"Genfer Konvention" für Cyberkonflikte gefordert

Militärethiker: „Sind mit einem langen Kalten Cyberkrieg konfrontiert“

Computersysteme: Regelloses Schlachtfeld im Kalten Cyberkrieg

Buffalo/Wien (pte/18.10.2010/13:50) – Mit der zunehmenden Bedeutung von Computern wächst auch die Zahl an Cyberattacken auf Systeme von Datenbanken, über Stromversorgung bis hin zur Finanzindustrie. „Im Gegensatz zu konventioneller Kriegsführung gibt es für den Cyberkrieg nichts, was nur im Entferntesten einer Genfer Konvention gleichkommt“, warnt der Militärethiker Randall R. Dipert, Philosophieprofessor an der University of Buffalo http://www.buffalo.edu . Dennoch wird international fleißig aufgerüstet. „Ich würde sagen, wir sind mit einem langen Kalten Cyberkrieg konfrontiert“, meint daher der Philosoph.

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Artikel in der jungen Welt: Piratenlogik

UNO-Experten verurteilen Israel

Von Werner Pirker

Der Bericht einer internationalen Expertenkommission des UN-Menschenrechtsrats, demzufolge sich Israel bei der Erstürmung des Gaza-Hilfskonvois schwerer Verstöße gegen das Völkerrecht und die Menschenrechte schuldig gemacht habe, ist von israelischen Stellen wie gehabt als »einseitig« zurückgewiesen worden. Der Menschenrechtsrat sei voreingenommen, unterstrich das Außenministerium in Jerusalem seine Voreingenommenheit gegenüber Gremien der Vereinten Nationen. Als »demokratisches und gesetzestreues Land« könne Israel selbst Ermittlungen durchführen, ließ man wissen. Mit der größten Selbstverständlichkeit meint Tel Aviv sich herausnehmen zu können, seine Gesetzestreue gegenüber dem internationalen Recht nach eigenem Gutdünken zu bestimmen.

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