{"id":4993,"date":"2019-03-03T10:15:42","date_gmt":"2019-03-03T10:15:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=4993"},"modified":"2019-03-03T10:15:42","modified_gmt":"2019-03-03T10:15:42","slug":"umweltbewegte-friedensaktivistinnen-und-anti-imperialistinnen-vereinigt-euch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=4993","title":{"rendered":"Umweltbewegte, FriedensaktivistInnen und Anti-ImperialistInnen, vereinigt Euch!"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><i>Einer der gr\u00f6\u00dften organisierten Raubz\u00fcge der Geschichte wird vor unseren Augen vorbereitet. Der Westen und seine rechten Partner wollen Venezuela besetzen und putschartig auf die gr\u00f6\u00dften \u00d6lreserven der Welt zugreifen. Die \u00d6lreserven der USA reichen bei gleichbleibendem Verbrauch f\u00fcr acht Jahre, die Venezuelas f\u00fcr 69. <\/i><\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Von Tord Bj\u00f6rk<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">W\u00e4hrend die USA eine Intervention in Venezuela vorbereiten, bedroht Brasiliens Pr\u00e4sident Jair Bolsonaro die indigenen V\u00f6lker und deren Reservate mit einer Lawine von Landraubaktionen durch die Konzerne im Amazonas-Regenwald. Bolsonaro hatte sein Denken schon 1988 im brasilianischen Kongress geoffenbart: \u201eDie brasilianische Kavallerie war inkompetent. Kompetent war die Kavallerie der USA, die die Indianer in der Vergangenheit dezimiert hat. Heute haben sie dieses Problem nicht mehr.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Rund 13 Prozent des Staatsgebiets sind vom Bundesgesetz gesch\u00fctzte indigene L\u00e4ndereien, die einige der besterhaltenen Urw\u00e4lder umfassen. Die Indigenen leben dort unter st\u00e4ndiger Bedrohung, vertrieben oder massakriert zu werden. Das Territorium der Karipuna im Bundesstaat Rond\u00f4nia z\u00e4hlt zu den von Land Grabbing bedrohten Gebieten. Weniger als 60 noch auf dem Gebiet lebende Angeh\u00f6rige der Ethnie waren 2017 laut Staatsanwaltschaft vom V\u00f6lkermord bedroht. Die NGO Rep\u00f3rter Brasil sieht mindestens 14 gesch\u00fctzte indigene Territorien angegriffen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Klimaforscher halten die Erm\u00e4chtigung indigener V\u00f6lker und deren Land f\u00fcr eine wichtige Waffe gegen den Klimawandel. Aber nicht nur das globale Klima ist bedroht. Land Grabbing f\u00fcr gro\u00dffl\u00e4chige Monokulturen wie Soja und Viehweiden bedrohen die Artenvielfalt und Arbeitspl\u00e4tze in der Landwirtschaft, wenn Kleinb\u00e4uerInnen durch die Agroindustrie vertrieben werden. Diese Entwicklung, die kurzfristigen Interessen der Industrie dient, scheint unaufhaltsam, egal wer gerade regiert. Mit Bolsonaro wird sie weiter beschleunigt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Berichte privater Medien im Dienst der Konzerninteressen und der Finanzindustrie, gemeinsam mit westlichen Bestrebungen des <i>regime change<\/i> lassen die Lage hoffnungslos erscheinen. Wird einer der gr\u00f6\u00dften Regenw\u00e4lder samt seinem ethnischen und biologischen Reichtum den Interessen der globalen Spekulanten in die H\u00e4nde fallen und nahezu ausgel\u00f6scht werden?<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Werden die Kapitaleigner in der Lage sein, ihre Attacke transnational zu beschleunigen, um ewiges Wachstum auf der d\u00fcnnen Biosph\u00e4re, von der wir alle abh\u00e4ngen, zu erreichen? <\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Oder k\u00f6nnen wir Widerstand organisieren und neue Horizonte f\u00fcr kommende Generationen und ein gutes Leben f\u00fcr alle schaffen?<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Diese Fragen werden zu selten gestellt. F\u00fcr eine Antwort sollten wir zur\u00fcckblicken in eine Zeit, als Volksbewegungen historische und grenz\u00fcberschreitende Allianzen zwischen unterschiedlichsten Akteuren schmieden konnten und scheinbar un\u00fcberwindliche Hindernisse beseitigten, um sich gegen unvorstellbare finanzielle, politische und milit\u00e4rische Macht durchzusetzen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Schauplatz war das kleine Dorf Xapuri im brasilianischen Amazonas-Bundesstaat Acre. Dieses \u00e4u\u00dferst entlegene Gebiet war 1985 Schauplatz eines grundlegenden Durchbruchs f\u00fcr die langfristige Beziehung zwischen Bewegungen. Damals schien der Konsens von Washington, die von USA, IWF, Weltbank und deren Verb\u00fcndeten verbreitete Marktideologie, unaufhaltbar. Die Unterschichten hatten keinerlei Einfluss in den formalen demokratischen Institutionen. Ganz am unteren Ende der sozialen Leiter befanden sich die Gummizapfer, die <i>seringueiros<\/i>. Unter ihnen gab es nur mehr die Indios, die kaum mehr als Menschen betrachtet wurden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Weltbank unterst\u00fctzte damals den Bau einer Autobahn durch den Bundesstaat Acre zur peruanischen Grenze. Acre war einer der wenigen Bundesstaaten, der noch nicht mit Autobahnen und Zubringerstra\u00dfen in Form eines Fischgr\u00e4tmusters \u00fcberzogen war. Sollte es m\u00f6glich sein, dieses Projekt aufzuhalten, um nicht nur den Regenwald zu sch\u00fctzen, sondern auch die nachhaltige und umweltgerechte Lebensweise der BewohnerInnen?<\/p>\n<p>Mitten im Amazonasgebiet, in einer Gegend, auf die man von au\u00dfen als \u201eunterentwickelt\u201c herabsah, war Chico Mendes als eines von 17 Kindern einer Familie geboren. Nur sechs \u00fcberlebten. Schon mit neuen Jahren verdingte sich Chico als Gummizapfer und fand daher keine Zeit, um Lesen und Schreiben zu lernen. Von jenseits der Grenze kamen aber M\u00e4nner, die von Marxismus und Arbeiterkampf erz\u00e4hlten. 1975 organisierten die Kautschukzapfer von Xapuri ihre erste Gewerkschaft und Chico Mendes wurde deren Generalsekret\u00e4r. Da begann der Kampf gegen die Abholzung und f\u00fcr die Erhaltung einer nachhaltigen Lebensweise im Wald. 1985 wurde die nationale Kautschukzapfergewerkschaft gegr\u00fcndet. Sie vernetzte sich mit der Umweltbewegung und Organisationen, die sich gegen die negativen Auswirkungen von Projekten multilateraler Entwicklungsbanken engagierten. Daf\u00fcr musste die Skepsis gegen\u00fcber als \u201ebourgeois\u201c eingestuften Umweltorganisationen \u00fcberwunden werden. Wahrscheinlich zum ersten Mal zog eine multilaterale Finanzinstitution ihr Kreditangebot f\u00fcr ein Megaprojekt zur\u00fcck. 1988 feierte man das als gro\u00dfen Sieg.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Allianz der mestizischen Kautschukzapfer mit den Indigenen hat historische Dimensionen, <strong>denn der Rassismus, der Solidarit\u00e4t zwischen den Unterdr\u00fcckten verhindern soll, wurde \u00fcberwunden<\/strong>. In den folgenden Jahren wurden weitere historische Pfl\u00f6cke eingeschlagen. 1989 war Acre der erste Bundesstaat, wo die Arbeiterpartei PT gewinnen konnte und eine \u00c4ra linksgerichteter Politik in ganz Lateinamerika einl\u00e4utete. Der Allianz der Kautschukzapfer mit den TieflandindianerInnen im Amazonasgebiet folgte ein B\u00fcndnis zwischen Hochland- und Tiefland-Indigenen in Ecuador. Das ist insofern bemerkenswert, da diese beiden Gruppen mehr trennt, als die Vorfahren der Hochlandindigenen, die Inka, und die europ\u00e4ischen V\u00f6lker. Das Ergebnis dieser Allianz zeigte sich bei der 500-Jahr-Feier des Widerstandes gegen die europ\u00e4ische Invasion 1992. <strong>In den Augen der Indigenen in ganz Amerika war die Linke zu stark in westlichen Entwicklungsvorstellungen verfangen, w\u00e4hrend sie selbst den Fokus auf kulturelle Wiederbelebung und das Durchsetzen ihrer Vorstellung vom Guten Leben richteten<\/strong>. Diese Bewegungen brachten schlie\u00dflich linke Regierungen in Ecuador, Bolivien und anderswo an die Macht. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Aber was sagt uns das heute? Kurz nach dem Sieg \u00fcber das Stra\u00dfenprojekt 1988 wurde Chico Mendes von einem Gro\u00dfgrundbesitzer ermordet, dessen Organisation heute wieder Brasilien und den Amazonas kontrolliert. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><strong>Die linken Regierungen, die eine gewisse Demokratisierung gebracht hatten, wie auch die Antiglobalisierungsbewegung, erlitten einen R\u00fcckschlag. Was k\u00f6nnte eine neue Wende zum Besseren herbeif\u00fchren?<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Das System und seine Banken, seine Polizei und Pr\u00e4sidenten, scheinen st\u00e4rker als je zuvor. Aber ist nicht das Gegenteil wahr? Waren diese jemals so nerv\u00f6s und voll innerer Konflikte? Ist es wirklich so, dass \u00fcberall au\u00dfer in Island, wo sie f\u00fcr ihre betr\u00fcgerischen Praktiken eingesperrt wurden, die Oligarchen und Banker regieren?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><strong>Der entscheidende Faktor, der das System zusammenh\u00e4lt, ist die F\u00e4higkeit zu teilen und zu herrschen. Solange die Bewegungen Anliegen, die zusammengeh\u00f6ren, getrennt verfolgen, wird das funktionieren<\/strong>. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Der gro\u00dfe \u00d6lraub der Geschichte, der sich vor unseren Augen abspielt, ist die gr\u00f6\u00dfte einzelne Bedrohung f\u00fcr das Weltklima. Konzerne und Banken, unterst\u00fctzt von der brasilianischen Regierung, bedrohen auch die Artenvielfalt und bereiten einen Genozid vor. Der Wahlsieg des Rechtsextremisten Bolsonaro und der Versuch des Westens, in Venezuela eine rechte Marionettenregierung zu installieren, bedrohen die Volksbewegungen, die f\u00fcr soziale Gerechtigkeit und die Umwelt k\u00e4mpfen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">F\u00fcr die staatszentrierte Linke geht es um einen klassischen geopolitischen Kampf gegen die Rechte und den Imperialismus. F\u00fcr UmweltaktivistInnen ist das, was wir sehen, weniger wichtig, als die Erf\u00fcllung des Pariser Klimaabkommens und die Notwendigkeit die PolitikerInnen zu mehr Engagement gegen den Klimawandel anzuhalten. F\u00fcr die au\u00dferparlamentarische Linke sind die Ereignisse vielleicht kompliziert, aber ein Anlass, einmal mehr einen abstrakten Antikapitalismus als L\u00f6sung f\u00fcr die Krise auszurufen. F\u00fcr Menschenrechtsorganisationen, die sich nur f\u00fcr die politischen und nicht die sozialen Rechte einsetzen, kann das auch verwirrend sein. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><strong>Alle miteinander erkennen aber hoffentlich ein gigantisches Land Grabbing und Oil Grabbing durch die Reichen, das beendet werden und durch umweltbewusstes Handeln und soziale Gerechtigkeit ersetzt werden muss<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Es ist an der Zeit, die Bewegungen zu einen und zu erkennen, dass wir auch in einer sozio-\u00f6kologischen Krise der Zivilisation stecken. Man kann sie auf verschiedene Weise abstrakt beschreiben. <strong>Aber die einzige Art, den Kampf f\u00fcr Klimagerechtigkeit zu gewinnen, ist eine Vereinigung mit der antiimperialistischen und der Friedensbewegung<\/strong>. Der Einsatz von Wirtschaftssanktionen und die Drohung mit milit\u00e4rischer Gewalt und Putsch, um die Aneignung der gr\u00f6\u00dften \u00d6lreserven durchzusetzen, die Zunahme von Land Grabbing im Amazonas durch die Konzerne und Staatsinteressen stellen die Bewegung f\u00fcr Klimagerechtigkeit vor die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung. Der Kampf kann nur gemeinsam mit den Volksbewegungen in Brasilien und Venezuela und der antiimperialistischen und Friedensbewegungen gewonnen werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Der Global Climate Action Day am 15. M\u00e4rz und die Demonstrationen am 16. M\u00e4rz gegen die Intervention in Venezuela m\u00fcssen auch zum Protest gegen den Raubzug des Westens um \u00d6l in Venezuela und Land im Amazonas werden. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><strong>Es ist an der Zeit, gegen die Inwertsetzung der Natur und der \u00f6ffentlichen Daseinsvorsorge im Interesse ewigen Wachstums zum Profit von wenigen aufzutreten. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><strong>Es ist an der Zeit f\u00fcr eine gerechte Gesellschaft einzutreten, die wenig Energie verbraucht. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><strong>Gelingen kann das mit tausenden neuen gr\u00fcnen Abkommen und der Besteuerung der Reichen in jedem Land. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><strong>Es ist Zeit, f\u00fcr den Frieden auf der und mit der Erde aufzustehen.<\/strong><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><i>Der Autor ist Koordinator des EU Komitees bei Friends of the Earth, Schweden, und Radakteur des von FriedensaktivistInnen herausgegebenen Ukrainabulletinen <\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Quellen:<br \/>\nSam Cowie, The Intercept, 2019, Jair Bolsonaro praised genocide of indigenous people. Now he&#8217;s embolding attackers of Brazil&#8217;s Amazonian communities. <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2019\/02\/16\/brazil-bolsonaro-indigenous-land\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/theintercept.com\/2019\/02\/16\/brazil-bolsonaro-indigenous-land\/<\/a><br \/>\nJai Sen, 1999, World to Win\u2014But Whose World is it, anyway? Civil society and the World Bank, the view from the \u201cfront\u201d: case studies<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.academia.edu\/6062147\/A_World_to_Win_-_But_Whose_World_Is_It_Anyway_\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.academia.edu\/6062147\/A_World_to_Win_-_But_Whose_World_Is_It_Anyway_<\/a><\/p>\n<p>CC Photo of Chico Mendes and wife in Xapuri can be found here: <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Chico_Mendes\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Chico_Mendes<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einer der gr\u00f6\u00dften organisierten Raubz\u00fcge der Geschichte wird vor unseren Augen vorbereitet. Der Westen und seine rechten Partner wollen Venezuela besetzen und putschartig auf die gr\u00f6\u00dften \u00d6lreserven der Welt zugreifen. 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