In der Region wächst der Unmut darüber, dass Israel den Atomwaffensperrvertrag für sich selbst ablehnt, von anderen jedoch sehr energisch dessen Einhaltung verlangt – von Gudrun Harrer
Artikel im Standard: Kasachstan: Nuklearer Horror in der Steppe
Die Schrecken der Atombombe sind auf dem ehemaligen Nukleartestgelände der Sowjetunion allgegenwärtig
Auch fast 20 Jahre nach dem Ende der Atomtests leidet die Bevölkerung an den Folgen.
Artikel der NZZ: Ostermarschierer sorgen für Grosseinsatz
Mehr als 400 belgische Friedensaktivisten festgenommen
In Belgien sind mehr als 400 Friedensaktivisten vorübergehend festgenommen worden. Die Demonstranten wollten auf das Gelände eines vermutlich mit amerikanischen Atomwaffen ausgestatteten Fliegerhorstes eindringen.
Die Militarisierung Lateinamerikas
Von NOAM CHOMSKY, 25. März 2010 –
Die Vereinigten Staaten wurden nach den Worten George Washingtons als „Infant Empire“ (Kind-Imperium) gegründet. Die Eroberung des nationalen Territoriums war ein großes imperiales Unternehmen, ähnlich der starken Expansion des Großherzogtums Moskau. Von Anbeginn der ersten Tage war die Kontrolle über die Hemisphäre das entscheidende Ziel. Die Ambitionen erweiterten sich während des zweiten Weltkriegs, als die USA Großbritannien und kleinere imperiale Mächte verdrängte. Auf höchster Ebene kam man zu dem Schluss, dass die USA die „unbestrittene Macht“ in einem Weltsystem innehaben sollte, welches nicht nur die westliche Hemisphäre umfasste, sondern auch das ehemalige britische Empire, den Fernen Osten und später soviel von Europa wie nur möglich. Ein primäres Ziel der NATO war es, Anstrengungen in Richtung europäischer Unabhängigkeit entlang der gaullistischen Linie zu blockieren. Das wurde um so klarer, als die UdSSR kollabierte und damit auch die formale (Existenz-)Berechtigung der NATO. Die NATO wurde nicht aufgelöst, sondern stattdessen erweitert und verstieß damit gegen das gegenüber Michail Gorbatschow gemachte Versprechen, die NATO würde nicht einmal bis nach Ostdeutschland erweitert werden, schon gar nicht darüber hinaus und dass sich die NATO in eine eher politische Organisation transformieren würde. Heute ist die NATO praktisch eine internationale Interventionskraft unter US-Kommando, mit einer selbstdefinierten Zuständigkeit für die Kontrolle von Energiequellen, Pipelines und Seewegen. Und Europa ist ein gut disziplinierter Juniorpartner.
Die Militarisierung Lateinamerikas weiterlesen
Artikel in der jungen Welt: Stop the bomb
Von Rüdiger Göbel
Friedensaktivisten in ganz Europa ziehen am kommenden Wochenende vor NATO-Stützpunkte. Sie fordern den Abzug der dort gelagerten Atomwaffen, schlußendlich deren Zerstörung. Bisher sind für den 3.April Aktionen in den Niederlanden, in Belgien, Großbritannien, Italien, Frankreich und in der Türkei geplant. In Deutschland beginnt tags darauf im Rahmen der Ostermärsche um »fünf vor zwölf« eine Demonstration zum »Fliegerhorst Büchel«, wo Atombomben der US-Armee einsatzbereit lagern. Darauf machte die Friedensgruppe DFG-VK am Montag aufmerksam.
Folder 5. österreischisches Sozialforum
Hier könnt ihr den sechsseitigen Folder des 5. ASF herunterladen:
Erklärung der TeilnehmerInnen des Klimaforum09 in Kopenhagen (18.Dez.09)
Flugblatt der Klimaplattform: Flugblatt_Klimaplattform Kopenhagen_pdf
Aufruf von Evo Morales: Aufruf_Evo_Morales_pdf
Zukunft säen – Vielfalt ernten: Einladung zur Demo und Markt der Vielfalt am Freitag
Liebe Klimaplattform,
ich möchte euch herzlich zu der morgigen Demo bzw. Umzug mit Abschlusskundgebung „Let’s liberate diversity!“ ab 12 Uhr bis 17 Uhr einladen.
Zukunft säen – Vielfalt ernten: Einladung zur Demo und Markt der Vielfalt am Freitag weiterlesen
Artikel in der jungen Welt: Evo lädt zum Alternativgipfel
In Bolivien werden Tausende Teilnehmer zur »Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel« erwartet
Von Santiago Baez
Artikel der fr-online: "Tag des Zorns" in Jerusalem
Straßenkämpfe und viele Verletzte
Jerusalem. Der Nahe Osten wird erneut zum Schauplatz der Gewalt: An einem von der radikal-islamischen Hamas ausgerufenen „Tag des Zorns“ ist es in Jerusalem und im Westjordanland zu schweren Unruhen gekommen. Bei Straßenkämpfen mit der israelischen Polizei wurden am Dienstag nach Angaben palästinensischer Sanitäter etwa 100 Palästinenser verletzt. Gut 60 Palästinenser wurden nach Polizeiangaben festgenommen. 14 israelische Polizisten erlitten Verletzungen. Auch im Gazastreifen gingen aus Protest gegen die Lage in Jerusalem Tausende von Palästinensern auf die Straße.