{"id":3359,"date":"2014-03-21T07:32:32","date_gmt":"2014-03-21T05:32:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luxorbis.org\/friedensplattform.at\/?p=3359"},"modified":"2014-03-21T07:32:32","modified_gmt":"2014-03-21T05:32:32","slug":"eu-staatsstreich-mit-braunen-steigbuegelhaltern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=3359","title":{"rendered":"EU-Staatsstreich mit braunen Steigb&#252;gelhaltern"},"content":{"rendered":"<table class=\"contentpaneopen\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"contentheading\" width=\"100%\"><\/td>\n<td class=\"buttonheading\" width=\"100%\" align=\"right\"><a title=\"Drucken\" href=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/index2.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1012&amp;pop=1&amp;page=0&amp;Itemid=44\" target=\"_blank\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/images\/M_images\/printButton.png\" border=\"0\" alt=\"Drucken\" align=\"middle\" \/><\/a><\/td>\n<td class=\"buttonheading\" width=\"100%\" align=\"right\"><a title=\"E-Mail\" href=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/index2.php?option=com_content&amp;task=emailform&amp;id=1012&amp;itemid=44\" target=\"_blank\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/images\/M_images\/emailButton.png\" border=\"0\" alt=\"E-Mail\" align=\"middle\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\"contentpaneopen\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left;\" title=\"Image\" src=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/images\/stories\/FotosKlein\/ukraine%20neonazi%20kl.jpg\" border=\"0\" alt=\"Image\" hspace=\"6\" width=\"100\" height=\"80\" \/>Vorneweg:  Es gibt sicherlich viele gute Gr\u00fcnde, gegen die ukrainische Regierung  zu opponieren, es gab und gibt aber keine einzige Rechtfertigung daf\u00fcr,  dass die EU mit Hilfe faschistischer Organisationen einen Staatsstreich  in der Ukraine lanciert, um ihre geopolitischen und wirtschaftlichen  Interessen durchzusetzen. Ein Beitrag mit einigen erhellenden Fotos. <\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><!--more--><!--more-->Als die Solidarwerkstatt \u2013 vor allem gest\u00fctzt auf Quellen der Nachrichtenagentur <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/\">www.german-foreign-policy.com<\/a> \u2013 schon vor einiger Zeit die Kollaboration des Ausw\u00e4rtigen Dienstes der  EU sowie gro\u00dfer EU-Staaten mit ukrainischen Rechtsextremisten  anprangerte, gab es zun\u00e4chst noch viel Unglauben. Mittlerweile sickern  auch in den offiziellen Medienkan\u00e4len immer mehr Berichte \u00fcber den  massiven Einfluss neofaschistischer Gruppierungen beim Umsturz in der  Ukraine durch. So zitiert der ORF den Historiker und Ukraine-Experten  Eric Aunoble (Universit\u00e4t Genf), der die <em><\/em><\/p>\n<div class=\"mosimage\" style=\"float: right; margin: 5px;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Image\" src=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/images\/stories\/Fotos\/ukraine%20gewalt.jpg\" border=\"0\" alt=\"Image\" hspace=\"6\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/p>\n<div class=\"mosimage_caption\">Der rechte Block in Aktion<\/div>\n<p><\/em><\/div>\n<p><em>\u201eRechtsextremen als S\u00e4ule der Opposition\u201c<\/em> bezeichnet. Diese scharen sich vor allem um Swoboda (\u201eFreiheit\u201c), einer  Partei in der Tradition der ukrainischen NS-Kollaborateuren, und den  \u201eRechten Sektor (Prawy Sektor), <em>\u201eeine informelle Vereinigung von rechtsradikalen und neofaschistischen Splittergruppen\u201c<\/em>. Diese, so Aunoble <a id=\"_GPLITA_1\" style=\"background: none repeat scroll 0% 0% transparent ! important; border: medium none ! important; display: inline ! important; float: none ! important; height: auto ! important; margin: 0px ! important; min-height: 0px ! important; min-width: 0px ! important; padding: 0px ! important; vertical-align: baseline ! important; width: auto ! important; text-decoration: underline ! important;\" title=\"Click to Continue &gt; by Plus-HD-3.8\" href=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1012&amp;Itemid=44#\">weiter<img decoding=\"async\" style=\"background: none repeat scroll 0% 0% transparent ! important; border: medium none ! important; display: inline ! important; float: none ! important; height: 10px ! important; margin: 0px 0px 0px 3px ! important; min-height: 0px ! important; min-width: 0px ! important; padding: 0px ! important; vertical-align: super ! important; width: 10px ! important;\" src=\"http:\/\/cdncache1-a.akamaihd.net\/items\/it\/img\/arrow-10x10.png\" alt=\"\" \/><\/a>,<em> \u201e\u00fcbern\u00e4hmen die logistische Organisation der Proteste in Kiew\u201c.<\/em> (1) Auch ein Experte der sozialdemokratischen Friedrich-Ebert-Stiftung  gesteht offen die rechtsextreme Durchdringung der Proteste zu,  rechtfertigt die<em> \u201efehlende Distanzierung\u201c<\/em> von der Rechtsextremen aber unverbl\u00fcmt: <em>\u201eDie  Oppositionsparteien brauchen diese Gruppierungen. Das sind die Leute,  die bei Regen, Schnee, K\u00e4lte, Eis ausharren und die zweite Front neben  dem Parlament aufmachen.\u201c<\/em> (2)<em><strong>\u201eRechtsextreme als S\u00e4ule der Opposition\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n<div class=\"mosimage\" style=\"float: left; margin: 5px;\"><em><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Image\" src=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/images\/stories\/Fotos\/ukraine%20protesters.jpg\" border=\"0\" alt=\"Image\" hspace=\"6\" width=\"300\" height=\"199\" \/><\/p>\n<div class=\"mosimage_caption\">Braune Pro-EU-Milizen in Kiew<\/div>\n<p><\/strong><\/em><\/div>\n<p>Selbst  der gewiss nicht der Janukowitsch-Sympathie verd\u00e4chtige  ORF-Korrespondent Christian Wehrsch\u00fctz machte rechtsextreme Kr\u00e4fte  ma\u00dfgeblich f\u00fcr die blutige Eskalation in Kiew verantwortlich: <em>\u201eOppositionelle  haben in der vergangenen Nacht Waffenlager erbeutet. Diese Waffen  wurden nach Kiew gebracht. Man hat Polizeikasernen gest\u00fcrmt. Die  Bewaffnung der extremistischen Opposition ist massiv. Heute Fr\u00fch ist die  neue Gewalt von diesen extremen Gruppen ausgegangen, die Scharfsch\u00fctzen  auf die Stra\u00dfen in Kiew geschickt haben. Die demokratische Opposition  hat diese Gruppen nicht unter Kontrolle.<\/em>\u201c(3) Die deutsche Nachrichtenagentur <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/\">www.german-foreign-policy.com<\/a>,  die schon seit langem die Ereignisse in der Ukraine kritisch verfolgt,  berichtet \u00fcber die entscheidenden Stunden vor dem Umsturz in Kiew:<em> \u201eGestern berief der gewaltt\u00e4tige, von Faschisten durchsetzte \u201aRechte  Block\u2019 alle Gegner der Regierung, die Schusswaffen besitzen, auf den  Majdan ein. Beim Versuch, einen Sturm auf das ukrainische Parlament zu <a id=\"_GPLITA_2\" style=\"background: none repeat scroll 0% 0% transparent ! important; border: medium none ! important; display: inline ! important; float: none ! important; height: auto ! important; margin: 0px ! important; min-height: 0px ! important; min-width: 0px ! important; padding: 0px ! important; vertical-align: baseline ! important; width: auto ! important; text-decoration: underline ! important;\" title=\"Click to Continue &gt; by Plus-HD-3.8\" href=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1012&amp;Itemid=44#\">starten<img decoding=\"async\" style=\"background: none repeat scroll 0% 0% transparent ! important; border: medium none ! important; display: inline ! important; float: none ! important; height: 10px ! important; margin: 0px 0px 0px 3px ! important; min-height: 0px ! important; min-width: 0px ! important; padding: 0px ! important; vertical-align: super ! important; width: 10px ! important;\" src=\"http:\/\/cdncache1-a.akamaihd.net\/items\/it\/img\/arrow-10x10.png\" alt=\"\" \/><\/a>,  durchbrachen Regierungsgegner Absperrungen und z\u00fcndeten Polizeiautos  an; es kam zu schweren K\u00e4mpfen zwischen den mit scharfen Schusswaffen  ausger\u00fcsteten Demonstranten und der Polizei. Vor dem Parlament wurden  Abgeordnete, die zu fliehen versuchten, in ihren Autos mit Kn\u00fcppeln  attackiert; das B\u00fcro der Regierungspartei wurde in Brand gesteckt.\u201c<\/em> (4) Dabei richteten diese faschistischen Trupps ihre Gewalt nicht nur  gegen die Regierung, auch linke und gewerkschaftliche Regierungsgegner  wurden in der Vergangenheit vom Maidan weggepr\u00fcgelt. (5)<\/p>\n<p><strong>In der Tradition des NS-Vernichtungsfeldzuges<\/strong><\/p>\n<p>Die politische F\u00fchrung der extremen Rechten liegt bei \u201eSwoboda\u201c (Freiheit) und ihrem<\/p>\n<div class=\"mosimage\" style=\"float: right; margin: 5px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Image\" src=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/images\/stories\/Fotos\/ukraine%20bandera.jpg\" border=\"0\" alt=\"Image\" hspace=\"6\" width=\"300\" height=\"240\" \/><\/p>\n<div class=\"mosimage_caption\">Swoboda ehrt NS-Kollaborateur Bandera<\/div>\n<\/div>\n<p>martialischen  Anf\u00fchrer Oleh Tiahnybok. Swoboda kn\u00fcpft unmittelbar an die Tradition  westukrainischer NS-Kollaborateure an, die im Zweiten Weltkrieg an der  Seite der Deutschen in der okkupierten Sowjetunion zahlreiche Massaker  ver\u00fcbten. Swoboda macht Gebrauch von SS-Symbolen und ehrt mit  Massenaufm\u00e4rschen den OUN-Anf\u00fchrer Stepan Bandera, dessen Truppen sich  beim deutschen \u00dcberfall auf die Sowjetunion unter anderem am Massenmord  an der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung von Lviv (Lemberg) beteiligten. Die OUN  (\u201eOrganisation Ukrainischer Nationalisten\u201c) war \u2013 \u00e4hnlich der  kroatischen Ustascha und der slowakischen Hlinka-Garde \u2013 eine der vielen  damaligen Spielarten des Faschismus, die mit dem deutschen NS-Regime  kollaborierten bzw. von diesem gegr\u00fcndet wurden.<strong>Gemeinsam mit der EU gegen <em>\u201emoskowitisch-j\u00fcdische Mafia\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Swoboda-Parteichef Oleh Tjahnybok definiert die ukrainische <em>&#8222;Nation&#8220;<\/em> als <em>&#8222;Einheit von Blut und Geist&#8220;<\/em>. Um die Ukraine von der \u2013 wie es Swoboda w\u00f6rtlich nennt &#8211; <em>&#8222;moskowitisch&#8211;j\u00fcdischen Mafia&#8220;<\/em> zu befreien, m\u00fcsse die Anbindung der Ukraine an die EU durchgesetzt  werden. Swoboda-Anh\u00e4nger st\u00fcrmen bei ihren Kampfeins\u00e4tzen zuweilen mit  der Parole <em>&#8222;Schlagt die Juden&#8220; <\/em>(6) vor. Das  Simon-Wiesenthal-Zentrum setzte Tjahnybok im Jahr 2012 auf den f\u00fcnften  Platz seiner Liste der schlimmsten Antisemiten weltweit. Swoboda  unterh\u00e4lt enge Kontakte mit anderen neofaschistischen Parteien in der  EU, wie der deutschen NDP, dem franz\u00f6sischen Front National, der  ungarischen Jobbik und der British National Party.<\/p>\n<p>Die beiden  anderen \u201epro-europ\u00e4ischen\u201c Parteien kooperieren engstens mit den  ukrainischen Ethnofaschisten. Das sind die Partei UDAR (\u201eDer Schlag\u201c)  des ehemaligen Profi-Boxers Vitali Klitschko, die nach Auskunft eines  CDU-Politikers im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung (CDU) gegr\u00fcndet  worden ist, und die Partei Batkiwschtschina (\u201eVaterland\u201c) der vom Westen  umschw\u00e4rmten Julia Timoschenko, die in Sache Korruption und  Oligarchenverfilzung Januschenko bekannterma\u00dfen nicht nachsteht. Die  deutsche CDU hat f\u00fcr Timoschenko die Patenschaft \u00fcbernommen. UDAR und  Batkiwschtschina organisierten mit der rechtsextremen Swoboda nicht nur  Hand in Hand gemeinsam die Proteste, sondern bildeten auch  Wahlallianzen. Bereits im Vorjahr hie\u00df es in Medienberichten, das  Protestb\u00fcndnis Timoschenkos, Klitschkos und Tjahnyboks habe sich <em>&#8222;auf eine Postenaufteilung im Fall eines Sieges geeinigt\u201c<\/em> (6).<\/p>\n<p><strong>Vom deutschen Botschafter zur NPD<\/strong><\/p>\n<p>Auch  die F\u00fchrungskreise von EU-Staaten, insbesondere von Deutschland,  kollaborieren eng mit den ukrainischen Neofaschisten und stimmten den  Weg zum Staatsstreich mit Swoboda ab. Wie aus Mitteilungen von Swoboda  selbst hervorgeht, hat ihr Anf\u00fchrer Oleh Tiahnybok bereits Ende April  2013 <a id=\"_GPLITA_0\" style=\"background: none repeat scroll 0% 0% transparent ! important; border: medium none ! important; display: inline ! important; float: none ! important; height: auto ! important; margin: 0px ! important; min-height: 0px ! important; min-width: 0px ! important; padding: 0px ! important; vertical-align: baseline ! important; width: auto ! important; text-decoration: underline ! important;\" title=\"Click to Continue &gt; by Plus-HD-3.8\" href=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1012&amp;Itemid=44#\">Kontakt<img decoding=\"async\" style=\"background: none repeat scroll 0% 0% transparent ! important; border: medium none ! important; display: inline ! important; float: none ! important; height: 10px ! important; margin: 0px 0px 0px 3px ! important; min-height: 0px ! important; min-width: 0px ! important; padding: 0px ! important; vertical-align: super ! important; width: 10px ! important;\" src=\"http:\/\/cdncache1-a.akamaihd.net\/items\/it\/img\/arrow-10x10.png\" alt=\"\" \/><\/a> zum Botschafter Deutschlands in der Ukraine, <em><\/em><\/p>\n<div class=\"mosimage\" style=\"float: left; margin: 5px;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Image\" src=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/images\/stories\/Fotos\/ukraine%20swoboda%20fuehrer%20kl.jpg\" border=\"0\" alt=\"Image\" hspace=\"6\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/p>\n<div class=\"mosimage_caption\">Faschisten F\u00fchrer Tjahnybok<\/div>\n<p><\/em><\/div>\n<p>Christof  Weil, aufgenommen, bei dem der Sturz der ukrainischen Regierung  thematisiert wurde. Demnach sei es bei einem gemeinsamen Gespr\u00e4ch  zun\u00e4chst allgemein um die <em>&#8222;politische Situation in der Ukraine&#8220;<\/em> gegangen. Man habe sich zudem \u00fcber &#8222;die Notwendigkeit&#8220; ausgetauscht, dass die Ukraine <em>&#8222;das Assoziierungsabkommen mit der EU&#8220;<\/em> unterzeichnen m\u00fcsse. Es sei dann auch \u00fcber <em>&#8222;Auswege aus der politischen Krise&#8220; <\/em>diskutiert worden. Tiahnybok, der dem Botschafter explizit versichert haben will, Swoboda werde <em>&#8222;ihr Bestes geben, um den Weg f\u00fcr das Assoziierungsabkommen freizumachen&#8220;,<\/em> habe sodann weiterreichende Vorschl\u00e4ge gemacht, teilt Swoboda mit. Er<\/p>\n<div class=\"mosimage\" style=\"float: right; margin: 5px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Image\" src=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/images\/stories\/Fotos\/ukraine%20steinmeier_tiahnybok%203.jpg\" border=\"0\" alt=\"Image\" hspace=\"6\" width=\"300\" height=\"240\" \/><\/p>\n<div class=\"mosimage_caption\">&#8230; beim Fotoshooting mit dem deutschen Au\u00dfenminister<\/div>\n<\/div>\n<p>habe <em>&#8222;betont&#8220;<\/em>, <em>&#8222;die internationale Gemeinschaft&#8220;<\/em> solle <em>&#8222;die derzeitige Politik der Janukowitsch-Administration verurteilen&#8220;<\/em>, um dazu beizutragen, <em>&#8222;die Herrschaft des Volkes durchzusetzen und das anti-ukrainische Regime zu st\u00fcrzen&#8220;<\/em> (7). Kurz nach der Zusammenkunft mit Botschafter Weil besuchte  Tiahnyboks eine Swoboda-Delegation die NPD in Sachsen, einer Hochburg  der deutschen Faschistenpartei.<em><strong>\u201eGleichwertige Partner\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Auch  die oberste F\u00fchrungsebene der EU-Au\u00dfenpolitik hat nicht die geringsten  Ber\u00fchrungs\u00e4ngste mit der extremen Rechten der Ukraine. Bereits im  Fr\u00fchjahr 2013 fanden erste Treffen des Swoboda-Chefs Tiahnybok mit  EU-Diplomaten statt. Ende August nahm der Swoboda-Beauftragte Osaulenko  an der Er\u00f6ffnung eines Swoboda-B\u00fcros in Br\u00fcssel teil,<\/p>\n<div class=\"mosimage\" style=\"float: left; margin: 5px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Image\" src=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/images\/stories\/Fotos\/ukraine%20ashton_faschist.jpg\" border=\"0\" alt=\"Image\" hspace=\"6\" width=\"300\" height=\"179\" \/><\/p>\n<div class=\"mosimage_caption\">&#8230; und beim Handshake mit der EU-Au\u00dfenbeauftragten<\/div>\n<\/div>\n<p>das  die Beziehungen zur EU und zur NATO pflegen soll. Die Stellvertreterin  der EU-Au\u00dfenbeauftragten und Leiterin des \u201eEurop\u00e4ischen Ausw\u00e4rtigen  Dienstes\u201c Ashton, Helga Schmid, verhandelte Ende 2013 erneut mit dem  Chef von Swoboda. Man habe sich <em>&#8222;\u00fcber die aktuelle Situation in der Ukraine&#8220; <\/em>und  insbesondere \u00fcber die Zukunftspl\u00e4ne der Oppositionsparteien  ausgetauscht, teilte Swoboda mit (8). Mitte Dezember machte der  EU-Botschafter in Kiew, Jan Tombinski, klar, dass man Swoboda f\u00fcr<em> \u201eeinen gleichwertigen Partner\u201c <\/em>halte und Gespr\u00e4che mit ihr f\u00fchre (9).<strong>Fotoshooting mit Faschisten<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Unmittelbar  vor dem Staatsstreich zelebrierte der deutsche Au\u00dfenminister  Frank-Walter Steinmeier in aller \u00d6ffentlichkeit den Schulterschluss mit  den Neofaschisten. Am 20. Februar traf der deutsche Au\u00dfenminister in  EU-Mission zun\u00e4chst mit dem ukrainischen Faschistenf\u00fchrer Oleh Tiahnybok  in den R\u00e4umen der deutschen Botschaft in Kiew zusammen. Unmittelbar  flankiert von Tiahnybok stellte sich Steinmeier anschlie\u00dfend f\u00fcr die  internationale \u00d6ffentlichkeit zu einem offiziellen Presse-Shooting. Wie  das Ausw\u00e4rtige Amt auf seiner eigenen Webseite mit einem Bild best\u00e4tigt,  nahm Swoboda-Chef Tiahnybok an den mehrst\u00fcndigen gemeinsamen  Verhandlungen \u00fcber den bewaffneten Umsturz in der Ukraine mit zwei  weiteren Oppositionsf\u00fchrern gleichberechtigt teil.<\/p>\n<p><strong>Der \u201erechte Block\u201c kontrolliert Kiew<\/strong><\/p>\n<p>Die  Abstimmung von Br\u00fcssel und Berlin mit der rechten Opposition ist eng.  Als sich die Regierung Janukowitsch im November 2013 weigerte, das <a href=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1004&amp;Itemid=1\">neoliberale EU-Assoziierungsabkommen<\/a> zu unterzeichnen, brach postwendend die Revolte los. Gerade in den  letzten Tagen war die Akkordanz bis in taktische Details bemerkbar.  Jeder Schritt der Regierung zum Einlenken, wie z.B. die Freilassung und  Amnestierung der Gefangenen, wurden postwendend mit einer Eskalierung  auf der Stra\u00dfe beantwortet, assistiert von der Sanktionsschraube der EU.  Das von Janukowitsch mit den Oppositionsf\u00fchrern unterzeichnete Abkommen  zum Gewaltverzicht, beantworteten die braunen Milizen am Maidan mit der  Ank\u00fcndigung zum bewaffneten Sturm auf den Palast des Pr\u00e4sidenten, falls  dieser nicht zur\u00fccktrete. Was sich dann am Wochenende im Detail  abspielte, ist unklar. Klar ist jedoch das Ergebnis: Kiew steht  milit\u00e4risch unter Kontrolle des \u201erechten Blocks\u201c, der Pr\u00e4sident ist  verschwunden, der Staatsstreich vollzogen. Das Abkommen zum  Gewaltverzicht und ein verfassungskonformer Weg aus der Krise ist  Makulatur. Die neuen \u00c4mter werden bereits flei\u00dfig ausgedealt. Der  rechtsextremen Swoboda soll unter anderem das Amt des  Generalstaatsanwalts zufallen. EU und USA zeigen sich hocherfreut \u00fcber  diesen Machtwechsel in Kiew, nicht ohne zynisch vor der Destabilisierung  des Landes zu warnen, die sie selbst nach Kr\u00e4ften betrieben haben.<\/p>\n<p><strong>Unter Juden und J\u00fcdinnen geht Angst um<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr  andere gibt es freilich wenig Grund zur Freude. Am Tag des  Staatsstreichs rief ein Rabbiner in Kiew seine Gemeinde aus Sorge vor  Angriffen auf j\u00fcdische Einrichtungen dazu auf, die Stadt und wenn  m\u00f6glich sogar das Land zu verlassen, berichtet die israelische  Tageszeitung \u201eHaaretz\u201c (10). Swoboda und die anderen rechtsextremen  Gruppen sind ber\u00fcchtigt f\u00fcr ihren aggressiven Antisemitismus. Es kam in  den letzten Wochen und Monaten wiederholt zu Angriffen auf die j\u00fcdische  Bev\u00f6lkerung. Im J\u00e4nner wurden zwei Juden auf der Stra\u00dfe attackiert und  einer von ihnen schwer verletzt. \u201eIsrael-National-News\u201c berichtet Ende  2013: <em>\u201cLaut Informationen von lokalen Web-Sites und sozialen  Netzwerken ist ukrainischer Neonazi-Mob vor wenigen Tagen auf Kriegspfad  gegangen und hat Dutzende ausl\u00e4ndischer Studenten angegriffen und  verletzt. Einige Israelis, sowohl Juden als auch Araber, waren unter den  Opfern.\u201c<\/em> (11). Angesichts der zunehmend von Rechtsextremen  durchsetzten Protestbewegung warnte der Pr\u00e4sident der J\u00fcdischen  Konf\u00f6deration der Ukraine Boris Fuchsmann Anfang des Jahres:<em> \u201eUltranationalistische Kr\u00e4fte sind im Aufmarsch, und es sieht so aus,  als ob alles au\u00dfer Kontrolle geraten ist. Die Leute haben echte Angst,  in die Synagoge zu gehen\u201c<\/em> (12). Die israelische Botschaft in Kiew  ruft mittlerweile j\u00fcdische B\u00fcrgerInnen auf, ihre H\u00e4user nicht mehr zu  verlassen. Noch gibt es rd. 200.000 Juden und J\u00fcdinnen in der Ukraine.  Wiederholt sich nun, was sich vor 15 Jahren im Kosovo ereignet hat? Auch  im Kosovo gab es bis 1999 eine j\u00fcdische Gemeinde. Nachdem die NATO neue  westkonforme Machtverh\u00e4ltnisse herbeigebombt hatte, wurde der Kosovo  unter den NATO\/EU-Verb\u00fcndeten rasch \u201ejudenfrei\u201c.<\/p>\n<p>Auch sonst droht  sich viel von dem zu wiederholen, wodurch Jugoslawien zerst\u00f6rt wurde.  Auch dort kollaborierte die westliche Politik eng mit rechtsau\u00dfen  Kr\u00e4ften, stachelte gezielt den nationalistischen Furor an, um das Land  ethnisch zu parzellieren und schlie\u00dflich politisch, milit\u00e4risch und  wirtschaftlich zu kolonialisieren. Die Menschen in der Ukraine k\u00f6nnen in  Bosnien auch die segensreichen Auswirkungen von EU-Freihandelsabkommen  studieren: R\u00e4uberische Privatisierung, v\u00f6llige Deindustrialisierung,  eine Arbeitslosenrate von 44%, eine Jugendarbeitslosigkeit von 56%.  Erste finanzielle Hilfszusagen des Westens an die Ukraine waren bereits  an die Auflage gebunden, drastische Sozialabbauma\u00dfnahmen durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>\u201eTestfeld\u201c Ukraine<\/strong><\/p>\n<p>Dass  es der deutschen Au\u00dfenpolitik &#8211; punktgenau 75 Jahre nach Beginn des 2.  Weltkriegs &#8211; gelungen ist, mit Hilfe von Kr\u00e4ften, die in der Tradition  der damaligen Nazi-Kollaborateure stehen, einen \u201eproeurop\u00e4ischen\u201c  Staatsstreich in Kiew zu inszenieren, gibt den Berliner Machteliten  Auftrieb. Die Ukraine sei <em>&#8222;ein Testfeld f\u00fcr eine neue europ\u00e4ische Au\u00dfenpolitik, die sich einmischt, Risiken eingeht und nicht wegguckt&#8220;<\/em>,  t\u00f6nt es selbstbewusst im deutschen Medienwald (13). Wof\u00fcr die Ukraine  ein \u201eTestfeld\u201c ist, hat 2009 ein sicherheitspolitisches Strategiepapier  der EU-Agentur ISS angedeutet. In diesem wird Russland als  m\u00f6glicherweise einer jener <em>\u201eder Globalisierung entfremdeten Staaten\u201c <\/em>dargestellt, <em>\u201edie es &#8211; wenn m\u00f6glich &#8211; umzudrehen gelte\u201c<\/em> oder denen ansonsten <em>\u201emit direkter milit\u00e4rischer Konfrontation\u201c<\/em> zu Leibe zu r\u00fccken sei (14).<\/p>\n<div class=\"mosimage\" style=\"float: right; margin: 5px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Image\" src=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/images\/stories\/Fotos\/ukraine%20protest%20werkstatt%2003.jpg\" border=\"0\" alt=\"Image\" hspace=\"6\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/p>\n<div class=\"mosimage_caption\">Solidarwerkstatt-Aktion vor dem Parlament, 15.2.2014<\/div>\n<\/div>\n<p>Auch  f\u00fcr die \u00f6sterreichische Au\u00dfenpolitik war die Ukraine ein \u201eTestfeld\u201c.  N\u00e4mlich daf\u00fcr wie ernst es der \u00f6sterreichischen Politik mit einer  glaubw\u00fcrdigen Vergangenheitsbew\u00e4ltigung ist. Noch anl\u00e4sslich des  Holocaust-Gedenktages Ende J\u00e4nner 2014 verk\u00fcndete der frisch gebackene  Au\u00dfenminister Kurz, dass es <em>\u201enicht nur in der Politik sondern auch  im Alltag wichtig ist, gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt  eindeutig Stellung zu beziehen\u201c <\/em>(15). Wie aber reagierte die  \u00f6sterreichische Au\u00dfenpolitik auf die unverhohlene EU-Kollaboration mit  Rechtsextremisten und Antisemiten in der Ukraine? Kurz und die gesamte  Regierung fungierten als brave Sprechpuppen des deutschen Au\u00dfenamtes und  des Ausw\u00e4rtigen Dienstes der EU. Wer meint, diese politische und  moralische Bankrotterkl\u00e4rung treffe nur auf die Regierungsparteien zu,  irrt. Die Solidarwerkstatt hat in einem <a href=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=990&amp;Itemid=1\">offenen Brief<\/a> alle Nationalratsabgeordneten aufgefordert, zu dieser braunen  EU-Kollaboration Stellung zu beziehen bzw. endlich dagegen aufzustehen.  Das war vor einigen Wochen. Bis jetzt haben wir nur vielsagendes  Schweigen geerntet \u2013 von allen Mandataren und allen Fraktionen im Hohen  Haus.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left;\" title=\"Image\" src=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/images\/stories\/Fotos\/ukraine%20protest%20werkstatt%2001.jpg\" border=\"0\" alt=\"Image\" hspace=\"6\" width=\"300\" height=\"217\" \/><\/p>\n<p class=\"teaser\"><em>Gerald Oberansmayr<\/p>\n<p><strong>AKTIV WERDEN!<br \/>\n<\/strong>Wer  diese gef\u00e4hrliche Entwicklung nicht widerspruchslos zur Kenntnis nehmen  will, laden wir recht herzlich zu einem Treffen am 28.2. ein, um \u00fcber  gemeinsame antifaschistische und friedenspolitische Aktivit\u00e4ten zu  diskutieren. Termin und Ort siehe <a href=\"http:\/\/www.werkstatt.or.at\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1010&amp;Itemid=1\">hier<\/a><\/em><\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>(1) ORF, 22.3.2014<br \/>\n(2) Ukraine-Experte: &#8222;Die Oppositionsparteien brauchen die radikalen Gruppierungen&#8220;, Standard, 19.2.2014<br \/>\n(3) Extremistische Organisation st\u00fcrmt Waffenlager, ORF, 20.2.2014<br \/>\n(4) Koste es, was es wolle; in: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/\">www.german-foreign-policy.com<\/a>, 19.02.2014<br \/>\n(5) Reinhard Lauterbach: Braune Schl\u00e4ger in Kiew; Junge Welt, 09.12.2013<br \/>\n(6) Termin beim Botschafter, in: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/\">www.german-foreign-policy.com<\/a>, 5.12.2014<br \/>\n(7) Oleh Tyahnybok meets with Germany&#8217;s ambassador; en.svoboda.org.ua 29.04.2013<br \/>\n(8) \u201eZukunftspl\u00e4ne f\u00fcr die Ukraine\u201c, 7.12.2013, <a href=\"http:\/\/www.german-forgein-policy.com\/\">www.german-forgein-policy.com<\/a><br \/>\n(9) <a href=\"http:\/\/www.epochtimes.de\/EU-Botschafter-in-der-Ukraine-Rechtsextreme-Partei-Swoboda-ist-gleichwertiger-Gespraechspartner-a1117406.html\">http:\/\/www.epochtimes.de\/EU-Botschafter-in-der-Ukraine-Rechtsextreme-Partei-Swoboda-ist-gleichwertiger-Gespraechspartner-a1117406.html<\/a><br \/>\n(10) <a href=\"http:\/\/www.haaretz.com\/mobile\/1.575732?v=3C03EC96AC83BCA49B4D0C35AFEC41A3\">http:\/\/www.haaretz.com\/mobile\/1.575732?v=3C03EC96AC83BCA49B4D0C35AFEC41A3<\/a><br \/>\n(11) J\u00fcdische Allgemeine, 24.1.2014<br \/>\n(12) Arutz Sheva, <a href=\"http:\/\/www.israelnationalnews.com\/\">www.Israelnationalnews.com<\/a>, 11.12.2013<br \/>\n(13) Der Timoschenko-Bumerang. www.handelsblatt.com 23.02.2014.<br \/>\n(14)EU-Institut f\u00fcr Sicherheitsstuien, What Ambitions for European Security in 2020, Paris 2009; Seite 69<br \/>\n(15) Presseaussendung von Au\u00dfenminister Sebastian Kurz, 27.01.2014<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span class=\"article_seperator\">Quelle:http:\/\/www.werkstatt.or.at\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1012&amp;Itemid=44<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorneweg: Es gibt sicherlich viele gute Gr\u00fcnde, gegen die ukrainische Regierung zu opponieren, es gab und gibt aber keine einzige Rechtfertigung daf\u00fcr, dass die EU mit Hilfe faschistischer Organisationen einen Staatsstreich in der Ukraine lanciert, um ihre geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen durchzusetzen. Ein Beitrag mit einigen erhellenden Fotos.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-3359","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3359","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3359"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3359\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}