Das drohende Ende der Christen in Palästina. In Gaza und der Westbank spitzen sich für die Palästinenser:Innen die Unterdrückung und Vertreibungen derzeit extrem zu. Das betrifft sowohl Muslime als auch Christen.
Wir laden Sie / dich ein zu unserer KONFERENZ am 16. Oktober 2026 ab 9 Uhr in der VHS-Meidling. Bei der Konferenz stehen die Auswirkungen der Militarisierung und Aufrüstung auf den Sozialbereich, auf Umwelt, Klima, Wirtschaft und Frieden im Fokus sowie die Frage, wie eine engagierte Neutralitätspolitik den negativen Auswirkungen entgegenwirken könnte. Auf zwei Podien werden namhafte Referent:innen zu den unterschiedlichen Themen kurze Referate einbringen, bevor ausgiebig diskutiert und nach Auswegen gesucht werden kann. Nach der Mittagpause wird die Konferenz in Arbeitsgruppen fortgesetzt. > zum kompletten Tagesprogramm der Konferenz BITTE UM baldige ANMELDUNG! > gk@abfang.org
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Am 6. August 2026 veranstaltete die Steirische Friedensplattform eine Gedenkveranstaltung zum 81. Jahrestag der US-amerikanischen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki.
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Die Veranstaltung fand ab 18 Uhr am Schlossbergplatz in Graz statt. In mehreren Redebeiträgen von Mitgliedern der Friedensplattform wurde die Notwendigkeit betont, an diese menschliche Katastrophe zu erinnern und über sie zu sprechen.
Die Redner:innen wiesen auf die Gefahr einer Wiederholung der Katastrophe von Hiroshima und Nagasaki hinsichtlich der andauernden militärischen Konflikte in der Welt (die weiterhin von den USA als imperialistischer Macht geführten militärischen Interventionen), sowie den Völkermord des israelischen Regimes in Gaza und die trotz ausverhandelter Waffenruhe weitergeführten militärischen Angriffe Israels auf andere Länder der Region, darunter den Libanon und den Iran, hin.
Sie betonten zu dem die Möglichkeit eines erneuten Einsatzes von Atomwaffen durch jedes der Länder, die über Atomwaffen verfügen.
Auch die Notwendigkeit einer kritischen und klaren Haltung gegenüber der kriegstreiberischen Politik der Europäischen Union und Österreichs sowie gegenüber der Aufrüstung und der zunehmenden Militarisierung wurde bei der Veranstaltung thematisiert.
Um die internationale Dimension der atomaren Bedrohung zu betonen, wurden Ausschnitte des Flugblatts in verschiedenen Sprachen vorgelesen.
Über diese Entwicklung äußerte auch Peter Presinger, einer der weiteren Redner der Veranstaltung, seine Besorgnis. Peter Presinger, Vorsitzender der Österreichisch-Russischen Gesellschaft, der viele Jahre in der Rüstungsindustrie tätig war, verwies auf die Entwicklung der Nukleartechnologie und der Atomwaffen. In seinen weiteren Ausführungen betonte er, dass die Bomben, die die USA damals über Hiroshima und Nagasaki abwarfen, im Vergleich zu den Atomwaffen, über die heute verfügt wird, geradezu wie kleine Spielzeuge erscheinen. Dementsprechend seien auch das Ausmaß der Zerstörung und die Schäden, die mit den heutigen Atomwaffen angerichtet werden könnten, um ein Vielfaches größer und gefährlicher. Darüber hinaus sprach er von einer Atmosphäre der Propaganda und einer zunehmenden Tendenz zur Kriegstreiberei, die derzeit in Österreich und Europa zu beobachten sei. Es handle sich um eine Kriegshetze, die ständig präsent sei und medial vorangetrieben werde.
Ein Atomangriff darf sich nirgendwo auf der Welt jemals wiederholen. Kein Land und keine militärische Macht auf der Welt sollte das Recht haben, Atomwaffen einzusetzen.
Andrew Feinstein wurde 1964 in Südafrika als Sohn von Wiener Holocaustüberlebenden geboren. Als Mitglied des ANC engagierte er sich gegen Apartheid und saß einige Jahre im Parlament. 2001 trat er aus Protest gegen ein korruptes Waffengeschäft zurück und ging nach London. Dort arbeitet der studierte Politikwissenschafter als Buchautor und Investigativ-Journalist .
Am 16. Mai 2026 richtet der ORF in Wien den Eurovision Song Contest aus. Aufgrund der Teilnahme Israels zogen sich einige europäische Rundfunkanstalten von der Veranstaltung zurück.
Nicht so der ORF. Unter dem Motto „Keine Bühne für den Völkermord!“ fanden daher am 16. April in den meisten Landeshauptstädten Protestaktionen statt. So auch in Graz.