{"id":1549,"date":"2011-04-13T21:24:50","date_gmt":"2011-04-13T19:24:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=1549"},"modified":"2011-04-13T21:24:50","modified_gmt":"2011-04-13T19:24:50","slug":"einladung-sa-30-4-2011-14-bis-18-uhr-krebsenkeller-israel-palaestina","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=1549","title":{"rendered":"Einladung: Sa. 30.4.2011 &#8211; 14 bis 18 Uhr Krebsenkeller; Israel-Pal&#228;stina"},"content":{"rendered":"<p>ISRAEL\/PAL\u00c4STINA<\/p>\n<p>EINLADUNG F\u00dcR Sa, 30. April 2011,\u00a014 \u2013 18 Uhr<\/p>\n<p>Ort:\u00a0KREBSENKELLER in der Sackstra\u00dfe in Graz, gegen\u00fcber\u00a0Kastner  &amp; \u00d6hler<span style=\"font-family: Arial; font-size: x-small;\"> <\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Liebe AktivistInnen,<\/p>\n<p>am\u00a023.Febr. trafen sich Leute der Steirischen Friedensplattform und des  Solidarit\u00e4tskomitees f\u00fcr Pal\u00e4stina mit Willi Langthaler zu einer Besprechung  ausgehend von der Stuttgarter Erkl\u00e4rung (siehe Anhang).<\/p>\n<p>Der einzige Einwand von uns diesbez\u00fcglich bestand in der in dieser  Erkl\u00e4rung (siehe unten stehenden Ausschnitt) festgelegten EINSTAATENL\u00d6SUNG. Wir  gehen immer noch davon aus, dass eine Zwei-Staatenl\u00f6sung (mit den Grenzen vor  1967) die bessere L\u00f6sung &#8212; weil realistischer &#8212; w\u00e4re.<\/p>\n<p>Am Sa. den 30. April 2011 von 14 Uhr bis 18 Uhr m\u00f6chten wir alle  interessierten Einzelpersonen bzw. VertreterInnen von Gruppen\/Parteien zu einem  Gespr\u00e4ch im Krebsenkeller \/ Nebenraum einladen, um eine breitere Haltung zum  Israel-Pal\u00e4stinakonflikt\u00a0 und zu Solidarit\u00e4tsaktionen zu gelangen.<\/p>\n<ul>\n<li>Welche Gruppen w\u00e4ren an einer gemeinsamen Kampagne in Richtung    Konfliktbw\u00e4ltigung zu interessieren?<\/li>\n<li>welche Krititk an der israelischen Regierungspolitik ist zielf\u00fchrend    um\u00a0<span style=\"font-family: Arial; font-size: x-small;\"> <\/span>eine gute Unterst\u00fctzung f\u00fcr    Pal\u00e4stina &#8211; in Br\u00fccksichtigung unserer\u00a0\u00a0 begrenzten Kr\u00e4fte\u00a0    &#8211;\u00a0\u00a0zu erreichen<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Wie k\u00f6nnten wir uns in \u00d6sterreich in bezug auf die internationale    BDS-Kampagne ausrichten?<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzung der Gaza-Flotille und\/ oder\u00a0der Anerkennung Pal\u00e4stinas    in Grenzen vor \u00b467\u00a0 (aktuell durch s\u00fcdamerikanische Staaten)?<\/li>\n<li>Welchen Einfluss haben die Revolutionen in den arabischen L\u00e4ndern und im    Nahen Osten auf den Israel-Pal\u00e4stinakonflikt?<\/li>\n<li>Weitere Fragestellungen\u00a0sind    erw\u00fcnscht\u00a0:&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Peter Melvyn (\u201eJ\u00fcdische Stimme f\u00fcr einen gerechten Frieden in Nahost\u201c) und  Gernot Bodner (Antiimperialistisches Lager), beide aus Wien, werden \u00a0uns  mit\u00a0ihrem Wissen zur Verf\u00fcgung stehen;\u00a0\u00a0einige von uns werden  auch kurze Einleitungsstatements vorbereiten.<\/p>\n<p>Dieses Treffen sollte eine Vorstufe f\u00fcr ein gr\u00f6\u00dferes bundesweites Treffen im  Herbst darstellen.<br \/>\nMit freundlichen Gr\u00fcssen<\/p>\n<p>Ante, Franz, Herbert, Johann, Konrad, Markus,\u00a0Veronika,\u00a0Alex,  Bjarne,\u00a0Fatima, Florian, Helga<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>Die KonferenzteilnehmerInnen aus England, Frankreich, \u00d6sterreich, der  Schweiz, Schweden, USA und der BRD verst\u00e4ndigten sich auf Strategien und  Zielvorstellungen, die sie gemeinsam verfolgen wollen.<\/p>\n<p><strong>Die gro\u00dfe Mehrheit stellte fest, dass das dogmatische Festhalten an der  Zwei-Staaten-L\u00f6sung die tats\u00e4chlichen Realit\u00e4ten ignoriert und von einer  falschen Parit\u00e4t zwischen einer kolonialisierten und besetzten Bev\u00f6lkerung auf  der einen Seite und einem Kolonialstaat mit seiner milit\u00e4rischen \u00dcbermacht auf  der anderen Seite ausgeht. Dies propagiert f\u00e4lschlicherweise die M\u00f6glichkeit  einen Frieden zu erreichen, indem den in den 1967 besetzten Gebieten lebenden  Pal\u00e4stinenserInnen begrenzte nationale Rechte zugestanden w\u00fcrden, w\u00e4hrend den in  den Grenzen von 1948 lebenden und den vertriebenen Menschen ihre Rechte verwehrt  w\u00fcrden.<\/strong><\/p>\n<p>Das Festhalten an der Zwei-Staaten-L\u00f6sung verurteilt die Pal\u00e4stinenserInnen  mit israelischer Staatsangeh\u00f6rigkeit dazu, als B\u00fcrger zweiter Klasse in ihrem  angestammten Land zu leben, in einem rassistischen Staat, der ihnen nicht  dieselben Rechte wie den j\u00fcdischen B\u00fcrgerInnen gew\u00e4hrt. Au\u00dferdem w\u00fcrde das  Fortbestehen eines zionistischen Staates den pal\u00e4stinensischen Fl\u00fcchtlingen aus  dessen Territorium das international anerkannte Recht auf R\u00fcckkehr  verwehren.<\/p>\n<p><strong>Die Zwei-Staaten-L\u00f6sung kann zu nichts anderem f\u00fchren als der Vertiefung  und Zementierung der Ungleichheit. Das Modell zweier nach Ethnien oder  Religionszugeh\u00f6rigkeiten getrennter Staaten bedeutet ethnische Separation oder  fundamentale Ungleichheit innerhalb dieser Staaten, wie wir dies im heutigen  Israel erleben.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ISRAEL\/PAL\u00c4STINA EINLADUNG F\u00dcR Sa, 30. 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