Gemeinderatswahl 2026

Warum wir kandidieren
Immer mehr Menschen merken: So wie Politik gerade läuft, kann es nicht weitergehen. Viele Probleme werden größer statt kleiner – egal, welche Partei gerade an der Macht ist. Das liegt nicht nur an einzelnen Entscheidungen, sondern daran, dass das ganze System an seine Grenzen stößt.

Das Problem mit dem System
Unser Wirtschaftssystem basiert darauf, dass immer mehr produziert und immer mehr Gewinn gemacht werden muss. Wachstum ist Pflicht – egal, welche Folgen das hat. Gleichzeitig liegt ein Großteil des Reichtums in den Händen weniger Menschen.
Das führt dazu, dass Mensch und Umwelt immer stärker ausgebeutet werden. Ressourcen werden knapper, Ungleichheit wächst – und Konflikte nehmen zu. Wenn mächtige Staaten um Einfluss und Rohstoffe kämpfen, entstehen Spannungen, die immer wieder auch in Kriegen enden.

Warum „Weiter so“ keine Lösung ist
Trotzdem erzählen viele Politiker, dass wir einfach so weitermachen können wie bisher. Doch das überzeugt immer weniger Menschen. Statt echte Lösungen zu suchen, wird oft mit Angst gearbeitet, mit Feindbildern oder mit Ablenkung.
Je länger wir diesen Weg gehen, desto schwieriger wird es, wieder umzudenken.

Wir leben in einer globalen Welt
Unser Alltag hängt längst mit der ganzen Welt zusammen:
Unsere Kleidung wird meist unter sehr schlechten Bedingungen produziert, Rohstoffe für unsere Technik kommen aus Krisengebieten, und unser Konsum hat Auswirkungen auf Klima und Umwelt weltweit.

Gleichzeitig profitieren wir im globalen Norden von Strukturen, die andere Länder benachteiligen und in die Armut treiben. Viele Menschen müssen deshalb ihre Heimat verlassen – nicht freiwillig, sondern weil sie keine Perspektive mehr haben.

Diese Probleme lassen sich nicht lösen, indem man einfach Grenzen dicht macht.

Warum Gaza?
Gaza steht für die brutale Zuspitzung einer Weltordnung, in der der globale Norden den Rest der Welt ausbeutet, mordet und sich dabei noch als moralische Instanz inszeniert. Doch Gaza steht vor allem für die Hoffnung, damit ein für alle Mal Schluss zu machen. Die Grausamkeiten von USA und Israel haben Millionen aufwachen lassen – Menschen, die zuvor nichts mit Politik und Protesten am Hut hatten, gingen plötzlich lautstark auf die Straße.

Wir wollen als Teil dieser Bewegung unseren Beitrag zur Überwindung des Kapitalismus leisten.
Veränderung muss überall beginnen – nicht nur auf EU- oder Staatsebene, sondern auch lokal.

Deshalb kandidiert die Liste GAZA bei der Grazer Gemeinderatswahl 2026.