{"id":4174,"date":"2017-03-24T14:53:36","date_gmt":"2017-03-24T14:53:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=4174"},"modified":"2017-03-24T14:58:03","modified_gmt":"2017-03-24T14:58:03","slug":"arnold-hottinger-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=4174","title":{"rendered":"Arnold Hottinger"},"content":{"rendered":"<h2>Failed States- Teil 5<\/h2>\n<p><strong>Die Rolle der Armeen, DER FALL SYRIEN<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<div class=\"panel-pane pane-summary\">Die Region von Libyen bis Pakistan und von Somalia bis zum Irak zeigt vergleichbare Erscheinungen des Niedergangs. \u2013 Ein zeitgeschichtlicher \u00dcberblick in sechs Teilen.<\/div>\n<div class=\"panel-pane pane-entity-field pane-node-body\">\n<p>Die ersten vier Teile der Artikelserie zeichneten die Aufl\u00f6sung der staatlichen Ordnung in den F\u00e4llen Somalia, Afghanistan, Jemen und Libyen nach. In dieser f\u00fcnften Folge richtet sich das Augenmerk nochmals zusammenfassend auf die Rolle der Armeen, um dann unter diesem Gesichtspunkt auch den Fall Syrien n\u00e4her zu beleuchten.<\/p>\n<p><strong>Die Rolle der Armeen<\/strong><\/p>\n<p>In den vier F\u00e4llen, in denen arabische Staaten als zusammengebrochen gelten m\u00fcssen, sind es die Armeen gewesen, deren Aufl\u00f6sung den Zusammenbruch besiegelte. Sie zerbrachen und erwiesen sich als unf\u00e4hig, die Bildung bewaffneter Banden zu verhindern. Wenn einmal die zentrale Staatsmacht auf diesem Weg aufgel\u00f6st war, konnte der Nationalstaat nicht \u00fcberleben.<\/p>\n<p>IN SOMALIA geschah dies, weil die bewaffneten St\u00e4mme sich als st\u00e4rker erwiesen als die langj\u00e4hrige Macht des regierenden Generals Siad Barr\u00e9. Dieser schw\u00e4chte sich selbst zuerst durch einen verlorenen Krieg. Dann st\u00fctzte er sein Regime einseitig ab, indem er einen der St\u00e4mme \u2013 seinen eigenen \u2013 zum Tr\u00e4ger seiner Herrschaft erhob, w\u00e4hrend die wichtigsten Stammesgruppierungen der Opposition massakriert wurden.<\/p>\n<p>Nach der Absetzung Siad Barr\u00e9s k\u00e4mpften die Stammesf\u00fchrer gegeneinander, indem jeder seine eigenen Milizen aufstellte. Als einziger gemeinsamer Nenner, der Gruppen \u00fcber die lokalen und Stammeszugeh\u00f6rigkeiten hinaus zu verbinden vermochte, diente der Islam. Der religi\u00f6se Einfluss zeigte sich zuerst in relativ gem\u00e4ssigter Form als \u201eUnion der Islamischen Gerichte\u201c. Sp\u00e4ter, nach dem Versuch einer durch die USA ermutigten Einmischung von aussen durch die \u00e4thiopische Armee, radikalisierte er sich in Gestalt der Schebab.<\/p>\n<p>IN AFGHANISTAN zerbrach die Armee unter dem Staatsstreich der Kommunisten, dann an deren innerem Streit und schliesslich am Einmarsch der Russen. Indem die Armee unter den Russen weiter im Einsatz blieb, verlor sie ihre Glaubw\u00fcrdigkeit als nationale Institution. Nach Abzug der russischen Besetzer und dem Verlust der sowjetischen Unterst\u00fctzung erlag sie schliesslich dem Ansturm der islamistischen Kampfgruppen. Doch die Kampfgruppenchefs (auch Warlords genannt) bek\u00e4mpften einander zwischen 1991 und 1996, bis eine zweite Welle von Islamisten, unterst\u00fctzt durch das pakistanische, saudische und zu Beginn auch amerikanische Ausland, die Macht in Kabul ergriff.<\/p>\n<p>Diese zweite Welle waren die Taliban. Sie wurden Ende 2001 von den Vereinigten Staaten und Nato-M\u00e4chten vertrieben, konnten jedoch in Pakistan \u00fcberleben und nach Afghanistan zur\u00fcckkehren. Die dortigen Besatzungsm\u00e4chte versuchten eine neue nationale Armee aufzustellen. Doch um zu vermeiden, dass sie von den Taliban aufgerieben w\u00fcrde, sahen sie sich gezwungen, diese neue Armee zu finanzieren und mit eigenen Soldaten zu verst\u00e4rken. Da die Aussenwelt schwerlich die Kosten von Milit\u00e4rpr\u00e4senz und Ameefinanzierung auf unbestimmte Zeit hinaus tragen wird, ist der bisher von ihr aufgebaute und besch\u00fctzte Staat h\u00f6chstwahrscheinlich dem Untergang geweiht.<\/p>\n<p>In JEMEN spaltete sich die nationale Armee in Teile, die dem abgesetzten langj\u00e4hrigen Staatschef, Ali Abdullah Saleh, loyal blieben, und andere, die zu dem neuen, von Aussenm\u00e4chten \u2013 Uno und Golfstaaten \u2013 eingesetzten bisherigen Vizepr\u00e4sidenten hielten. Die Pro-Saleh-Armeef\u00fchrer unterst\u00fctzten die religi\u00f6se Minderheit der Zaiditen, welche seit 1984 im Aufstand gegen die Zentralregierung standen und von ihr bek\u00e4mpft wurden. Zusammen mit den zaiditischen Huthis konnten sie sich der Hauptstadt Jemens und der wichtigsten bewohnten Teile des Landes bem\u00e4chtigen. Die Hadi-Regierung musste nach Saudi-Arabien fliehen.<\/p>\n<p>Saudi-Arabien und befreundete Staaten suchten darauf der Huthi-Bewegung durch Bombardierungen Herr zu werden. Doch die saudische Koalition konnte den Huthis nur die s\u00fcdjemenitischen Provinzen mit Aden entreissen. In dem zurzeit noch tobenden B\u00fcrgerkrieg steht die eine H\u00e4lfte der nationalen jemenitischen Armee auf Seiten der Saudis und al-Hadis, die andere auf der Gegenseite der Huthi-Bewegung zusammen mit Ali Saleh Abdullah. Radikale islamistische Gruppen, ein Arm der al-Kaida und einer des IS, sind pr\u00e4sent und aktiv im Lande. Sie profitieren vom Zusammenbruch der jemenitischen Wirtschaft und des jemenitischen Staates.<\/p>\n<p>In LIBYEN ist nach dem Sturz des langj\u00e4hrigen Machthabers Ghaddafi und der Niederlage jener Armeeteile, die zu ihm hielten, keine neue nationale Armee zustande gekommen. Die bewaffneten Gruppen, die den \u201eVolkskrieg\u201c gef\u00fchrt und mit Luftunterst\u00fctzung der Nato-Kr\u00e4fte gewonnen hatten, weigerten sich, ihre Waffen abzugeben, \u00fcbten wachsenden Druck und Einfluss auf die neu gew\u00e4hlten Parlamentarier und die Exekutive aus und verhinderten die Bildung einer nationalen Armee. Drei Regierungen, die alle drei von \u201eMilizen\u201c abh\u00e4ngig waren, rangen gegeneinander, w\u00e4hrend die Sicherheit und die Wirtschaft Libyens zusammenbrachen.<\/p>\n<p>In allen vier F\u00e4llen des bereits weitgehend oder voll eingetretenen Zusammenbruchs hatten die nationalen Streitkr\u00e4fte \u2013 deren Ausfall oder Spaltung \u2013 den entscheidenden Anteil. Dies l\u00e4sst vermuten, dass es auch in den Staaten, die man als m\u00f6gliche oder sogar wahrscheinliche weitere Opfer eines Zusammenbruches ansehen kann, ebenfalls die Streitkr\u00e4fte sein werden, die das Geschick dieser Staaten bestimmen. Dazu geh\u00f6ren Syrien, der Irak, eventuell auch \u00c4gypten und auf lange Sicht m\u00f6glicherweise auch Saudi-Arabien.<\/p>\n<p><strong>Der Fall SYRIEN<\/strong><\/p>\n<p>Syrien erfuhr nach dem Volksaufstand vom M\u00e4rz 2011 eine Aufspaltung der nationalen Armee mehr entlang horizontaler als vertikaler Bruchlinien. Dies war durch die innere Struktur der syrischen Streitkr\u00e4fte gegeben. Seit 1970, als Hafez al-Asad die Macht ergriff, wurden ihre wichtigsten Scharnierpositionen durch alewitische Offiziere besetzt. Das gleiche galt von den Sicherheits- und Geheimdiensten. Die Asad-Famiie selbst geh\u00f6rte zu der alewitischen Minderheit.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu den vorausgegangenen Jahrzehnten seit der Unabh\u00e4ngigkeit Syriens, in denen die Staatsstreiche durch Armeeoffiziere sehr zahlreich gewesen waren, brachte die alewitische Kontrolle \u00fcber Armee und Sicherheitskr\u00e4fte f\u00fcr dreissig Jahre Stabilit\u00e4t. Die Alewiten, eine Minderheit von rund 15 Prozent der Bev\u00f6lkerung, wussten genau, dass eine Ersch\u00fctterung oder gar Beseitigung ihres Regimes vor allem ihnen selbst schlecht bekommen w\u00fcrde. Schliesslich hatten sie w\u00e4hrend Jahrhunderten, bevor ihnen Hafez al-Asad eine Machtposition verschafft hatte, eine stark diskriminierte Minderheit gebildet.<\/p>\n<p>Im Sommer 2011 entstand die Volksbewegung gegen Asad, die weitgehend von Angeh\u00f6rigen der sunnitischen Mehrheit getragen wurde. Als der Armee befohlen wurde, auf die anf\u00e4nglich friedfertig protestierenden Massen zu schiessen, ergaben sich unvermeidlich Spannungen. Auf der einen Seite standen die alewitischen Eliteeinheiten und f\u00fchrenden Armeekommandanten, auf der Gegenseite die weitgehend sunnitische Basis der Streitkr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Dies f\u00fchrte ab August 2011 zu Desertionen sunnitischer Mannschaften und Offiziere meist unteren Ranges, zur Bildung der Freien Syrischen Armee (FSA) und zur Bewaffnung des bis dahin auf Gewaltlosigkeit ausgehenden Widerstands. Die Desertionen reduzierten den Mannschaftsbestand der Armee, doch deren Struktur blieb bestehen, und der Widerstandswille der alewitischen Machthaber innerhalb der Streitkr\u00e4fte wuchs mit der Gefahr, der sie sich selbst, die Ihrigen und ihr Regime ausgesetzt sahen.<\/p>\n<p><strong>Horizontaler Bruch in der Armee: Desertion<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich waren l\u00e4ngst nicht alle sunnitischen Soldaten und Offiziere bereit, das Risiko und die mit dem Begriff \u201eDesertion\u201c normalerweise verbundene Schmach auf sich zu nehmen. Die Ablehnung der alewitisch gesteuerten Armee durch die Sunniten zeigte sich auch darin, dass die meisten Sunniten, soweit sie es irgend vermochten, dem Milit\u00e4rdienst auszuweichen und ihre Rekrutierung zu vermeiden versuchten.<\/p>\n<p>F\u00fcr den B\u00fcrgerkrieg, der den Desertionswellen folgte, bedeutete der horizontale Bruch innerhalb der Streitkr\u00e4fte, dass das Regime \u00fcber eine zwar funktionierende, aber in ihren Mannschaftsbest\u00e4nden reduzierte Armee verf\u00fcgte. Die Staatsf\u00fchrung musste aus den Desertionen auch die Lehre ziehen, dass bestimmte Einheiten besser nur in K\u00e4mpfe aus der Distanz eingesetzt w\u00fcrden. Artilleriebeschuss und Bombenabwurf waren weniger riskant als Nahk\u00e4mpfe mit gr\u00f6sseren Mannschaftsverlusten, engerem Kontakt mit den Gegnern und daher mehr Gelegenheit, zu desertieren.<\/p>\n<p>Der Umstand, dass die syrische Armee zwar intakt blieb, aber zu wenig Mannschaften besass, um das ganze Land zu beherrschen und zu kontrollieren, bestimmte die Art der Kriegsf\u00fchrung. Es entstand ein Krieg mit zahlreichen Fronten, von denen jedoch immer nur einzelne aktiv waren, weil dort Offensiven von Seiten der Regierung oder der Rebellen in Gang waren. Zahlreiche Ortschaften und st\u00e4dtische Quartiere wurden belagert, manche davon jahrelang. F\u00fcr Belagerungen konnten die Syrer Hilfstruppen einsetzen sowie Artillerie. Sie mussten keine Nahk\u00e4mpfe riskieren, die verlustreich werden konnten und auch die M\u00f6glichkeit von Desertionen boten.<\/p>\n<p><strong>Bedarf nach ausl\u00e4ndischen Hilfstruppen<\/strong><\/p>\n<p>Angesichts des Mangels an verl\u00e4sslichen eigenen Truppen wurde es f\u00fcr das Regime zur \u00dcberlebensfrage, Hilfstruppen aus dem Ausland zu erhalten. Diese kamen zuerst von Seiten des libanesischen Hizbullah, dessen ge\u00fcbte K\u00e4mpfer in Qusair nahe der libanesischen Grenze, dann in Homs, sp\u00e4ter in Aleppo von grosser Bedeutung waren. Doch die Rebellen vermochten sich in der Provinz Idlib festzusetzen. F\u00fcr sie bot diese den Vorteil, dass sie einerseits Zugang zur T\u00fcrkei besass, andrerseits aber auch das Vordringen nach Lattakiya erm\u00f6glichte, besonders seitdem der strategische Punkt von Jisr as-Sughur, der den nordwestlichen Zugang nach Lattakiya beherrscht, im April 2015 in ihre H\u00e4nde gefallen war.<\/p>\n<p>Lattakiya, genauer die Bergkette \u00fcber der K\u00fcste, Jebel Alawi genannt, ist die engste Heimat der syrischen Alewiten. In den Jahrzehnten ihrer Prosperit\u00e4t waren die ganze Provinz mit der Hafenstadt Lattakiya und die Nachbarprovinz Tartous an der K\u00fcste zu ihrem Wohngebiet geworden. Die Bedrohung der Heimat der wichtigsten Minderheitsgruppe, auf die das Regime sich abst\u00fctzte, war f\u00fcr Asad eine Frage von Leben und Tod. Dies f\u00fchrte dazu, dass Damaskus einen Hilferuf an Russland ergehen liess. Putin ging darauf ein und entsandte im September 2015 seine Luftwaffe, um \u2013 wie es in Moskau hiess \u2013 einen von aussen bewirkten Regimewechsel zu verhindern.<\/p>\n<p>Auch Iran griff direkter ein denn zuvor. Die Revolutionsw\u00e4chter entsandten Berater, und sie sorgten daf\u00fcr, dass schiitische Milizen aus dem Irak, aus Iran und sogar freiwillige Afghanen aus der schiitischen Hazara-Minderheit, die in Iran Zuflucht gesucht hatten, in Syrien auf Seiten der Regierung mitk\u00e4mpften.<\/p>\n<p><strong>Bedingungen f\u00fcr eine De-Eskalation<\/strong><\/p>\n<p>Die ersten Bombardierungen, welche die Russen durchf\u00fchrten, waren konzentriert auf die Front zwischen Idlib und den beiden Mittelmeerprovinzen Lattakiya und Tartous. Sie bezweckten die dortige Bedrohung des alewitischen Herzgebietes aufzuheben. Sp\u00e4ter dehnten sich die russischen Luftaktionen \u00fcber ganz Syrien aus. Mit Hilfe der Russen, der Iraner und der Milizen, die Iran f\u00fcr Syrien mobilisierte, Hizbullah und andere, konnte die Regierung ihrerseits im Verlauf des n\u00e4chsten Jahres zur Offensive gegen Aleppo \u00fcbergehen und Ende 2016 die schwer zerst\u00f6rten \u00f6stlichen Teile der Stadt, die sich seit 2012 in H\u00e4nden der Rebellenorganisationen befanden, nach sechs Monaten intensiver Belagerung zur\u00fcckgewinnen.<\/p>\n<p>Alle ausl\u00e4ndischen M\u00e4chte sind sich einig darin, dass die beiden radikal-islamistischen Kampfgruppen, IS und Nusra Front (Nusra in ihren verschiedenen Verwandlungsformen), niedergeschlagen werden m\u00fcssen: Amerikaner, Russen, Iran, die T\u00fcrkei, wahrscheinlich auch Saudi-Arabien und nat\u00fcrlich auch die syrische Regierung Asads. Dies wird dazu f\u00fchren, dass beide Gruppen in diesem oder im kommenden Jahr ihre Territorien verlieren werden.<\/p>\n<p>Doch ob und wie lange danach sie als Untergrundorganisationen fortbestehen und weiter werden agieren k\u00f6nnen, ist ungewiss. Dar\u00fcber wird unter anderem auch die innere Entwicklung in Syrien und im Irak mitbestimmen. Wenn in den beiden L\u00e4ndern \u00fcberlebensf\u00e4hige Regime entstehen, wird das die Aussichten der gewaltt\u00e4tigen Islamisten in Syrien und im Irak verringern. Gelingt die staatliche Stabilisierung nicht, bekommen die Gewaltt\u00e4ter Auftrieb.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Failed States- Teil 5 Die Rolle der Armeen, DER FALL SYRIEN<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4174","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4174","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4174"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4174\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4178,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4174\/revisions\/4178"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4174"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4174"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4174"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}