{"id":2174,"date":"2012-05-13T22:16:02","date_gmt":"2012-05-13T20:16:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=2174"},"modified":"2012-05-13T22:16:02","modified_gmt":"2012-05-13T20:16:02","slug":"kommission-israelpalaestina-von-pax-christi-oesterreich-memorandum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=2174","title":{"rendered":"Kommission Israel\/Pal&#228;stina von Pax Christi &#214;sterreich  Memorandum"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<p>Zielsetzung dieses Memorandums ist es, dass Aktionen und Stellungnahmen von Pax Christi \u00d6sterreich, ihrer Kommission Israel\/Pal\u00e4stina und ihrer Landesgruppen in Bezug auf Israel und Pal\u00e4stina auf Grundlage der gemeinsam erarbeiteten Position erfolgen.<\/p>\n<p>Wir sind best\u00fcrzt dar\u00fcber, dass den pal\u00e4stinensischen Menschen, die seit Generationen im Land leben, der Lebensraum immer mehr entzogen wird. Die Fakten der letzten 60 Jahre zeigen Grundz\u00fcge einer systematischen Verdr\u00e4ngung. Wir sind best\u00fcrzt dar\u00fcber, dass die B\u00fcrgerInnen Israels in der st\u00e4ndigen Angst vor Bombenattentaten und Raketenangriffen leben m\u00fcssen. Den Betroffenen dieser Menschenrechtsverletzungen beider Seiten gilt unser Mitgef\u00fchl.<\/p>\n<p>Mit unserer Solidarit\u00e4t stehen wir Seite an Seite mit den Bewegungen der Pal\u00e4stinenserInnen und Israelis, die sich f\u00fcr Frieden einsetzen<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a>, sowie den internationalen Friedensbewegungen und allen, die in gewaltfreier Weise f\u00fcr Frieden und Gerechtigkeit eintreten.<\/p>\n<h3>Warum wir uns dieses Themas annehmen<\/h3>\n<p>Wo bewaffnete Konflikte sind, gibt es Menschen, die k\u00f6rperlich und psychisch verwundet oder get\u00f6tet werden. F\u00fcr Pax Christi bedeutet das: es ist notwendig etwas zu tun. Dietrich Bonhoeffer: \u201eEs ist nicht genug, Wunden zu verbinden, man muss dem Rad in die Speichen fallen.\u201c<\/p>\n<p>Pax Christi ist eine internationale kirchliche Friedensbewegung, die aus Vers\u00f6hnungsarbeit zwischen Deutschen und Franzosen nach dem 2. Weltkrieg entstanden ist. Vers\u00f6hnung und Friedensengagement aus dem Glauben heraus sind wichtige Anliegen von Pax Christi. In \u00d6sterreich ist innerhalb von Pax Christi der \u201eChristlich-J\u00fcdische Koordinierungsausschuss\u201c entstanden. Daher ist das Engagement f\u00fcr eine L\u00f6sung des Konflikts zwischen Israel und Pal\u00e4stina unser besonderes Anliegen.<\/p>\n<p>Nach Jahrzehnten der Gewalt, die keinen Frieden und keine Sicherheit gebracht haben, sind wir \u00fcberzeugt, dass nur ein aufeinander Zugehen und Kennenlernen die vorhandenen \u00c4ngste abbauen kann.<\/p>\n<p>Durch das Evangelium sind wir aufgerufen, auf der Seite der Schwachen und Benachteiligten zu stehen. Daher gibt es in der jetzigen Situation eine besondere Parteinahme f\u00fcr die Pal\u00e4stinenserInnen. Gleichzeitig haben wir gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass die Existenz des Staates Israel auch eine Folge der Shoah und anderer Pogrome in Europa ist.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a><\/p>\n<p>\u201eDie Kirchen sind Teil des Konfliktes, weil die Kirchen nicht l\u00e4nger schweigen d\u00fcrfen, wo es noch Leiden gibt. Die Rolle der Kirchen ist es, zu heilen und alle Seiten zu einer Vers\u00f6hnung zu bringen.\u201c Unser Glaube fordert von uns, \u201ealle Kinder Gottes in allen Religionen und politischen Parteien zu respektieren.\u201c<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a><\/p>\n<h3>Was wir tun<\/h3>\n<p>Wir sehen unsere Aufgabe darin, Informationen von Betroffenen weiterzuleiten, Stellungnahmen abzugeben, unterst\u00fctzende Aktionen durchzuf\u00fchren, spirituelle Impulse durch Gebete u.\u00e4. zu setzen und dadurch Menschen in unserem Umfeld zu sensibilisieren.<\/p>\n<p>Wir wollen durch unsere Aktionen Hoffnung geben, dass die unter dem Konflikt leidenden Menschen in Pal\u00e4stina und Israel nicht allein gelassen sind, z.B. durch unsere Solidarit\u00e4tsreisen und die Kontakte zu Friedensgruppen vor Ort.<\/p>\n<p>Unser Anliegen ist es, zur Friedensstiftung und Friedensbildung in Israel und Pal\u00e4stina beizutragen, Solidarit\u00e4t zu bekunden und jene Gruppen zu unterst\u00fctzen, die sich auf beiden Seiten um eine gewaltfreie und friedliche Ver\u00e4nderung bem\u00fchen. Wir haben Hochachtung vor den Menschen, die sich trotz ihres pers\u00f6nlichen Leides um Frieden und Vers\u00f6hnung bem\u00fchen, ob sie nun Israelis oder Pal\u00e4stinenserInnen sind.<\/p>\n<p>Voraussetzung f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis dieses Konfliktes ist eine Analyse seiner Wurzeln. Daher wollen wir im Sinne der \u201eBerner Perspektive\u201c<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> den Konflikt zwischen Israel und Pal\u00e4stina m\u00f6glichst sorgf\u00e4ltig analysieren. Ideologien, wie Antisemitismus und christlichen Zionismus<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> lehnen wir ab.<\/p>\n<p>Die mediale<em> <\/em>Berichterstattung nimmt oft nur Teile der Situation in den Blick, was Entscheidungen und Einsch\u00e4tzungen einseitig beeinflusst. Es geht darum, die Situation in ihrer Ganzheit wahrzunehmen. Wir wollen daher die Berichterstattung \u00fcber den Konflikt Israel \u2013 Pal\u00e4stina und \u00fcber die Lebensbedingungen in der Region in unseren Medien aufmerksam verfolgen und auf Grund unserer Erfahrungen auch \u00f6ffentlich kritisch dazu Stellung nehmen.<\/p>\n<h3>Grunds\u00e4tzliche \u00dcberlegungen<\/h3>\n<h4>Politische Voraussetzungen<\/h4>\n<p>Pax Christi \u00d6sterreich m\u00f6chte mit der Kommission Israel\/Pal\u00e4stina dazu beitragen \u201e\u2026 kirchliche Anwaltschaft f\u00fcr neue und bereits existierende Friedensbem\u00fchungen zu unterst\u00fctzen und zu koordinieren mit dem Ziel, die illegale Besetzung in \u00dcbereinstimmung mit UNO-Resolutionen zu beenden, und der Verpflichtung zu interreligi\u00f6sem Handeln f\u00fcr Frieden und Gerechtigkeit nachzukommen.\u201c<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a><\/p>\n<h5>Daf\u00fcr ist es notwendig,<\/h5>\n<p>v\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass die auf den Nahen Osten bezogenen UNO-Resolutionen endlich ratifiziert werden und die Basis f\u00fcr den Frieden unter Gleichen sind;<\/p>\n<p>v\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass die Genfer Konventionen f\u00fcr die Rechte und Verantwortlichkeiten der betroffenen V\u00f6lker gelten;<\/p>\n<p>v\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass die Pal\u00e4stinenserInnen das Recht auf Selbstbestimmung und das Recht auf R\u00fcckkehr haben;<\/p>\n<p>v\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass eine eventuelle Zwei-Staaten-L\u00f6sung politisch, geografisch, \u00f6konomisch und sozial lebensf\u00e4hig umgesetzt wird;<\/p>\n<p>v\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass Jerusalem f\u00fcr beide V\u00f6lker und die drei Religionen eine offene, zug\u00e4ngliche, inklusive Stadt ist. &#8211; dass legitime Bed\u00fcrfnisse nach Sicherheit sowohl von Pal\u00e4stinenserInnen als auch Israelis wechselseitig wahrgenommen und respektiert werden;<\/p>\n<p>v\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass die Illegalit\u00e4t der israelischen Siedlungen in den besetzten pal\u00e4stinensischen Gebieten anerkannt wird;<\/p>\n<p>v\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass die \u201eTrennungsmauer\u201c, die Israel in den besetzten pal\u00e4stinensischen Gebieten errichtet hat und die ein schwerer Bruch des V\u00f6lkerrechts ist, entfernt wird;<\/p>\n<p>v\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass sich die Erkenntnis durchsetzt, dass es f\u00fcr diesen Konflikt keine milit\u00e4rische L\u00f6sung gibt. Gewalt in all ihren Formen kann nicht gerechtfertigt werden, egal ob sie seitens der Israelis oder der Pal\u00e4stinenserInnen ausge\u00fcbt wird;<\/p>\n<p>v\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass die Tatsache ernst genommen wird, dass ein gerechter Friede in Israel und Pal\u00e4stina mit einem umfassenden Frieden in der ganzen Nahost-Region zusammenh\u00e4ngt.<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a><\/p>\n<h4>Das Israel der Bibel und der Staat Israel:<\/h4>\n<p>Die Bibel ist kein \u201eGrundbuch Gottes\u201c, auch wenn es die Zusage Gottes f\u00fcr einen ungebrochenen Bund mit seinem Volk gibt.<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a><\/p>\n<p>Wir unterscheiden zwischen dem Israel der Bibel und dem modernen Staat Israel. Die Bibel darf nicht missbraucht werden um Unterdr\u00fcckung zu rechtfertigen oder den Konflikt zu heiligen und gleichzeitig seine sozialpolitischen, wirtschaftlichen und historischen Dimensionen zu ignorieren.<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a><\/p>\n<h4>Nachhaltiger Friede<\/h4>\n<p>Grundlagen f\u00fcr einen nachhaltigen Frieden sind die Einhaltung der Menschenrechte und die Suche nach Gerechtigkeit. Es geht darum, das Recht des St\u00e4rkeren durch die St\u00e4rke des Rechts zu ersetzen. Das Leitbild eines gerechten Friedens beruht auf einer letzten Endes ganz einfachen Einsicht: Eine Welt, in der vielen Menschen vorenthalten wird, was ein menschenw\u00fcrdiges Leben ausmacht, ist nicht zukunftsf\u00e4hig. Verh\u00e4ltnisse fortdauernder Ungerechtigkeit sind in sich gewaltgeladen und Gewalt f\u00f6rdernd. Es ist die Aufgabe der Politik, milit\u00e4rische und \u00f6konomische Macht unter den Leitgedanken des Rechtes und der Gerechtigkeit zu stellen. Nicht das Unrecht des St\u00e4rkeren, sondern die St\u00e4rke des Rechts muss gelten.<\/p>\n<h4>Gerechtigkeit und Vers\u00f6hnung<\/h4>\n<p>Wenn wir die gegenw\u00e4rtige Situation n\u00fcchtern betrachten, scheint ein Friedensschluss nicht in greifbarer N\u00e4he. Wie ein Blick auf die Landkarte der israelischen Siedlungen z.B. im arabischen Ostteil Jerusalems zeigt, erscheint eine Zweistaatenl\u00f6sung fast schon unm\u00f6glich. Und ein Miteinander? Es stellt sich ganz massiv die Frage nach einer m\u00f6glichen Vers\u00f6hnung. Eine solche scheint utopisch, im buchst\u00e4blichen Sinn ortlos, raumlos, gegenwartslos. \u201eKeine Vers\u00f6hnung ohne Gerechtigkeit, keine Gerechtigkeit ohne Gericht, kein Gericht ohne den Schmerz der einholenden Wahrheit.\u201c<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> Eine einseitige schnelle L\u00f6sung ohne Gerechtigkeit ist inhuman und f\u00fchrt nicht zur Vers\u00f6hnung und ist auf l\u00e4ngere Sicht zum Scheitern verurteilt. Vers\u00f6hnung l\u00e4sst sich nicht erpressen. Niemand kann Vers\u00f6hnung diktieren. Sie braucht geduldigen Dialog und zumindest Ans\u00e4tze von Bereitschaft zu Verst\u00e4ndigung und Hoffnung. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Erinnerung selbst wieder Aggression f\u00f6rdert und zum N\u00e4hrboden neuer Konflikte und Kriege wird.<\/p>\n<h3>Schluss<\/h3>\n<p>Der Aufruf der VertreterInnen des Weltkirchenrates und ChristInnen aus der Region, die im Juni 2007 in Amman zusammengekommen sind, fordert uns heraus, uns in ihrem Sinn einzusetzen:<\/p>\n<p>\u201eHelft uns, Mauern einzurei\u00dfen und Br\u00fccken zwischen allen V\u00f6lkern der Region zu bauen oder wieder aufzubauen. Extremismus von allen Seiten produziert Chaos. Er droht, uns zu spalten und die Br\u00fccken zwischen den V\u00f6lkern, die zu Vers\u00f6hnung und Frieden f\u00fchren, zu zerst\u00f6ren.\u201c<a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a><\/p>\n<p>Beschlossen bei der Generalversammlung von Pax Christi \u00d6sterreich<\/p>\n<p>am 13..M\u00e4rz 2010 in Linz<\/p>\n<hr size=\"1\" \/><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Im Sinne einer \u201eQuerschnittsolidarit\u00e4t\u201c (Viola Raheb), meint alle Menschen, die sich auf beiden Seiten f\u00fcr Frieden einsetzen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Vgl. dazu: John V. Whitbeck, Verlangt ist ein moralisches Werturteil \u00fcber das \u201eExistenzrecht\u201c Israels, aus: Counterpunch, 21. Dezember 2006 \u2013 die in diesem Memorandum angef\u00fchrten Dokumente sind auf der homepage von Pax Christi (www.paxchristi.at) zu finden.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> \u201eAmman Aufruf\u201c &#8211; Friedenskonferenz des Weltkirchenrats, Juni 2007<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> \u201eBerner Perspektive\u201c, Internationale Konferenz\u00a0 des Weltkirchenrates zum israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikt, Bern 13. September 2008<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> \u201eNach der christlich-zionistischen Endzeitlehre, werde es am Ende der Zeiten zur gewaltigen V\u00f6lkerschlacht in Armageddon (= Megiddo) kommen. Die Nationen, die versucht haben, den Staat Israel auszul\u00f6schen, w\u00fcrden durch den nun auf dem \u00d6lberg in Jerusalem wiederkommenden Jesus Christus zur\u00fcckgeschlagen. Weil hier die Juden Jesus als ihren politischen Befreier erlebten, w\u00fcrden sie ihn kollektiv als ihren eigenen Messias anerkennen.\u201c Wikipedia \u201eChristlicher Zionismus\u201c<br \/>\nsiehe auch \u201eDie Jerusalemer Delaration \u00fcber christlichen Zionismus. Stellungnahme des Lateinischen Patriarchen und der lokalen Kirchenleiter in Jerusalem\u201c; August 2006. www.pax.christi.at<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> \u201eAmman Aufruf\u201c des Weltkirchenrates, Juni 2007<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> aus \u201eAmman Aufruf\u201c, 2007<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Vgl. Nostra Aetate, Kapitel 4, Februar 1965<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Vgl. \u201eBerner Perspektive\u201c, 2008<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Thomas Pr\u00f6pper, Fragende und Gefragte zugleich. Notizen zur Theodizee, in: Tiemo Rainer Peters u. a. (Hg.), Erinnern und Erkennen (FS f\u00fcr Johann Baptist Metz), D\u00fcsseldorf 1993, 61-72, hier 70.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> \u201eAmman Aufruf\u201c, 2007<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,18],"tags":[],"class_list":["post-2174","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-palaestina-solidaritaet"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2174","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2174"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2174\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2174"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2174"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2174"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}