{"id":1193,"date":"2010-04-04T20:35:44","date_gmt":"2010-04-04T18:35:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=1193"},"modified":"2010-04-04T20:35:44","modified_gmt":"2010-04-04T18:35:44","slug":"die-militarisierung-lateinamerikas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=1193","title":{"rendered":"Die Militarisierung Lateinamerikas"},"content":{"rendered":"<p>Von NOAM CHOMSKY, 25. M\u00e4rz 2010 &#8211;<\/p>\n<p>Die Vereinigten Staaten wurden nach den Worten George Washingtons als \u201eInfant Empire\u201c (Kind-Imperium) gegr\u00fcndet. Die Eroberung des nationalen Territoriums war ein gro\u00dfes imperiales Unternehmen, \u00e4hnlich der starken Expansion des Gro\u00dfherzogtums Moskau. Von Anbeginn der ersten Tage war die Kontrolle \u00fcber die Hemisph\u00e4re das entscheidende Ziel. Die Ambitionen erweiterten sich w\u00e4hrend des zweiten Weltkriegs, als die USA Gro\u00dfbritannien und kleinere imperiale M\u00e4chte verdr\u00e4ngte. Auf h\u00f6chster Ebene kam man zu dem Schluss, dass die USA die \u201eunbestrittene Macht\u201c in einem Weltsystem innehaben sollte, welches nicht nur die westliche Hemisph\u00e4re umfasste, sondern auch das ehemalige britische Empire, den Fernen Osten und sp\u00e4ter soviel von Europa wie nur m\u00f6glich. Ein prim\u00e4res Ziel der NATO war es, Anstrengungen in Richtung europ\u00e4ischer Unabh\u00e4ngigkeit entlang der gaullistischen Linie zu blockieren. Das wurde um so klarer, als die UdSSR kollabierte und damit auch die formale (Existenz-)Berechtigung der NATO. Die NATO wurde nicht aufgel\u00f6st, sondern stattdessen erweitert und verstie\u00df damit gegen das gegen\u00fcber Michail Gorbatschow gemachte Versprechen, die NATO w\u00fcrde nicht einmal bis nach Ostdeutschland erweitert werden, schon gar nicht dar\u00fcber hinaus und dass sich die NATO in eine eher politische Organisation transformieren w\u00fcrde. Heute ist die NATO praktisch eine internationale Interventionskraft unter US-Kommando, mit einer selbstdefinierten Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Kontrolle von Energiequellen, Pipelines und Seewegen. Und Europa ist ein gut disziplinierter Juniorpartner.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDurchgehend behielt Lateinamerika eine Vorrangstellung in den globalen Planungen. Als Washington 1971 den Umsturz der Allende-Regierung in Chile in Erw\u00e4gung zog, stellte Nixons Nationaler Sicherheitsstab fest, dass die USA nicht erwarten k\u00f6nnen, irgendwo auf der Welt eine<br \/>\n\u201eerfolgreiche Ordnung durchzusetzen\u201c, wenn sie nicht in der Lage sind, Lateinamerika zu kontrollieren. Probleme, diese Politik durchzusetzen,<br \/>\nwuchsen mit den j\u00fcngsten Bestrebungen nach s\u00fcdamerikanischer Integration \u2013 Grundvoraussetzung f\u00fcr Unabh\u00e4ngigkeit \u2013 und der Etablierung<br \/>\nvielf\u00e4ltiger internationaler Beziehungen, w\u00e4hrend gleichzeitig begonnen wurde, schwere interne Fehlentwicklungen anzusprechen, insbesondere die traditionelle Herrschaft einer reichen, europ\u00e4isierten Minderheit \u00fcber ein Meer des Elends und Leidens.<\/p>\n<p>Das Problem spitzte sich zu, als (2005) in S\u00fcdamerikas \u00e4rmsten Land, Bolivien, zum ersten Mal die indigene Mehrheit die politische B\u00fchne<br \/>\nbetrat und mit Evo Morales einen Pr\u00e4sidenten aus den eigenen Reihen w\u00e4hlte. Nach seinem Sieg in einem Abberufungs-Referendum im August 2008 \u2013 mit einem starken Anstieg der Unterst\u00fctzung im Vergleich zu seinem Wahlerfolg von 2005 \u2013 ging die von den USA gest\u00fctzte Opposition zur Gewalt \u00fcber, was zur Ermordung vieler b\u00e4uerlicher\u00a0 Regierungs-Anh\u00e4nger f\u00fchrte. Als Antwort auf die Massaker wurde ein Gipfeltreffen der neu gegr\u00fcndeten Union S\u00fcdamerikanischer Nationen UNASUR einberufen.<\/p>\n<p>Ein Ereignis historischer Tragweite<\/p>\n<p>Andere Entwicklungen haben die Probleme f\u00fcr die US-Strategen intensiviert. Darunter die Entscheidung des ecuadorianischen Pr\u00e4sidenten<br \/>\nRafael Correra, die Nutzung des Manta-Milit\u00e4rst\u00fctzpunktes durch die USA zu beenden \u2013 des letzten in S\u00fcdamerika, der den USA noch zur Verf\u00fcgung stand.<br \/>\nIm Juli 2009 beschlossen die USA und Kolumbien in einem geheimen Abkommen, den USA zu gestatten, sieben milit\u00e4rische Basen in Kolumbien<br \/>\nzu nutzen. Der offizielle Zweck ist der Kampf gegen Drogenhandel und Terrorismus, \u201eaber f\u00fchrende kolumbianische Milit\u00e4r- und Zivilbeamte, die<br \/>\nmit den Verhandlungen vertraut sind, sagten gegen\u00fcber The Associated Press, dass dahinter die Idee stecke, Kolumbien zu einem regionalen<br \/>\nKnotenpunkt f\u00fcr Pentagon-Operationen zu machen\u201c, meldete AP. Es gibt Berichte dar\u00fcber, dass die Vereinbarung Kolumbien einen privilegierten Zugang zu US-Milit\u00e4r-Best\u00e4nden erm\u00f6glicht. Kolumbien war bereits der gr\u00f6\u00dfte Empf\u00e4nger von US-Milit\u00e4rhilfen (abgesehen von Israel-\u00c4gypten, einer gesonderten Kategorie). Die Menschenrechtslage in Kolumbien ist seit dem Ende der zentralamerikanischen Kriege in den 1980er Jahren die bei weitem schlechteste in der Hemisph\u00e4re. Der Zusammenhang zwischen US-Hilfe und Menschenrechtsverletzungen wird schon seit langem von der Wissenschaft zur Kenntnis genommen.<\/p>\n<p>AP zitierte im April 1999 auch aus einem Dokument des U.S.Air Mobility Command, welches unterbreitet, dass die Palanquero-Basis in Kolumbien eine \u201eCooperative Security Location\u201c (CSL) werden k\u00f6nnte, von der aus sich \u201emobile Operationen\u201c ausf\u00fchren lie\u00dfen. Der Bericht bemerkte, dass von Palanquero aus \u201efast der halbe Kontinent von einer C-17 (Milit\u00e4rtransporter)\u00a0 abgedeckt werden k\u00f6nnte ohne nachzutanken\u201c. Dies k\u00f6nnte Teil einer globalen Wegstrategie (\u201een route strategy\u201c) werden, welche hilft, \u201edie Strategie des regionalen Engagements umzusetzen und die Mobilisierung nach Afrika zu unterst\u00fctzen\u201c. F\u00fcr die Gegenwart sei \u201edie Strategie, in Palanquero ein CSL zu installieren, ausreichend f\u00fcr<br \/>\ndie Luft-Mobilit\u00e4t \u00fcber den ganzen Kontinent\u201c, schlussfolgerte das Dokument, welches aber weitere Optionen erkundet, wie die Route durch<br \/>\nzus\u00e4tzliche Basen bis nach Afrika ausgebaut werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Am 28.August wurden auf dem UNASUR-Treffen in Bariloche (Argentinien) die US-Milit\u00e4rbasen er\u00f6rtert. Nach intensiver interner Debatte betonte die Abschlusserkl\u00e4rung, dass S\u00fcdamerika ein \u201eLand des Friedens\u201c bleiben m\u00fcsse und dass ausl\u00e4ndische Milit\u00e4rkr\u00e4fte nicht die Souver\u00e4nit\u00e4t oder Integrit\u00e4t irgendeiner Nation der Region bedrohen d\u00fcrfen. Der S\u00fcdamerikanische Verteidigungsrat wurde beauftragt, die Dokumente des Air Mobility Command zu untersuchen. Probleme der praktischen Anwendung (des Beschlusses) wurden auf die folgenden Treffen verschoben.<\/p>\n<p>Der offizielle Zweck der Basis entging nicht der Kritik. Besonders Pr\u00e4sident Morales mit seiner Vergangenheit als Koka-Bauer-Gewerkschafter<br \/>\nwar verbittert. Er sagte, er erlebte, wie US-Soldaten bolivianische Truppen begleiteten und das Feuer auf Mitglieder seiner Gewerkschaft<br \/>\ner\u00f6ffneten. \u201eJetzt sind wir also Narco-Terroristen\u201c, fuhr er fort. \u201eAls sie uns nicht mehr Kommunisten nennen konnten, nannten sie uns<br \/>\nSubversive, dann Drogenh\u00e4ndler und seit den Attacken des 11.September Terroristen.\u201c Er warnte davor, dass sich \u201edie Geschichte Lateinamerikas wiederholt\u201c.<\/p>\n<p>Morales vermerkte, dass letztlich die Verantwortung f\u00fcr die Gewalt in Lateinamerika im US-Konsum illegaler Drogen zu suchen sei. \u201eWenn UNASUR Truppen in die Vereinigten Staaten entsenden w\u00fcrden, um den Konsum zu kontrollieren, w\u00fcrden sie es akzeptieren? Unm\u00f6glich!\u201c<\/p>\n<p>Morales&#8216; rhetorische Frage kann erweitert werden: Angenommen UNASUR oder China oder andere w\u00fcrden auf ihrem Recht bestehen, in Mexiko<br \/>\nMilit\u00e4rbasen zu errichten, um ihr Programm umzusetzen, den Tabakanbau in den USA auszumerzen und dazu North Carolina und Kentucky aus der Luft bespr\u00fchen, See- und Luftstreitkr\u00e4fte einsetzen und Inspekteure entsenden w\u00fcrden, um sicher zu stellen, dass die USA dieses Gift ausmerzt, welches bei weitem mehr Tote fordert als Kokain oder Heroin, und unvergleichbar mehr als Cannabis. Der Tribut des Tabakkonsums \u2013 inklusive der \u201ePassivraucher\u201c, die ernsthaft\u00a0 betroffen sind, obwohl sie Tabak nicht selbst konsumieren \u2013 ist wirklich besorgniserregend und \u00fcbertrifft die t\u00f6dlichen Effekte anderer gef\u00e4hrlicher Substanzen.<\/p>\n<p>Die Idee, dass Au\u00dfenstehende in die Produktion und die Verteilung dieser t\u00f6dlichen Substanzen eingreifen sollten, ist einfach undenkbar. Die<br \/>\nTatsache, dass die Rechtfertigung der USA f\u00fcr ihr Drogenprogramm im Ausland als plausibel akzeptiert und in der Debatte sogar als wertvoll<br \/>\nbetrachtet wird, ist eine weitere Illustration f\u00fcr die Tiefe der imperialen Mentalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Selbst wenn wir die imperiale Pr\u00e4misse anerkennen, f\u00e4llt es schwer, die verk\u00fcndeten Ziele des \u201eDrogenkriegs\u201c ernst zu nehmen, welcher trotz des<br \/>\npermanenten Versagens der Ma\u00dfnahmen der Kriminalisierung daheim und der Gewalt und chemischen Kriegsf\u00fchrung im Ausland fortbesteht, obwohl es ausgiebig bewiesen ist, dass andere Ma\u00dfnahmen \u2013 Pr\u00e4vention und Behandlung \u2013 wesentlich kosteneffektiver sind.<\/p>\n<p>Im Februar 2009 ver\u00f6ffentlichte die Latin American Commission on Drugs and Democracy ihre Analyse des US-Drogenkriegs der vergangenen<br \/>\nJahrzehnte. Die Kommission, angef\u00fchrt von den ehemaligen lateinamerikanischen Pr\u00e4sidenten Fernando Cardoso (Brasilien), Ernesto<br \/>\nZedillo (Mexiko) und Cesar Gaviria (Kolumbien), kam zu dem Schluss, dass der Krieg gegen Drogen ein kompletter Misserfolg war und dr\u00e4ngte zu<br \/>\neinem drastischen Wandel der Politik, weg von Zwangsma\u00dfnahmen im In- und Ausland und hin zu weniger kostenintensiven und effektiveren Ma\u00dfnahmen. Ihr Bericht hatte keinen nachvollziehbaren Einfluss, so wie auch fr\u00fchere Studien keinen hatten. Das wiederum bekr\u00e4ftigt die nat\u00fcrliche Schlussfolgerung, dass der \u201eDrogenkrieg\u201c \u2013 wie auch der \u201eKrieg gegen Verbrechen\u201c und der \u201eKrieg gegen Terror\u201c \u2013\u00a0 aus anderen Gr\u00fcnden als den verk\u00fcndeten Zielen betrieben wird, welche durch die Konsequenzen offensichtlich werden.<\/p>\n<p>Die Etablierung von US-Milit\u00e4rbasen in Kolumbien ist nur ein Teil weit umfassenderer Bem\u00fchungen, Washingtons F\u00e4higkeit milit\u00e4rischer<br \/>\nInterventionen auszubauen. Es gab einen starken Anstieg von US-Milit\u00e4rhilfe und der Ausbildung lateinamerikanischer Offiziere, die<br \/>\nsich auf Taktiken der leichten Infanterie konzentrieren, \u201eradikalen Populismus\u201c bek\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen \u2013 ein Konzept, welches einen in<br \/>\nAnbetracht des lateinamerikanischen Kontextes erschaudern l\u00e4sst. Milit\u00e4r\u00fcbungen wurden vom US-Au\u00dfenministerium ans Pentagon \u00fcbertragen<br \/>\nund somit wurden Fragen der Menschenrechte und der demokratischen Bedingungen der Aufsicht durch den Kongress entzogen, welche zwar schon immer schwach war, aber zumindest ein Abwehrmittel gegen den schlimmsten Missbrauch darstellte. Die Vierte Flotte der USA, aufgel\u00f6st 1950, wurde 2008 wieder ins Leben gerufen \u2013\u00a0 kurz nach der Invasion Kolumbiens in Ecuador \u2013 mit der Verantwortlichkeit f\u00fcr die Karibik, Zentral- und S\u00fcdamerika und die umgebenden Gew\u00e4sser. Die offizielle Bekanntmachung z\u00e4hlt zu den \u201everschiedenartigen Operationen\u201c den \u201eKampf gegen illegalen Handel, (&#8230;) milit\u00e4rische Interaktion und bilaterales und multinationales Training\u201c.<\/p>\n<p>Die Militarisierung S\u00fcdamerikas ist eine Komponente eines wesentlich weitreichenderen Programms, wie es die \u201eglobal en route\u201c-Strategie<br \/>\nandeutet. Es gibt praktisch keine Informationen \u00fcber das Schicksal der gro\u00dfen US-Milit\u00e4rbasen im Irak, vermutlich wird man sie zwecks \u201ePower<br \/>\nProjection\u201c aufrecht erhalten. (1) Die Kosten f\u00fcr die immense Stadt-in-der-Stadt-Botschaft in Bagdad steigen dieses Jahr (gemeint ist<br \/>\nhier 2009) von veranschlagten 1,5 auf 1,8 Milliarden US-Dollar. Die Obama-Administration baut au\u00dferdem Botschaften in Pakistan und<br \/>\nAfghanistan, die in ihrer Gr\u00f6\u00dfe ohne Beispiel sind. Die USA und Gro\u00dfbritannien verlangen, dass die US-Milit\u00e4rbasis in Diego Garcia,<br \/>\nwelche \u2013 nachdem Gro\u00dfbritannien die Einwohner vertrieben hatte \u2013 in vergangenen US-Kriegen stark beansprucht wurde, von den Pl\u00e4nen einer<br \/>\nAtomwaffenfreien Zone in Afrika ausgenommen wird, so wie auch US-Basen im Pazifik von den Bem\u00fchungen ausgenommen sind, die nukleare Bedrohung zu reduzieren. Eine Atomwaffenfreie Zone (NFWZ) im Mittleren Osten, welche die angebliche iranische Bedrohung entsch\u00e4rfen oder vielleicht sogar beenden w\u00fcrde, steht nat\u00fcrlich\u00a0 nicht einmal auf der Agenda. Die enorme globale Unterst\u00fctzung f\u00fcr ein solches Bestreben, inklusive einer gro\u00dfen Mehrheit von Amerikanern, ist wie immer irrelevant.<\/p>\n<p>Kurz gesagt, die Ma\u00dfnahmen Richtung einer \u201eWelt des Friedens\u201c fallen nicht unter \u201eden Wandel, an den du glauben kannst\u201c, um einen Slogan von<br \/>\nObamas Wahlkampagne aufzugreifen.<\/p>\n<p>Der Artikel erschien im Original am 30. August 2009 auf der Webseite von Noam Chomsky (chomsky.info) und am 23. M\u00e4rz 2010 bei Information Clearing House unter dem Titel Militarizing Latin America.<\/p>\n<p>Der Autor: Noam Chomsky ist Professor f\u00fcr Linguistik am Massachusetts Institute of Technologie (MIT) und hat in den 60er Jahren die<br \/>\nVorstellungen \u00fcber Sprache und Denken revolutioniert. Zugleich ist er einer der prominentesten und sch\u00e4rfsten Kritiker der gegenw\u00e4rtigen<br \/>\nWeltordnung und des US-Imperialismus.<\/p>\n<p>\u00dcbersetzung: Sebastian Range<\/p>\n<p>Die kursiven Einf\u00fcgungen im Text genauso wie die u.a. Fu\u00dfnote wurden vom \u00dcbersetzer eingef\u00fcgt.<\/p>\n<p>(1) Unter \u201ePower Projection\u201c (oder auch \u201eForce Projection\u201c) versteht man die F\u00e4higkeit eines Staates, auch weit au\u00dferhalb seiner eigenen Grenzen Kriege f\u00fchren bzw. milit\u00e4rische Schlagkraft entwickeln zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hintergrund.de\/index.php\/20100325781\/politik\/welt\/die-militarisierung-lateinamerikas.html\">http:\/\/hintergrund.de\/index.php\/20100325781\/politik\/welt\/die-militarisierung-lateinamerikas.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von NOAM CHOMSKY, 25. M\u00e4rz 2010 &#8211; Die Vereinigten Staaten wurden nach den Worten George Washingtons als \u201eInfant Empire\u201c (Kind-Imperium) gegr\u00fcndet. Die Eroberung des nationalen Territoriums war ein gro\u00dfes imperiales Unternehmen, \u00e4hnlich der starken Expansion des Gro\u00dfherzogtums Moskau. 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