{"id":1869,"date":"2012-01-15T15:11:59","date_gmt":"2012-01-15T13:11:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=1869"},"modified":"2012-01-15T15:11:59","modified_gmt":"2012-01-15T13:11:59","slug":"der-weltfrieden-haengt-an-einem-seidenen-faden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=1869","title":{"rendered":"Der Weltfrieden h&#228;ngt an einem seidenen Faden"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"100%\"><\/td>\n<td width=\"100%\" align=\"right\"><\/td>\n<td width=\"100%\" align=\"right\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><span> <a href=\"http:\/\/www.redglobe.de\/amerika\/cuba\/fidels-kommentare\"> Reflexionen des Compa\u00f1ero Fidel <\/a> <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">Freitag, den 13. Januar 2012 um 21:56 Uhr<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><img decoding=\"async\" title=\"F\u00fcr den Frieden\" src=\"http:\/\/www.redglobe.de\/images\/stories\/logos\/taube.png\" border=\"0\" alt=\"F\u00fcr den Frieden\" align=\"left\" \/>Am  Mittwoch hatte ich die Freude, mich in aller Ruhe mit Mahmud  Ahmadinedschad zu unterhalten. Ich hatte ihn seit September 2006, vor  mehr als f\u00fcnf Jahren, nicht mehr gesehen, als er unser Heimatland  besuchte, um am XIV. Gipfeltreffen der Bewegung der Nichtpaktgebundenen  teilzunehmen,&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>das in Havanna stattfand und wo Kuba zum zweiten Mal f\u00fcr  den festgelegten Zeitraum von drei Jahren zum Pr\u00e4sidenten dieser  Organisation gew\u00e4hlt wurde. Ich war am 26. Juli 2006 schwer erkrankt,  anderthalb Monate vor dem Treffen, und konnte mich kaum im Bett  aufsetzen. Mehrere der herausragendsten F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten, die an  der Veranstaltung teilnahmen, hatten die G\u00fcte, mich zu besuchen. Ch\u00e1vez  und Evo taten dies mehr als einmal. Eines Mittags taten dies vier, an  die ich mich immer erinnern werde: UN-Generalsekret\u00e4r Kofi Annan,  Algeriens Pr\u00e4sident Abdelaziz Bouteflika, ein alter Freund, Irans  Pr\u00e4sident Mahmud Ahmadinedschad, und ein Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Au\u00dfenpolitik  der Regierung Chinas und heutige Au\u00dfenminister dieses Landes, Yang  Jiechi, in Vertretung des F\u00fchrers der Kommunistischen Partei und  Pr\u00e4sidenten der Volksrepublik China, Hu Jintao. Es war f\u00fcr mich ein  wirklich wichtiger Moment, obwohl ich kaum meine rechte Hand heben  konnte, die bei meinem Sturz in Santa Clara (20. Oktober 2004, Anm. d.  \u00dcbers.) ernsthaft verletzt worden war.<\/p>\n<p>Mit den Vier besprach ich Probleme, denen sich die Welt zu jener  Zeit gegen\u00fcber sah. Diese sind sicherlich immer komplizierter geworden.<\/p>\n<p>Beim  gestrigen Treffen erlebte ich den iranischen Pr\u00e4sidenten absolut ruhig  und gelassen, von den Drohungen der Yankees absolut unbeeindruckt,  voller Vertrauen in die F\u00e4higkeit seines Volkes, jeder Aggression zu  begegnen, und in die Effizienz der Waffen , die sie zu einem Gro\u00dfteil  selbst produzieren, um von den Aggressoren einen unbezahlbaren Preis zu  verlangen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich haben wir \u00fcber das Kriegsthema kaum  gesprochen. Seine Gedanken konzentrierten sich auf die Ideen, die er bei  seinem Vortrag im Gro\u00dfen Auditorium der Universit\u00e4t von Havanna  vorgestellt hatte, und die sich auf den Kampf um den Menschen kreisten:  \u00bbGehen, um zum Frieden, zur Sicherheit, zur Respektierung der  Menschenw\u00fcrde als dem Wunsch aller Menschen in der gesamten Geschichte  zu gelangen.\u00ab<\/p>\n<p>Ich bin sicher, dass von Seiten des Iran keine  unbedachten Handlungen zu erwarten sind, die zum Ausbrechen eines  Krieges beitragen. Wenn dieser nicht zu verhindern ist, wird er das  alleinige Ergebnis des Abenteurertums und der ihm angeboren  Verantwortungslosigkeit des Yankee-Imperiums sein.<\/p>\n<p>Ich  meinerseits denke, dass die um den Iran geschaffene politische Lage und  die Risiken eines Atomkrieges, die diese beinhaltet und die alle  betreffen, ob sie \u00fcber solche Waffen verf\u00fcgen oder nicht, \u00e4u\u00dferst  gef\u00e4hrlich ist, denn sie bedroht die Existenz unserer Gattung. Der  Mittlere Osten ist zur konfliktreichsten Region der Welt geworden, und  er ist das Gebiet, in dem die f\u00fcr die Wirtschaft des Planeten  lebenswichtigen Energieressourcen geschaffen werden.<\/p>\n<p>Die  zerst\u00f6rerische Kraft und das massenhafte Leiden, die einige der im  Zweiten Weltkrieg eingesetzten Mittel verursacht haben, haben eine  starke Tendenz hervorgebracht, einige Waffen zu verbieten, darunter  Giftgas und andere in diesem Krieg eingesetzte. Aber die  widerstreitenden Interessen und die riesigen Gewinne der  Waffenproduzenten hat diese zur Herstellung noch grausamerer und  zerst\u00f6rerischerer Waffen gef\u00fchrt, soweit, dass die moderne Technik das  Material und die Mittel bereitgestellt hat, deren Einsatz in einem  Weltkrieg zur Ausrottung f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ich teile, wie zweifellos  alle Menschen mit einem Mindestma\u00df an Verantwortungsbewusstsein, die  Einsch\u00e4tzung, dass kein Land, ob gro\u00df oder klein, das Recht auf den  Besitz von Atomwaffen hat.<\/p>\n<p>Diese h\u00e4tten niemals eingesetzt werden  d\u00fcrfen, um wehrlose St\u00e4dte wie Hiroshima und Nagasaki anzugreifen und  in schrecklicher und andauernder Weise Hunderttausende M\u00e4nner, Frauen  und Kinder zu ermorden und auszul\u00f6schen, in einem Land, das bereits  milit\u00e4risch besiegt war.<\/p>\n<p>Wenn der Faschismus die gegen den  Nazismus zusammengeschlossenen M\u00e4chte dazu gezwungen hat, den Wettlauf  mit diesem Feind der Menschheit um die Herstellung einer solchen Waffe  aufzunehmen, w\u00e4re die erste Pflicht nach der Beendigung des Krieges und  der Schaffung der Organisation der Vereinten Nationen gewesen, diese  Waffe ohne jede Ausnahme zu verbieten.<\/p>\n<p>Aber die Vereinigten  Staaten, die m\u00e4chtigste und reichste Macht, zwangen dem Rest der Welt  die zu verfolgende Linie auf. Heute verf\u00fcgen sie \u00fcber Hunderte  Satelliten, die aus dem Weltraum alle Bewohner des Planeten  ausspionieren und \u00fcberwachen. Ihre See-, Luft- und Landstreitkr\u00e4fte sind  mit Tausenden Atomwaffen ausger\u00fcstet, und sie hantieren \u00fcber den  Internationalen W\u00e4hrungsfonds nach Lust und Laune mit den Finanzen und  Investitionen der Welt.<\/p>\n<p>Wenn wir die Geschichte jeder Nation  Lateinamerikas analysieren, von Mexiko bis Patagonien \u00fcber Santo Domingo  und Haiti, k\u00f6nnen wir sehen, da\u00df alle, ohne eine einzige Ausnahme, vom  Beginn des 19. Jahrhunderts bis heute, 200 Jahre lang, in der einen oder  anderen Weise die immer schlimmeren Verbrechen erlitten haben, die  Macht und Gewalt gegen die Rechte der V\u00f6lker ver\u00fcben k\u00f6nnen. Brillante  Schriftsteller tauchen in wachsender Zahl auf. Einer von ihnen, Eduardo  Galeano, Verfasser von \u00bbDie offenen Adern Lateinamerikas\u00ab, in dem das  oben gesagte beschrieben wird, wurde in W\u00fcrdigung seines bedeutenden  Werkes gerade eingeladen, die Zeremonie des angesehenen Preises der Casa  de Las Am\u00e9ricas (International bedeutendes Kulturinstitut in Havanna,  Anm. d. \u00dcbers.) zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Die Ereignisse folgen einander mit  einer unglaublichen Geschwindigkeit, aber die Technik \u00fcbertr\u00e4gt sie in  noch schnellerer Weise an die \u00d6ffentlichkeit. An jedem normalen Tag, wie  an einem solchen wie heute, folgen wichtige Nachrichten einander in  einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Rhythmus. Eine Tickermeldung mit dem gestrigen  Datum des 11. Januar greift w\u00f6rtlich folgende Nachricht auf: \u00bbDie  d\u00e4nische Pr\u00e4sidentschaft der Europ\u00e4ischen Union erkl\u00e4rte am Mittwoch,  dass am 23. Januar \u00fcber eine neue Reihe noch h\u00e4rterer europ\u00e4ischer  Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Atomprogramm entschieden werden  soll, die nicht nur den Erd\u00f6lsektor, sondern auch die Zentralbank  treffen sollen.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbWir gehen bei den Erd\u00f6lsanktionen und gegen  die Finanzstrukturen weiter als bisher\u00ab, sagte der Chef der d\u00e4nischen  Diplomatie, Villy Sovndal, w\u00e4hrend eines Treffens mit der ausl\u00e4ndischen  Presse. Man kann klar feststellen, dass zur Verhinderung der  Weiterverbreitung von Atomwaffen Israel Hunderte Sprengk\u00f6pfe anh\u00e4ufen  darf, w\u00e4hrend der Iran kein auf 20 Prozent angereichertes Uran  produzieren soll.<\/p>\n<p>Eine andere Nachricht \u00fcber dieses Thema, die  von einer angesehenen und kompetenten britischen Agentur stammt,  informierte: \u00bbChina lie\u00df am Mittwoch keine Bereitschaft erkennen, den  Forderungen der Vereinigten Staaten nachzugeben, seine Aufk\u00e4ufe  iranischen Erd\u00f6ls einzuschr\u00e4nken, und sch\u00e4tzt Washingtons Sanktionen  gegen Teheran als \u00fcberzogen ein&#8230;\u00ab<\/p>\n<p>Jeden m\u00fcsste die Ruhe  \u00fcberraschen, mit der die Vereinigten Staaten und das zivilisierte Europa  diese\u00a0 Kampagne mit einer erstaunlichen und systematischen Terrorpraxis  unterst\u00fctzen. Dazu reichen diese Zeilen, die von einer anderen  wichtigen europ\u00e4ischen Nachrichtenagentur \u00fcbermittelt wurden: \u00bbDie  Ermordung eines Verantwortlichen f\u00fcr den Kernreaktor von Natanz, im  Zentrum des Iran, am Mittwoch gleicht drei fr\u00fcheren Vorf\u00e4llen seit  Januar 2010.\u00ab Am 12. Januar jenes Jahres starb \u00bbein international  anerkannter Kernphysiker, Massud Ali-Mohammadi, Professor an der  Universit\u00e4t von Teheran, der f\u00fcr die Revolutionsgarden arbeitete, bei  der Explosion einer Motorradbombe vor seinem Wohnhaus\u00ab. 29. November  2010: \u00bbMadschid Schahriari, Gr\u00fcnder der Kernforschungsgesellschaft des  Iran und &#8218;Beauftragter eines der gro\u00dfen Projekte der iranischen  Atomenergieorganisation&#8216; wurde in Teheran durch die Explosion einer  Magnetbombe get\u00f6tet, die an seinem Auto befestigt worden war. Am selben  Tag wurde ein ein weiterer Kernphysiker, Fereydoon Abbasi-Davani, Ziel  eines in gleicher Weise ausgef\u00fchrten Attentats, als er seinen Wagen vor  der Shahid-Beheshti-Universit\u00e4t in Teheran parkte, in der beide M\u00e4nner  Professoren waren.\u00ab Er wurde nur verletzt.<\/p>\n<p>\u00bb23. Juli 2011: Der  Wissenschaftler Dariusch Rezainedschad, der an Projekten des  Verteidigungsministeriums arbeitete, wurde von unbekannten T\u00e4tern  erschossen, die auf einem Motorrad in Teheran fl\u00fcchteten.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bb11.  Januar 2012:\u00ab &#8211; das hei\u00dft am selben Tag, an dem Ahmadinedschad von  Nicaragua nach Kuba reiste, um seinen Vortrag an der Universit\u00e4t von  Havanna zu halten \u2013 \u00bbDer Wissenschaftler Mustafa Ahmadi Roschan, der im  Reaktor von Natanz arbeitete und dessen Vizedirektor f\u00fcr  Handelsangelegenheiten war, starb nahe der Allameh-Tabatabai-Universit\u00e4t  im Osten Teherans bei der Explosion einer Magnetbombe, die an seinem  Auto angebracht worden war.\u00ab Wie in den Jahren zuvor \u00bbbeschuldigte der  Iran erneut die Vereinigten Staaten und Israel\u00ab.<\/p>\n<p>Es handelt sich  um eine selektive Menschenjagd auf herausragende iranische  Wissenschaftler, die systematisch ermordet werden. Ich habe Artikel von  bekannten Sympathisanten Israels gelesen, die von Verbrechen sprechen,  die ihr Geheimdienst in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und  der NATO durchgef\u00fchrt hat, als wenn dies etwas ganz Normales w\u00e4re.<\/p>\n<p>Gleichzeitig  berichten die Agenturen aus Moskau, dass Russland heute gewarnt hat,  da\u00df sich in Syrien ein mit Libyen vergleichbares Szenario entwickelt,  jedoch warnte, dass der Angriff diesmal von der benachbarten T\u00fcrkei  ausgehen werde. \u00bbDer Sekret\u00e4r des russischen Sicherheitsrates, Nikolai  Patruschew, erkl\u00e4rte, dass der Westen Damaskus nicht so sehr wegen der  Unterdr\u00fcckung der Opposition bestrafen wolle, sondern weil es sich  weigere, seine Allianz mit Teheran abzubrechen. Seiner Meinung nach  entwickelt sich in Syrien ein Szenarium wie in Libyen, aber bei dieser  Gelegenheit w\u00fcrden die angreifenden Kr\u00e4fte nicht aus Frankreich,  Gro\u00dfbritannien und Italien, sondern aus der T\u00fcrkei kommen. Er wagte auch  die Prognose, dass es m\u00f6glich sei, &#8218;dass Washington und Ankara bereits  verschiedene M\u00f6glichkeiten von Flugverbotszonen er\u00f6rtern, in denen  bewaffnete Armeen syrischer Rebellen ausgebildet und konzentriert werden  k\u00f6nnen&#8216;.\u00ab<\/p>\n<p>Die Nachrichten kommen nicht nur aus dem Iran und dem  Mittleren Osten, sondern auch aus anderen Punkten des an den Mittleren  Osten angrenzenden Zentralasien. Diese erlauben es uns, die Komplexit\u00e4t  der Probleme einzusch\u00e4tzen, die sich aus dieser gef\u00e4hrlichen Zone  entwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Vereinigten Staaten sind durch ihre  widerspr\u00fcchliche und absurde imperiale Politik in ernsthafte Probleme  verwickelt worden. So in Pakistan, dessen Grenzen mit einem weiteren  wichtigen Staat, Afghanistan, von den Kolonialherren gezogen wurden,  ohne Kulturen oder Ethnien zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>In letzterem Land,  das \u00fcber Jahrhunderte seine Unabh\u00e4ngigkeit gegen den englischen  Kolonialismus verteidigt hat, hat sich die Drogenproduktion seit der  Yankee-Invasion vervielfacht. Und die von unbemannten Flugzeugen und  ausgekl\u00fcgelten Waffen der Vereinigten Staaten unterst\u00fctzten europ\u00e4ischen  Soldaten begehen besch\u00e4mende Massaker, die den Hass der Bev\u00f6lkerung  vergr\u00f6\u00dfern und die Chancen auf Frieden in die Ferne r\u00fccken lassen. Diese  und anderer Unrat spiegeln sich ebenfalls in den Tickermeldungen der  westlichen Nachrichtenagenturen wider.<\/p>\n<p>\u00bbWashington, 12. Januar  2012. US-Verteidigungsminister Leon Panetta bezeichnete an diesem  Donnerstag das Verhalten von vier M\u00e4nnern, die in einem im Internet  verbreiteten Video als nordamerikanische Marines pr\u00e4sentiert wurden, die  in Afghanistan auf Leichen urinieren, als &#8218;absolut bedauerlich&#8216;. &#8218;Ich  habe die Aufnahmen gesehen und halte das Verhalten (dieser M\u00e4nner) f\u00fcr  absolut bedauerlich&#8230; Diese Haltung ist f\u00fcr Mitglieder der US-Armee  vollkommen unangemessen und spiegelt keinesfalls die Kriterien und Werte  wider, die unsere Streitkr\u00e4fte zu sichern geschworen haben&#8230;\u00ab<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich  best\u00e4tigt er die Nachricht nicht, und er dementiert sie nicht. Jeder  kann Zweifel haben, und m\u00f6glicherweise auch der Verteidigungsminister  selbst.<\/p>\n<p>Aber es ist auch extrem unmenschlich, dass M\u00e4nner, Frauen  und Kinder, oder ein afghanischer K\u00e4mpfer, der gegen die ausl\u00e4ndische  Besatzung k\u00e4mpft, von den Bomben der unbemannten Flugzeuge ermordet  werden. Etwas ebenfalls sehr gravierendes: Dutzende pakistanische  Soldaten und Offiziere, die die Grenzen des Landes bewachten, wurden von  diesen Bomben zerrissen.<\/p>\n<p>In Erkl\u00e4rungen hat selbst Afghanistans  Pr\u00e4sident Karsai ausgedr\u00fcckt, dass die Sch\u00e4ndung der Leichen \u00bbganz  einfach unmenschlich\u00ab sei und die US-Regierung aufgefordert, die  \u00bbh\u00e4rtesten Strafen gegen den anzuwenden, der f\u00fcr dieses Verbrechen  verurteilt wird\u00ab. Sprecher der Taliban erkl\u00e4rten, dass \u00bbin den  vergangenen zehn Jahren Hunderte \u00e4hnlicher Dinge getan wurden, \u00fcber die  nicht berichtet wurde.\u00ab<\/p>\n<p>Man kann jene Tausende Kilometer von  ihrem Heimatland entfernt von ihren Familien und Freunden getrennten  Soldaten sogar bedauern, die zum K\u00e4mpfen in L\u00e4nder geschickt wurden, von  denen sie im Schulunterricht vielleicht kein einziges Mal geh\u00f6rt haben,  und wo sie den Auftrag bekommen, zu t\u00f6ten oder zu sterben, um die  transnationalen Konzerne, Waffenfabrikanten und skrupellosen Politiker  reicher zu machen, die jedes Jahr die Mittel verprassen, die f\u00fcr die  Ern\u00e4hrung und Bildung der unz\u00e4hligen Millionen Hungernden und  Analphabeten der Welt gebraucht werden.<\/p>\n<p>Nicht wenige dieser Soldaten enden als Opfer des erlittenen Traumas damit, dass sie sich das Leben nehmen.<\/p>\n<p>\u00dcbertreibe ich etwa, wenn ich sage, dass der Weltfrieden an einem seidenen Faden h\u00e4ngt?<\/p>\n<p>Fidel Castro Ruz<br \/>\n12. Januar 2012, 21.14 Uhr<\/p>\n<p>Eine gek\u00fcrzte Fassung dieser Reflexion erscheint in der Tageszeitung junge Welt vom 14. Januar 2012. \u00dcbersetzung: Andr\u00e9 Scheer<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/\">http:\/\/www.redglobe.de\/amerika\/cuba\/fidels-kommentare\/4861-der-weltfrieden-haengt-an-einem-seidenen-faden<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reflexionen des Compa\u00f1ero Fidel Freitag, den 13. Januar 2012 um 21:56 Uhr Am Mittwoch hatte ich die Freude, mich in aller Ruhe mit Mahmud Ahmadinedschad zu unterhalten. Ich hatte ihn seit September 2006, vor mehr als f\u00fcnf Jahren, nicht mehr gesehen, als er unser Heimatland besuchte, um am XIV. 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