{"id":7809,"date":"2024-02-11T19:44:50","date_gmt":"2024-02-11T19:44:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=7809"},"modified":"2024-02-11T19:44:50","modified_gmt":"2024-02-11T19:44:50","slug":"soll-das-friedensprojekt-europa-kriegstauglich-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedensplattform.at\/?p=7809","title":{"rendered":"Soll das Friedensprojekt Europa kriegstauglich werden?"},"content":{"rendered":"<h3>Aufbruch \u00d6sterreich<\/h3>\n<h3>Friede Freiheit Freude<\/h3>\n<h3>General i.R. G\u00fcnther Greindl, Pr\u00e4sident 5.Februar 2024<\/h3>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es vergeht kaum ein Tag an dem die \u00d6ffentlichkeit in den Massenmedien nicht vor<br \/>\neinem russischen Angriffskrieg gewarnt wird. Europa muss kriegstauglich werden<br \/>\nist die Botschaft, die wir t\u00e4glich h\u00f6ren. Das Bundesheer hat vor kurzem das<br \/>\nRisikobild 2024 pr\u00e4sentiert. Als wahrscheinlichste Bedrohung wird die hybride<br \/>\nKriegf\u00fchrung gesehen, die gr\u00f6\u00dftenteils nicht milit\u00e4rischer Natur ist. Eine<br \/>\nglaubw\u00fcrdige Neutralit\u00e4tspolitik verringert das Risiko Ziel hybrider Angriffe zu<br \/>\nwerden. Das neutrale \u00d6sterreich kann sich im Rahmen der EU an zivilen<br \/>\nSchutzma\u00dfnahmen solidarisch beteiligen. Mit seiner Neutralit\u00e4t kann es aber auch<br \/>\nals Stimme des Friedens f\u00fcr die europ\u00e4ische Sicherheit wertvolle Dienste leisten.<br \/>\nJe l\u00e4nger der Krieg in der Ukraine dauert und je gewisser es wird, dass er nicht zu<br \/>\ngewinnen ist, desto martialischer wird die Sprache der europ\u00e4ischen Politiker. Jeder<br \/>\nscheint die Absichten Putins genau zu kennen, obwohl keiner mit ihm redet. Sogar im<br \/>\nneutralen \u00d6sterreich h\u00e4ufen sich die Schlagzeilen \u201e\u00d6sterreich muss kriegstauglich<br \/>\nwerden\u201c. In der k\u00fcrzlich abgehaltenen Europastunde im Nationalrat forderte Reinhold<br \/>\nLopatka, Spitzenkandidat der \u00d6VP f\u00fcr die EU-Wahl, die Weiterentwicklung des<br \/>\n\u201eFriedensprojekt Europa\u201c zu einer Sicherheitsunion. Er \u00fcbersieht dabei, dass die EU ihre<br \/>\nSicherheit l\u00e4ngst in die H\u00e4nde der NATO gelegt hat. Die europ\u00e4ische Sicherheitsunion ist<br \/>\ndie \u201eNATO neu\u201c, die sich in \u00dcbereinstimmung mit der amerikanischen<br \/>\nSicherheitsstrategie darauf vorbereitet, weltweit auf s\u00e4mtliche Bedrohungen der von ihr<br \/>\nerkl\u00e4rten \u201eregelbasierten Weltordnung\u201c zu reagieren. Vom Frieden redet in Europa von<br \/>\nden verantwortlichen Politikern kaum jemand mehr.<br \/>\nVor kurzem hat das Bundesheer das Risikobild 2024 unter dem Titel \u201eWelt aus den<br \/>\nFugen\u201c pr\u00e4sentiert. Daraus ergeben sich drei Fragen. Warum ist die Welt aus den Fugen?<br \/>\nWelche wahrscheinlichen Bedrohungen ergeben sich f\u00fcr Europa? Welche Folgerungen<br \/>\nk\u00f6nnen wir f\u00fcr unsere Neutralit\u00e4t ziehen?<br \/>\nWarum ist die Welt aus den Fugen?<br \/>\nEs gibt nat\u00fcrlich viele Ursachen warum die Welt, &#8211; gemeint ist wohl die nach dem Ende<br \/>\ndes Kalten Krieges westlich bestimmte \u201eregelbasierte Weltordnung\u201c- aus den Fugen<br \/>\ngeraten ist. F\u00fcr die europ\u00e4ische Sicherheit war zum Beispiel das Jahr 2008, als die NATO<br \/>\ndie Ukraine und Georgien zum Beitritt einlud, ein Wendepunkt. Russland sah dadurch<br \/>\nseine Sicherheit bedroht, w\u00e4hrend die NATO auf das Recht jedes Staates pochte, seine<br \/>\nSicherheitsvereinbarungen selbst zu bestimmen und durch den Beitritt beider Staaten<br \/>\nkeine Gef\u00e4hrdung der russischen Sicherheit sah. Sp\u00e4testens von da an nahm die<br \/>\nEntfremdung zwischen Russland und der NATO ihren unaufhaltbaren Lauf. Die<br \/>\ndivergierenden Interessen zwischen den USA und Russland l\u00e4hmten den UN-<br \/>\nSicherheitsrat und verhinderten die Fortf\u00fchrung der kooperativen Sicherheitspolitik in der<br \/>\nOrganisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE). Europa konnte nur machtlos<br \/>\nzusehen wie sich die von Merkel und Hollande verhandelten Minsker Abkommen in<br \/>\nwertloses Papier verwandelten. Schlie\u00dflich brachte der Krieg in der Ukraine den Kalten<br \/>\nKrieg zur\u00fcck und beschleunigte das Wettr\u00fcsten. Die kollektive Sicherheit der Vereinten<br \/>\nNationen und die kooperative Sicherheit der OSZE wurden ihrer Aufgabe als<br \/>\nFriedensstifter beraubt.<br \/>\nDie Vereinten Nationen wurden mit dem Ziel gegr\u00fcndet k\u00fcnftige Generationen vor der<br \/>\nGeissel des Krieges zu bewahren. Alle Staaten der Welt sind heute Mitglieder der<br \/>\nVereinten Nationen und haben sich diesem Ziel verschrieben. Die Vereinten Nationen<br \/>\nk\u00f6nnen aber nur funktionieren, wenn die Vetom\u00e4chte des Sicherheitsrates willens sind<br \/>\nihre Interessen auszugleichen und der Erhaltung des Weltfriedens unterzuordnen.<br \/>\nAuch das Funktionieren der OSZE h\u00e4ngt vom Willen der beteiligten M\u00e4chte ab, die in der<br \/>\nEurop\u00e4ischen Sicherheitscharta von 1999 festgeschriebenen Grunds\u00e4tze ernst zu<br \/>\nnehmen. Die Charta geht von der Unteilbarkeit der Sicherheit in Europa aus. Das<br \/>\nbedeutet, dass kein europ\u00e4ischer Staat seine Sicherheit auf Kosten der Sicherheit anderer<br \/>\nStaaten festigen soll.<br \/>\nIn beiden Organisationen ist demnach der Ausgleich der Sicherheitsinteressen aller<br \/>\nbeteiligten Staaten der Schl\u00fcssel f\u00fcr eine friedliche Welt. Nach welchen Regel dieser<br \/>\nAusgleich erfolgen soll ist in beiden Organisationen ausreichend beschrieben. Eine<br \/>\n\u201eregelbasierte Weltordnung\u201c die dar\u00fcber hinaus geht oder diese Regeln umgeht, f\u00fchrt<br \/>\nunweigerlich zu Mi\u00dftrauen und Konflikten. Wieviele Opfer m\u00fcssen gebracht werden um<br \/>\ndie beiden Organisationen wieder zu beleben? Wie lange wird es dauern bis sich die<br \/>\nErkenntnis durchsetzt, dass Sicherheit und Frieden nur gemeinsam erreicht werden kann?<br \/>\nWelche wahrscheinlichen Bedrohungen ergeben sich f\u00fcr Europa?<br \/>\nDie Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik hat eine Studie vorgelegt, wonach<br \/>\nEuropa nur mehr kurze Zeitfenster verbleiben um so aufzur\u00fcsten, dass einem Angriff<br \/>\nRusslands erfolgreich begegnet werden kann. Ein Sieg Russlands in der Ukraine w\u00fcrde<br \/>\nRussland in die Lage versetzen weiter nach Westen vorzustossen. Daher d\u00fcrfe die<br \/>\nUkraine den Krieg nicht verlieren. Dazu brauche sie die bedingungslose Unterst\u00fctzung<br \/>\ndes Westens. Die verbleibende Zeit m\u00fcsse genutzt werden um die EU kriegstauglich zu<br \/>\nmachen.<br \/>\nDas Risikobild 2024 des Bundesheeres geht davon aus, dass sich die Weltordnung in<br \/>\neinem Prozess der Umstrukturierung befinde. Der Krieg als Mittel der Politik sei zur\u00fcck.<br \/>\nDas Kriegsbild habe sich jedoch ver\u00e4ndert. Statt eines konventionellen Krieges sei eher<br \/>\nmit einer hybriden Kriegf\u00fchrung zu rechnen. Darunter versteht man die Destabilisierung<br \/>\nder Gesellschaft, die Verbreitung von Falschnachrichten, die Manipulation der \u00f6ffentlichen<br \/>\nMeinung, die Erpressung auf Grund einseitiger wirtschaftlicher Abh\u00e4ngigkeit, sowie<br \/>\nSabotage und Terroranschl\u00e4ge. Die hybride Kriegf\u00fchrung werde oft verdeckt<br \/>\ndurchgef\u00fchrt, sodass der Gegner nicht einfach zu erkennen sei.<br \/>\nDazu ist zu sagen: Hybride Kriegf\u00fchrung erfordert gr\u00f6\u00dftenteils zivile Gegenma\u00dfnahmen.<br \/>\nDie St\u00e4rkung der zivilen Widerstandsf\u00e4higkeit wird so zur Kernaufgabe der EU. Das<br \/>\nneutrale \u00d6sterreich kann an dieser Kernaufgabe ohne Vorbehalte mitwirken.<br \/>\nDie Kriegsrhetorik ist daher fehl am Platz und sch\u00fcrt nur die \u00c4ngste der Bev\u00f6lkerung.<br \/>\nBesser w\u00e4re es den Gr\u00fcndungsgedanken der EU wieder als Leitlinie der Politik ins Auge<br \/>\nzu fassen, n\u00e4mlich das \u00fcber Jahrhunderte in Schlachten und Kriegen geschundene<br \/>\nEuropa in einen Kontinent des Friedens zu verwandeln..<br \/>\nWelche Folgerungen k\u00f6nnen wir f\u00fcr unsere Neutralit\u00e4t ziehen?<br \/>\nDas Risikobild 2024 l\u00e4sst auch eine andere Schlussfolgerung zu. Die Gefahr zum Ziel<br \/>\nhybrider Angriffe zu werden steigt, wenn \u00d6sterreich von anderen Staaten als unfreundlich<br \/>\noder als Unterst\u00fctzer einer Kriegspartei wahrgenommen wird. Die Initiative Engagierte<br \/>\nNeutralit\u00e4t hat in ihrem Appell an die Bundesregierung und an das Parlament bereits<br \/>\ndarauf hingewiesen, dass eine engagierte Neutralit\u00e4tspolitik das Risiko in einen Krieg<br \/>\nhineingezogen zu werden erheblich vermindert. Neutrale Staaten erf\u00fcllen eine wichtige<br \/>\nFunktion als Orte der Begegnung. \u00d6sterreich und die Schweiz sind nicht zuf\u00e4llig Amtssitz<br \/>\nder Vereinten Nationen. \u00d6sterreich ist auch Sitzstaat der OSZE und an die 50<br \/>\ninternationale Organisationen sind in Wien ans\u00e4ssig.<br \/>\nDie Neutralit\u00e4t ist nicht, wie manche behaupten, aus der Zeit gefallen sondern f\u00fcr<br \/>\n\u00d6sterreichs Sicherheit wichtiger denn je. Sie ist kein Freibrief f\u00fcr das Nichtstun. Im<br \/>\nGegenteil, sie muss ihre Glaubw\u00fcrdigkeit im Frieden und im Krieg unter Beweis stellen. Es<br \/>\nist die Aufgabe der Neutralit\u00e4tspolitik ihren Kernbestand jederzeit mutig zu vertreten,<br \/>\nsowie ihre positiven Eigenschaften politisch klug f\u00fcr den internationalen Frieden und die<br \/>\neigene Sicherheit zu nutzen. Die Neutralit\u00e4t entspricht in jeder Beziehung den Idealen der<br \/>\nVereinten Nationen und sie ist somit die h\u00f6chste Stufe der Zivilisation. Es w\u00e4re unklug<br \/>\ndiese Errungenschaft aufzugeben.<br \/>\nDie Sicherheit \u00d6sterreichs ruht auf den drei S\u00e4ulen: Demokratie, Diplomatie und<br \/>\nDefension. Diese drei D unterst\u00fctzen sich gegenseitig und sind gleicherma\u00dfen wichtig.<br \/>\nEine stabile Demokratie bewahrt unsere Grund-und Freiheitsrechte, eine engagierte<br \/>\nDiplomatie ist auf eine aktive Friedenspolitik ausgerichtet und eine glaubw\u00fcrdige<br \/>\nVerteidigung st\u00e4rkt unsere Widerstandskraft durch die Wiederbelebung der Umfassenden<br \/>\nLandesverteidigung in allen ihren Dimensionen &#8211; geistig, zivil, wirtschaftlich und<br \/>\nmilit\u00e4risch.<br \/>\nEs ist nicht ersichtlich welchen Sicherheitsgewinn ein Beitritt zur NATO bringen soll. Der<br \/>\nBeitritt Finnlands und Schwedens ist f\u00fcr \u00d6sterreich kein Ma\u00dfstab. \u00d6sterreich ist im<br \/>\nGegensatz zu diesen beiden L\u00e4ndern rechtlich immerw\u00e4hrend neutral und in einer<br \/>\ngeopolitisch anderen Lage. W\u00fcrde \u00d6sterreich der NATO beitreten w\u00e4re es sofort ein<br \/>\nlegitimes Ziel der hybriden Kriegf\u00fchrung. Im Falle eines Kriegs sind Angriffe mit Drohnen<br \/>\nund Raketen zu erwarten. Ein Beitritt zur NATO w\u00fcrde die geopolitisch g\u00fcnstige Lage<br \/>\n\u00d6sterreichs gravierend verschlechtern.<br \/>\nFinnland wurde zum Beispiel vom neutralen Pufferstaat zum Frontstaat. Es hat alle<br \/>\nGrenz\u00fcberg\u00e4nge zu Russland geschlossen, errichtet einen 4m hohen und 250 km langen<br \/>\nGrenzzaun und stellt seine milit\u00e4rische Infrastruktur in einem Defence Cooperation<br \/>\nAgreement (DCA) den USA zur Verf\u00fcgung. Auch Schweden hat ein DCA abgeschlossen,<br \/>\ndas die Nutzung der milit\u00e4rischen Infrastruktur Schwedens durch die USA erlaubt. Als<br \/>\nSchweden im ersten Kalten Krieg neutral war hat es stolz verk\u00fcndet: nur Schweden<br \/>\nverteidigen Schweden. Ist Russland soviel gef\u00e4hrlicher als es die kommunistische<br \/>\nSowjetunion war? K\u00e4me \u00d6sterreich bei einem NATO Beitritt nicht auch unter Druck ein<br \/>\nDCA mit den USA abzuschlie\u00dfen?<br \/>\nDie Neutralit\u00e4t in der EU ist kein Hindernis<br \/>\nAls \u00d6sterreich dem Friedensprojekt EU (damals noch Europ\u00e4ische Gemeinschaften)<br \/>\nbeigetreten ist hat Au\u00dfenminister MOCK folgende Erkl\u00e4rung abgegeben:<br \/>\nDie Neutralit\u00e4t \u00d6sterreichs ist sein spezifischer Beitrag zur Aufrechterhaltung von Frieden<br \/>\nund Sicherheit in Europa &#8211; ein Beitrag, der seine Entsprechung in der Pr\u00e4ambel des EWG-<br \/>\nVertrages findet und die lautet: &#8222;Frieden und Freiheit zu wahren und zu festigen!.<br \/>\nNeutralit\u00e4t ist f\u00fcr das Friedensprojekt EU, f\u00fcr die Gemeinsame Au\u00dfen- und<br \/>\nSicherheitspolitik (GASP) kein Hindernis. Der Artikel 3 des EU-Vertrags lautet: \u201eDas Ziel<br \/>\nder Union ist es den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer V\u00f6lker zu f\u00f6rdern\u201c.<br \/>\nDas neutrale \u00d6sterreich kann alle Ma\u00dfnahmen, die dem Ziel der EU dienen solidarisch<br \/>\nmittragen. Lediglich die Anwendung oder Androhung von Gewalt oder die Verh\u00e4ngung<br \/>\nvon Sanktionen zur Durchsetzung machtpolitischer Interessen bed\u00fcrfen aus<br \/>\nneutralit\u00e4tsrechtlichen Gr\u00fcnden eines Mandats des UN-Sicherheitsrates. Der EU-Vertrag<br \/>\nverweist mehrmals auf die Achtung der Grunds\u00e4tze der Vereinten Nationen, wodurch sich<br \/>\nf\u00fcr \u00d6sterreich diesbez\u00fcglich keine Hindernisse ergeben sollten.<br \/>\nAnstatt in den Chor der Kriegsrhetoriker einzustimmen sollte \u00d6sterreich seine Stimme<br \/>\ninner- und au\u00dferhalb der EU f\u00fcr Frieden erheben und das Mock\u2019sche Versprechen in die<br \/>\nTat umsetzen.<br \/>\nDie Tatsache, dass die UN auf Grund des Zerw\u00fcrfnisses der Vetom\u00e4chte zur Zeit nicht<br \/>\nausreichend funktioniert ist kein Grund ihr Grunds\u00e4tze, Regeln und Ideale \u00fcber Bord zu<br \/>\nwerfen. Es gibt keine besseren. Die Welt, die aus den Fugen geraten ist, muss den Weg<br \/>\nzur\u00fcck zu einer Weltordnung finden in der die friedliche L\u00f6sung von Konflikten die<br \/>\nRichtschur ist. Die EU kann dabei eine wichtige Rolle spielen, wenn sie zu ihrem<br \/>\nGr\u00fcndungsgedanken zur\u00fcck kehrt, n\u00e4mlich eine eigenst\u00e4ndige selbstbestimmte Friedens-<br \/>\nund Handelsmacht zu sein. Die Wiederbelebung der OSZE, dieser innovativen<br \/>\nOrganisation der kooperativen Sicherheit, ist ebenfalls unverzichtbar. Das neutrale<br \/>\n\u00d6sterreich k\u00f6nnte als Gastgeberland dabei eine wichtige Rolle spielen. Die<br \/>\nallgegenw\u00e4rtige Kriegsrhetorik hat die Fronten bereits so verh\u00e4rtet, dass der<br \/>\nverlorengegangene Frieden erst wieder m\u00f6glich sein wird, wenn die V\u00f6lker erkennen,<br \/>\nwelchen Scherbenhaufen Kriege hinterlassen. Die Weisheit des ersten Pr\u00e4sidenten der<br \/>\nUSA, George Washington, sollte uns allen Mahnung sein: \u201eMein letzter Wunsch ist, den<br \/>\nKrieg, dieses Brandmal am K\u00f6rper der Menschheit, von der Erde verschwinden zu sehen\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufbruch \u00d6sterreich Friede Freiheit Freude General i.R. 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