{"id":2264,"date":"2012-08-10T10:11:31","date_gmt":"2012-08-10T08:11:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=2264"},"modified":"2012-08-10T10:11:31","modified_gmt":"2012-08-10T08:11:31","slug":"syrien-dem-frieden-keine-chance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=2264","title":{"rendered":"Syrien: Dem Frieden keine Chance"},"content":{"rendered":"<address>Von R\u00fcdiger G\u00f6bel<\/address>\n<p>in <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/08-10\/029.php\">Junge Welt vom 10.08.2012<\/a><\/p>\n<div>\n<div>\n<table border=\"0\" width=\"50\" summary=\"Designtabelle\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a> <img decoding=\"async\" id=\"img39518\" src=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/serveImage.php?id=39518&amp;ext=.jpg\" alt=\"Franz\u00f6sische Milit\u00e4r\u00e4rzte am Donnerstag vor ihrem\" \/> <\/a><\/p>\n<div>Franz\u00f6sische Milit\u00e4r\u00e4rzte am Donnerstag vor ihrem Abflug an die jordanisch-syrische Grenze<\/div>\n<div>Foto: AP<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Vertreter aus 28 L\u00e4ndern \u00adAsiens, Afrikas und Lateinamerikas sind am  Donnerstag zu Syrien-Gespr\u00e4chen nach Teheran gekommen. Nach Angaben des  iranischen Au\u00dfenministers verurteilten die Teilnehmer des Gipfels die  Gewalt\u00adeskalation in Syrien und forderten einen nationalen Dialog  zwischen Regierung und Opposition zur Beilegung der Krise. An der von  der iranischen Regierung kurzfristig einberufenen Konferenz nahmen nach  Angaben von Au\u00dfenminister Ali Akbar Salehi Regierungsmitglieder u.a. aus  Pakistan, Irak, Simbabwe und Ru\u00dfland teil. Laut El Nacional aus Caracas  schickten auch die ALBA-Staaten Venezuela, Kuba, Nicaragua und Ecuador  Vertreter.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die NATO-L\u00e4nder verst\u00e4rken derweil ihre Hilfe f\u00fcr die Gegner des  syrischen Pr\u00e4sidenten Baschar Al-Assad. Frankreich schickte gestern eine  Gruppe von Milit\u00e4r\u00e4rzten nach Jordanien, die an der Grenze zu Syrien  operieren sollen. Die T\u00fcrkei liefert unter dem Deckmantel humanit\u00e4rer  medizinischer Hilfe Kriegsger\u00e4t an die Aufst\u00e4ndischen. Nach Angaben des  Oppositionspolitikers Mevl\u00fct Dudu (CHP) transportieren Krankenwagen  regelm\u00e4\u00dfig Waffen und Munition \u00fcber die Grenze nach Syrien. Auf dem  R\u00fcckweg w\u00fcrden mit den Fahrzeugen verwundete K\u00e4mpfer der bewaffneten  syrischen Opposition in die T\u00fcrkei gebracht. Das meldete gestern AFP mit  Verweis auf entsprechende Berichte in t\u00fcrkischen Medien. Unter Berufung  auf Bewohner von Grenzd\u00f6rfern sagte der Parlamentsabgeordnete Dudu  weiter, einige H\u00e4user in der Region w\u00fcrden als Befehlsposten der  syrischen Rebellen genutzt. Bei seinem Besuch sei er auch auf  Kleinlaster gesto\u00dfen, die Medikamente und Treibstoff \u00fcber die Grenze  nach Syrien schafften. Es sei klar, da\u00df die Regierung von  Ministerpr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan von diesen Vorg\u00e4ngen wisse,  konstatierte Dudu.<\/p>\n<p>US-Au\u00dfenministerin Hillary Clinton plant, am Wochenende in die T\u00fcrkei zu  fliegen und das weitere Vorgehen zu koordinieren. Dazu will sie auch  mit Vertretern der syrischen Opposition zusammenzutreffen. Da nun so  viel in Syrien vor sich gehe, wolle Clinton mit \u00bbAktivisten vor Ort\u00ab  sprechen, vermeldete die Agentur dapd.<\/p>\n<p>Regierungsnahe Thinktanks in Washington und Berlin arbeiten mit  Hochdruck an Pl\u00e4nen f\u00fcr die Zeit nach dem Sturz Asssads. Verkehrte Welt:  In Deutschland sind an der regierungsfinanzierten Umsturzarbeit  offensichtlich auch \u00bbAktivisten\u00ab beteiligt, die von Teilen der  Friedensbewegung unterst\u00fctzt werden. In der Reportage \u00bbDeutscher  Marshallplan f\u00fcr Syrien nach Assad\u00ab (Deutsche Welle) bekennt Ferhad  Ahma, Mitglied im \u00bbSyrischen Nationalrat\u00ab und im Beirat der Kampagne  \u00bbAdopt a Revolution\u00ab, freim\u00fctig, seit Jahresbeginn an entsprechenden  Geheimtreffen des Projekts \u00bbThe Day After\u00ab teilgenommen zu haben. An  seiner Seite sind die Kampagnenaktivisten Elias Perabo und Aktham Abazid  zu sehen. Gleichwohl teilte \u00bbAdopt a Revolution\u00ab auf jW-Nachfrage per  E-Mail mit, Mitglieder seien an dem Projekt nicht beteiligt. Nachfragen  wurden abgelehnt. \u00bbAdopt a Revolution\u00ab sucht nach eigenen Angaben  vornehmlich \u00bbRevolutionspaten\u00ab f\u00fcr syrische Oppositionelle. Die  \u00bbunabh\u00e4ngige Intiative aus der Zivilgesellschaft\u00ab schreibt auf ihrer  Webseite: \u00bbUm sich die Unabh\u00e4ngigkeit zu bewahren, wird Adopt a  Revolution keine staatlichen Gelder annehmen.\u00ab Unterst\u00fctzung kommt statt  dessen von medico international, der Bewegungsstiftung, dem Netzwerk  Friedenskooperative und dem Komitee f\u00fcr Grundrechte und Demokratie.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von R\u00fcdiger G\u00f6bel in Junge Welt vom 10.08.2012 Franz\u00f6sische Milit\u00e4r\u00e4rzte am Donnerstag vor ihrem Abflug an die jordanisch-syrische Grenze Foto: AP Vertreter aus 28 L\u00e4ndern \u00adAsiens, Afrikas und Lateinamerikas sind am Donnerstag zu Syrien-Gespr\u00e4chen nach Teheran gekommen. 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