{"id":2967,"date":"2013-03-30T09:25:13","date_gmt":"2013-03-30T07:25:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=2967"},"modified":"2013-03-30T09:25:13","modified_gmt":"2013-03-30T07:25:13","slug":"kaempfe-in-afghanistan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=2967","title":{"rendered":"K&#228;mpfe in Afghanistan"},"content":{"rendered":"<p>jW 30.3.13<\/p>\n<h2>Bundeswehr kehrt in Provinz Badachschan zur\u00fcck. Ostermarschierer  fordern sofortigen Abzug der deutschen Armee aus allen Auslandseins\u00e4tzen<\/h2>\n<address>Von Arnold Sch\u00f6lzel<\/address>\n<div>\n<div>\n<table border=\"0\" width=\"50\" summary=\"Designtabelle\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a><\/p>\n<div><img decoding=\"async\" id=\"img43588\" src=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/serveImage.php?id=43588&amp;ext=.jpg\" alt=\"Landesverteidigung am Hindukusch: Bundeswehrsoldaten beim Traini\" \/><\/div>\n<p><\/a><a><\/a><a><\/a><\/p>\n<div>Landesverteidigung am Hindukusch: <!--more-->Bundeswehrsoldaten beim Training am 5. Dezember 2012 in Nord-Afghanistan<\/div>\n<div>Foto: Fabrizio Bensch\/Reuters<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen afghanischer Armee und  Aufst\u00e4ndischen in der nord\u00f6stlichen Provinz Badachschan streben einem  neuen H\u00f6hepunkt zu. Am Donnerstag unterrichtete die Bundesregierung den  Bundestag, das deutsche Regionalkommando habe zur Unterst\u00fctzung der  einheimischen Streitkr\u00e4fte wieder Truppen in die Region verlegt. Erst am  9. Oktober 2012 hatte die Bundeswehr die Schlie\u00dfung ihres Feldlagers in  Faisabad gefeiert und die Provinz an afghanische Sicherheitskr\u00e4fte  \u00fcbergeben. F\u00fcnf Monate danach h\u00e4ufen sich Meldungen \u00fcber Angriffe von  Aufst\u00e4ndischen, bei denen in den vergangenen Wochen etwa 60  Milit\u00e4rangeh\u00f6rige und Polizisten ums Leben kamen. Bei einer der  verlustreichsten Attacken der letzten Jahre wurden allein am 6. M\u00e4rz 17  Soldaten get\u00f6tet. Am Sonnabend vergangener Woche t\u00f6tete das afghanische  Milit\u00e4r 50 gegnerische K\u00e4mpfer. Dennoch ist die Kabuler  Marionettenregierung in weiten Teilen der Provinz nicht pr\u00e4sent.<\/p>\n<p>Die Bundeswehrf\u00fchrung in Afghanistan versucht laut Spiegel online, das  Desaster herunterzuspielen. Sie bezeichnete die R\u00fcckkehr deutscher  Soldaten nach Badachschan als Routine im \u00dcbergabeproze\u00df. Die Bundeswehr  solle nicht in die K\u00e4mpfe eingreifen, sondern nur bei der  Operationsf\u00fchrung behilflich sein. W\u00f6rtlich hei\u00dft es aber bei Spiegel  online: \u00bbSeit Tagen fliegen Kampfjets der NATO-Schutztruppe Luftangriffe  auf die Stellungen der Angreifer in den Bergen. Dabei wurde laut der  Unterrichtung der Bundeswehr \u203aeine erhebliche Anzahl\u2039 an feindlichen  K\u00e4mpfern get\u00f6tet.\u00ab Radio Free Europe\/Radio Liberty zitierte am  Donnerstag den US-Milit\u00e4rexperten David Young, der vom \u00bbScheitern\u00ab der  afghanischen Streitkr\u00e4fte bei der \u00bbSicherung\u00ab Badachschans sprach.<\/p>\n<p>Ungeachtet der Lage bereiten sich die 15 NATO-Staaten, die ab 2014 an  der weiteren Besetzung Afghanistans teilnehmen wollen, auf die Mission  \u00bbResolute Support \u2013 Energische Unterst\u00fctzung\u00ab vor. Das  Bundesverteidigungsministerium teilte am Donnerstag mit, da\u00df sich  Vertreter der 15 L\u00e4nder in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin zu ersten  Abstimmungsgespr\u00e4chen getroffen haben. Derweil erkl\u00e4rte Exbundeskanzler  Gerhard Schr\u00f6der (SPD) im Spiegel laut Vorabmeldung zum  Afghanistan-Krieg: \u00bbDie Entscheidung war zum damaligen Zeitpunkt  richtig.\u00ab Ob aber der ganze Einsatz \u00bb\u00fcber mehr als zehn Jahre richtig  war, das wird man erst sp\u00e4ter, vielleicht sogar erst in Jahrzehnten,  beurteilen k\u00f6nnen\u00ab.<\/p>\n<p>Mit Osterm\u00e4rschen und Mahnwachen in verschiedenen deutschen St\u00e4dten  protestierte dagegen die deutsche Friedensbewegung am Karfreitag gegen  Krieg, Gewalt und atomare Bedrohungen. Eine der vorrangigen Forderungen  sei der sofortige Abzug der Bundeswehr aus allen Auslandseins\u00e4tzen und  der Abzug der \u00bbPatriot\u00ab-Raketen aus der T\u00fcrkei, teilte die  koordinierende Friedens- und Zukunftswerkstatt in Frankfurt am Main mit.  Insgesamt sind am Osterwochenende bis zu 80 Kundgebungen geplant. Erste  Aktionen in Kehl, Biberach, Suhl und Erfurt am Donnerstag h\u00e4tten \u00bbeine  gute Resonanz\u00ab gefunden. Am Freitag gab es Veranstaltungen unter anderem  in Dortmund, M\u00fcnster und Biberach. Dabei wurden auch Milit\u00e4rstandorte  wie etwa Ramstein oder B\u00fcchel, wo US-Atomraketen lagern, einbezogen.<\/p>\n<p>In diesem Jahr stehen vor allem der Protest gegen deutsche  R\u00fcstungsexporte und gegen die Anschaffung von Kampfdrohnen im  Mittelpunkt der Osterm\u00e4rsche.<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><span>nicht mit Facebook verbunden<\/span>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/images\/socialmediabuttons\/dummy_facebook.png\" alt=\"Facebook &quot;Like&quot;-Dummy\" \/><\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>jW 30.3.13 Bundeswehr kehrt in Provinz Badachschan zur\u00fcck. 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