Interview mit Antirassismusexpertin Dr. Rommelspacher (D) in Graz

…der Landeshauptmann (SPÖ) meint, man müsse „Integrationsunwilligkeit“ sanktionieren. Dann ist das genau der falsche Weg.

Genau der falsche Weg! Es muss der Widerstand gegen so etwas auf allen Ebenen passieren. Ob das Kunst, Kultur sind, die Bildungsinstitutionen, Schulen müssen sich dagegen positionieren.

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Stimmungsmache gegen Muslime – Ganz dünner Lack

Von Knut Mellenthin

Nicht alle Medien des deutschen Mainstream, nicht alle deutschen Journalisten, aber doch sehr viele haben jahrelang Vorurteile gegen den Islam und gläubige Muslime verbreitet und bedient. Aber seit Beginn der Dresdner Pegida-Aufmärsche im Oktober bilden sie zusammen mit den Politikern der staatstragenden Parteien eine fast komplett geschlossene Empörungsfront. Wie dünn der frisch aufgetragene Lack ist, zeigt sich dennoch immer wieder.

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Gibt es die Orte von Gut und Böse?

In den Tagen nach den Attentaten von Paris haben sich Medien und Politik überboten im Zuweisen von allem Grausigen, Bösen und Furchtbaren an die Adresse des Islam – von den halbherzig nachgeschobenen Unterscheidungen zum Islamismus oder „Mehrzahl der friedliebenden Muslime“ einmal abgesehen. Denn tatsächlich wollten viele in diesem Schrecken den letzten Beweis für die dieser Religion innewohnende Gewalt sehen.

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Vom „Kalifat“ in den 11. Pariser Bezirk: Die Rückkehr des Krieges

von Hannes Hofbauer*

Was schwirren nicht für Ansätze zur Erklärung des schrecklichen Attentats gegen die Redaktion des französischen Satireblattes „Charlie Hebdo“ durch die Medien! Die unterstellten Motive reichen von religiösem Fanatismus über verletzte Gottesfurcht bis zur gerächten Prophetenlästerung.

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Je suis……Gedanken zum Terroranschlag in Paris

Je suis (ich bin) Stephane und Yohan, stellvertretend für die 17 am 8. Jänner in Paris kaltblütig ermordeten Menschen – die ermordeten MitarbeiterInnen von „Charlie Hebdo“*), die im Supermarkt ermordeten jüdischen Geiseln und die ermordeten Polizisten.

Je suis Rashid und Fatima, stellvertretend für die bis zu 260.000 IrakerInnen, die im Jahr 1991 dem Bombenhagel des „Wüstensturms“ der US-Streitkräfte und ihrer Alliierten zum Opfer fielen. Je suis……Gedanken zum Terroranschlag in Paris weiterlesen