{"id":2944,"date":"2013-03-17T19:53:35","date_gmt":"2013-03-17T17:53:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=2944"},"modified":"2013-03-17T19:53:35","modified_gmt":"2013-03-17T17:53:35","slug":"spoe-christine-muttonen-antwortet-auf-protestbrief-zu-spd-wald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=2944","title":{"rendered":"SP&#214;: Christine Muttonen antwortete auf Protestbrief zu SPD-Wald"},"content":{"rendered":"<div style=\"margin: 0;\"><!--more--><\/div>\n<div style=\"margin: 0;\">Mail vom 17.1.2013<\/div>\n<div style=\"margin: 0;\"><\/div>\n<div style=\"margin: 0;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;\">Sehr geehrte Damen und Herren,<\/span><\/div>\n<div style=\"margin: 0;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;\"><br \/>\nvielen Dank f\u00fcr Ihre Email vom 21.12.2012.<\/span><\/div>\n<div style=\"margin: 0;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;\"><br \/>\nDie von Ihnen angesprochene Organisation Keren Hayessod z\u00e4hlt, wie Sie  auch selber auf der entsprechenden Liste des Bundesministeriums f\u00fcr  Finanzen einsehen k\u00f6nnen (<a href=\"https:\/\/3c.gmx.net\/mail\/client\/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.bmf.gv.at%2FService%2Fallg%2Fspenden%2Fshow_mast.asp&amp;selection=tfol128a517fcd975391\" target=\"_blank\">http:\/\/www.bmf.gv.at\/Service\/allg\/spenden\/show_mast.asp<\/a>),   nicht zu den beg\u00fcnstigten Spendenempf\u00e4ngern in \u00d6sterreich. Die Kl\u00e4rung  der Frage, ob die Organisation Keren Hayessod als steuerrechtlich  gemeinn\u00fctzig anerkannt ist, obliegt dem entsprechenden Finanzamt. Wie  jede Information zur finanziellen Situation Privater  unterliegt auch diese der <span style=\"color: #000000;\">Amtsv<\/span>erschwiegenheit und kann nicht einfach eingesehen werden<span style=\"color: #1f497d;\">, <\/span>auch vom Parlament nicht. <\/span><\/div>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;\"><br \/>\nDie SP\u00d6 steht der aktuellen Politik der israelischen Regierung in  einigen Punkten, wie etwa dem weiteren Ausbau j\u00fcdischer Siedlungen in  den besetzten pal\u00e4stinensischen Gebieten, kritisch gegen\u00fcber. Ich habe  diese Kritik in meiner j\u00fcngsten Rede zum Nahostkonflikt  noch einmal deutlich gemacht (<\/span><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"https:\/\/3c.gmx.net\/mail\/client\/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fchristine-muttonen.at%2Fwp-content%2Fuploads%2F2012%2F03&amp;selection=tfol128a517fcd975391\" target=\"_blank\">http:\/\/christine-muttonen.at\/wp-content\/uploads\/2012\/03<\/a>. <\/span><span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif; font-size: x-small;\"><span style=\"font-size: 11.0pt;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00d6sterreich und insbesondere die SP\u00d6 verfolgt, wie Sie ja auch selber in Ihrer Email darlegen<span style=\"color: #1f497d;\">,<\/span> seit langer Zeit eine Nahostpolitik,  die eine Zweistaatenl\u00f6sung <span style=\"color: #000000;\">anstrebt<\/span> und  sowohl Israel als auch Pal\u00e4stina als gleichwertige Gespr\u00e4chspartner  wahrnimmt. Der Nahostkonflikt und die beste Politik gegen\u00fcber Israel und  Pal\u00e4stina sind selbstverst\u00e4ndlich auch innerhalb  der europ\u00e4ischen Sozialdemokratie ein wichtiges au\u00dfenpolitisches Thema<span style=\"color: #1f497d;\">,<\/span> \u00fcber das wir auch mit der SPD regelm\u00e4\u00dfig und offen diskutieren. Einen \u00f6ffentlich ausgetragene<span style=\"color: #1f497d;\">n<\/span> Austausch mit der SPD \u00fcber unterschiedliche  Auffassungen in der Nahostpolitik erachte ich hingegen nicht als zielf\u00fchrend.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\"><span style=\"font-size: small;\">Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/span><\/span><\/p>\n<p>Christine Muttonen<\/p>\n<p><span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif; font-size: x-small;\"><span style=\"font-size: 11.0pt;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><span style=\"font-family: Tahoma; color: black; font-size: small;\"><span style=\"font-family: Times New Roman;\">Abgeordnete zum Nationalrat, SP\u00d6<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman;\"><br \/>\nSprecherin f\u00fcr Au\u00dfen- und EU Politik<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman;\"><br \/>\nA-1017 Wien, \u00d6sterreich<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman;\"><br \/>\nTel.: +43 1 40110\/ 3660 oder 3444<\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><br \/>\n<\/span><a href=\"https:\/\/3c.gmx.net\/mail\/client\/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.christine-muttonen.at%2F&amp;selection=tfol128a517fcd975391\" target=\"_blank\"><span style=\"font-family: Arial;\">www.christine-muttonen.at<\/span><\/a><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>Sehr geehrte Frau Muttonen!<\/p>\n<p>Am 21. 12.  2012 hat die Steirische Friedensplattform, Frauen in Schwarz und  Kritische J\u00fcdische Stimme den Brief im Anhang an Sie geschrieben mit der  Bitte und Aufforderung ihre Schwesterpartei, die Sozialdemokratische  Partei Deutschlands nachdr\u00fccklich zu kritisieren. Sie haben in keiner  Weise darauf reagiert.<\/p>\n<p>Zur Erinnerung:<\/p>\n<p>Die SPD will Israel einen Wald in der Negev-W\u00fcste schenken. Wir haben Sie in unserem Brief dar\u00fcber aufgekl\u00e4rt, dass die Aufforstung in diesem Gebiet<\/p>\n<p>a)\u00a0\u00a0\u00a0 die Vertreibung der dort autochthonen pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung bezweckt<\/p>\n<p>b)\u00a0\u00a0\u00a0 das Vergessen der \u201eNAKBA\u201c durch \u00dcberwachsen der ehemaligen H\u00e4user von Pal\u00e4stinenserInnen bewirken soll<\/p>\n<p>c)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 das Image eines Apartheid-Staats durch \u201egreenwashing\u201c aufpolieren soll<\/p>\n<p>d)\u00a0\u00a0\u00a0 Geld  \u00fcber Spendensammlungen in Europa lukrieren soll, f\u00fcr die Politik einer  rechten israelischen Regierung, die jeden Friedensansatz \u00a0ins Gegenteil verkehrt:<\/p>\n<p>Selbst Bundespr\u00e4sident Fischer hat gestern die Siedlungspolitik Israels klar verurteilt.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten Sie nochmals \u2013 eingedenk der\u00a0 historischen Rolle der SP\u00d6\u2013 als SozialdemokratInnen auffordern, klare Worte an die deutsche SP zu richten!<\/p>\n<p><em>\u201eIn  \u00d6sterreich war damals Bruno Kreisky, selbst Jude, Bundeskanzler und  enger Freund Willy Brandts. Die Au\u00dfenpolitik, und dabei insbesondere die  Nahostpolitik war ein zentrales Bet\u00e4tigungsfeld von ihm. Er engagierte  sich f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser und sympathisierte mit umstrittenen  arabischen Staaten, wof\u00fcr er seitens der \u00f6sterreichischen Opposition  kritisiert und von Israel angefeindet wurde. Die Beziehungen zu Israel  verschlechterten sich unter Kreisky zusehends. Einmal bezeichnete er  Menachem Begin in Anspielung auf seine Politik gegen\u00fcber den  Pal\u00e4stinensern als \u201eRamschladen-Besitzer\u201c. Der einst von England als  Terrorist Gesuchte und ab 1977 israelische Premierminister Menachem  Begin bezeichnete Kreisky als &#8222;j\u00fcdischen Verr\u00e4ter&#8220;. Wie kein anderer war  Kreisky mit dem Nahost-Problem besch\u00e4ftigt. \u00d6sterreich erkannte  schlie\u00dflich am 11. M\u00e4rz 1980 als erster westlicher Staat in Europa die  PLO als legitime Vertreterin des Pal\u00e4stinensischen Volkes an. Die  bilateralen Beziehungen zwischen Israel und \u00d6sterreich erreichten noch  einen Tiefpunkt. Zwischen 1977 und 1982 herrschte eine regelrechte  politische Eiszeit zwischen den beiden Staaten. Im Juli  1979 organisierte Kreisky in Wien ein Treffen mit Yassir Arafat und dem  Pr\u00e4sidenten der Sozialistischen Internationale, Willy Brandt, um \u00fcber  M\u00f6glichkeiten einer friedlichen L\u00f6sung des Nahostproblems zu  diskutieren. Seit dieser Zeit ist die Fatah ein Mitglied der  Sozialistischen Internationale.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das sind die Worte von Izzedin Musa in seinem <strong><a href=\"https:\/\/3c.gmx.net\/mail\/client\/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.nrhz.de%2Fflyer%2Fbeitrag.php%3Fid%3D18651&amp;selection=tfol128a517fce3bc49b\" target=\"_blank\">Offenen Brief eines Sozialdemokraten anSPD-Vorstand und \u2013Fraktion<\/a>.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Wir fordern Sie hiermit nochmals auf, Stellung zu beziehen.\u00a0 Die  \u00f6sterreichische Bundesregierung hat in letzter Zeit einige positive  Signale f\u00fcr einen Friedensprozess Israel\/Pal\u00e4stina gesetzt.<\/p>\n<p>Es gilt  nun f\u00fcr die Sozialdemokratische Partei \u00d6sterreichs Glaubw\u00fcrdigkeit und  historische Verantwortung zu beweisen, indem sie konkrete Kritik an der  diametral dem Frieden entgegengesetzten Politik ihrer deutschen  KollegInnen \u00fcbt. Oder spielen die sozialdemokratischen Parteien eine  Schaukelpolitik, mit der sie sich in der Rolle der Pal\u00e4stinafreundInnen  jeweils dann gefallen, wenn es konkrete Gesch\u00e4fte\/Auftr\u00e4ge\/Investitionen  von arabischen L\u00e4ndern zu holen gilt?<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/3c.gmx.net\/mail\/client\/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.luxorbis.org%2Ffriedensplattform.at%2Fwp-content%2Fuploads%2F2013%2F01%2FKEREN-HAYESOD_Recherche_STFP.pdf&amp;selection=tfol128a517fce3bc49b\" target=\"_blank\">KEREN HAYESOD<\/a><\/strong> ist eine Organisation, die auf Charity-Galas in \u00d6sterreich (10.3. in Wien, 21.4. in Graz) Spenden sammelt. Sie ist Teil des <strong><a href=\"https:\/\/3c.gmx.net\/mail\/client\/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.jnf-machenschaften.de%2F&amp;selection=tfol128a517fce3bc49b\" target=\"_blank\">J\u00fcdischen Nationalfonds<\/a><\/strong>,  der die Wald- Projekte im Negev und am Carmel-Berg vorantreibt. Sie  f\u00f6rdert Landraub und illegalen Siedlungsbau in den besetzten Gebieten.<\/p>\n<p>Wir wollten von Ihnen wissen, ob diese Organisation in \u00d6sterreich als steuerrechtlich gemeinn\u00fctzig anerkannt ist.<\/p>\n<p>Wir warten auf Ihre Antwort.<\/p>\n<p>Die Steirische Friedensplattform<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n<p align=\"center\"><strong>OFFENER BRIEF<\/strong><\/p>\n<p align=\"center\">an die<\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Sozialdemokratische Partei \u00d6sterreichs<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000;\"> <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">werner.faymann@spoe.at<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">josef.cap@spoe.at<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">christine.muttonen@spoe.at<\/span><\/p>\n<p>joerg.leichtfried@europarl.europa.eu<\/p>\n<p>hannes.swoboda@europarl.europa.eu<\/p>\n<p>Als Steirische Friedensplattform (<a href=\"http:\/\/friedensplattform.at\/\" target=\"_blank\"> www.friedensplattform.at<\/a>) richten wir den Wunsch an die SP\u00d6 <strong>gegen\u00fcber der SPD Schritte der Kritik in die Wege zu leiten, betreffend der SPD-Spendenkampagne f\u00fcr einen Wald im \u00a0Negev.<\/strong><\/p>\n<p>Die SP\u00d6 begr\u00fc\u00dfte \u00a0durch ihre au\u00dfenpolitische Sprecherin Christine  Muttonen und Josef Cap, den Vorsitzenden des au\u00dfenpolitischen  Ausschusses die Anerkennung Pal\u00e4stinas als Staat mit Beobachterstatus  bei der Uno am 29.11.2012 durch die Uno-Vollversammlung mit gro\u00dfer  Mehrheit.<\/p>\n<p>Beide betonten unisono, dass sich \u00d6sterreich mit der Zustimmung zum  pal\u00e4stinensischen Antrag als Gespr\u00e4chspartner im arabischen Raum  positionieren kann und damit ein Zeichen aktiver Au\u00dfenpolitik setzt.<\/p>\n<p>Ein <strong>Zeichen aktiver Au\u00dfenpolitik der SP\u00d6 ist auch genau JETZT notwenig<\/strong> und zwar gegen\u00fcber ihrer Schwesterpartei SPD in Deutschland.<\/p>\n<p>Diese n\u00e4mlich ist sich nicht zu schade, <strong>Israel zum 65. Geburtstag einen Wald in der Negev-W\u00fcste zu schenken<\/strong>. <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/82724\/20121130_spd_wald.html\">http:\/\/www.spd.de\/82724\/20121130_spd_wald.html<\/a><\/p>\n<p>Pal\u00e4stinensische Organisationen, zahlreiche solidarische Personen und  Sozialdemokraten wie Dr. Izzeddin Musa* fragen die Damen und Herren in  der SPD, mit welchem Israel sie sich verbunden f\u00fchlen und  solidarisieren?<\/p>\n<p>Mit einer Regierung und mit einem Land, das gerade vor ein paar  Wochen einen abscheulichen Angriff auf Gaza gestartet und 150 Menschen  den Tod gebracht hat? Oder mit einer Regierung und einem Land, das seit  \u00fcber sechs Jahrzehnten ein ganzes Volk terrorisiert und unterdr\u00fcckt,  seiner<\/p>\n<p>Menschenrechte beraubt und seine minimalsten Anstrengungen zur Normalit\u00e4t Tag f\u00fcr Tag ad absurdum f\u00fchrt?<\/p>\n<p>Seit der Vertreibung der Mehrheit des pal\u00e4stinensischen Volkes aus  ihrer Heimat versucht Israel die verbliebenen Beduinenst\u00e4mme in der  Negev mit Zwangsansiedlung und Beschneidung ihrer elementaren Rechte  ebenfalls aus der Heimat zu verdr\u00e4ngen. (<a href=\"http:\/\/www.salamshalom-ev.de\/leserbriefe.html\">http:\/\/www.salamshalom-ev.de\/leserbriefe.html<\/a>)<\/p>\n<p>Tatsachen sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Zerst\u00f6rung von H\u00e4usern, Baracken und Zelten in den D\u00f6rfern der  Negev geh\u00f6rt zum Alltag. Das letzte Beispiel in dem Dorf A\u00b4arakib  besch\u00e4ftigte unter anderem zahlreiche internationale und deutsche  Menschenrechtsorganisationen.<\/li>\n<li>Fast ein Drittel der UreinwohnerInnen &#8211; und das sind immerhin \u00fcber  86.000 pal\u00e4stinensische Beduinen &#8211; leben nach 65 Jahren israelischer  Staatsgr\u00fcndung immer noch in so genannten &#8222;nicht anerkannten&#8220; D\u00f6rfern.  Sie sind unerw\u00fcnschte israelische Staatsb\u00fcrger. &#8222;Nicht anerkannte&#8220;  D\u00f6rfer bedeutet Menschenansammlungen, teilweise mehrere Tausend in jedem  Dorf, ohne jegliche zivilisatorische Grundlagen &#8211; ohne Wasser, ohne  Strom, ohne Stra\u00dfen, ohne Schulen, ohne Gesundheitsversorgung. Also  praktisch ein Leben, das dem Warten auf den Tod gleichkommt. So leben  die Menschen in der so genannten Oase der Demokratie im Nahen Osten.<\/li>\n<li>Die \u00fcberwiegende Mehrheit der pal\u00e4stinensischen Beduinen in der  Negev lebt von der Viehzucht &#8211; und das seit Jahrhunderten. Das  israelische zionistische Regime versucht seit der Gr\u00fcndung des Staates  diesen Menschen ihre Lebensgrundlage durch Ausdehnung der milit\u00e4rischen  Sperrgebiete, Landenteignung und Siedlungsbau zu berauben.<\/li>\n<li>Das f\u00fcr den &#8222;Wald in der W\u00fcste&#8220; ben\u00f6tigte Wasser wird aus  pal\u00e4stinensischen Quellen entnommen und den Pal\u00e4stinenserInnen  vorenthalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die SPD \u00a0will einen Wald einem Regime schenken, das in den  vergangenen 20 Jahren \u00fcber 600.000 Olivenb\u00e4ume und Zitrusb\u00e4ume in der  Nachbarschaft der Negev- im besetzten Pal\u00e4stina &#8211; abgeholzt hat und  damit tausenden von B\u00e4uerInnen ihre Lebensgrundlage entzogen hat; &#8211; mit  dem Ziel sie zur Absiedelung zu zwingen.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Fakten und im Sinne Ihrer postulierten aktiven au\u00dfenpolitischen Haltung ersuchen wir Sie<\/p>\n<p>1. um Auskunft, ob der J\u00fcdische National Fonds &#8211; KKL (<a href=\"http:\/\/www.jnf-machenschaften.de\/\">http:\/\/www.jnf-machenschaften.de\/<\/a> )und seine allierte Organisation Keren Hayessod**, (die auch in  \u00d6sterreich emsig Spenden sammelt) als steuerrechtlich gemeinn\u00fctzige  Organisationen anerkannt sind.<\/p>\n<p>2. um Stellungnahme und Mitteilung dar\u00fcber, welche Aktivit\u00e4t die SP\u00d6 in Richtung SPD setzt.<\/p>\n<p>Die SP\u00d6 ist Teil der Sozialistischen Internationale und tr\u00e4gt f\u00fcr das  Handeln anderer sozialdemokratischer Parteien in der EU  Mitverantwortung!<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p><strong>Die Steirische Friedensplattform <\/strong><a href=\"http:\/\/www.friedensplattform.at\/\">www.friedensplattform.at<\/a><\/p>\n<p><strong>Frauen in Schwarz <\/strong><a href=\"http:\/\/www.fraueninschwarz.at\/\">www.fraueninschwarz.at<\/a><\/p>\n<p><strong>Kritische J\u00fcdische Stimme (\u00d6sterreich) <\/strong><a href=\"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/wp-admin\/www.nahostfriede.at\">www.nahostfriede.at<\/a><\/p>\n<p>* Brief nachzulesen unter:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/JNF-SPD_BriefDrMusa.pdf\">http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/JNF-SPD_BriefDrMusa.pdf<\/a><\/p>\n<p>** Weitere Informationen zu Keren Hayessod unter:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=2126\">http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=2126<\/a><\/p>\n<p align=\"right\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Dieser Brief geht auch an:<\/span><\/p>\n<p align=\"right\">f.edlinger@saar.at<\/p>\n<p align=\"right\">omar.al-rawi@spoe.at<\/p>\n<p align=\"right\">stefan.schennach@spoe.at<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17,18],"tags":[],"class_list":["post-2944","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-meinung","category-palaestina-solidaritaet"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2944","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2944"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2944\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2944"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2944"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2944"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}