{"id":5231,"date":"2019-09-24T07:47:54","date_gmt":"2019-09-24T07:47:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=5231"},"modified":"2019-09-24T07:47:54","modified_gmt":"2019-09-24T07:47:54","slug":"staatliche-diffamierung-in-oesterreich-2019-wir-stellen-uns-dagegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=5231","title":{"rendered":"Staatliche Diffamierung in \u00d6sterreich 2019 \u2013 Wir stellen uns dagegen!"},"content":{"rendered":"<div class=\"field field-name-field-anriss field-type-text-long field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">UNTERSCHRIFTENAKTION: Kritik am politischen Zionismus muss erlaubt bleiben &#8211; Nein zur amtlichen Diffamierung von Muslimen und linkem Antikolonialismus<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"collapsible required-fields\">\n<div class=\"field field-name-field-bild field-type-image field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\"><a class=\"lightbox-processed\" title=\"\" href=\"http:\/\/www.antiimperialista.org\/sites\/antiimperialista.org\/files\/bilder\/1%20Copy%202.jpg\" rel=\"lightbox[field_bild][]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.antiimperialista.org\/sites\/antiimperialista.org\/files\/styles\/medium\/public\/bilder\/1%20Copy%202.jpg?itok=TZHeEbP9\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"124\" \/><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<div class=\"field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">\n<p>Der sogenannte Antisemitismusbericht 2018 der damaligen \u00f6sterreichischen Bundesregierung folgte dem repressiven Trend rechtsnationalistischer Regierungen in Europa, bestimmte Gruppen in der Bev\u00f6lkerung und bestimmte politische Kampagnen durch Denunzierung, Diffamierung und Diskreditierung zu \u00e4chten.<\/p>\n<p>Schon die SP\u00d6\/\u00d6VP Vorg\u00e4ngerregierung hatte mit dem Islamgesetz die Richtung, bestimmte Gruppen in der \u00f6sterreichischen Bev\u00f6lkerung unter eine besondere Gesetzgebung zu stellen, vorgegeben. Damit unterstellt die \u00f6sterreichische Politik aller gro\u00dfen Parteien vor allem Menschen mit t\u00fcrkischen und arabischen Hintergr\u00fcnden eine bestimmte religi\u00f6se und politische Haltung, oftmals mit kulturrassistischen Zuschreibungen. Diese Unterstellung ist letztendlich identit\u00e4r, weil sie Haltung und Herkunft mutwillig konstruiert und verbindet.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sollen mit dem Antisemitismusbericht politische Standpunkte diffamiert, ausgegrenzt und letztendlich kriminalisiert werden. Dies zielt vor allem auf die legitime Kritik an der israelischen Politik bzw. auf die notwendige Solidarit\u00e4t mit den Pal\u00e4stinenserInnen. Anstatt deren humanistischen und demokratischen Zugang im Sinne eines \u201eGleichen Rechts f\u00fcr alle\u201c zu w\u00fcrdigen, wird Menschen, die diese Kritik und Solidarit\u00e4t \u00fcben, Antisemitismus als Grundmotiv unterstellt. Die \u00f6sterreichische Bundesregierung versuchte damit in einer absoluten, faktenfreien und ahistorischen Betrachtung und Vereinfachung, Antisemitismus und Antizionismus gleichzusetzen.<\/p>\n<p>Diese Form der Politik hat vor allem in \u00d6sterreich und Deutschland eine schreckliche Tradition. Und es sind heute genau die Parteien, die anderen Gruppen Antisemitismus unterstellen, die sich nie von den verschiedenen Spielarten des Faschismus und seinen rassistischen Denkmustern in vollem Umfang lossagen konnten. Umgekehrt hat die \u00d6VP, die historisch in der ideologischen Tradition der \u201eAntisemitenliga\u201c zu verorten ist, gr\u00f6\u00dfte Probleme bis heute, die Bilder von Dollfuss und Lueger aus ihren R\u00e4umen in das Kellerarchiv zu verr\u00e4umen. Bei der FP\u00d6, deren Wurzeln im Deutschnationalismus und Nationalsozialismus liegen, und der wiederholt Verbindungen zu (Neo-)Nazis nachgewiesen werden konnten, tritt dieses unselige Erbe ohnehin oft zutage.<\/p>\n<p>Diese damalige Regierung und die koalierten Parteien \u00fcberschlugen sich in der Bekundung ihrer Solidarit\u00e4t mit Israel. Einerseits um ihre Vergangenheit loszuwerden und andererseits um die ihnen gleichgesinnten Parteien in der israelischen Politik und deren R\u00fcckwirkung auf faschistoide Politiken in Europa zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die zwischen einer kulturellen und ethnischen Orientierung schwankende identit\u00e4re Mobilisierung nimmt Einfluss auf das Begr\u00fcndungsgeb\u00e4ude der Staaten. Vom demokratischen Staat aller seiner B\u00fcrger soll das Selbstverst\u00e4ndnis verschoben werden hin zu einem Staat, der eine bestimmte Gruppe privilegiert und andere benachteiligt oder v\u00f6llig ausgrenzt. In den Augen dieser identit\u00e4ren PolitikerInnen hat das zionistische Israel daf\u00fcr auch eine Vorbildfunktion.<\/p>\n<p>Diese Form der antidemokratischen und ausgrenzenden Argumentation kommt nicht (mehr) nur von rechtspopulistischer Parteien, Bewegungen und Regierungen. In \u00d6sterreich wird diese Ausgrenzung durch den Antisemitismusvorwurf mittlerweile auch durch Institutionen betrieben, die dem traditionell linksliberalen Lager zuzuordnen sind. Hier wird ein nationaler bzw. europ\u00e4ischer \u201eBurgfrieden\u201c quer durch alle parlamentarischen Parteien und Institutionen geschlossen, der den israelischen Staat von allen v\u00f6lker- und menschenrechtlichen Verpflichtungen freizusprechen sucht. Ein Beispiel daf\u00fcr ist das in der historischen Aufarbeitung der Faschismus verdienstvolle Dokumentationsarchiv des \u00f6sterreichischen Widerstands (DOEW). Andreas Peham, langj\u00e4hriger Mitarbeiter des DOEW, bekannter Israel-Propagandist und Studienautor f\u00fcr VP-FP, spricht de facto die Regierungsparteien, die zwei Haupterben des historischen Antisemitismus, frei und liefert die Begr\u00fcndungen f\u00fcr die chauvinistische Kampagne der Regierung gegen Muslime, die zum Hauptfeind deklariert wurden. So viel zur Aush\u00f6hlung von \u201eWehret den Anf\u00e4ngen\u201c.<\/p>\n<p>DER BERICHT BENUTZT UNWISSENSCHAFTLICHE DEFINITIONEN UND METHODEN.<\/p>\n<p>Hauptansatzpunkt der staatlichen und institutionellen Kriminalisierungsversuche gegen\u00fcber jeglicher Pal\u00e4stina-Solidarit\u00e4t und dem gleichzeitigen Sch\u00fcren antimuslimischen Rassismus ist dabei eine Neudefinition des Antisemitismusbegriffs, der in Auftragsstudien die gew\u00fcnschten Ergebnisse erzielen soll. In \u00d6sterreich pr\u00e4sentierte dazu Nationalratspr\u00e4sident Sobotka im M\u00e4rz 2019 die Ergebnisse einer vom Parlament in Auftrag gegebenen Antisemitismusstudie, die Antisemitismus als Geisteshaltung vor allem muslimischen MigrantInnen zuschreibt \u2013 ein Ergebnis, das propagandistisch von der mit dem Rechtsextremismus in Verbindung stehenden FP\u00d6 schon seit Jahren vorbereitet wurde. Der Bericht benutzt dabei unangemessene Methoden und unwissenschaftliche Vergleiche.<br \/>\nSo wurde bewusst eine \u201eAufstockungsgruppe\u201c t\u00fcrkisch- und arabischsprechender StudienteilnehmerInnen herangezogen, die jedoch, wie die VerfasserInnen der Studie im \u00dcbrigen selbst anf\u00fchren, im Unterschied zur restlichen Gruppe nicht repr\u00e4sentativ ist. Dar\u00fcber hinaus wurde bei der \u201eAufstockungsgruppe\u201c nur eine Interviewform verwendet, bei den anderen TeilnehmerInnen hingegen wurden drei verschiedene Interviewformate miteinander kombiniert. Die StudienautorInnen f\u00fchren selbst an, dass die betreffenden Stichproben nicht ausreichend gestreut werden konnten und eine Repr\u00e4sentativit\u00e4t daher \u201enicht notwendigerweise gegeben\u201c sei. Auch die definitorischen Grundlagen selbst weisen eine klare politische Sto\u00dfrichtung auf, die mit einer unzul\u00e4ssigen und in letzter Instanz unredlichen Gleichsetzung einen politischen Standpunkt festzuschreiben sucht: Die Ablehnung des politischen Zionismus als j\u00fcdischem Nationalismus sei Antisemitismus. Damit wird die israelische Doktrin \u00fcbernommen und jede politische Kritik am Zionismus tabuisiert.<\/p>\n<p>Gleichzeitig lassen sich die Studienergebnisse politisch nutzen, um dem antimuslimischen Rassismus ein neues \u2013 vermeintlich wissenschaftliches \u2013 Fundament zu liefern: Antisemitismus erscheint als muslimisch\/arabisch\/t\u00fcrkisches Ph\u00e4nomen. Damit wurde der Kurzschluss zur von der FP\u00d6 lange propagierten \u201eThese\u201c des \u201eimportierten Antisemitismus\u201c vollzogen. Konsequenterweise wird als Gegenma\u00dfnahme von der \u00d6VP- Staatssekret\u00e4rin Edtstadler ein verpflichtender KZ-Mauthausen-Besuch f\u00fcr MuslimInnen und eine \u201eDokumentationsstelle f\u00fcr den politischen Islam\u201c gefordert.<\/p>\n<p>DIE ARGUMENTATION IST IDENTIT\u00c4R UND FOLGT DAMIT DEM TRADITIONELLEN MUSTER DES ANTISEMITISMUS.<\/p>\n<p>Die Umdeutung und Neuinterpretation der Antisemitismusdefinition \u2013 inhaltlich mit den Definitionen der zionistischen Netanjahu-Regierung synchronisiert \u2013 erfolgt dabei entlang der klassischen antisemitischen Tradition. Sie ist im Kern identit\u00e4r, geht sie ideologisch doch von einer geschlossenen, ethnisch homogenen \u201eKultur\u201c aus, deren \u201eReinheit\u201c von den ethnisch, religi\u00f6s und kulturell \u201eAnderen\u201c bedroht sei: MuslimInnen, AraberInnen, T\u00fcrkInnen. Staat und Gesellschaft h\u00e4tten \u201ev\u00f6lkisch\u201c einheitlich zu sein, zumindest aber nach \u201ev\u00f6lkischen\u201c Kriterien regiert, beherrscht zu werden: Das \u201echristlich-j\u00fcdische Europa\u201c \u00e4hnlich wie der \u201ej\u00fcdische Staat Israel\u201c. Das Judentum in seiner ganzen Vielfalt wird zu einer vermeintlich politischen homogenen Ideologie zusammengeschmolzen: dem politischen Zionismus. Jegliche j\u00fcdische Opposition gegen diese nationalistische politische Ideologie wird an den Rand gedr\u00e4ngt, ausgegrenzt, letztendlich zu einem \u201ej\u00fcdischen Antisemitismus\u201c umdefiniert und im Keim erstickt.<\/p>\n<p>Diese Neudefinition von Antisemitismus, die k\u00fcnftig ein Wesensmerkmal jeder Kritik am israelischen Besatzungsregime sein soll, vermischt die Interessen des israelischen Staates mit der heterogenen j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung in und au\u00dferhalb Israels. Sie unterstellt eine Gleichheit von Judentum (j\u00fcdischer Kultur und Religion) und Zionismus, d.h. als Politik in Form eines ethnozentrisch-j\u00fcdischen Nationalismus. J\u00fcdinnen und Juden wird damit implizit die Verantwortung f\u00fcr die v\u00f6lker- und menschenrechtswidrige Politik dieses Staats aufgezwungen. Nicht-zionistische oder antizionistische J\u00fcdinnen und Juden geraten in den Geruch von Verr\u00e4terInnen, werden \u201eundenkbar\u201c gemacht. Der Tradition Luegers folgend, bestimmt man letztendlich, \u201ewer a (guter) Jud is\u201c.<\/p>\n<p>DIE REGIERUNGSPARTEIEN SCHAFFTEN ES ALSO NICHT, SICH VON IHRER ANTISEMITISCHEN UND RASSISTISCHEN GESCHICHTE ZU L\u00d6SEN UND WANDTEN SIE GEGEN ANDERE.<\/p>\n<p>Entsprechend dieser politischen Zielsetzungen gelingt es den rechtsnationalen und \u201echristlichsozialen\u201c Parteien, sich von der eigenen antisemitischen Geschichte und Gegenwart freizukaufen. Die Neudefinition des Antisemitismusbegriffs tabuisiert und immunisiert nicht nur den verb\u00fcndeten Staat Israel gegen Kritik oder Sanktionen, sondern erm\u00f6glicht es zugleich, den politischen Kampfbegriff \u201epolitischer Islam\u201c zu homogenisieren und zu versch\u00e4rfen. Netanjahus Versuch, die Schuld an der Shoah den Pal\u00e4stinenserInnen zuzuschieben (Stichwort \u201eGro\u00dfmufti\u201c von Jerusalem), mag vor einigen Jahren in Europa noch auf Ablehnung gesto\u00dfen sein. \u00dcber den Umweg \u201edes importierten Antisemitismus\u201c soll nunmehr die europ\u00e4ische Ausgeburt \u201eAntisemitismus\u201c Muslimen, AraberInnen und T\u00fcrkInnen zugespielt werden. Einen ersten Vorsto\u00df wagte der \u00d6VP-Mandatar Martin Engelberg mit Antritt der rechtsrechten Regierung \u00d6sterreichs, als er in der israelischen Tageszeitung \u201eHa&#8217;aretz\u201c die Koalition mit der FP\u00d6 verteidigte. Man solle sich nicht auf die Freiheitlichen fixieren, schrieb er, denn \u201ein \u00d6sterreich kommt die wahre antisemitische Bedrohung von den Muslimen, nicht den Nazis\u201c. Die FP\u00d6 sei \u201eungeachtet ihrer nationalsozialistischen Wurzeln l\u00e4ngst zu einer einwanderungsfeindlichen, populistischen Bewegung geworden\u201c, feierte Engelberg die rechtsrechte Koalition und begr\u00fcndete damit zugleich, weshalb Rechtsextremismus und Israel-Lobbyismus im Europa des 21. Jahrhunderts eine v\u00f6llig neue Antisemitismus-Definition ben\u00f6tigen. Die Arbeit dazu lieferten Auftragsstudien, die dann wohl in Gesetzesvorlagen gegossen werden sollten.<\/p>\n<p>WIR FORDERN:<\/p>\n<p>\u2022 Eine offene Debatte \u00fcber die israelische Apartheidpolitik muss m\u00f6glich bleiben. Ein Verbot f\u00fcr derartige Veranstaltungen in \u00f6ffentlichen Einrichtungen widerspricht dem Grundrecht auf Meinungsfreiheit und ist zur\u00fcckzunehmen.<\/p>\n<p>\u2022 Das Ende der Stigmatisierung von Muslimen als \u201edie feindlichen Anderen\u201c durch Politik und Institutionen.<\/p>\n<p>\u2022 Landraub, Vertreibung, Diskriminierung und die Unterdr\u00fcckung pal\u00e4stinensischer Menschenrechte m\u00fcssen weiterhin, wie in den Genfer Konventionen, vom Europarat, und vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, klar als fortw\u00e4hrende Verletzungen des internationalen Rechts benannt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u2022 Der Versuch, die Kritik an der Politik Israels durch eine propagandistisch motivierte Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus in der \u00f6ffentlichen Debatte zu unterdr\u00fccken, ist zur\u00fcckzuweisen.<\/p>\n<p>\u2022 Gro\u00dfe Teile der schwer unterdr\u00fcckten pal\u00e4stinensischen Gesellschaft setzen gro\u00dfe Hoffnungen in die gewaltfreie internationale BDS-Bewegung zum Boykott Israels. Der Beschluss des Wiener Gemeinderates, der diese Bewegung als antisemitisch denunziert und damit Kritik an Israel unterdr\u00fcckt, ist aufzuheben.<\/p>\n<p>\u00d6sterreich, Juni 2019<\/p>\n<p>Aufruf unterst\u00fctzen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/docs.google.com\/forms\/d\/e\/1FAIpQLSdr1qzwi0m4u0Mrg0sNA7ObUPwIzbh-3nQa1MhnAlSb4YPXpQ\/viewform\">https:\/\/docs.google.com\/forms\/d\/e\/1FAIpQLSdr1qzwi0m4u0Mrg0sNA7ObUPwIzbh-&#8230;<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>UnterzeichnerInnen, Stand 2. September 2019:<br \/>\n[Der aktuellste Stand kann immer unter dem oben angegebenen Link abgerufen werden.]<\/p>\n<p>Antiimperialistische Koordination (AIK), Austria<br \/>\nBDS Austria<br \/>\nFrauen in Schwarz (Wien), Austria<br \/>\nAntifaschistische Aktion Wien, Austria<br \/>\nInitiative f\u00fcr den Aufbau einer Revolution\u00e4r Kommunistischen Partei &#8211; IA.RKP, Austria<br \/>\nJ\u00fcdische Stimme f\u00fcr einen gerechten Frieden in Nahost e.V., Germany<br \/>\nSteirische Friedensplattform, Austria<br \/>\nVerein f\u00fcr antirassistische und friedenspolitische Initiative \u2013 Dar al Janub, Austria<br \/>\nNetzwerk Muslimische Zivilgesellschaft &#8211; NMZ, Austria<br \/>\nJewish Network for Palestine, UK<br \/>\nBiosocial Research Foundation, USA<br \/>\nAl-Quds Association, Spain<br \/>\nUK-Palestine Mental Health Network<br \/>\nBACBI &#8211; Belgian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel<br \/>\nBDS Schweiz-Suisse<br \/>\nCollectif Palestine 12 -Millau, France<br \/>\nAFPS 63, Association France Palestine Solidarit\u00e9, France<br \/>\nBDS France, France<br \/>\nGibanje za Pravice Palestincev, Slovenia<br \/>\nGruppo Ibriq per la causa e la cultura Palestinese, Italy<br \/>\nSamidoun Palestinian Prisoner Solidarity Network, International<br \/>\nJews for Palestinian Right of Return; Labor for Palestine, USA<br \/>\nJ\u00fcdisch-Pal\u00e4stinensische Dialoggruppe M\u00fcnchen, Germany<br \/>\nBoycott from Within (BFW), Israeli citizens for BDS, Israel<br \/>\nUS Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (USACBI), United States<br \/>\nBDS Berlin, Germany<br \/>\nInstitut f\u00fcr Pal\u00e4stinakunde e.V., Germany<br \/>\nUniversity of Applies Sciences Frankfurt\/M., Germany<br \/>\nPal\u00e4stina Forum Nahost Frankfurt\/M., Germany<br \/>\nPal\u00e4stina\/Nahost-Initiative Heidelberg, Germany<br \/>\nAntifaschistische Aktion Wien, Austria<br \/>\nHandala, Austria<br \/>\nPal\u00e4stinesische Gemeinde \u00d6sterreich, Austria<br \/>\nBDS Florenz, Italy<br \/>\nGruppo Ibriq per la cultura e la causa Palestinese, Italy<br \/>\nGibanje za pravice Palestincev, Slovenia<br \/>\nSalaam Ragazzi dell&#8217;Olivo Comitato di Trieste, Italy<br \/>\nDiensten en Onderzoek Centrum Palestina, Netherlands<br \/>\nIJAN,International Jewish Anti Zionist Network, Spain<br \/>\nUnion Juive Fran\u00e7aise pour la Paix (UJFP), EJJP and ECCP, France<br \/>\nIniciativa za spravodlivy mier na Blizkom vychode, Slovakia<br \/>\nPal\u00e4stinensische Gemeinde &#8211; MS, Germany<br \/>\nCPJPO, Comit\u00e9 pour une Paix Juste au Proche-Orient, Luxembourg<br \/>\nYANTE &#8211; Youth, Art and Levante, Austria<br \/>\nOKAZ, Austria<br \/>\nArabischer Pal\u00e4stina-Club, Austria<br \/>\nSolidarit\u00e4t International (SI) e.V., Germany<br \/>\nPal\u00e4stinakomitee Stuttgart, Germany<br \/>\nDuisburger Netzwerk gegen Rechts, Germany<br \/>\nH\u00e4nde weg von Syrien, Austria<br \/>\nThe Palestine Committee of Norway, Norway<br \/>\nAKUBLI &#8211; The Norwegian Committee for Academic and Cultural Boycott of State of Israel, Norway<br \/>\nPalestina Solidariteit vzw, Belgium<br \/>\nVerein SOMM, Austria<br \/>\nInitiative f\u00fcr politische Bildung, Austria<\/p>\n<p>Individuals:<\/p>\n<p>Prof. David Klein, California State University Northridge, USA<br \/>\nPhD Les Levidow, Campaign Against Criminalising Communities (CAMPACC), UK<br \/>\nRonnie Kasrils, Retired Minister South African Government<br \/>\nNa&#8217;eem Jeenah, Executive Director, Afro-Middle East Centre, Johannesburg, South Africa<br \/>\n\u200bDr. Shahid Mathee, Lecturer at the Department of Religion Studies, University of Johannesburg, South Africa<br \/>\nOfer Neiman, Israel<br \/>\nMohammed Assaf, Germany<br \/>\nJohn King, USA<br \/>\nRaymond Deane, composer\/author, Ireland<br \/>\nCristina Soler Crespo, Spain<br \/>\nCynthia Franklin, University of Hawaii, USA<br \/>\nPaul McDermott, Pasadena Foothills chapter of the ACLU, USA<br \/>\nProf. Richard Sesford, University of Exeter, UK<br \/>\nSteven Friedman, University of Johannesburg, South Africa<br \/>\nEm. Prof. Herman De Ley, Ghent University, Belgium<br \/>\nDoris Ghannam, Germany<br \/>\nProf. Rachel Giora, Tel Aviv University, Israel<br \/>\nBirgit Althaler, Switzerland<br \/>\nRonnie Barkan, Israeli dissident, Palestine\/Israel<br \/>\nJan Ralske, Filmmaker, Germany<br \/>\nNada Pretnar<br \/>\nMary Mathai<br \/>\nMichal Sapir, Israel<br \/>\nProf. James Dickins, University of Leeds, United Kingdom<br \/>\nJean-Pierre Bouch\u00e9, France<br \/>\nHadas Leonov, Germany<br \/>\nLoretta Mussi, BDS Italia, Italy<br \/>\nAnna Farkas, Rete Romana di Solidariet\u00e0 con il Popolo Palestinese, Italy<br \/>\nAlfred Almeder, Personenkomitee &#8222;Frieden f\u00fcr die Ukraine&#8220;, Austria<br \/>\nLeonhard schaefer, BDS Florenz, Italia<br \/>\nAmir Ali, Germany<br \/>\nVera Macht, Germany<br \/>\nDavid Klein, U.S. Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel, USA<br \/>\nUrsula Sagmeister, Frauen in Schwarz Wien, Austria<br \/>\nHeinz Assenmacher, BDS Bonn, Germany<br \/>\nElfi Padovan, Germany<br \/>\nAlex Link<br \/>\nHenning Kleeblatt<br \/>\nG\u00fcnter Schenk, CJACP, Frankreich<br \/>\nWolfgang Behr, Germany<br \/>\nBrigitte G\u00e4rtner-Coulibaly, Germany<br \/>\nClaus Stephan Schlangen, Germany<br \/>\nClaudia Karas, Germany<br \/>\nKirsti Aarseth, AKULBI &#8211; THE NORWEGIAN COMMITTEE FOR ACADEMIC AND CULTURAL BOYCOTT OF THE STATE OF ISRAEL, Norway<br \/>\nEva Sievers, Germany<br \/>\nDr. Shadi Abu Daher, Austria<br \/>\nAndreas Wisuschil, Lawyer, Munich, Germany<br \/>\nBrigitte Neubacher, UN-Bedienstete in Ruhe, Kabul-Vienna, Austria<br \/>\nG\u00fcnther Gerstenberg, Germany<br \/>\nAnja Matar, Germany<br \/>\nJean-Guy Greilsamer, France<br \/>\nSonia Fayman, UJFP, IJAN, France<br \/>\nNicole Lefeuvre, France<br \/>\nIr\u00e8ne Steinert, Netherlands<br \/>\nMaria Obispo, Spain<br \/>\nPeter Unterweger Secretariat, Int&#8217;l Metalworkers Federation, retired, Austria<br \/>\nArch. DI. Eric Egerer, Austria<br \/>\nFranz Fischer, Switzerland<br \/>\nPeter Leuenberger, Switzerland<br \/>\nDr. Nadia Arouri, YANTE &#8211; Youth, Art, and Levante Director, Austria<br \/>\nWilfried Bader, Austria<br \/>\nMargrith Nagel, Switzerland<br \/>\nRudolf Knutti, Gesellschaft Schweiz-Pal\u00e4stina, Switzerland<br \/>\nHanna Grubhofer, St. Andr\u00e4-W\u00f6rdern, Austria<br \/>\nWaltraud Schauer, Pal\u00e4stina-Aktivistin, Frauen in Schwarz, Austria<br \/>\nAnnette Groth, The Left Party, Germany<br \/>\nAbraham Melzer, Germany<br \/>\nAndr\u00e9 Rosev\u00e8gue, UJFP Nouvelle Aquitaine, France<br \/>\nGeorges Gumpel, Union Juive Fran\u00e7aise pour la Paix &#8211; UJFP, France<br \/>\nAllen B\u00f6hm, Austria<br \/>\nReza Foroughi, Wien, Austria<br \/>\nDr. Thomas Prader, Lawyer, Austria<br \/>\nDerya G\u00fcnes, Austria<br \/>\nBruno Berger, Austria<br \/>\nDr. Lisl Rizy, Austria<br \/>\nHelga Suleiman, Pal\u00e4stina Solidarit\u00e4t Steiermark<br \/>\nRon Ganzried, Switzerland<br \/>\nDaniela Vill, Austria<br \/>\nHermann Klosius, Austria<br \/>\nFrigga Karl, Paris-Wien<br \/>\nStephan Bartunek, Gruppe42, Austria<br \/>\nIrina Vana, Soziologin, Austria<br \/>\nWilli Langthaler, Aktivist und Autor, Austria<br \/>\nHans Peter Radauer, Austria<br \/>\nFranz P\u00f6schl, Germany<br \/>\nG\u00fcnter Schenk, Strasbourg, CJACP, France<br \/>\nReinhard Loidl, Filmschaffender, Austria<br \/>\nRenate Schiansky, Austria<br \/>\nJochim Varchmin, Germany<br \/>\nImad Garbaya, tunesischer Linksoppositioneller, Austria<br \/>\nAlbert F. Reiterer, Sozialwissenschaftler, Austria<br \/>\nRenate H\u00e4berle, Pal\u00e4stinakomitee Stuttgart, Germany<br \/>\nMonika Vykoukal, Austria<br \/>\nNathaniel, United States<br \/>\nVerena Rajab, Pal\u00e4stinakomitee Stuttgart und Partei Die Linke Bundesrepublik Deutschland, Germany<br \/>\nAttia Rajab, Pal\u00e4stinakomitee Stuttgart, Germany<br \/>\nKarin Pilz, Aktivistin, Austria<br \/>\nRaimund Boris Lechthaler, Solidarwerkstatt \u00d6sterreich, Austria<br \/>\nVykoukal Karl<br \/>\nJohanna Weichselbaumer, Austria<br \/>\nGordon Leed, Supporter of oppressed peoples around the world, Scotland<br \/>\nGerhilde Merz, freie \u00dcbersetzerin, Austria<br \/>\nJ\u00fcrgen Jung, Salam Shalom e. V., Germany<br \/>\nFederico Nier-Fischer, free lance journalist<br \/>\nDr.Edda Egerer, Austria<br \/>\nMary Pampalk, Frauen in Schwarz Wien, Aktivistin f. Menschenrechte, Austria<br \/>\nIngrid Sporn<br \/>\nPaul Blank<br \/>\nDr. Leo Gabriel, World Social Forum, Austria<br \/>\nRobert Reischer, \u00d6sterreich<br \/>\nStefan Grasgruber-Kerl, Austria<br \/>\nAngela Krause, M\u00fcnchen, Germany<br \/>\nOskar Lechleitner, Austria<br \/>\nMag. Renate Bursik, Austria<br \/>\nGholamhossein Mashhadi, Austria<br \/>\nLeopold Kroell, Psychotherapeut, Theologe, Austria<br \/>\nDr. Lieselotte T\u00fcrkmen-Barta, Austria<br \/>\nMaria Ziesler, Austria<br \/>\nHelmut Seidl, Austria<br \/>\nElisabeth Lindner-Riegler, Austria<br \/>\nDr. Gerhard Hertenberger, freier Autor, Austria<br \/>\nDr. Angela Waldegg, Austria<br \/>\nHans W\u00fchrer, Pfarrer i.P., Linz, Austria<br \/>\nKarl Helmreich, M\u00f6nch, Austria<br \/>\nFranz S\u00f6lkner, Thal bei Graz, Steirische Friedensplattform, Austria<br \/>\nRolf Becker, ver.di Hamburg, Germany<br \/>\nDr. Doris Griesser, freie Journalistin, Austria<br \/>\nRoswitha al-hussein, Verein SOMM, Sozialarbeiterin, Austria<br \/>\nChristine Hoedl, Austria<br \/>\nMichaela Rosner, Bibliothekarin, Austria<br \/>\nProf.Rafael Pardo Moreno, France<br \/>\nDr. Birgit Englert, Afrikawissenschaftlerin, Wien<br \/>\nRaed Sabbah, Austria<br \/>\nFritz Edlinger, Gesellschaft fuer \u00d6sterreichisch-Arabische Beziehungen, Austria<br \/>\nDr. Doris H\u00f6flmayer, \u00c4rztin, Hamburg\/Wien, Germany\/Austria<br \/>\nKlaus Helms, Mitglied der Industrial Workers of the World (IWW), Germany<br \/>\nRichard Langthaler, gpa, Pensionist, Austria<br \/>\nPaulo Wallner, Austria<br \/>\nYuko Gulda, verein genbaku no hi, Musician, Austria<br \/>\nSohre Abadi, Austria<br \/>\nPatricia Pawelka, Kangaroo Bumerang, Austria<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>UNTERSCHRIFTENAKTION: Kritik am politischen Zionismus muss erlaubt bleiben &#8211; Nein zur amtlichen Diffamierung von Muslimen und linkem Antikolonialismus<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5231","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5231","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5231"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5231\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5233,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5231\/revisions\/5233"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5231"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5231"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5231"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}