{"id":2714,"date":"2012-12-23T10:01:31","date_gmt":"2012-12-23T08:01:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=2714"},"modified":"2012-12-23T10:01:31","modified_gmt":"2012-12-23T08:01:31","slug":"friede-auf-erden-weihnachtspredigt-1967-von-martin-luther-king","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=2714","title":{"rendered":"FRIEDE AUF ERDEN &#8211; WEIHNACHTSPREDIGT (1967) von Martin Luther King"},"content":{"rendered":"<div>In seinen Predigten nahm King regelm\u00e4\u00dfig  Stellung zum Vietnamkrieg. Die hier abgedruckte Predigt hielt er  Weihnachten 1967 in der Ebenezer Baptist Church in Atlanta, an der er  die 2. Pfarrstelle neben seinem Vater innehatte. Auch heute, 36 Jahre  sp\u00e4ter, hat diese Predigt nichts an ihrer Aktualit\u00e4t verloren. <!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Diese  Weihnachtszeit findet uns als ein ziemlich ratloses Menschengeschlecht.  Wir haben weder Frieden in uns noch Frieden um uns. \u00dcberall qu\u00e4len  l\u00e4hmende \u00c4ngste die Menschen bei Tag und verfolgen sie bei Nacht. Unsere  Welt ist krank an Krieg.<\/p>\n<p>Wohin wir uns immer wenden, sehen wir  seine verh\u00e4ngnisvollen M\u00f6glichkeiten. Und doch, meine Freunde, kann die  Weihnachtshoffnung auf Frieden und guten Willen unter allen Menschen  nicht l\u00e4nger als eine Art frommer Traum von einigen Schw\u00e4rmern abgetan  werden. Wenn wir in dieser Welt nicht guten Willens gegen die Menschen  sind, werden wir uns durch den Missbrauch unserer eigenen Werkzeuge und  unserer eigenen Macht selbst vernichten. Klugheit aus Erfahrung sollte  uns sagen, dass der Krieg etwas \u00dcberholtes ist. Es mag Zeiten gegeben  haben, da der Krieg als ein negatives Gutes diente, indem er die  Ausbreitung und das Wachstum einer b\u00f6sen Macht verhinderte, aber die  \u00e4u\u00dferst zerst\u00f6rende Gewalt moderner Waffen schlie\u00dft an sich schon die  M\u00f6glichkeit aus, dass der Krieg heute noch als negatives Gutes dienen  k\u00f6nnte. Wenn wir also voraussetzen, dass das Leben lebenswert ist, wenn  wir voraussetzen, dass die Menschheit ein Recht darauf hat zu \u00fcberleben,  dann m\u00fcssen wir eine Alternative zum Krieg finden &#8211; so lasst uns denn  an diesem Morgen die Bedingungen f\u00fcr den Frieden erforschen. Lasst uns  an diesem Morgen aufs neue \u00fcber die Bedeutung jener Weihnachtshoffnung  nachdenken: &#8222;Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind.&#8220; Und  wenn wir diese Bedingungen erforschen, m\u00f6chte ich vorschlagen, dass die  modernen Menschen wirklich alle hingehen und die Bedeutung der  Gewaltlosigkeit, ihrer Philosophie und ihrer Strategie studieren.<\/p>\n<p>Ja,  als Nationen wie als einzelne h\u00e4ngen wir voneinander ab. Ich habe euch  schon fr\u00fcher von unserem Besuch in Indien vor einigen Jahren erz\u00e4hlt. Es  war ein gro\u00dfartiges Erlebnis, aber heute morgen will ich euch sagen,  dass es dabei niederdr\u00fcckende Momente gab. Wie kann jemand nicht  niedergedr\u00fcckt sein, wenn er mit eigenen Augen die Beweise daf\u00fcr sieht,  dass Millionen von Menschen hungrig schlafen gehen? Wie kann jemand  nicht niedergedr\u00fcckt sein, wenn er mit eigenen Augen Tausende von  Menschen nachts auf den Gehsteigen schlafen sieht? Mehr als eine Million  Menschen schl\u00e4ft jede Nacht auf den Gehsteigen von Bombay; mehr als  eine halbe Million schl\u00e4ft jede Nacht auf den Gehsteigen von Kalkutta.  Sie haben keine H\u00e4user, in die sie gehen k\u00f6nnten. Sie haben keine  Betten, in denen sie schlafen k\u00f6nnten. Als ich diese Verh\u00e4ltnisse sah,  schrie etwas in mir: &#8222;K\u00f6nnen wir in Amerika unt\u00e4tig daneben stehen und  nicht davon betroffen sein?&#8220; Und es kam eine Antwort: &#8222;O nein!&#8220; Und ich  begann dar\u00fcber nachzudenken, dass wir gerade hier in unserem Land jeden  Tag Millionen von Dollars ausgeben, um \u00fcbersch\u00fcssige Nahrungsmittel zu  lagern; und ich sagte mir: &#8222;Ich wei\u00df, wo wir diese Nahrungsmittel  geb\u00fchrenfrei lagern k\u00f6nnen &#8211; in den eingeschrumpften M\u00e4gen der Millionen  von Kindern Gottes in Asien, Afrika, Lateinamerika und selbst in  unserem eigenen Land.&#8220;<\/p>\n<p>Es l\u00e4uft wirklich auf das hinaus: dass  alles Leben miteinander in Wechselbeziehung steht. Wir sind alle in  einem unentrinnbaren Netz der Gegenseitigkeit gefangen, in eine einzige  H\u00fclle des Schicksals gebunden. Was immer einen direkt betrifft, betrifft  indirekt alle. Wir sind daf\u00fcr geschaffen, zusammenzuleben, das liegt an  der ineinandergreifenden Struktur der Wirklichkeit. Hast du dir je  dar\u00fcber Gedanken gemacht, dass du des Morgens nicht zur Arbeit gehen  kannst, ohne vom gr\u00f6\u00dften Teil der Welt abh\u00e4ngig zu sein? Du stehst  morgens auf und gehst ins Badezimmer und greifst nach dem Schwamm, und  er wird dir von einem Inselbewohner aus dem Pazifik gereicht. Du greifst  nach einem St\u00fcck Seife, und du empf\u00e4ngst sie aus den H\u00e4nden eines  Franzosen. Und dann gehst du in die K\u00fcche, um deinen Morgenkaffee zu  trinken, und den schenkt dir ein S\u00fcdamerikaner ein. Und vielleicht  willst du Tee: den schenkt dir ein Chinese ein. Oder vielleicht hast du  gern Kakao zum Fr\u00fchst\u00fcck, und den schenkt dir ein Westafrikaner ein. Und  dann streckst du die Hand nach deinem Toast aus &#8211; und der kommt aus den  H\u00e4nden eines englischsprechenden Farmers, vom B\u00e4cker nicht zu reden.  Und ehe du am Morgen dein Fr\u00fchst\u00fcck fertig gegessen hast, bist du schon  von mehr als der halben Welt abh\u00e4ngig gewesen. So ist unser Universum  gef\u00fcgt, das ist sein auf Wechselbeziehungen beruhendes Wesen. Wir werden  keinen Frieden auf Erden haben, ehe wir nicht diese gegenseitige  Abh\u00e4ngigkeit alles Seins begreifen.<\/p>\n<p>Zum zweiten lasst mich nun  sagen, dass, wenn wir den Frieden in der Welt haben sollen, Menschen und  V\u00f6lker gewaltlos dazu stehen m\u00fcssen, dass Zwecke und Mittel  \u00fcbereinzustimmen haben. Eine der gro\u00dfen philosophischen Debatten der  Geschichte ging um die ganze Frage von Zwecken und Mitteln. Und schon  immer gab es Leute, die behaupteten, der Zweck heilige die Mittel, die  Mittel seien wirklich nicht wichtig. Wichtig ist, zum Ziel zu gelangen,  nicht wahr?<\/p>\n<p>Wenn ihr also eine gerechte Gesellschaft zu  entwickeln sucht, sagen sie, dann ist die Hauptsache, dass ihr das  erreicht, und die Mittel sind g\u00e4nzlich unwichtig; jedes Mittel ist  recht, wenn es euch nur ans Ziel bringt &#8211; es k\u00f6nnen gewaltt\u00e4tige, es  k\u00f6nnen unwahre Mittel sein; es d\u00fcrfen sogar unrechte Mittel zu einem  gerechten Zweck sein. Leute, die das behaupteten, gab es durch die ganze  Geschichte hindurch. Aber wir werden niemals Frieden in der Welt haben,  bevor die Menschen \u00fcberall anerkennen, dass Mittel und Zwecke nicht  voneinander zu trennen sind; denn die Mittel verk\u00f6rpern das Ideal im  Werden, das Ziel im Entstehen, und schlie\u00dflich kann man gute Zwecke  nicht durch b\u00f6se Mittel erreichen, weil die Mittel den Samen und der  Zweck den Baum darstellen.<\/p>\n<p>Es ist sehr merkw\u00fcrdig, dass alle  gro\u00dfen milit\u00e4rischen Genies der Welt vom Frieden gesprochen haben. Die  Eroberer der alten Zeit, die mordend hinter dem Frieden herjagten,  Alexander, Julius Caesar, Karl der Gro\u00dfe und Napoleon, waren sich alle  darin gleich, dass sie eine friedliche Weltordnung suchten. Wenn ihr  Mein Kampf genau genug lest, werdet ihr entdecken, dass Hitler  behauptete, alles, was er in Deutschland tat, sei f\u00fcr den Frieden  gewesen. Und die F\u00fchrer der heutigen Welt sprechen redselig vom Frieden.  Jedes Mal, wenn wir unsere Bomben in Nordvietnam fallen lassen, spricht  Pr\u00e4sident Johnson redselig vom Frieden. Worum geht es? Sie sprechen vom  Frieden als einem fernen Ziel, einem Zweck, dem wir nachjagen, aber  eines Tages werden wir einsehen m\u00fcssen, dass der Frieden nicht blo\u00df ein  fernes Ziel ist, das wir suchen, sondern dass er ein Mittel ist, durch  das wir zu jenem Ziel gelangen. Wir m\u00fcssen friedliche Zwecke mit  friedlichen Mitteln verfolgen. All das will hei\u00dfen, dass Mittel und  Zwecke \u00fcbereinstimmen m\u00fcssen, weil das Ziel in den Mitteln bereits  vor-vorhanden ist, und destruktive Mittel k\u00f6nnen keine konstruktiven  Ziele herbeif\u00fchren.<\/p>\n<p>Und nun lasst euch sagen, dass das n\u00e4chste,  um das wir uns bem\u00fchen m\u00fcssen, wenn wir Frieden auf Erden f\u00fcr alle  Menschen guten Willens haben wollen, die gewaltlose \u00dcbereinkunft \u00fcber  die Heiligkeit alles menschlichen Lebens ist. Jeder Mensch ist jemand,  denn er ist ein Kind Gottes. Und wenn wir sagen &#8222;Du sollst nicht t\u00f6ten&#8220;,  sagen wir damit wirklich, dass das Menschenleben zu heilig ist, als  dass es einem auf den Schlachtfeldern der Welt genommen werden d\u00fcrfte.  Der Mensch ist mehr als eine winzige Laune wirbelnder Elektronen oder  ein Rauchfetzen von einem grenzenlosen schwelenden Feuer. Der Mensch ist  ein Kind Gottes, nach seinem Bild erschaffen, und muss daher als  solches geachtet werden. Bevor die Menschen \u00fcberall das nicht einsehen,  bevor die V\u00f6lker \u00fcberall das nicht einsehen, werden wir Kriege  austragen. Eines Tages sollte uns jemand daran erinnern, dass, obwohl es  politische und ideologische Unterschiede zwischen uns geben mag, die  Vietnamesen unsere Br\u00fcder sind, die Russen unsere Br\u00fcder sind, die  Chinesen unsere Br\u00fcder sind; und eines Tages m\u00fcssen wir uns gemeinsam an  den Tisch der Br\u00fcderlichkeit setzen.<\/p>\n<p>Es gibt im griechischen  Neuen Testament drei W\u00f6rter f\u00fcr &#8222;Liebe&#8220;; das eine ist das Wort eros.  Eros ist eine Art \u00e4sthetischer, romantischer Liebe. Plato redete in  seinen Gespr\u00e4chen viel davon, von der Sehnsucht der Seele nach dem Reich  des G\u00f6ttlichen. Und es ist etwas Sch\u00f6nes um eros, kann es immer sein,  auch in seinen romanhaften \u00c4u\u00dferungen. Einige der sch\u00f6nsten  Liebesgeschichten der Welt handeln davon. Dann spricht die griechische  Sprache von philia, was ein weiteres Wort f\u00fcr Liebe ist, und philia ist  eine Art intimer Liebe zwischen befreundeten Menschen. Das ist die Art  von Liebe, die man f\u00fcr Menschen empfindet, mit denen man gut auskommt;  und die, welche man auf dieser Ebene liebt, liebt man, weil man  wiedergeliebt wird. Dann hat die griechische Sprache noch ein Wort f\u00fcr  Liebe, und das ist das Wort agape. Agape ist mehr als romantische Liebe,  es ist mehr als Freundschaft. Agape ist verstehendes, sch\u00f6pferisches,  erl\u00f6sendes Wohlwollen gegen\u00fcber allen Menschen. Agape ist \u00fcberstr\u00f6mende  Liebe, die nichts f\u00fcr sich selber will. Theologen w\u00fcrden sagen, es sei  die Liebe Gottes, die im Menschenherzen wirke. Wenn man sich zur Liebe  auf dieser Ebene erhebt, dann liebt man alle Menschen, nicht weil man  sie gern hat, nicht weil ihre Art einem gef\u00e4llt, sondern man liebt sie,  weil Gott sie liebt.<\/p>\n<p><strong>Ich tr\u00e4ume<\/strong> davon, dass  eines Tages die Menschen sich erheben und einsehen werden, dass sie  geschaffen sind, um als Br\u00fcder miteinander zu leben.<\/p>\n<p><strong>Ich tr\u00e4ume<\/strong> auch an diesem Morgen noch davon, dass eines Tages jeder Schwarze in  diesem Lande, jeder Farbige in der Welt auf Grund seines Charakters  anstatt seiner Hautfarbe beurteilt werden und dass jeder Mensch die  W\u00fcrde und den Wert der menschlichen Pers\u00f6nlichkeit achten wird.<\/p>\n<p><strong>Ich tr\u00e4ume<\/strong> auch heute noch davon, dass eines Tages die unt\u00e4tigen Industrien von  Appalachia wieder belebt und die leeren M\u00e4gen von Mississippi gef\u00fcllt  sein werden und dass Br\u00fcderlichkeit mehr sein wird als ein paar Worte am  Ende eines Gebets, vielmehr das vordringlichste Gesch\u00e4ft in der Agenda  jedes Gesetzgebers.<\/p>\n<p><strong>Ich tr\u00e4ume<\/strong> auch heute noch  davon, dass eines Tages das Recht offenbart werden wird wie Wasser, und  die Gerechtigkeit wie ein starker Strom.<\/p>\n<p><strong>Ich tr\u00e4ume<\/strong> auch heute noch davon, dass in all unseren Parlamentsgeb\u00e4uden und  Rath\u00e4usern M\u00e4nner gew\u00e4hlt und dort einziehen werden, die Gerechtigkeit  und Gnade \u00fcben und dem\u00fctig sind vor ihrem Gott.<\/p>\n<p><strong>Ich tr\u00e4ume<\/strong> auch heute noch davon, dass eines Tages der Krieg ein Ende nehmen wird,  dass die M\u00e4nner ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spie\u00dfe zu  Sicheln machen, dass kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben und  nicht mehr kriegen lernen wird.<\/p>\n<p><strong>Ich tr\u00e4ume<\/strong> auch heute noch davon, dass eines Tages das Lamm und der L\u00f6we sich  miteinander niederlegen werden und ein jeglicher unter seinem Weinstock  und Feigenbaum wohnen wird ohne Scheu.<\/p>\n<p><strong>Ich tr\u00e4ume <\/strong>auch  heute noch davon, dass eines Tages alle T\u00e4ler erh\u00f6ht und alle Berge und  H\u00fcgel erniedrigt werden, und was ungleich ist, eben, und was h\u00f6ckerig  ist, schlicht, und dass die Herrlichkeit des Herrn offenbart werden und  alles Fleisch miteinander es sehen wird.<\/p>\n<p><strong>Ich tr\u00e4ume<\/strong> noch immer davon, dass wir mit diesem Glauben imstande sein werden, den  Rat der Hoffnungslosigkeit zu vertagen und neues Licht in die  Dunkelkammern des Pessimismus zu bringen. Mit diesem Glauben wird es uns  gelingen, den Tag schneller herbeizuf\u00fchren, an dem Frieden auf Erden  ist. Es wird ein ruhmvoller Tag sein, die Morgensterne werden  miteinander, singen und alle Kinder Gottes vor Freude jauchzen.&#8220;<\/div>\n<div style=\"margin-top:20px;\"><em>Quelle:<\/em><br \/>\nG\u00fctersloher Verlagshaus GmbH, G\u00fctersloh<br \/>\nDie komplette Rede k\u00f6nnen Sie hier<br \/>\nlesen &#8211; Lebenshaus Schw\u00e4bische Alb<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seinen Predigten nahm King regelm\u00e4\u00dfig Stellung zum Vietnamkrieg. Die hier abgedruckte Predigt hielt er Weihnachten 1967 in der Ebenezer Baptist Church in Atlanta, an der er die 2. Pfarrstelle neben seinem Vater innehatte. 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