{"id":5837,"date":"2020-04-10T20:57:42","date_gmt":"2020-04-10T20:57:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=5837"},"modified":"2020-04-10T20:58:05","modified_gmt":"2020-04-10T20:58:05","slug":"deir-yassin-9-april-19482020-das-recht-auf-erinnerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=5837","title":{"rendered":"Deir Yassin, 9. April 1948\/2020 Das Recht auf Erinnerung"},"content":{"rendered":"<p>Dirar Tafeche<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li>April 2020.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Original: <a href=\"https:\/\/zeitun.info\/2020\/04\/08\/deir-yassin-9-aprile-1948-2020-il-diritto-alla-memoria\/\">https:\/\/zeitun.info\/2020\/04\/08\/deir-yassin-9-aprile-1948-2020-il-diritto-alla-memoria\/<\/a><\/p>\n<p>bzw. <a href=\"mailto:info@parallelopalestina.it\">info@parallelopalestina.it<\/a><\/p>\n<p>In Jerusalem gibt es zwei einander gegen\u00fcberliegende H\u00fcgel, die zwei verschiedene Geschichten erz\u00e4hlen. Der erste ist in der ganzen Welt ber\u00fchmt, wird auch von einigen Staatsoberh\u00e4uptern besucht, auf ihm befindet sich das Yad Vashem, Symbol f\u00fcr die Verurteilung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Auf dem zweiten befindet sich heute die israelische Stadt Kfar Sha&#8217;ul, wo sich einmal das Dorf Deir Yassin befand.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die beiden H\u00fcgel sind im Raum durch ein Tal getrennt, aber auch in der Zeit, da jeder H\u00fcgel von Fakten erz\u00e4hlt, die aus unterschiedlichen Kontexten stammen. Es gibt also keine Vergleiche, obwohl Edward Said, ein pal\u00e4stinensischer Essayist, sagt, dass es einen gibt: Juden und Pal\u00e4stinenserInnen wurden in ihrer Trag\u00f6die allein gelassen. Das Leiden der Juden wird erinnert und gefeiert. Dagegen nicht eine Gedenktafel, ein Grabstein oder ein Denkmal, das an das Massaker von Deir Yassin erinnert: ein Mangel, auferlegt durch das Gesetz des Staates Israel. Ein Urteil, welches bewusst eine Gedenkveranstaltung leugnet und ausschlie\u00dft. Die Botschaft &#8222;Nie wieder&#8220; Gr\u00e4ueltaten und Barbarei bedeutet f\u00fcr den Staat Israel, dass dies f\u00fcr die einen und nicht f\u00fcr die &#8222;anderen&#8220; gilt. Ich wiederhole, es ist das Gesetz des Staates Israel, das jede Feier der Nakba (Katastrophe) verbietet, so dass Pal\u00e4stina und die Pal\u00e4stinenserInnen in der Vergessenheit der Geschichte enden werden.\u00a0 Der Name des Dorfes leitet sich von der Existenz eines Deir (was aus dem Arabischen \u00fcbersetzt Kloster bedeutet) und eines Grabes eines muslimischen Gelehrten namens Yassin ab. Die H\u00e4user (1944 waren es 144) wurden aus massiven Steinen gebaut und durch schmale, geschwungene Stra\u00dfen getrennt. Einige dieser H\u00e4user sind heute noch zu sehen. Die Bev\u00f6lkerung (1948 waren es 708 Einwohner) war weitgehend wohlhabend und bearbeitete das Land im Tal, das reich an zwei Quellen ist, die den Anbau von Olivenb\u00e4umen, Weizen und Mandeln erm\u00f6glichten. Einige Einwohner waren aufgrund der strategischen Lage in der N\u00e4he der Stra\u00dfe, die Jaffa mit Jerusalem verbindet, H\u00e4ndler. Andere, insbesondere zur Zeit des britischen Mandats, waren ber\u00fchmte Steinmetze in den vier reichen Steinbr\u00fcchen, die solide Steine und ein gutes Einkommen lieferten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schulkinder lernten zun\u00e4chst in der nahen gelegenen Lifta-Schule, doch 1943 wurde Deir Yassin um zwei Schulen, eine fuer Maedchen und eine fuer Knaben und eine Moschee bereichert. Im Jahr 1906 entstand im Westen die Siedlung Kfar Sha&#8217;ul und sp\u00e4ter im S\u00fcdosten Yefe Nof und Beit HaKerem. Heute ist der H\u00fcgel buchst\u00e4blich von vielen anderen israelischen St\u00e4dten umgeben. Die Beziehungen zwischen Pal\u00e4stinenserInnen und Juden waren vor der Balfour Erkl\u00e4rung von 1917, die den Juden eine nationale Heimst\u00e4tte in Pal\u00e4stina versprach, eine gut nachbarliche mit Handel. Als die zionistische Absicht, einen j\u00fcdischen Staat zu errichten, deutlich wurde, verschlechterte sich die friedliche Atmosph\u00e4re, bis sie w\u00e4hrend des pal\u00e4stinensischen Aufstands von 1933 gegen die Briten, die die j\u00fcdische Einwanderung nach Pal\u00e4stina sicherten, zerbrach, um dann wieder aufgenommen zu werden, nachdem Gro\u00dfbritannien den Aufstand 1939 niederschlug.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Massaker<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Dorf war Schauplatz eines Massakers, trotz des Nichtangriffpakts zwischen den Honoratioren des Dorfes Deir Yassin und den F\u00fchrern der Haganah [der wichtigsten zionistischen Miliz]. Der Angriff begann im Morgengrauen des 9. April 1948. Es war das Werk der beiden j\u00fcdischen Banden der IZL (Irgun Zvai Leumi) unter der F\u00fchrung des zuk\u00fcnftigen Premierministers und Friedenspreistr\u00e4gers Menachem Begin und der Stern-Bande von Yizhak Shamir, ebenfalls zuk\u00fcnftiger Premierminister. Die beiden Einheiten betraten das Dorf um 4.00 Uhr morgens und warfen Bomben aus einem Flugzeug, gefolgt von der Invasion durch M\u00e4nner und Panzern. 120 mit Maschinengewehren bewaffnete M\u00e4nner drangen in das Dorf ein, warfen Handgranaten in die Fenster und unterminierten die Basis jedes Geb\u00e4udes. Den Dorfbewohnern, die sich in ihren H\u00e4usern verbarrikadiert hatten, gelang es, den Angriff f\u00fcr kurze Zeit zu stoppen, aber der Widerstand endete bald wegen der knappen Munition und der Ankunft der Palmach-Einheit, einer Elitekompanie der Haganah, der zuk\u00fcnftigen Armee Israels, die den Angreifern helfen sollte. &#8222;Der Kommandant [ der Haganah] Ya&#8217;akov Vaag brachte seine M\u00e4nner nach Deir Yassin und begann, das Dorf mit M\u00f6rsern zu bombardieren. Nachdem der Widerstand beseitigt war, befahl Meir Pa&#8217;il, der Verbindungsoffizier der Haganah, der die &#8222;Mission&#8220; begleitete, Ya&#8217;akov Vaag, seine M\u00e4nner zur\u00fcckzuziehen und das Nachfolgende in den H\u00e4nden der Irgun- und Stern-M\u00e4nner zu lassen&#8230; &#8222;. Die Dorfbewohner wurden Haus f\u00fcr Haus zusammengetrieben und get\u00f6tet. Dutzende von Leichen werden in den Brunnen auf dem Dorfplatz geworfen&#8220;(1)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>An jenem 9. April f\u00fchrten 120 Angreifer das Massaker durch und t\u00f6teten 254 unbewaffnete Einwohner, wie das Rote Kreuz in Jerusalem mitteilte, das am n\u00e4chsten Tag auf dem Gel\u00e4nde eintraf. Viele Leichen waren auf dem Boden und unter den Tr\u00fcmmern der H\u00e4user. Die wenigen \u00dcberlebenden suchten Zuflucht in Jerusalem, Jericho und Hebron. Um f\u00fcnf Uhr abends wurden ein paar Gefangene in Handschellen und barfu\u00df auf Lastwagen verladen und im Siegeszug nach Jerusalem gebracht, wo sie mit triumphierenden Parolen durch die Stra\u00dfen der Stadt gef\u00fchrt wurden. Der israelische Historiker Benny Morris schreibt in dem Buch \u00b4Opfer`[Rizzoli 2002, S. 265-266]: &#8222;Die erwachsenen M\u00e4nner wurden auf einigen Lastwagen in die Stadt gebracht, durch die Stra\u00dfen paradiert, [von Jerusalem] zum Ausgangspunkt zur\u00fcckgebracht und mit Maschinengewehren und Maschinenpistolen erschossen. Vor dem Verladen auf die Lastwagen durchsuchten die M\u00e4nner von IZL und Lehi [Akronym f\u00fcr Lohamei Herut Israel, eine zionistische paramilit\u00e4rische Terrorgruppe, ed] Frauen, M\u00e4nner und Kinder und nahmen ihnen Geld und Schmuck ab. Die Behandlung, die ihnen zuteil wurde, war besonders barbarisch, mit Tritten, Druck mit Gewehrl\u00e4ufen, Spucken und Beleidigungen (einige Bewohner von Givat Shaul nahmen an den Schikanen teil)&#8220;. &#8222;Der Informationsdienst der IDF (Israelische Verteidigungskr\u00e4fte) definierte Deir Yassin&#8220; als einen entscheidenden Faktor f\u00fcr die Beschleunigung der Massenflucht. Das Massaker von Deir Yassin geh\u00f6rt nicht zu den gr\u00f6\u00dften, die an pal\u00e4stinensischen Zivilisten ver\u00fcbt wurden, aber es diente dazu, in ganz Pal\u00e4stina Panik und Angst zu verbreiten und die Einwohner 1948 zum Verlassen ihrer H\u00e4user zu zwingen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Zeugenaussagen<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die systematische Zerst\u00f6rung von mehr als 400 D\u00f6rfern und die Vertreibung von 700.000 bis 800.000 Pal\u00e4stinenserInnen aus ihren H\u00e4usern war Teil des Dalet-Plans, der von der Haganah mit der ersten Operation namens Operation Nachschon verordnet wurde und darauf abzielte, l\u00e4ndliche D\u00f6rfer in den Bergen um Jerusalem zu besetzen. Dazu gibt es viele Zeugenberichte in den B\u00fcchern arabischer, israelischer und anderer Historiker, von denen einige im Internet und auf der Website &#8222;palestineremembered.com&#8220; ver\u00f6ffentlicht sind. Ich glaube jedoch, dass die wirksamste, klarste und dem Fall am besten entsprechende Erkl\u00e4rung die der Vollstrecker selbst ist, die in einem langen und interessanten Artikel von Ofer Aderet in der Zeitung Haaretz dokumentiert ist, dessen Lekt\u00fcre ich empfehle, weil sie sich des Zwecks und der Grausamkeit der Hinrichtung bewusst sind. (2) Um mich kurz zu fassen, nur zwei Ausz\u00fcge aus diesem Artikel, auf den ich mich f\u00fcr eine m\u00f6gliche Lekt\u00fcre beziehe: &#8222;Ein junger Mann, an einen Baum gefesselt und in Brand gesteckt. Eine Frau und ein alter Mann werden in den R\u00fccken geschossen. M\u00e4dchen an die Wand gestellt und mit einer Pistole geschlagen&#8220;; &#8222;Wir beschlagnahmten viel Geld, Silber- und Goldschmuck fiel uns in die H\u00e4nde&#8220;. Anstelle von Aderets Artikel ziehe ich das Zitat eines kleinen Jungen vor, das der israelische Historiker Ilan Pappe in dem Buch &#8222;Die ethnische S\u00e4uberung Pal\u00e4stinas&#8220; [ Fazi Ed., 2008, S. 117] dokumentiert hat: &#8222;Fahim Zaydan, der damals zw\u00f6lf Jahre alt war, erinnert sich, wie vor seinen Augen seine Familie hingerichtet wurde: &#8218;Sie haben uns nacheinander herausgeholt; sie erschossen einen alten Mann, und als eine seiner T\u00f6chter weinte, erschossen sie auch sie. Dann riefen sie meinen Bruder Muhammed und erschossen ihn vor unseren Augen, und als meine Mutter aufschrie und sich \u00fcber ihn beugte und meine kleine Schwester Hunda im Arm hatte, die sie noch immer stillte, erschossen sie auch sie. Sie schossen auch auf Fahim selbst, der das Gl\u00fcck hatte, trotz seiner Wunden zu \u00fcberleben&#8220;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Operation Nachschon wurde nach Deir Jassin in den anliegenden D\u00f6rfern Qalunia, Sais, Beit Surik und Biddo fortgesetzt. Doch nach einigen Tagen &#8222;<em>wurden dreiundf\u00fcnfzig verwaiste Kinder von Fr\u00e4ulein Hind Husseini entlang der Mauern der Altstadt gefunden und in ihr Haus gebracht, das zum Waisenhaus von Dar El-Tifl El-Arabi (&#8222;Heim des arabischen Kindes&#8220;) werden sollte <\/em>(3).\u00a0 Dieses Waisenhaus existiert noch heute.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Deir Yassin heute<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Operation Nachschon wurde von der Hagana, Israels k\u00fcnftiger Armee, entworfen und zielte auf die totale Kontrolle der D\u00f6rfer im Jerusalemer Bezirk ab, die aufgrund ihrer strategischen Lage in der N\u00e4he der Stra\u00dfe Jaffa-Jerusalem strategisch g\u00fcnstig gelegen sind. Nach dem Massaker besetzten j\u00fcdische Banden das Dorf, das nun evakuiert und frei von Pal\u00e4stinensern war. Hier und da stehen noch einige H\u00e4user, die heute von j\u00fcdischen Israelis als Gesch\u00e4ftsh\u00e4user und Lagerh\u00e4user genutzt werden. Am Rand, auf den Feldern, einige vom Gras \u00fcberwucherte Olivenb\u00e4ume sowie der Friedhof, auf dem Grabsteine von einigen Toten in ferner Vergangenheit zeugen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schlussfolgerung<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8222;Das Volk, das keine Erinnerung hat, kann keine Geschichte haben.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Deir Yassin war ein sehr schmerzhaftes Ereignis und wurde weitgehend von Israel und nicht von den Pal\u00e4stinenserInnen begraben. Heute versuchen die Pal\u00e4stinenserInnen trotz aller Widrigkeiten, ihre Geschichte wieder aufleben zu lassen und die menschliche, politische und kulturelle Seite eines Volkes zu f\u00f6rdern, das Opfer des zionistischen Rassismus ist, der von einem Staat ausge\u00fcbt wird, der den Anspruch erhebt, demokratisch zu sein. Durch Vereine, Initiativen mit Pr\u00e4sentationen von Dokumenten, Debatten, Filmen, Ausstellungen usw. wollen sie die Erinnerung an die Ungerechtigkeit, die Pal\u00e4stinenserInnen durch die H\u00e4nde j\u00fcdischer Banden erlitten haben, wiederbeleben. Alle Initiativen sind eng mit zwei Prinzipien verbunden: dem Recht auf R\u00fcckkehr und dem Recht auf Erinnerung. In beiden F\u00e4llen war Israel immer ein Hindernis und ein Unterdr\u00fccker.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(1)- Aus dem Buch &#8222;Pal\u00e4stina&#8220; S. 60, Zambon-Ausgabe, 2010.<\/p>\n<p>(2)- Haaretz, 17.7.2017, Titel: Zeugenaussagen aus dem zensierten Massaker von Deir Yassin: &#8222;Sie h\u00e4ufen Leichen an und verbrennen sie&#8220; von Ofer Aderet.<\/p>\n<p>(3)- Aus dem Buch (ver\u00f6ffentlicht auf Arabisch in palestineremembered.com) \u201eDie Nakba und das verlorene Paradies\u201c von Aref el Aref, pal\u00e4stinensischer Historiker und B\u00fcrgermeister von Beer Sheba im Jahr 1948.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcbersetzt mit www.DeepL.com\/Translator (kostenlose Version)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dirar Tafeche April 2020. 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