{"id":2778,"date":"2013-01-15T14:30:53","date_gmt":"2013-01-15T12:30:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=2778"},"modified":"2013-01-15T14:30:53","modified_gmt":"2013-01-15T12:30:53","slug":"intervention-in-mali","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=2778","title":{"rendered":"Intervention in Mali"},"content":{"rendered":"<p>f\u00fcr franz\u00f6sische Rohstoffsicherung. Das ist der Hauptgrund warum die kolonialerprobte franz\u00f6sische Politik unter Hollande in Mali interveniert. <!--more--><\/p>\n<p>Das Land ist reich an Uran und \u00d6lverkommen. Franz\u00f6sische Uranminen liegen zudem im angrenzenden Niger. Die gilt es zu expandieren und dieses Ziel ist gef\u00e4hrdet durch andere Akteure, die Anspr\u00fcche anmelden. Die vielbeschworene &#8222;Verteidigung europ\u00e4ischer Sicherheitsinteressen gegen islamischen Terror&#8220; ist reiner Hohn. Diverse Gruppierungen der Region (nicht alle beanspruchen die islamische Fahne) wurden durch den<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/33\/33229\/1.html\"> algerischen Geheimdienst bewaffnet und finanziert<\/a>, der wiederum beste Kontakte zu Frankreich und den USA hat.<a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/regionen\/Algerien\/terror-2.html\"> Letztere bauen seit 2006 an diversen Kollaborationen mit Gruppen, die bereit sind die angebotenen Waffen zu ergreifen;<\/a> &#8211; vielmehr aus \u00f6konomischer Not,\u00a0 als sonstigen Motiven. Unter ihnen sind zahlreiche aus Libyen geflohene Gastarbeiter.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Ein franz\u00f6sischer Kampfflieger des Typs Rafale landet nach einem Einsatz im Mali auf dem Landeplatz von Ndjamena, im benachbarten Chad. Quelle: dpa\" src=\"http:\/\/www.wiwo.de\/images\/french-rafale-jets-strike-in-mali\/7629476\/2-format23.jpg\" alt=\"Ein franz\u00f6sischer Kampfflieger des Typs Rafale landet nach einem Einsatz im Mali auf dem Landeplatz von Ndjamena, im benachbarten Chad. Quelle: dpa\" width=\"252\" height=\"142\" \/><\/p>\n<p>Im Wettkampf um den Einflu\u00df der Rohstoffe in dieser Region zwischen USA und EU hat Frankreich sich auf seine Mirage geschwungen, die jetzt dort ihre t\u00f6dliche Wirkung tun. Die Region wird \u00fcber Generationen hinweg unter den Folgen leiden.<\/p>\n<p>Es ist immer das selbe Spiel: Ausn\u00fctzung \u00f6konomischer Notsituationen vor Ort, von den Neokolonialm\u00e4chten verursacht durch Auspl\u00fcnderung von Ressourcen und ungerechte Verteilungspolitiken, dann Bewaffnung von rivalisierenden Bev\u00f6lkerungsgruppen vor Ort. Wenn diese dann ihre Waffen einsetzen, findet sich schnell ein Anlass um &#8222;islamischer Terror&#8220; zu schreien und das in den EU-Medien gro\u00df zu verk\u00fcnden. Der n\u00e4chte Schritt: siehe oben.<\/p>\n<p>Angeblich sind es Tuareg-&#8222;Rebellen&#8220; , die derzeit sechs Mitarbeiter des <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/1311349\/\">franz\u00f6sischen Atomkonzerns Areva im Niger <\/a>als Geiseln gefangen halten.\u00a0 Wenn sich die Gruppen nicht mehr gegenseitig bek\u00e4mpfen, sondern die neokolonialen Konzerne attackieren, dann ist Feuer am chapeau. Es wird gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Man h\u00f6rt wenig \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Milizen-stellen-Leiche-zur-Schau-article9940416.html\">desastr\u00f6s gescheiterte Befreiungsaktion eines franz\u00f6sischen Geheimagenten in Somalia<\/a>. Sie endete mit 20 Toten. Hollande glaubt mit Luftschl\u00e4gen ein leichteres Spiel in Mali zu haben.<\/p>\n<p>Er kann sich schwer t\u00e4uschen.<\/p>\n<p>Kolonialismus r\u00e4cht sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>HSuleiman, 15.1.2013<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>f\u00fcr franz\u00f6sische Rohstoffsicherung. 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