{"id":1810,"date":"2011-12-31T10:12:14","date_gmt":"2011-12-31T08:12:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=1810"},"modified":"2011-12-31T10:12:14","modified_gmt":"2011-12-31T08:12:14","slug":"kuschen-und-zahlen-fuer-das-kapital-griechenland-war-erst-der-anfang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=1810","title":{"rendered":"Kuschen und zahlen f&#252;r das Kapital!? Griechenland war erst der Anfang!"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<h2><strong>In Griechenland diktieren mehr denn je die<\/strong><\/h2>\n<h2><strong> EU-Chefs und der Internationale<\/strong><\/h2>\n<h2><strong> W\u00e4hrungsfond im Dienste des Kapitals.<\/strong><\/h2>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong><!--more--><\/strong><\/p>\n<p>Die IWF Experten w\u00fcnschen nun, \u201e dass<br \/>\nalle Tarifvertr\u00e4ge im Land aufgehoben<br \/>\nwerden sollen. Der Mindestlohn von 540<br \/>\nEuro netto f\u00fcr Vollzeitjobs von<br \/>\nArbeitnehmern \u00fcber Drei\u00dfig soll (\u2026) nicht<br \/>\nmehr gelten\u201c.<br \/>\nDie Griechen kennen weder<br \/>\nArbeitslosengeld noch Sozialhilfe\u2026<br \/>\n\u201eW\u00e4hrend seit Januar 2010 alle zwei<br \/>\nMonate die L\u00f6hne gekappt werden und<br \/>\nsomit viele bis zur H\u00e4lfte des Jahres=<br \/>\neinkommens verloren, steigen s\u00e4mtliche<br \/>\nPreise \u00fcberm\u00e4\u00dfig an. Bestes Beispiel ist<br \/>\nder Staat selbst\u2026 Eine gesetzlich<br \/>\nversicherte Griechin musste im November<br \/>\n2010 in einem staatlichen Krankenhaus<br \/>\nder Stadt Ioannina 400 Euro Eigenanteil<br \/>\nf\u00fcr eine normale Geburt zahlen. Ihre<br \/>\nCousine gebar erst im September 2011.<br \/>\nDas kostete bei einer gleich ablaufenden<br \/>\nGeburt und einem gleich langen Kranken=<br \/>\nhausaufenthalt bei gleicher Versicherung=<br \/>\nlage diesmal 800 Euro Eigenanteil\u201c. (\u201eIn<br \/>\nder Falle der Zahlenk\u00f6nige\u201c, Telepolis<br \/>\n6.10.2011-www.heise.de)<br \/>\nSchuldenbremse \u2013 Profitrakete<br \/>\nP.Bofinger, Prof. f\u00fcr Volkswirtschaft und<br \/>\nMitglied im Sachverst\u00e4ndigenrat zur<br \/>\nBegutachtung der gesamtwirtschaftlichen<br \/>\nEntwicklung und einer der 5 deutschen<br \/>\nWirtschaftsweisen, sagte zu Pl\u00e4nen der<br \/>\n\u00f6sterreichischen Bundesregierung, eine<br \/>\nSchuldenbremse zu installieren:\u201eDie<br \/>\nSchuldenbremse ist eine Gefahr f\u00fcr die<br \/>\nZukunft\u201c&#8230; \u201eVor drei Jahren haben Europas<br \/>\nStaaten die Finanzm\u00e4rkte, die Milliarden<br \/>\nverbrannt haben, mit Steuergeld gerettet,<br \/>\nnun lassen sie sich von den gleichen<br \/>\nAkteuren vorf\u00fchren\u201c. Der Professor ist f\u00fcr<br \/>\neine Anhebung der Spitzensteuers\u00e4tze und<br \/>\nVerm\u00f6genssteuern. Falsch hingegen w\u00e4re<br \/>\neine h\u00f6here Mehrwertsteuer und K\u00fcr=<br \/>\nzungen der Sozialleistungen. Er tritt f\u00fcr<br \/>\nInvestitionen in die Bildung, die Energie=<br \/>\nwende und Umwelttechnologie ein.<br \/>\n\u201eDie Staaten stehen nicht wegen<br \/>\nausgeweiteter Sozialausgaben in Finan=<br \/>\nzierungsproblemen, sondern weil die<br \/>\nFinanzkrise viel Geld gekostet hat.\u201c<br \/>\n(alles P. Bofinger im Interview mit G. John,<br \/>\nim Standard 19.\/20.11. 2011)<br \/>\nEin Gro\u00dfteil der Verschuldung sind die<br \/>\nZinsen f\u00fcr die ausgeborgten Gelder der<br \/>\nStaaten.<br \/>\nProfitrakete &#8211; Schuldenbremse<br \/>\nDie Verschuldung der EU- Staaten betr\u00e4gt<br \/>\nderzeit ca. 8000 Milliarden Euro, das<br \/>\nentspricht ca. 50% des Gesamtjahres=<br \/>\nbruttoinlandsproduktes aller EU-Staaten.,<br \/>\nalso dem gesamten Geld, das alle EUStaaten<br \/>\nim Jahr zur Verf\u00fcgung haben.<br \/>\nDoch das ist im Vergleich sehr wenig Geld!<br \/>\nDenn \u201edas offiziell an den B\u00f6rsen weltweit<br \/>\ngehandelte Volumen mit spekulativen<br \/>\nFinanzderivaten betrug im ersten Halbjahr<br \/>\ndieses Jahres 708.000 Milliarden Dollar\u201c!<br \/>\n(Wiener Zeitung 19.11\/20.11), also pro<br \/>\nJahr ca. 1400.000 Milliarden Dollar. (Dazu<br \/>\nkommen nochmals 40% bis 60% dieser<br \/>\nSumme f\u00fcr nicht an den B\u00f6rsen<br \/>\ngehandelten Finanzderivaten!) Dieser<br \/>\nVergleich zeigt erstens: Man k\u00f6nnte die<br \/>\ngesamten Schulden der EU-L\u00e4nder<br \/>\nm\u00fchelos mit einem Schnitt streichen. Es<br \/>\ngibt genug Geld, man m\u00fcsste nur dem<br \/>\nca.1% der Milliard\u00e4re unter 1% ihres<br \/>\nVerm\u00f6gens nehmen. Und es zeigt sich<br \/>\nzweitens: Das passiert nicht, das<br \/>\nFinanzkapital, die sogenannten Finanz=<br \/>\nm\u00e4rkte, die Investoren mit ihren Milliarden<br \/>\nwerden nicht zur Kasse gebeten, im<br \/>\nGegenteil, die Regierungen tanzen nach<br \/>\nderen Pfeife, all ihre Ma\u00dfnahmen, zuletzt<br \/>\nder EU-Rettungsschirm und nun die sog.<br \/>\nSchuldenbremse und Sparbudget dienen<br \/>\ndazu, dass die Banken, die Aktion\u00e4re<br \/>\nkeine Verluste erleiden. Im Gegenteil, die<br \/>\nErweiterung des EU-Rettungsschirms<br \/>\n(EFSF \u2013 siehe letzte Aussendung) heizt<br \/>\ndie Spekulation noch mehr an. Die sog.<br \/>\nRisikoaufschl\u00e4ge f\u00fcr Staatsanleihen kann<br \/>\nsich das Finanzkapital auch gerade<br \/>\ndeswegen erlauben, weil die Investoren<br \/>\ndamit rechnen k\u00f6nnen, dass die Euro<br \/>\nStaaten ihre Notenbanken veranlassen,<br \/>\nihnen ihre Staatsanleihen wieder abzu=<br \/>\nkaufen. So werden die Reichen in der von<br \/>\nihnen verursachten Krise noch reicher und<br \/>\ndie Masse der Menschen wird noch mehr<br \/>\nzur Kasse gebeten. So soll die von der<br \/>\nRegierung geplante Schuldenbremse Ein=<br \/>\nsparungen im Bereich Soziales, Bildung<br \/>\nund Verkehr von ca. 9 Milliarden j\u00e4hrlich<br \/>\nbis 2020 auf Kosten der Bev\u00f6lkerung<br \/>\nbringen.<br \/>\nEs w\u00e4re so einfach: Die Staats=<br \/>\nfinanzierung m\u00fcsste von den Finanz=<br \/>\nm\u00e4rkten entkoppelt werden! Das Gegenteil<br \/>\npassiert. Sie wird noch mehr von Ihnen<br \/>\nabh\u00e4ngig gemacht. Ursache ist aber nicht<br \/>\ndie Bl\u00f6dheit der Politiker sondern das<br \/>\nWirtschafts &#8211; und Finanzsystem dem sie<br \/>\nwillig entsprechen. Dazu geh\u00f6rt, dass ja<br \/>\nz.B. 94% der 500 gr\u00f6\u00dften Unternehmen<br \/>\nder Welt mit spekulativen Finanzprodukten<br \/>\nhandeln, kein Wunder, hier ist viel mehr<br \/>\nProfit zu machen als in der sog.<br \/>\nRealwirtschaft!<br \/>\nAuch und gerade sozialdemokratische<br \/>\nF\u00fchrer und die Gr\u00fcnen stimmen f\u00fcr die<br \/>\nMilliarden Euros f\u00fcr die Profite der Banken<br \/>\nund ihre Aktion\u00e4re und planen weitere<br \/>\nBelastungen auf Kosten der Menschen, so<br \/>\ntreiben sie sie den \u201eRechten Volksver=<br \/>\nhetzern\u201c in die Arme.<br \/>\nZum Thema Geld f\u00fcr die Banken: \u201eDie<br \/>\nletzte Bankenrettung 2008 hat die<br \/>\nStaatsschulden um 8 Milliarden Euro<br \/>\nerh\u00f6ht\u201c (AK-Chef H. Tumpel) Und Hannes<br \/>\nAndrosch: \u201eWeitere vier Milliarden werden<br \/>\nnoch f\u00fcr die Rekapitalisierung der Banken<br \/>\naufgewendet\u201c\u2026 Weiters brauchen die<br \/>\n\u201eProblembanken\u201c wie Kommunalkredit,<br \/>\n\u00d6AVG und Hypo Alpe Adria weitere vier<br \/>\nMilliarden.\u201c Finanzministerin Fekter: Allein<br \/>\ndie Hypo Alpe Adria wird die \u00f6sterrei=<br \/>\nchischen Steuerzahler mehr kosten als<br \/>\nGriechenland\u201c(Presse 14.10. 2011). Da<br \/>\ngeht das gro\u00dfe Geld hin. Bei den Metallern<br \/>\nhingegen wurde um zehntel Prozente<br \/>\ngefeilscht.<br \/>\nDer Staat dient den Banken, d.h. ihren<br \/>\nAktion\u00e4ren, als direkte Profitquelle:<br \/>\nWenn die Staaten in Europa Geld<br \/>\nben\u00f6tigen um ihre Defizite im Staats=<br \/>\nhaushalt zu finanzieren, k\u00f6nnen sie nicht<br \/>\nzu ihrer eigenen Zentralbank gehen. Sie<br \/>\nverkaufen ihre Anleihen an private Banken,<br \/>\num ans Geld zu kommen. Die privaten<br \/>\nBanken leihen sich das Geld von der<br \/>\nEurop\u00e4ischen Zentralbank, derzeit um<br \/>\neinen Zinssatz von 1,25% und verleihen es<br \/>\nz.B. in \u00d6sterreich um durchschnittlich 4,5%<br \/>\nan den Staat weiter. (Verzinsung der<br \/>\n\u00f6sterreichischen Staatsschuld 2010) Die<br \/>\nach so bedauerten hohen Staatsschulden<br \/>\nsind die Profite der privaten Anleger=<br \/>\nbanken. Sie sind nicht entstanden, weil die<br \/>\nnormalen arbeitenden Menschen \u00fcber ihre<br \/>\nVerh\u00e4ltnisse gelebt haben!<br \/>\n2009 betrug die Verzinsung f\u00fcr die<br \/>\n\u00f6sterreichische Staatsschuld 6,718 Mrd.<br \/>\nEuro, die gesamte Staatsschuld 168,715<br \/>\nMrd. Euro. H\u00e4tte \u00d6sterreich seine Anleihen<br \/>\ndirekt an die EZB bzw. \u00d6sterreichische<br \/>\nZentralbank (\u00d6ZB) verkauft, h\u00e4tte man sich<br \/>\n4,6 Mrd. Euro der 6,718 Mrd. Euro erspart!<br \/>\nBeim Budgetdefizit 2009 h\u00e4tte man sich<br \/>\nvon den 9,6 Mrd. Euro ca. die H\u00e4lfte<br \/>\nerspart, es w\u00e4ren 4,6 Mrd. Euro \u00fcber<br \/>\ngeblieben. Denselben Banken, die mit<br \/>\nunseren Steuergeldern in der letzten Krise<br \/>\naufgefangen wurden, erm\u00f6glicht der Staat,<br \/>\nMilliarden Zusatzprofite auf unsere Kosten.<br \/>\nDas Geld landet bei den Gro\u00dfaktion\u00e4ren,<br \/>\nden Superreichen! Wieder ein Beispiel, wie<br \/>\ndie Staatsschulden durch die Spekulation<br \/>\nder schwerreichen Investoren herbei=<br \/>\ngef\u00fchrt wurden. Nun verdienen sie<br \/>\nwiederum an deren R\u00fcckzahlung. Wir<br \/>\nzahlen dann das Defizit! Seit ca. 3 Jahren<br \/>\ntreiben die internationalen Finanz=<br \/>\nspekulanten die Zinsen f\u00fcr Staatsanleihen<br \/>\nin ganz Europa in unfinanzierbare H\u00f6hen.<br \/>\nDie Budgetdefizite der Staaten sind vor<br \/>\nallem seit 2008 immer weiter gestiegen.<br \/>\n\u00d6sterreich<br \/>\nAuch \u00d6sterreich ger\u00e4t nun mehr ins Visier<br \/>\nder Finanzspekulanten. Die Zinsen f\u00fcr<br \/>\nneue Staatsanleihen stiegen im November<br \/>\nauf den H\u00f6chststand von 3,6%. Soviel<br \/>\nmuss die Regierung zahlen wenn sie sich<br \/>\nneues Geld auf den Kapitalm\u00e4rkten holt.<br \/>\n2012 zahlt der Bund f\u00fcr seine ca. 200<br \/>\nMilliarden Euro Schulden ca. 9 Milliarden<br \/>\nEuro Zinsen, zu 97 % ist \u00d6sterreich dabei<br \/>\nim Ausland bei Finanzmilliard\u00e4ren und<br \/>\nBanken verschuldet!<br \/>\n\u00d6sterreichs sinkende Kreditw\u00fcrdigkeit bei<br \/>\nden Spekulanten hat unter anderem mit<br \/>\ndem riesigem Umfang der Kredite, die die<br \/>\ngr\u00f6\u00dften \u00f6sterreichischen Banken in Ost=<br \/>\neuropa vergeben haben, zu tun bzw.<br \/>\ndamit, dass diese Banken nun Gefahr<br \/>\nlaufen, dass die Kreditnehmer ihre Kredite<br \/>\nnicht mehr zur\u00fcckzahlen k\u00f6nnen.<br \/>\nDie gr\u00f6\u00dften \u00f6sterreichischen Banken<br \/>\nhaben nach offizieller Statistik Kredite in<br \/>\nder H\u00f6he von mehr als 60% des eigenen<br \/>\nBruttonationalprodukts (BIP) in Osteuropa<br \/>\nverliehen.<br \/>\nDie Bank &#8211; Austria (BA-CA) wird noch gar<br \/>\nnicht mitgerechnet, weil deren Mutter=<br \/>\nkonzern zu Italien gez\u00e4hlt wird. Z\u00e4hlt man<br \/>\nsie doch dazu und zwar mit dem<br \/>\nplausiblen Argument, dass nicht Italien<br \/>\nsondern der Staat \u00d6sterreich wohl auch im<br \/>\nFalle des Falles die BA-CA auffangen<br \/>\nw\u00fcrde, so kommt man auf Au\u00dfenst\u00e4nde<br \/>\nvon ca. 300 Milliarden Euro, das ist ca. die<br \/>\nGr\u00f6\u00dfe von 100% des \u00f6sterreichischen<br \/>\nBIPs. (2010 war das BIP bei uns ca. 295<br \/>\nMilliarden Euro) \u00d6sterreichs Banken<br \/>\nhaben Fremdw\u00e4hrungskredite in Euro und<br \/>\nFranken in Osteuropa verliehen. Die<br \/>\nSchuldenkrise hat nun noch verst\u00e4rkt auf<br \/>\nOsteuropa \u00fcbergegriffen.<br \/>\nRum\u00e4nien, Bulgarien, Georgien, Albanien<br \/>\ngelten als sehr riskant, weil bei einer<br \/>\nAbwertung der lokalen W\u00e4hrung unz\u00e4hlige<br \/>\nHaushalte in die Schuldenfalle tappen. In<br \/>\nSlowenien, der Slowakei und in Ungarn<br \/>\nsteigen die Zinsen. Ungarn steht laut<br \/>\nPresse vor der Staatspleite: Die Ab=<br \/>\nwertung des Forints treibt immer mehr<br \/>\nSchuldner in die Pleite weil sie ihre Kredite<br \/>\nin Euro oder Franken nicht mehr zur\u00fcck=<br \/>\nzahlen k\u00f6nnen! Schon 2009 waren die<br \/>\n\u00f6sterreichischen Banken in Osteuropa mit<br \/>\nKreditausf\u00e4llen von netto 42 Milliarden<br \/>\nEuro konfrontiert. Die Rating &#8211; Agenturen<br \/>\nnehmen an, dass bei Kreditausf\u00e4llen der<br \/>\nStaat, wie bis jetzt, f\u00fcr die Banken, d.h. ihre<br \/>\nAktion\u00e4re und deren Profite einspringt.<br \/>\nEs ist stark zu bef\u00fcrchten, dass genau das<br \/>\npassieren wird.<br \/>\n\u00d6sterreichs 5 gr\u00f6\u00dfte Banken hatten 2010<br \/>\neine Bilanzsumme von insgesamt ca. 680<br \/>\nMilliarden Euro und haben wie erw\u00e4hnt im<br \/>\nOsten schon ca. 300 Milliarden verborgt.<br \/>\nGeht dieses Geld verloren, w\u00e4re das f\u00fcr<br \/>\ndie Bev\u00f6lkerung noch nicht so schlimm.<br \/>\nVielleicht gingen Bankenpleite oder die<br \/>\neine oder andere w\u00fcrde verstaatlicht<br \/>\nwerden. Schlimm wird es erst und darauf<br \/>\nsetzt das Finanzkapital und seine Rating &#8211;<br \/>\nAgenturen dass die Politiker uns, den<br \/>\nSteuerzahler das alles wieder zahlen<br \/>\nlassen werden. Gerade darauf wird ja<br \/>\nspekuliert, eine sichere Wette also. Dann<br \/>\nist \u00d6sterreich \u00fcber 100% verschuldet, man<br \/>\nk\u00f6nnte sagen bankrott, denn die Schulden<br \/>\nsind dann bis zu 300 Milliarden Euro, so<br \/>\nhoch wie unser BIP.<br \/>\nBezahlt wird nicht!<br \/>\nLetztlich gibt es nur eine Alternative!<br \/>\nDen Superreichen, den Banken wird nichts<br \/>\nmehr aus Steuergeldern bezahlt. Es<br \/>\nbraucht einen<br \/>\nSchuldenschnitt! Und besser es gehen<br \/>\neinige Banken pleite, d.h. Investoren<br \/>\nverlieren Geld als die Millionen Menschen<br \/>\nin Europa zahlen deren \u201eWirtschaft\u201c mit<br \/>\nKrise, Teuerung, Arbeitslosigkeit, Unter=<br \/>\ndr\u00fcckung und Krieg. Bankfachleute<br \/>\n\u00fcbernehmen im Auftrag des Kapitals direkt<br \/>\ndie Jobs als Regierungschefs. Das<br \/>\nUnternehmerblatt \u201edie Presse\u201c schreibt<br \/>\nschon ganz offen: \u201eDie Wirtschaft muss<br \/>\ndiktieren\u201c. Wir sollen kuschen und zahlen.<br \/>\nDie Demokratie ist schon im Weg!<br \/>\nDoch der Ausweg f\u00fcr uns kann nur sein:<br \/>\nStoppen wir die Finanzierung der<br \/>\nMilliardengewinne des Kapitals durch<br \/>\nunsere Steuern! Das ist keine Enteignung<br \/>\nsondern rechtm\u00e4\u00dfige Wiederaneignung all<br \/>\nder Werte, die wir ja durch unsere Arbeit<br \/>\nschaffen und die uns \u00fcber die Jahre<br \/>\nvorenthalten wurden!<\/p>\n<p>Aussendung Dezember 2012<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.atomgegner.at\/\" target=\"_blank\">Gewerkschafter\/innen<br \/>\ngegen Atomenergie und Krieg <\/a><\/p>\n<p><strong><!--more--><\/strong><\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23],"tags":[],"class_list":["post-1810","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1810","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1810"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1810\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1810"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1810"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1810"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}