{"id":3182,"date":"2013-09-01T18:48:50","date_gmt":"2013-09-01T16:48:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=3182"},"modified":"2013-09-01T18:48:50","modified_gmt":"2013-09-01T16:48:50","slug":"nein-zum-krieg-gegen-syrien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=3182","title":{"rendered":"Nein zum Krieg gegen Syrien!"},"content":{"rendered":"<table class=\"contentpaneopen\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"contentheading\" width=\"100%\"><\/td>\n<td class=\"buttonheading\" width=\"100%\" align=\"right\"><\/td>\n<td class=\"buttonheading\" width=\"100%\" align=\"right\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left;\" title=\"Image\" src=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/images\/stories\/FotosKlein\/marschflugkoerper.jpg\" border=\"0\" alt=\"Image\" hspace=\"6\" width=\"100\" height=\"75\" \/>Die  Inszenierung f\u00fcr einen geplanten westlichen Milit\u00e4rschlag gegen Syrien  erinnert an die Kriege gegen Jugoslawien, Irak, Afghanistan, Libyen, die  ebenfalls mit dreisten Propagandal\u00fcgen aufbereitet wurden. \u00d6sterreich  wird durch seine Einbindung in den &#8222;Europ\u00e4ischen Ausw\u00e4rtigen Dienst&#8220;  immer mehr zum klammheimlichen Komplizen westlicher Interventionskriege.  Die Solidar-Werkstatt ruft zu Friedensaktionen auf. <\/em><\/p>\n<p><em><!--more--><\/em>Folgt man den Medienberichten, dann entsteht der  Eindruck, dass die Kriegstreiber in den USA und den gro\u00dfen EU-Staaten  Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Deutschland die Weichen in Richtung eines  Milit\u00e4rschlags gegen Syrien gelegt haben. Der Widerstand gegen diese  Kriegspolitik w\u00e4chst freilich, der britische Premier Cameron hat nun  sogar eine diesbez\u00fcgliche Abstimmung im Unterhaus verloren. Trotzdem  laufen die milit\u00e4rischen Vorbereitungen f\u00fcr die \u201eBestrafungsaktion\u201c, wie  Obama und Hollande den geplanten Milit\u00e4rschlag zynisch nennen, nach wie  vor auf Hochtouren. Die Inszenierung erinnert an die Kriege gegen  Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen. Und in solchen Inszenierungen  darf nat\u00fcrlich auch der entsprechende Anlass, die \u201esmoking gun\u201c, nicht  fehlen: Assad setzt Giftgas ein, lautet der diesmal skandierte Slogan  f\u00fcr den geplanten Waffengang. Bevor man der Frage nachgeht, wie  glaubw\u00fcrdig dieser Vorwurf ist, sei kurz an fr\u00fchere \u201eKriegsgr\u00fcnde\u201c  erinnert, mit denen solche Kriege herbei gelogen wurden:<\/p>\n<p>=&gt;  Mit dem \u00a0\u201eTonking-Zwischenfall\u201c im Jahr 1964 rechtfertigten die USA  ihren Einstieg in den Vietnamkrieg. 40 Jahre sp\u00e4ter enth\u00fcllten von der  NSA freigegebene Akten, dass der US-Krieg auf Grund einer Falschmeldung  des US-Pr\u00e4sidenten Johnson begonnen wurde.<\/p>\n<p>=&gt; Mit dem  \u201eBrutkasten-Massaker\u201c \u2013 irakische Soldaten h\u00e4tten kuwaitische S\u00e4uglinge  aus ihren Brutk\u00e4sten gerissen und brutal ermordet \u2013 wurde 1990 die  westliche \u00d6ffentlichkeit auf den Waffengang gegen den Irak eingestimmt.  Nach dem Krieg entpuppte sich die Geschichte als Erfindung der PR-Firma  \u201eHill &amp; Knowlton\u201c, die f\u00fcr 10 Millionen Dollar von der Organisation  \u201eCitizens for a free Kuwait\u201c in Auftrag gegeben worden war, um den  US-Streitkr\u00e4ften einen Grund f\u00fcrs Losschlagen zu geben.<\/p>\n<p>=&gt;  Das \u201eMassaker von Racak\u201c gab 1999 den Ausschlag f\u00fcr den NATO-Krieg gegen  Jugoslawien; ein Jahr lang wurden die Untersuchungsergebnisse eines  finnischen \u00c4rzteteams dazu unter Verschluss gehalten &#8211; mit gutem Grund:  sie belegten n\u00e4mlich mitnichten die Version vom \u201eMassaker\u201c an wehrlosen  Zivilisten, vielmehr erh\u00e4rteten sie die These, dass es sich um im Kampf  gefallene UCK-Soldaten handelte.<\/p>\n<p>=&gt; Mit dem sog.  \u201eHufeisenplan\u201c sollte die geplante Massenvertreibung von Kosovo-Albanern  durch serbisch-jugoslawisches Milit\u00e4r bewiesen werden. Nach dem Krieg  stellte sich heraus, dass der \u201eHufeisenplan\u201c im deutschen  Verteidigungsministerium selbst zusammengebastelt worden war, um die  wachsende Kritik am NATO-Bombenkrieg beiseite zu schieben.<\/p>\n<p>=&gt;  Die \u201eMassenvernichtungswaffen\u201c Saddam Husseins, die George W. Bush als  Vorwand f\u00fcr den Einmarsch in den Irak 2003 dienten, wurden bekanntlich  nie gefunden. Jahre sp\u00e4ter entschuldigte sich der  US-Verteidigungsminister Powell f\u00fcr diese bewusste Irref\u00fchrung der UNO  und der \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<p>=&gt; 2011 r\u00fcttelten die Medien die  \u00d6ffentlichkeit mit Horrorstorys auf, dass Kampfjets Gaddafis friedliche  Demonstranten niederschie\u00dfen w\u00fcrden. Nachdem diese Gr\u00e4uelgeschichten  ihren Zweck erf\u00fcllt und die \u00d6ffentlichkeit auf den Krieg gegen Libyen  eingestimmt hatten, wurden sie klammheimlich entsorgt. Selbst der  damalige US-Verteidigungsminister Gates und sein Generalstabschef Mike  Mullen gestanden ein, dass es \u201e<a href=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=443&amp;Itemid=42\"><em>keine Best\u00e4tigungen daf\u00fcr<\/em><\/a> \u201c gegeben habe<em>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Wem n\u00fctzt es?<\/strong><\/p>\n<p>Diese  Kontinuit\u00e4t der Kriegsl\u00fcgen alleine w\u00e4re schon Grund genug, die  Geschichte vom mutma\u00dflichen Giftgaseinsatz durch die syrische Armee zu  hinterfragen. Vor allem muss auch hier die Frage gestellt werden: Wem  n\u00fctzt es? Nat\u00fcrlich sind Assad verbrecherische Mittel zuzutrauen, aber  der Einsatz von Giftgas macht f\u00fcr Damaskus derzeit nicht den geringsten  Sinn. Warum sollten sie in einer Situation Giftgas einsetzen, in der sie  milit\u00e4risch im Vormarsch sind, in einem Gebiet in den Vororten von  Damaskus, wo sie gerade in letzter Zeit gro\u00dfe Gel\u00e4ndegewinne erreichten  und just zu dem Zeitpunkt, wo die USA genau auf das \u00dcberschreiten dieser  \u201eroten Linie\u201c warten und UN-Inspektoren im Land sind, um genau nach  diesem Kriegsgrund zu fahnden?<\/p>\n<p>Ganz anders sieht die  Interessenslage auf Seiten der Rebellen aus: Sie sehnen einen westlichen  Milit\u00e4rschlag herbei, da sie milit\u00e4risch trotz massiver Unterst\u00fctzung  durch westliche Geheimdienste und westliche Verb\u00fcndete wie die  Golfdiktaturen Saudi-Arabien und Katar in die Defensive geraten sind.  Unter den Rebellen geben mittelalterliche Gotteskrieger den Ton an. So  berichtete die New York Times: <em>\u201eIn den von Rebellen kontrollierten Teilen Syriens existieren keinerlei s\u00e4kulare k\u00e4mpfende Truppen, die der Rede wert w\u00e4ren.\u201c<\/em> (1) Die Menschen hassen die Jihadisten offensichtlich mittlerweile mehr  als Assad. Die \u201eWorldtribune\u201c berichtet von Meinungsumfragen, die von  internationalen Hilfsorganisationen durchgef\u00fchrt worden waren, dass 70%  der Bev\u00f6lkerung hinter Assad stehen bzw. ihn f\u00fcr das \u201ekleinere \u00dcbel\u201c  halten, 20% seien indifferent und nur 10% unterst\u00fctzen die  Aufst\u00e4ndischen. <em>\u201eDie Sunniten m\u00f6gen Assad nicht, aber eine gro\u00dfe  Mehrheit von ihnen zieht sich von der Revolte zur\u00fcck. Was bleibt sind  die ausl\u00e4ndischen K\u00e4mpfer, die von Katar und Saudi-Arabien finanziert  werden. Sie werden von den Sunniten als viel schlimmer als Assad  gesehen\u201c<\/em>, hei\u00dft es in dem der NATO vorliegenden Bericht (2).<\/p>\n<p><em><strong>\u201eNur die Rebellen k\u00f6nnen davon profitieren\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Viel  plausibler erscheinen daher Berichte, dass die Rebellen selbst Giftgas  zum Einsatz gebracht haben, um einen Milit\u00e4rschlag zu provozieren.  G\u00fcnter Meyer, Leiter des Zentrums f\u00fcr Forschung zur Arabischen Welt an  der Universit\u00e4t in Mainz, weist darauf hin, dass bereits im M\u00e4rz 2013  eine Giftgasgranate, die in einem von Assad-Anh\u00e4ngern kontrollierten  Gebiet 29 Menschen t\u00f6tete, Recherchen des britischen &#8222;Guardian&#8220; zufolge  aus einem von der islamistischen Al Nusra-Miliz gehaltenen Ort unweit  der t\u00fcrkischen Grenze abgefeuert wurde. Sp\u00e4ter h\u00e4tten Polizisten in der  T\u00fcrkei eine Gruppe von syrischen Jihadisten festgenommen und dabei einen  Zwei-Kilo-Tank mit dem Nervengas Sarin beschlagnahmt, wie die gro\u00dfen  Medien des Landes \u00fcbereinstimmend berichteten. Auch Carla del Ponte,  einst Chefankl\u00e4gerin am UN-Gericht f\u00fcr Ex-Jugoslawien und nun Mitglied  einer Sonderkommission des UN-Menschenrechtsrates, erkl\u00e4rte wenig sp\u00e4ter  im Schweizer Fernsehsender RSI, es gebe Zeugenaussagen, <em>\u201edass chemische Waffen in Syrien eingesetzt worden sind \u2013 allerdings nicht von der Regierung, sondern von der Opposition\u201c. <\/em>Laut Meyer<em> \u201eliegt daher die Vermutung nahe, dass dieser Massenmord geplant worden ist, um die USA zum Eingreifen zu bewegen.\u201c<\/em> (3) Der Nahost-Experte weiter: <em>\u201eDas  Regime von Bashar al-Assad hat absolut kein Interesse am Einsatz von  Chemiewaffen. Nur die Rebellen k\u00f6nnen davon profitieren.\u201c<\/em> (4) Schon  um die Stationierung von US-amerikanischen, deutschen und holl\u00e4ndischen  Patriotraketen im t\u00fcrkisch-syrischen Grenzgebiet gegen\u00fcber der  \u00d6ffentlichkeit argumentieren zu k\u00f6nnen, feuerten offensichtlich Rebellen  <a href=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=828&amp;Itemid=42\">NATO-Granaten<\/a> auf ein t\u00fcrkisches Grenzgebiet ab, um dann die syrischen  Regierungstruppen daf\u00fcr verantwortlich zu machen. Auch diesmal schaut es  nach einem abgekarteten Spiel zwischen Rebellen und westlichen  Kriegsbef\u00fcrwortern aus<\/p>\n<p>J\u00fcngste Enth\u00fcllungen zeigen \u00fcbrigens,  wie heuchlerisch die westlichen Bedenken gegen den Einsatz von Giftgas  sind. Im ersten Golfkrieg hatten L\u00e4nder wie Deutschland nicht nur  Giftgas an den \u2013 damals noch vom Westen unterst\u00fctzen &#8211; irakischen  Diktator Saddam Hussein geliefert, das Pentagon hatte den Einsatz von  Giftgas durch die irakische Armee gegen iranische Stellungen sogar  logistisch unterst\u00fctzt. Das berichtet das Magazin Foreign Policy unter  Berufung auf j\u00fcngst freigegebene CIA-Dokumente sowie Interviews mit  Geheimdienstmitarbeitern. Die USA wurden zu <em>\u201eKomplizen in einigen der grausamsten Giftgasangriffen, die jemals gef\u00fchrt wurden\u201c<\/em>, kommentiert Foreign Policy die CIA-Dokumente (5).<\/p>\n<p><strong>Weitere Eskalation des Krieges droht<\/strong><\/p>\n<p>Milit\u00e4rschl\u00e4ge  gegen Syrien werden nicht nur weitere Tote und Verletzte fordern, sie  werden den Krieg weiter anfachen. Die Militarisierung der Proteste im  Rahmen des \u201earabischen Fr\u00fchlings\u201c war von Anfang an Teil der westlichen  Strategie zur Rekolonialisierung Nordafrikas und des Nahen Ostens.  Dadurch wurden diejenigen Kr\u00e4fte der Opposition, die an einer  Demokratisierung durch friedliche Proteste, keinesfalls aber an einer  Rekolonialisierung interessiert waren, zur Seite gedr\u00e4ngt, um den Boden  f\u00fcr antidemokratische, radikalislamistische Gruppierungen zu ebnen, die  man mit den westlichen Interessen an der geopolitischen Kontrolle und  der neoliberalen Ausbeutung der Region f\u00fcr kompatibel h\u00e4lt. Das gilt f\u00fcr  Libyen ebenso wie nun f\u00fcr Syrien. In Libyen l\u00e4sst sich auch ablesen,  wohin die westliche Intervention gef\u00fchrt hat: Zehntausende Tote,  Verarmung breiter Bev\u00f6lkerungsteile, rassistische Pogrome gegen  Schwarzafrikaner, R\u00fcckkehr der Scharia und ein von unz\u00e4hligen Warlords  kontrolliertes Land, in dem vielerorts das Faustrecht herrscht.<\/p>\n<p><strong>Nein zum Krieg \u2013 Ausstieg aus dem Europ\u00e4ischen Ausw\u00e4rtigen Dienst!<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn nun Faymann und Spindelegger nun Bedenken gegen einen <em>\u201evoreiligen Milit\u00e4rschlag ohne UNO-Mandat\u201c <\/em>(6)  anmelden, so muss insgesamt die \u00f6sterreichische Au\u00dfenpolitik in  Zusammenhang mit dem Syrien-Krieg als kl\u00e4glich bezeichnet werden.  Anstatt eine aktive Friedens- und Neutralit\u00e4tspolitik zu betreiben und  sich gemeinsam mit anderen Blockfreien und Neutralen f\u00fcr Verhandlungen  und Dialog in Syrien und Nahost einzusetzen, hofierte die Regierung von  Anfang an den bewaffneten Aufst\u00e4ndischen und verlie\u00df nie den kolonialen  Geleitzug des \u201eEurop\u00e4ischen Ausw\u00e4rtigen Dienstes\u201c, unter dessem Dach die  Au\u00dfen- und Milit\u00e4rpolitik der EU zusammengeschn\u00fcrt ist. Das st\u00e4ndige  Drehen an der Eskalationsschraube durch NATO und EU wurde von der  \u00f6sterreichischen Regierung mitgetragen \u2013 von der Stationierung von  Patriotraketen bis hin zur Aufhebung des Waffenembargos. Wie von der  Solidar-Werkstatt bef\u00fcrchtet, hat der Abzug der \u00f6sterreichischen  UN-Truppen vom Golan offensichtlich dazu gedient, einem westlichen  Milit\u00e4rschlag nicht im Weg zu stehen. Als besonders kriegsgeil  profiliert sich Hannes Swoboda, SP\u00d6-Europaparlamentsabgeordneter und  Chef der Sozialdemokraten im EU-Parlament. Er bef\u00fcrwortet einen  sofortigen Milit\u00e4rschlag auch ohne UN-Mandatierung.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\">F\u00fcr  die \u00f6sterreichische Friedensbewegung zeigt sich einmal mehr, wie fatal  sich die Einbindung \u00d6sterreichs in die EU-Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik  auswirkt. \u00d6sterreich wird im EU-Rahmen zum klammheimlichen Mitt\u00e4ter  westlicher Interventionskriege. Unser Nein zu einem Milit\u00e4rschlag gegen  Syrien und unser Aufruf zum Protest gegen die westliche Kriegspolitik  verbinden sich daher mit der Forderung zum sofortigen Ausstieg  \u00d6sterreichs aus dem Ausw\u00e4rtigen Europ\u00e4ischen Dienst und allen  milit\u00e4rpolitischen EU-Gremien. Das S\u00e4belrasseln der Westm\u00e4chte zeigt  einmal mehr, dass nicht die Neutralit\u00e4t sondern Milit\u00e4rbl\u00f6cke wie NATO  und EU ebenso anachronistisch wie brandgef\u00e4hrlich sind.<br \/>\n(30.08.2013)<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang ruft die Solidar-Werkstatt zu ersten Friedensaktionen auf<\/p>\n<p><em>Samstag, 31. August 2013<\/em><br \/>\n<strong>Solidarit\u00e4tsdemo<\/strong> mit dem Kurden in Syrien, die derzeit von den vom Westen unterst\u00fctzen Djihadisten terrorisiert werden<br \/>\nTreffpunkt: 14.30 Uhr, Schillerpark Linz<br \/>\nAufruf und Unterst\u00fctzerInnen siehe <a href=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/index.php?option=com_extcalendar&amp;Itemid=57&amp;extmode=view&amp;extid=687\">hier<\/a><\/p>\n<p><em>Mittwoch, 4. September 2013<\/em><br \/>\n<strong>Mahnwache<\/strong> <strong>f\u00fcr  Frieden, Demokratie und Selbstbestimmung <\/strong><br \/>\n&#8211; Nein zur kriegerischen Intervention im Nahen- und Mittleren Osten!<br \/>\n&#8211; Nein zum religi\u00f6sen  Fanatismus!<\/p>\n<p>&#8211;  F\u00fcr aktive Friedens- und Neutralit\u00e4tspolitik  \u00d6sterreichs!<br \/>\nOrt: Schillerplatz Linz (Aktivfl\u00e4che)<br \/>\nZeit: 17.30 bis 18.30 Uhr<br \/>\nVeranstalter: DIDF, Solidar-Werkstatt<\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>(1) New York Times, 28.4.2013<br \/>\n(2) <a href=\"http:\/\/www.worldtribune.com\/2013\/05\/31\/nato-data-assad-winning-the-war-for-syrians-hearts-and-minds\/\">http:\/\/www.worldtribune.com\/2013\/05\/31\/nato-data-assad-winning-the-war-for-syrians-hearts-and-minds\/<\/a><br \/>\n(3) Berliner Zeitung, 28.8.2013<a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/giftgas-in-syrien-auch-die-rebellen-haben-chemiewaffen-,10808018,24134746.html\"> http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/giftgas-in-syrien-auch-die-rebellen-haben-chemiewaffen-,10808018,24134746.html<\/a><br \/>\n(4) Tagesanzeiger, 21.8.2013, <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/naher-osten-und-afrika\/Das-AssadRegime-hat-absolut-kein-Interesse-Giftgas-einzusetzen\/story\/16424503\">http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/naher-osten-und-afrika\/Das-AssadRegime-hat-absolut-kein-Interesse-Giftgas-einzusetzen\/story\/16424503<\/a><br \/>\n(5) sh. \u201eGiftgasfreunde\u201c, in: Junge Welt, 28.8.2013, <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/08-28\/026.php?sstr=syrien\">http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/08-28\/026.php?sstr=syrien<\/a><br \/>\n(6) Die Presse, 29.8.2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Inszenierung f\u00fcr einen geplanten westlichen Milit\u00e4rschlag gegen Syrien erinnert an die Kriege gegen Jugoslawien, Irak, Afghanistan, Libyen, die ebenfalls mit dreisten Propagandal\u00fcgen aufbereitet wurden. \u00d6sterreich wird durch seine Einbindung in den &#8222;Europ\u00e4ischen Ausw\u00e4rtigen Dienst&#8220; immer mehr zum klammheimlichen Komplizen westlicher Interventionskriege. 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