{"id":2093,"date":"2012-04-03T18:58:40","date_gmt":"2012-04-03T16:58:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=2093"},"modified":"2012-04-03T18:58:40","modified_gmt":"2012-04-03T16:58:40","slug":"werner-ruf-der-islam-schrecken-des-abendlands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=2093","title":{"rendered":"Werner Ruf: Der Islam \u2013 Schrecken des Abendlands"},"content":{"rendered":"<p>Buchbesprechung und Veranstaltungsank\u00fcndigung f\u00fcr Graz <!--more--><\/p>\n<h3>Werner Ruf, Der Islam \u2013 Schrecken des Abendlands<\/h3>\n<p><a style=\"font-family: Georgia,serif; font-size: 100%; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;\" href=\"http:\/\/2.bp.blogspot.com\/-YsfvoUhU9dI\/T1-Fzo2W6LI\/AAAAAAAAAgs\/skzMp8ZKQAU\/s1600\/ruf_islam.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"BLOGGER_PHOTO_ID_5719437173969053874\" style=\"float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 132px; height: 200px;\" src=\"http:\/\/2.bp.blogspot.com\/-YsfvoUhU9dI\/T1-Fzo2W6LI\/AAAAAAAAAgs\/skzMp8ZKQAU\/s200\/ruf_islam.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<div style=\"font-family: Georgia,serif; font-size: 100%; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 100%;\">Ein  Gespenst geht um im Westen \u2013 es ist \u201eder Islam\u201c. Seit Samuel  Huntingtons ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigter These vom \u201eclash of civilisations\u201c hat  der US-dominierte Westen wieder ein Feindbild. Es ersetzte flugs die  Bedrohung durch den Kommunismus, die w\u00e4hrend des \u201eKalten Krieges\u201c den  Westen unter F\u00fchrung der amerikanischen \u201eHypermacht\u201c zusammengeschwei\u00dft  hatte. Die Urheberschaft dieses uns\u00e4glichen Begriffes darf jedoch der  Orientalist Bernhard Lewis f\u00fcr sich beanspruchen, der ihn erstmals in  der Zeitschrift \u201eThe Atlantic\u201c 1990 ventilierte. Wurde diese  rassistische These vom \u201eZusammenprall der Zivilisationen\u201c zu Beginn nur  in akademischen Zirkeln heftig diskutiert, erkannten die politischen  Eliten des Westens schnell die M\u00f6glichkeit ihrer politischen  Instrumentalisierung.<\/span><\/div>\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 100%;\">Der  Drang des US-amerikanisch gef\u00fchrten Westens nach Hegemonie war nach dem  Zusammenbruch der Sowjetunion grenzenlos. Das Verschwinden der zweiten  Supermacht von der Weltb\u00fchne st\u00fcrzte den Westen samt Nato in eine Sinn-  und Legitimationskrise, die schnellstens nach einem neuen Feindbild  verlangte, damit dem milit\u00e4risch-industriellen Komplex nicht die  Auftr\u00e4ge ausgehen. Versuchten die USA bereits in den 1990er-Jahren China  als neues Feindbild aufzubauen, so boten die 9\/11-Anschl\u00e4ge eine  einzigartige Gelegenheit, dem Islam diese Rolle zuzuweisen. Seither  findet eine beispiellose D\u00e4monisierung und Stereotypisierung der  zweitgr\u00f6\u00dften Regionsgemeinschaft, des Islam und seiner Gl\u00e4ubigen, in  allen westlichen L\u00e4ndern statt.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 100%;\">Werner  Ruf, Professor Emeritus f\u00fcr Internationale Beziehungen und Au\u00dfenpolitik  an der Universit\u00e4t Kassel, hat die Hintergr\u00fcnde der grassierenden  Islamophobie offengelegt. So beziehen die Stereotype nicht mehr ihre  Legitimation aus der Biologie, sondern kommen jetzt kulturell drapiert  daher. Das Feindbild Islam hat prim\u00e4r nichts mit Muslimen und schon gar  nichts mit \u201edem Islam\u201c zu tun, sondern deren D\u00e4monisierung diene  letztendlich dazu, mit den sozialen Verwerfungen, die im Zuge der  Globalisierung entstanden sind, fertig zu werden. Die Hetze gegen  Mitglieder der islamischen Religionsgemeinschaft verfolge aber ein  weiter reichendes Ziel, n\u00e4mlich die Schaffung einer autorit\u00e4ren und  gleichgeschalteten Gesellschaft. \u201eDie D\u00e4monisierung der \u00b4Anderen` wird  instrumentalisiert, um die Folgen der neo-liberalen Unordnung zu  verschleiern und soziale und politische Rechte abzubauen.\u201c Dabei bleiben  Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit sowohl innergesellschaftlich  als auch auf internationaler Ebene auf der Strecke, schreibt der Autor.  Am Besten l\u00e4sst sich diese These an der Entwicklung der USA seit 9\/11  belegen.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 100%;\">Zu  Beginn seiner Ausf\u00fchrungen dr\u00fcckt Ruf seine Skepsis gegen\u00fcber Nation  und Nationalstaat aus, da beide eine neue Dimension zur Konstruktion  kollektiver Identit\u00e4ten geschaffen haben, und zwar Volk und Staat. Ab-  und Ausgrenzungen erfolgen \u00fcber das \u201eWir\u201c und \u201edie Anderen\u201c, die durch  die Entstehung des b\u00fcrgerlichen Nationalstaats eine besondere Qualit\u00e4t  erreicht haben. Obgleich der Nation-Begriff und der auf ihm basierende  Nationalismus ambivalent seien, habe er seit der Franz\u00f6sischen  Revolution auch Fortschritte in der Menschheitsgeschichte gebracht: die  erste Erkl\u00e4rung der Menschenrechte und die Befreiung der \u201eDritten Welt\u201c  vom kolonialen Joch. \u201eDie Nation basiert also auf der Herstellung und  Sicherung kollektiver Identit\u00e4t.\u201c Nation und Nationalismus bleiben  jedoch \u201ejanusk\u00f6pfig\u201c, wie die Geschichte lehrt. In Parenthese sei hier  auf das Buch von Stefan Bollinger \u201e<\/span><a href=\"http:\/\/\"><span style=\"font-size: 100%;\">Linke und Nation<\/span><\/a><span style=\"font-size: 100%;\">\u201c  hingewiesen, in dem aufgezeigt wird, dass das Konzept der Nation schon  immer ein linkes Anliegen gewesen ist. Sie sollte also nicht den  Reaktion\u00e4ren \u00fcberlassen werden, weil die Nation f\u00fcr die Kritik am  globalen Kapitalismus und der Globalisierung unerl\u00e4sslich bleibt.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 100%;\">Das  Zerrbild vom Islam lie\u00df sich auch deshalb so einfach etablieren, weil  der durch den Imperialismus mit seinem missionarisch-rassistischem  Sendungsbewusstsein bereitete Untergrund immer noch furchtbar ist: als  zivilisatorische Mission (mission civilisatrice) und moralische Last  (the white men\u00b4s burden). \u201eRassenlehre und Herrschaftsanspruch gingen so  eine geradezu perfekte Symbiose ein.\u201c Die alten Topoi des biologischen  Rassismus, der durch die Nazis gr\u00fcndlich desavouiert wurde, \u201estehen in  kulturalistischem Gewande wie auf\u201c. F\u00fcr die Kultur-rassistische  Begr\u00fcndung eignet sich nichts besser als Huntingtons Aufsatz \u201e\u201cThe West  unique, not universal\u201c, den er 1996 in der Zeitschrift \u201eForeign Affairs\u201c  publiziert hat.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 100%;\">H\u00e4tten  die westlichen Afghanistan-Abenteurer Huntingtons Kulturrassismus  gelesen, w\u00e4ren sie niemals in dem Land eingefallen. So schreibt er allen  \u201eMenschrechts-und-R2P-Missionaren\u201c Folgendes ins Stammbuch: Es sei eine  gef\u00e4hrliche Illusion \u201edes Westens\u201c zu glauben, dass seine universellen  Werte wie individuelle Menschenrechte, Demokratie und  Rechtsstaatlichkeit, rationales Denken und zivilgesellschaftliche Formen  der Konfliktl\u00f6sung auf andere Kulturen \u00fcbertragbar w\u00e4ren. Daher m\u00fcsse  \u201eder Westen\u201c aufh\u00f6ren, seine kulturellen Werte exportieren zu wollen und  an deren allgemeine und weltweite Generalisierbarkeit zu glauben. F\u00fcr  andere Kulturen seien diese Werte ungeeignet. Sie waren und seien  unf\u00e4hig, diese zu entwickeln und zu adaptieren. Hierauf beruhe die  schicksalhafte Distanz zwischen \u201edem Westen\u201c und \u201edem Rest\u201c. Schade,  dass dieser \u201egro\u00dfe Kulturphilosoph\u201c nicht 500 Jahre fr\u00fcher gelebt hat,  weil er dann vielleicht die unz\u00e4hligen Genozide des \u201ewei\u00dfen Mannes\u201c  durch seine \u201etreffende\u201c Analyse verhindern h\u00e4tte k\u00f6nnen.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 100%;\">\u00dcber  die eigentliche Bedeutung des Islam erf\u00e4hrt man bei Ruf viel, was so  gar nicht ins westlich-rassistische Clich\u00e9 passt. So entdeckte das  \u201eaufgekl\u00e4rte\u201c Abendland die griechische Philosophie erst wieder durch  die Arbeiten von Avicenna (Ibn Sina) und Averroes (Ibn Ruschd). Wenn  heute Politiker und islamophobe Ideologen vom \u201echristlich-j\u00fcdischen\u201c  Erbe Europas faseln, widersprechen Intellektuelle vehement dieser  Geschichtsklitterung. In diesem Zusammenhang zitiert der Autor Almuth S.  Bruckstein Coruhs Beitrag in \u201eDer Tagesspiegel\u201c, in dem sie schreibt:  \u201eEs stockt einem der Atem bei so viel Geschichtsvergessenheit. Es ist  gruselig, mit welchem Pathos der geistigen und moralischen \u00dcberlegenheit  die selbst ernannten Vertreter des j\u00fcdisch-christlichen Abendlandes  muslimischen Zeitgenossen, ganz egal welcher Nationalit\u00e4t und welcher  kulturellen Pr\u00e4gung, die europ\u00e4ische Aufkl\u00e4rung vorhalten. Das Eis  bleibt d\u00fcnn, nach gerade einmal siebzig Jahren. Nein, es gab keine  j\u00fcdisch-christliche Tradition, sie ist eine Erfindung der europ\u00e4ischen  Moderne und ein Lieblingskind der traumatisierten Deutschen.\u201c  Symbolisiert nicht dieser Bindestrich eher die Geschichte der  Glaubenskriege,  des Antisemitismus, der Gewalt und vor allem des  Holocaust?<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 100%;\">Besonders  aufschlussreich sind die Kapitel \u00fcber \u201eAntisemitismus und  Islamophopbie: Zwei Seiten einer Medaille?\u201c, \u201eIslamhetze und ihre  Akteure\u201c sowie \u201eDie extreme Rechte entdeckt die Freundschaft zu Israel\u201c.  Ruf zitiert die These von Wolfgang Benz, ehemaliger Leiter des \u201eZentrum  f\u00fcr Antisemitismusforschung\u201c an der TU-Berlin, dass in der aktuellen  antimuslimischen Argumentation Stereotype vertreten werden, die schon im  \u201eklassischen\u201c Antisemitismus vorgetragen worden seien. \u201eDie Feindbilder  der Judenpogrome lassen gr\u00fc\u00dfen\u201c, schreibt Ruf. Konkretisiert wird diese  Hetze anhand einschl\u00e4giger Akteure. Nicht nur wird die Funktion von \u201e<\/span><a style=\"font-size: 100%;\" href=\"http:\/\/between-the-lines-ludwig-watzal.blogspot.com\/2011\/08\/native-informers-and-norwegian-mass.html\">native informers<\/a><span style=\"font-size: 100%;\">\u201c  \u00e0 la Bassam Tibi, Seyran Atas und Necla Kelek erw\u00e4hnt, \u201edie oft \u00b4den  Islam` mit Praktiken des anatolischen Volksislams verwechseln\u201c, sondern  auch die politische Rolle, welche die Akteure der Islamhetze spielen.  Namentliche Erw\u00e4hnung finden Thilo Sarrazin, Henryk M. Broder, Ralph  Giordano, die \u201eAntideutschen\u201c, islamkritische Postkarten  sowie  antiislamische Websites wie \u201ePolitically Incorrect\u201c (PI),  \u201eB\u00fcrgerbewegung Pax Europa\u201c und \u201eN\u00fcrnberg 2.0\u201c. Der deutsch-j\u00fcdische  Journalist Broder sei zu einer gewissen \u201eBer\u00fchmtheit\u201c dadurch gelangt,  dass er in dem \u201eManifest\u201c des norwegischen Massenm\u00f6rders Breivik mehrere  Male zustimmend Erw\u00e4hnung gefunden habe. Seine \u201eFreunde im Geiste\u201c von  PI verwenden immer wieder die rassistisch-nazistischen Bezeichnungen f\u00fcr  Muslime wie \u201eMusels\u201c und \u201eKameltreiber\u201c ganz im Sinne der  Nazi-Schergen, welche die physisch durch Arbeit und Schinderei schon  fast zu Tode gequ\u00e4lten Juden als \u201eMuselm\u00e4nner\u201c bezeichneten, wie Ruf  Girogio Agamben zitiert. \u201eIn Majdanek hie\u00dfen die lebenden Toten \u201eGamel\u201c  (\u2026), in Neuengamme \u201eKamele\u201c (\u2026) und im Frauenlager Ravensbr\u00fcck  \u00b4Muselweiber`\u201c.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 100%;\">Durch  diese uns\u00e4gliche Islam-D\u00e4monisierung sind die \u201eWallfahrten\u201c fast aller  Vorsitzenden der europ\u00e4ischen rechtsextremistischen Szene zu ihren  \u201eGlaubensbr\u00fcdern\u201c von \u201eIsrael Beiteinu\u201c (Unser Haus Israel) v\u00f6llig  untergegangen. Wen Werner Ruf dort aufz\u00e4hlt, geh\u00f6rt zur Hautevolee des  europ\u00e4ischen Rechtsextremismus, und diese hat sich in Israel ein  Stelldichein gegeben und sogar ein gemeinsames antiislamisches Pamphlet  unterzeichnet, in dem vor einer weltweiten Bedrohung der Menschheit  \u201edurch den fundamentalistischen Islam\u201c gewarnt worden ist.<\/span><\/div>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Quelle: <\/span><a href=\"http:\/\/\">http:\/\/between-the-lines-ludwig-watzal.blogspot.com\/2012\/03\/werner-ruf-der-islam-schrecken-des.html<\/a><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 100%;\"><br \/>\n<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\n<h2><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Dr. Werner Ruf <\/strong><\/span><\/h2>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\n<h2><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>wird auf Einladung der Steirischen Friedensplattform+MitveranstalterInnen <\/strong><\/span><\/h2>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\n<h2><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>am 24. Mai 2012 <\/strong><\/span><\/h2>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\n<h2><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>um 19:00 <\/strong><\/span><\/h2>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\n<h2><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>im H\u00f6rsaal B (Vorklinik) der KF-Uni Graz zum Thema<\/strong><\/span><\/h2>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\n<h2><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>MAGHREB-Revolution wohin?<\/strong><\/span><\/span><\/h2>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\n<h2><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>referieren und diskutieren<\/strong><\/span><\/h2>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchbesprechung und Veranstaltungsank\u00fcndigung f\u00fcr Graz<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,22],"tags":[],"class_list":["post-2093","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-veranstaltungshinweise","category-interview-mit-dr-werner-ruf"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2093","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2093"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2093\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2093"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2093"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2093"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}