{"id":1772,"date":"2011-12-18T15:00:53","date_gmt":"2011-12-18T13:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=1772"},"modified":"2011-12-18T15:00:53","modified_gmt":"2011-12-18T13:00:53","slug":"rassismus-in-italien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=1772","title":{"rendered":"Rassismus in Italien"},"content":{"rendered":"<p><strong> <\/strong>Der extreme Rassismus in Italien ist ein Ausdruck der vielen Widerspr\u00fcche, in denen das Land steckt. An seinem Beispiel zeigt sich deutlich, welchen Weg Politik und Mehrheitsgesellschaft in Westeuropa einschlagen, wenn die sozialen Verh\u00e4ltnisse prek\u00e4rer werden, der run um die Schlagkraft des Ellbogens sich vom Individuum auf sich stramm organisierende rechte Gruppen \u00fcbertr\u00e4gt, denn \u201ewenn die Zeiten schlechter werden, muss man zusammenr\u00fccken\u201c. <!--more--><\/p>\n<p>Italien \u2013 im M\u00e4rz diesen Jahres wurde das Jubil\u00e4um seiner 150-j\u00e4hrigen Staatsgr\u00fcndung begangen &#8211; ist selbst aus einem \u201eBefreiungskampf\u201c mit antikolonialen Z\u00fcgen hervorgegangen.<\/p>\n<p>Das Konstrukt der gemeinsamen Sprache half nur notd\u00fcrftig, die Kl\u00fcfte zwischen Nord und S\u00fcd zu \u00fcberbr\u00fccken: erst der gemeinsame Feind im Krieg 1914-1918 schmiedete &#8211; \u00fcber seine hunderttausenden Toten hinweg \u2013 eine Einheit.<\/p>\n<p>Um innenpolitische Schwierigkeiten zu kanalisieren, die gekennzeichnet waren durch a) Massenarbeitslosigkeit, und daraus folgenden b) gro\u00dfen Migrationswellen\u00a0 c) Bedarf an Rohstoffen f\u00fcr angehende Industrialisierung c) Druck sich im imperialen M\u00e4chtespiel zu bew\u00e4hren, befeuerte die italienische Monarchie ihre Kolonialpolitik:<sup> 1<\/sup><\/p>\n<p>\u25aa\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Der Anspruch auf Tunesien \u2013 musste sp\u00e4ter trotz getaner Investitionen an Frankreich abgegeben werden<\/p>\n<p>\u25aa\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1911 wurde dem Osmanischen Reich wegen seiner Provinzen Tripoletanien und Cyrenaica \u00a0im heutigen Libyen der Krieg erkl\u00e4rt<\/p>\n<p>\u25aa\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Errichtung der Protektorate in Albanien (1917 bis 1920 und 1939 bis 1943) und Montenegro (1941 bis 1943)<\/p>\n<p>\u25aa\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Nach den Kriegen gegen \u00c4thiopien (1887 bis 1941)<strong> <\/strong>besetzte Italien Teile des heutigen Somalias und Eritrea (ab 1870 bis 1941)<\/p>\n<p>\u25aa\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Einige Inseln in der \u00c4g\u00e4is, der \u201eDodekanes\u201c und Rhodos galten ab 1912 als italienische Kolonien<\/p>\n<p>Der Kolonialismus war das Mittel der Wahl, die unter den \u00f6konomischen Spannungen auftretenden Br\u00fcche\u00a0 im Land zu kitten und das Land zu Gunsten aller die innerhalb und au\u00dferhalb &#8211; wie England und Frankreich- machtpolitisches Interesse daran hatten, in Form eines Nationalstaates zusammenzubinden.<\/p>\n<p>Der italienische Faschismus schickte die damals gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ische Streitmacht mit 417.000 Soldaten nach Eritrea und Somalia, um Mussolinis Traum \u201evon einem einzigen italienischen Reich diesseits und jenseits des Mittelmeeres\u201c zu realisieren, dem \u201eneuen r\u00f6mischen Imperium\u201c.<\/p>\n<p>Der Journalist Angelo de Boca analysiert dazu:<sup>2<\/sup><\/p>\n<p><em>&#8222;Mussolini war ein kleines Kind, als es 1896 zur Niederlage von Adua kam. Aus Familienerz\u00e4hlungen wusste er von der Trauer \u00fcber die Toten, 5.500 Soldaten. Und von dem Gef\u00fchl der Schmach f\u00fcr Italien, das als bis dahin einziges europ\u00e4isches Land von Afrikanern besiegt worden war. Er wollte unter allen Umst\u00e4nden ein zweites Adua verhindern. Deshalb hat er dieses viel zu gro\u00dfe Heer auf die Beine gestellt. Man h\u00e4tte auch mit der H\u00e4lfte oder sogar weniger das Land besetzen k\u00f6nnen. Und dann kam der Gaseinsatz dazu.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Sein autobiographischer Bericht liefert erhellende Einsichten in die Umsetzung der kolonialistischen Popaganda durch die italienische Strasse:<\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Damals gab es ja noch kein Fernsehen, und f\u00fcr uns war das Radio alles. Ich erinnere mich noch gut an den 5. und auch an den 9. Mai, zwei au\u00dfergew\u00f6hnliche Tage. Ich h\u00f6rte das im Radio und konnte leider damals noch nicht die Falschheit begreifen, in der wir lebten. Man muss auch sagen, in jenen Tagen, am 5. und am 9. Mai, stand Italien hinter Mussolini, aus vollem Herzen und mit Bewunderung.&#8220;<\/em><em> <\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;In jenen Tagen habe ich Haile Selassie verbrannt. Wir hatten eine Strohpuppe auf einer Art Trage gebastelt. Da waren auch Erwachsene dabei, aber wir Kinder, ich war damals zehn Jahre alt, sollten die Puppe anstecken\u2026\u201c<\/em><\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p>De Boca \u00fcber die Kriegsf\u00fchrung:<\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p><em>Der starke antikoloniale Widerstand der \u00c4thiopierInnen machte den italienischen Truppen schwer zu schaffen und wurde brutalst niedergeschlagen.<\/em><\/p>\n<p><em>Zehntausende Menschen kamen bei diesen Senfgasangriffen ums Leben.<\/em><\/p>\n<p>Ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes:<\/p>\n<p><em>&#8222;\u00dcberall, unter allen B\u00e4umen, liegen Menschen. Zu Tausenden liegen sie da. Ich trete n\u00e4her, ersch\u00fcttert. An ihren F\u00fc\u00dfen, an ihren abgezehrten Gliedern sehe ich grauenhafte, blutende Brandwunden. Das Leben entflieht schon aus ihren von Senfgas verseuchten Leibern.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Die Unm\u00f6glichkeit den Widerstand der Bev\u00f6lkerung zu brechen und das Ende des \u00a0Weltkriegs erzwang den Abzug der italienischen Truppen, letztendlich aus allen geraubten Gebieten.<\/p>\n<p>Der antifaschistische Widerstand gegen die deutschen Truppen passte ins Bild, das sich das postfaschistische Italien geben wollte. Die Kolonialgeschichte wurde nicht aufgearbeitet; der gleichsam nahtlose \u00dcbergang in die neokoloniale Epoche unter dem Nato-Schirm war getan.<\/p>\n<p>Die Nato \u00fcberzog Italien mit einem Netz an unz\u00e4hligen milit\u00e4rischen Einrichtungen und kein Einsatz, in dem nicht italienische Basen in irgendeiner Form miteinbezogen waren: In den Irak-Kriegen und \u2013 wen wundert es &#8211; in den neualten Kolonien Kosovo und Somalia &#8211; unter Verdacht der Kriegsf\u00fchrung mit abgereichertem Uran.<sup>3<\/sup><\/p>\n<p>Zuletzt Libyen: f\u00fcr Angriffe stellte Italien Milit\u00e4rbasen und Sp\u00e4h-Flugzeuge zur Verf\u00fcgung, danach Flieger vor Ort f\u00fcr \u201egezielte Eins\u00e4tze\u201c. Verteidigungsminister Ignazio La Russa: Es werde sich jedoch \u201enicht um wahllose Bombardierungen handeln, sondern um gezielte Missionen mit Pr\u00e4zisionsbomben auf ausgew\u00e4hlte Objekte\u201c<sup>4<\/sup>.<\/p>\n<p>Die Formulierung spricht f\u00fcr sich. Tausende Tote LibyerInnen klagen an.<\/p>\n<p>In der Nachkriegszeit wurde das Land von einem Klientel regiert, das in einem Netzwerk klerikal-faschistischer und mafi\u00f6ser Strukturen agierte. Das <em>miracolo economico <\/em>nutzte dem Norden und der Mitte Italiens. S\u00fcditalien diente als Arbeitskr\u00e4ftereservoir f\u00fcr den Norden Europas. S\u00fcditalienerInnen, die ihre Familien nicht ausreichend ern\u00e4hren konnten, mussten auswandern, um das Wirtschaftswachstum in Deutschland, Schweiz, Belgien und Frankreich zu erarbeiten. In den darauf folgenden Jahren verschlechterte sich die \u00f6konomische Situation rapide. Der starke Widerstand von ArbeiterInnen, linken Kr\u00e4ften, Gewerkschaften, Parteien, der damit einhergehende Internationalismus und eine Friedensbewegung, die den Ausstieg aus der Nato und deren Abzug aus Italien forderte, versetzte die Geheimdienste des Westens in Panik. Sie verpassten der Zivilbev\u00f6lkerung t\u00f6dliche Elektroschocks, mittels \u201eStrategie der Spannung\u201c. Eine Untersuchungskommission stellte zu verschiedenen Bombenanschl\u00e4gen im Italien der 90iger Jahre fest:<\/p>\n<p><em> \u201eDiese Massaker wurden organisiert oder unterst\u00fctzt von Personen in Institutionen des italienischen Staates und von M\u00e4nnern, die mit dem amerikanischen Geheimdienst in Verbindung standen.\u201c<sup>5<\/sup><\/em><\/p>\n<p>Rechtsextreme Gruppierungen wie \u201eordine nuovo\u201c waren damals Ausf\u00fchrende der Attentate, die Linken in die Schuhe geschoben werden sollten.<\/p>\n<p>Andreotti, damaliger Ministerpr\u00e4sident, ver\u00f6ffentlichte die Tatsache, dass solcherlei Einheiten in allen westeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern existierten. Dabei w\u00e4re gerne auf ehemalige SS-Angeh\u00f6rige zur\u00fcckgegriffen worden.<\/p>\n<p>Es gibt allen Grund zur Annahme, dass die blutige Spur der Allianzen westlicher Geheimdienste mit rechtsextremen Kr\u00e4ften sich bis in die Gegenwart zieht.<\/p>\n<p>Berlusconi himself war es schlie\u00dflich, der einer sich mehr und mehr formierenden revisionistischen Geschichtsdeutung zum Durchbruch verhalf: Duce-Verehrung durch Strassenbenennungen und Filmpropaganda brachten ein Bild des \u201eguten Faschisten\u201c voran, der Italien seiner Gr\u00f6\u00dfe und Nationalstolz versicherte. Die dem Antifaschismus verpflichtete Verfassung von 1948 war f\u00fcr Berlusconi kein Hindernis, eine Tourismusministerin zu protegieren, die mit Faschistengru\u00df vor Carabinieris salutierte. Ihn, der sich selbst als \u201eDuce, Duce\u201c bejubeln lies.<\/p>\n<p>Eine Arte Dokumentation entlarvt Berlusconi als Mitglied der P2, jener Geheimorgansiation mit der die Extreme Rechte den italienischen Staat seit den 70iger Jahren unterwanderte.<sup>6<\/sup><\/p>\n<p>Seine Handlungen entsprechen dem stramm rechten Jargon: Sofort nach Amtsantritt versch\u00e4rfte er die Gesetze gegen EinwanderInnen, 2008 rief er einen landesweiten Notstand aus wegen der der \u201eanhaltenden illegalen Einwanderung\u201c. Ebenfalls 2008 beschloss das italienische Parlament auf Antrag der rechtspopulistischen Regierungspartei Lega Nord die Einf\u00fchrung von separaten Schulklassen f\u00fcr MigrantInnenkinder. In einem Statement zum 11. September erkl\u00e4rte er die muslimische Welt als \u201ezur\u00fcckgeblieben\u201c, hingegen w\u00fcrden die Werte der westlichen Gesellschaft nicht zu jenen anderer Zivilisationen passen, wie \u201eislamischen und kommunistischen Vorstellungen\u201c.<\/p>\n<p>Antiislamische Motive ziehen sich durch jeden Wahlkampf, durch das ganze Land. JournalistInnen, bepackt mit Oriana Fallaci-Theorien bereiten das Terrain vor, die Parteien setzen durch Spr\u00fcche \u00e1 la FP\u00d6 und SVP um.<\/p>\n<p>Auf den Feldern der italienischen Agrokonzerne sind EinwanderInnen aus Marokko und Nordafrika willkommen, um unter sklaven\u00e4hnlichen Bedingungen zu Hungerl\u00f6hnen zu arbeiten. Fr\u00fcchte, die wir \u201eso g\u00fcnstig\u201c bei Hofer, Lidl und co kaufen sind von ihnen geerntet.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2010 erfolgte eine Hetze auf MigrantInnen in Kalabrien, \u00e4hnlich jener im spanischen Huelva. MigrantInnen hatten gegen ihre Arbeitsbedingen, st\u00e4ndige Misshandlungen und Diskriminierungen protestiert. Spezialeinheiten setzten Tr\u00e4nengas ein. Einheimische schossen den ArbeiterInnen in die Beine und pr\u00fcgelten darauf los. Aus einem in der Stadt kreisenden Lautsprecherwagen wurde verk\u00fcndet: &#8222;Jeder Schwarze, der sich in Rosarno versteckt, soll abhauen. Wenn wir euch kriegen, t\u00f6ten wir euch!&#8220;<sup>7<\/sup><\/p>\n<p>Das Leben f\u00fcr MigrantInnen, MuslimInnen, Roma&amp;Sinti und andere Minderheiten ist gef\u00e4hrlich. Die k\u00fcrzlichen Ausschreitungen, bei denen ItalienerInnen auf Grund einer erfundenen Vergewaltigung ein Roma-Lager in Flammen setzten und die Ermordung zweier Senegalesen im Stadtzentrum von Florenz sind nur einige weitere Grausigkeiten im italienischen Tagesgeschehen. Dieser Rassimus hat Geschichte und System.<\/p>\n<p>Die \u201eStrategie der Spannung\u201c ist in Italien gegenw\u00e4rtig. Wie am Flie\u00dfband werden \u00fcber gleichgeschaltete Medien S\u00fcndenb\u00f6cke f\u00fcr den verheerenden Kreislauf von Arbeitslosigkeit, Analphabetismus und Armut pr\u00e4sentiert: F\u00fcr die ItalienerInnen im Norden soll es der S\u00fcden sein, f\u00fcr alle zusammen die MigrantInnen, Minderheiten und \u201eder Islam\u201c. Sogar \u201eder Feind Kommunismus\u201c wird noch immer aus dem S\u00e4ckel der Geschichte herausbeschworen.<\/p>\n<p>Die wirtschaftliche Situation f\u00fcr die gr\u00f6\u00dften Teile der Bev\u00f6lkerung ist miserabel.<\/p>\n<p>Dennoch gibt es genug Geld f\u00fcr PolitikerInnen-Geh\u00e4lter und Pensionen, Abfertigungen und Profite f\u00fcr Industrielle, f\u00fcr das Milit\u00e4r und den Ausbau einer Nato-Struktur, die das Land besetzt h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Es gibt auch genug Geld f\u00fcr \u201eAuslandseins\u00e4tze\u201c: Irak, Ruanda, Albanien, Kosovo, Afghanistan\u2026 bei jeder kolonialen Aktion ist das Land zu Gange.<\/p>\n<p>Kein Wunder also: der permanente Kriegszustand will legitimiert werden. Am Besten durch die bew\u00e4hrte 3er-Strategie: 1 den im \u00c4u\u00dferen zum Feind Deklarierten im eigenen Land ausmachen: MuslimInnen, MigrantInnen\u00a0 \u2013 2 Interessensgegens\u00e4tze von Gruppen erfinden, f\u00f6rdern, polarisieren: Nord\/S\u00fcd, Inl\u00e4nderInnen\/Ausl\u00e4nderInnen \u2013 3 Angst und Schrecken verbreiten, die Opposition einsch\u00fcchtern, um ein m\u00f6glichst autorit\u00e4res Regime implantieren (Demokratie ist da kein Widerspruch dazu!), mit dem Ziel die Macht jener zu st\u00e4rken und ihre Interessen zu wahren, die davon profitieren und reich werden: G\u00fcnstlinge des neoliberalen Imperialismus mit faschistischem Ideologiereservoir.<\/p>\n<p>Doch Widerstand formiert sich: Friedensgruppen, Antirassistische Initiativen, Autonome Zentren, linke politische Gruppierungen, Selbstorganisationen von MigrantInnen, MuslimInnen \u2013 sei es gegen die G7- Gipfel, gegen Nato-Einrichtungen, gegen die aktuelle neoliberale Politik &#8211; kein Tag, der nicht auch beweist: <em>La resistenza<\/em> lebt!<\/p>\n<figure id=\"attachment_1777\" aria-describedby=\"caption-attachment-1777\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/wp-admin\/www.resistenza.de\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1777\" title=\"bergwege\" src=\"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/bergwege1.jpg\" alt=\"bergwege\" width=\"200\" height=\"336\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1777\" class=\"wp-caption-text\">PartisanInnen auf dem Weg in die Berge<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Anmerkungen:<\/span><\/p>\n<p>1 Erweiterte Auflistung unter: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Italienische_Kolonien\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Italienische_Kolonien<\/a> (einges 18.12.2011)<\/p>\n<p>2 Henning Kl\u00fcver (5.5.2011): Der faschistische Kolonialismus. Vor 75 Jahren: Mussolinis neues r\u00f6misches Imperium. Auf: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/1451394\/\">http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/1451394\/<\/a> (einges. 18.12.2011)<\/p>\n<p>Zur Rolle des katholischen Klerus im Krieg gegen \u00c4thiopien siehe auch:<\/p>\n<p>G\u00fcnter Klatt: Italien in \u00c4thiopien. Auf: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandjournal.de\/Deutschland_Journal_Ausgabe_20\/Italien_in_Athiopien.pdf\">http:\/\/www.deutschlandjournal.de\/Deutschland_Journal_Ausgabe_20\/Italien_in_Athiopien.pdf<\/a>, S. 60 (einges. 18.12.2011)<\/p>\n<p>3 Alexander Pia (Juli 2002): Sardinien, sch\u00f6n und giftig. In: Bruchlinien, Juli 2002. Auf:<a href=\"http:\/\/www.bruchlinien.at\/index.php?subaction=showfull&amp;id=1064413867&amp;archive=&amp;start_from=&amp;ucat=2&amp;category=2\"> http:\/\/www.bruchlinien.at\/index.php?subaction=showfull&amp;id=1064413867&amp;archive=&amp;start_from=&amp;ucat=2&amp;category=2<\/a> (einges. 18.12.2011)<\/p>\n<p>4 Italien beteiligt sich an Nato-Luftangriffen. In: Focus (25.4.2011). Auf: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/krise-in-der-arabischen-welt\/libyen-italien-beteiligt-sich-an-nato-luftangriffen_aid_621357.html\">http:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/krise-in-der-arabischen-welt\/libyen-italien-beteiligt-sich-an-nato-luftangriffen_aid_621357.html<\/a> (einges. 18.12.2011)<\/p>\n<p>5 Gunter Latsch: Die dunkle Seite des Westens. In: der Spiegel 15\/2005. Auf: <a href=\"http:\/\/wissen.spiegel.de\/wissen\/image\/show.html?did=39997525&amp;aref=image035\/E0514\/ROSP200501500480050.PDF&amp;thumb=false%20\">http:\/\/wissen.spiegel.de\/wissen\/image\/show.html?did=39997525&amp;aref=image035\/E0514\/ROSP200501500480050.PDF&amp;thumb=false<\/a> (einges. 18.12.2011)<\/p>\n<p>6 Maria-Rosa Bobbi, Michael Busse (Regie): Die Akte Berlusconi.<strong> <\/strong>(Italien, Deutschland, 2010, 53mn) ZDF. Auf: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/de\/Programm\/244,broadcastingNum=1197730,day=1,week=6,year=2011.html\">http:\/\/www.arte.tv\/de\/Programm\/244,broadcastingNum=1197730,day=1,week=6,year=2011.html<\/a> (einges. 18.12.2011)<\/p>\n<p>Siehe dazu auch:<\/p>\n<p>Peter Kammerer: Der ewige Berlusconi. Was von der Politik \u00fcbrigbleibt, wenn der Staat zur Firma wird. In: Le Monde diplomatique Nr. 9394 vom 14.1.2011, Seite 5.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"Auf: http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2011\/01\/14.mondeText.artikel,a0036.idx,8 \">Auf: http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2011\/01\/14.mondeText.artikel,a0036.idx,8 <\/a>(einges. 18.12.2011)<\/p>\n<p>7 J. de St. Leu, Matthias Monroy (15.01.2010): Mit der Mafia gegen Migranten. In: Telepolis. Auf:<strong><span style=\"text-decoration: underline;\"> <\/span><\/strong><a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/31\/31894\/1.html\">http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/31\/31894\/1.html<\/a> (einges. 18.12.2011)<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">B\u00fccher zum Thema:<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p>\u25aa\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Aram Mattioli<strong>:<\/strong>Viva Mussolini. Die Aufwertung des Faschismus im Italien Berlusconis.<br \/>\nSch\u00f6ningh Verlag (2010) <em>ISBN:<\/em> <em>978-3506769121<\/em><\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p>\u25aa\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Musa Mohammad Omar: Ethnien und Nationalstaaten am Horn von Afrika: Somalia und Eritrea. Reihe: Kulturelle Identit\u00e4t und politische Selbstbestimmung in der Weltgesellschaft, LIT Verlag M\u00fcnster (2002).<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">HS 2011<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der extreme Rassismus in Italien ist ein Ausdruck der vielen Widerspr\u00fcche, in denen das Land steckt. An seinem Beispiel zeigt sich deutlich, welchen Weg Politik und Mehrheitsgesellschaft in Westeuropa einschlagen, wenn die sozialen Verh\u00e4ltnisse prek\u00e4rer werden, der run um die Schlagkraft des Ellbogens sich vom Individuum auf sich stramm organisierende rechte Gruppen \u00fcbertr\u00e4gt, denn \u201ewenn &hellip; <a href=\"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=1772\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Rassismus in Italien<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,17],"tags":[],"class_list":["post-1772","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-antirassismus","category-meinung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1772","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1772"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1772\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1772"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1772"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1772"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}