehnung und h\u00f6here Profite und dass es von daher unf\u00e4hig ist, die notwendigen Mindestmassnahmen zur Vermeidung eines katastrophalen Klimawandels zu ergreifen. Und weil wir wussten, dass die gro\u00dfe Mehrheit der \u201eGro\u00dfen der Welt\u201c, die nach Kopenhagen kommen, nichts anderes sind als treue Diener der kapitalistischen Interessen, hatten wir gedacht, bei der Konferenz w\u00fcrden lediglich vage Versprechen in Bezug auf eine Verminderung der CO2- Emissionen um 50 % bis 2050 herauskommen. Mit einem Wort, wir hatten geglaubt, der Berg von Kopenhagen w\u00fcrde eine Maus geb\u00e4ren.<\/p>\n<p>Nun, ich muss zugeben, dass wir uns get\u00e4uscht haben. Wir waren nicht pessimistisch genug. Die Konferenz in Kopenhagen hat keine Maus in die Welt gesetzt, sondern eine Kakerlake. Kioto ist bereits ein gro\u00dfer Fehlschlag gewesen, weil die dort benannten Ziele l\u00e4cherlich gering waren \u2013 eine Verringerung um 5 % bis 2012 \u2013 und weil es absolut unm\u00f6glich ist, mit den verabschiedeten Methoden wie dem \u201eHandel mit Verschmutzungsrechten\u201c nennenswerte Fortschritte zu erreichen. Aber Kopenhagen liegt sehr, sehr tief unter Kioto, wo wenigstens ein internationales Abkommen mit Zielen, die mit Zahlen versehen und verbindlich waren, herausgekommen ist.<\/p>\n<p>Was ist passiert? Die USA haben China beschuldigt, es verweigere jegliche internationale Verpflichtung zur Verminderung von Emissionen; China hat die USA beschuldigt, es verpflichte sich zu keiner nennenswerten Verminderung von Emissionen. Beide betonten, sie k\u00f6nnten nichts machen, wenn der andere sich nicht bewegt. Und Europa hat erkl\u00e4rt, es k\u00f6nne ohne die USA und China keine Initiative ergreifen. In einem einzigen Punkt waren sich alle einig, sehr gl\u00fccklich \u00fcber dieses Einverst\u00e4ndnis: darin, dass es dringend notwendig ist, nichts zu tun.<\/p>\n<p>Wir haben also nur eine b\u00f6sartige Kakerlake mit dem Titel \u201eCopenhagen Accord\u201c bekommen \u2013 das Abschlussdokument, das von den \u201ef\u00fchrenden K\u00f6pfen der Welt\u201c zusammengeschustert worden ist, bevor sie die Konferenz rasch durch die Hintert\u00fcr verlassen haben.* Es ist ein leeres Dokument, in dem proklamiert wird, was alle wissen, n\u00e4mlich dass verhindert werden m\u00fcsste, dass die Temperatur um mehr als 2\u00b0 C ansteigt. Kein Wort zu den Beschr\u00e4nkungen der Gasemissionen, keine Prozentzahlen zu den erw\u00e4hnten Verminderungen, nicht einmal fromme W\u00fcnsche, nicht einmal f\u00fcr eine ferne Zukunft. Nichts. Rein gar nichts. Null Inhalt.<\/p>\n<p>Wo gibt es also noch Hoffnung? Die einzige Hoffnung besteht in den einhunderttausend Menschen, die auf den Stra\u00dfen von Kopenhagen demonstriert haben und die aus D\u00e4nemark, anderen skandinavischen L\u00e4ndern, Deutschland, weiteren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern und aus der ganzen Welt gekommen sind, die radikale Ma\u00dfnahmen gefordert und die erkl\u00e4rt haben: \u201eDas System muss ge\u00e4ndert werden, nicht das Klima\u201c. Oder in den mehreren Tausend, die an den Diskussion des alternativen Klimaforum teilgenommen haben, auf dem eine Resolution verabschiedet wurde, in dem die Pseudol\u00f6sungen des Systems (der \u201eHandel mit Verschmutzungsrechten\u201c) verurteilt werden.** Oder auch in den Tausenden, die friedlich vor den T\u00fcren der offiziellen Konferenz demonstriert und versucht haben, einen Dialog mit den \u201eoffiziellen\u201c Repr\u00e4sentantInnen zu f\u00fchren, die aber mit Tr\u00e4nengas und Schl\u00e4gen mit den Gummikn\u00fcppeln der Polizei empfangen worden sind, w\u00e4hrend ihre Sprecher \u2013 wie Tadzio M\u00fcller \u2013 wegen \u201eAnstiftung zur Gewalt\u201c festgenommen wurden. Die Hoffnung wird auch von politischen F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten wie dem bolivianischen Pr\u00e4sidenten Evo Morales repr\u00e4sentiert, der sich (als eine der ganz wenigen Ausnahmen) mit der Bewegung f\u00fcr Klimagerechtigkeit solidarisch gezeigt und den Kapitalismus als System angeprangert hat, das f\u00fcr die katastrophale globale Erderw\u00e4rmung verantwortlich ist.<\/p>\n<p>Vor vielen Jahren hat der ber\u00fchmte Dichter und S\u00e4nger Joe Hill von der revolution\u00e4ren Gewerkschaft \u201eIndustrial Workers of the World\u201c (IWW) zu seinen Genossinnen und Genossen gesagt, kurz bevor er von den staatlichen Beh\u00f6rden unter falschen Anschuldigungen hingerichtet worden ist: \u201eTrauert nicht, organisiert!\u201c Wir m\u00fcssen in unsere L\u00e4nder zur\u00fcckfahren und die Menschen organisieren \u2013 in den St\u00e4dten und auf dem Land, in den Betrieben und Schulen, auf den Stra\u00dfen, um eine breite internationale Bewegung des Kampfs gegen das System aufzubauen, um radikale Ver\u00e4nderungen durchzusetzen und um nicht \u201eden Planeten\u201c (der ist nicht in Gefahr), wohl aber das Leben auf dem Planeten vor der Zerst\u00f6rung zu retten.<\/p>\n<p>19. Dezember 2009<\/p>\n<p>Aus dem Franz\u00f6sischen \u00fcbersetzt von Wilfried Dubois<\/p>\n<p><strong>Fu\u00dfnoten:<\/strong><br \/>\n* <a href=\"http:\/\/unfccc.int\/files\/meetings\/cop_15\/application\/pdf\/cop15_cph_auv.pdf\">http:\/\/unfccc.int\/files\/meetings\/cop_15\/application\/pdf\/cop15_cph_auv.pdf<\/a> (Anm. d. \u00dcbers.).<br \/>\n** <a href=\"http:\/\/www.klimaforum09.org\/Declaration?lang=en\">http:\/\/www.klimaforum09.org\/Declaration?lang=en<\/a>; deutsch: <a href=\"http:\/\/linke.cc\/news\/article.php?story=20091221221112752\">http:\/\/linke.cc\/news\/article.php?story=20091221221112752<\/a> (Anm. d. \u00dcbers.).<\/p>\n<p><strong>Quelle:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.europe-solidaire.org\/spip.php?article16057\">http:\/\/www.europe-solidaire.org\/spip.php?article16057<\/a>;<br \/>\nauf Englisch: <a href=\"http:\/\/www.ecosocialistnetwork.org\/\">http:\/\/www.ecosocialistnetwork.org\/<\/a><br \/>\nSiehe auch: Terry Conway und Thomas Eisler, \u201eCopenhagen: a turning point for the movement\u201c, <a href=\"http:\/\/socialistresistance.org\/?p=778\">http:\/\/socialistresistance.org\/?p=778<\/a><br \/>\nRoy Wilkes, \u201eCopenhagen \u2013 farce then tragedy\u201c, <a href=\"http:\/\/socialistresistance.org\/?p=781\">http:\/\/socialistresistance.org\/?p=781<\/a><br \/>\nSocialistisk Arbejderparti (SAP), \u201eCOP15 is dead! Long live the movement!\u201c, <a href=\"http:\/\/www.internationalviewpoint.org\/spip.php?article1780\">http:\/\/www.internationalviewpoint.org\/spip.php?article178<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe AktivistInnen, Einladung zu einem Folge-Treffen der Klimaplattform Steiermark am Mo. 18. JANUAR von 19 bis 21 Uhr im Gsth.Krebsenkeller \/ Nebenraum links; (Sackstr. gegen\u00fcber Kastner)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1069","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1069","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1069"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1069\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1069"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1069"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1069"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}