Alle Beiträge von Veronika
Christen als Opfer der syrischen Rebellen
17.03.2012 von Alfred Hackensberger (DiePresse.com) Die andere Seite der Gewalt: In der Protest-Hochburg Homs starben viele Christen. Sie waren Ziel der Aufständischen. Christen als Opfer der syrischen Rebellen weiterlesen
Die neue Militärstrategie der USA
– eine Herausforderung für China und die Welt Von Jürgen Heiducoff *
Iran wieder einmal im Fadenkreuz
Säbelrasseln gegen den Iran ist nichts Neues; aber das heißt nicht, dass die Drohung eines Kriegs nicht real ist
Von Phyllis Bennis Iran wieder einmal im Fadenkreuz weiterlesen
"Wer einen Stellvertreterkrieg auf syrischem Boden führen lassen will, begeht ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit"
Eine Stellungnahme des FORUMS FRIEDENSETHIK in der Evangelischen Landeskirche in Baden zur drohenden Kriegsgefahr im Nahen Osten
Hände weg von Iran und Syrien
Den wirtschaftlich und politisch Herrschenden müssen Kriege wie in Afghanistan, Irak und Libyen unmöglich gemacht werden.
Kurzprotokoll des Gesprächs mit Indentantin Frau Badora
Am 8. März fand das Gespräch mit der Indentantin des Grazer Schauspielhauses Frau Badora, Dramaturg Christian Mayer, und VertreterInnen der Steirischen Friedensplattform statt.
Letztere unterstrichen nochmals die Gründe für einen möglichen Boykott des Habima-Theaters, welches als Nationaltheater den israelischen Staat repräsentiert.
Es wurde auf den Widerspruch hingewiesen, dass das Stück boat-people, in dem es um Flüchtlingsschicksale und Migration über das Mittelmeer Richtung EU geht, gerade auch palästinensische Menschen betrifft. Insbesondere jene aus Gaza, die heute noch unter den Nachwirkungen der israelischen Militärattacken und der anschließenden Hungerblockade leiden müssen. Das heißt: eine Regierung, die selber boat-people produziert, lässt in seinem Nationaltheater ein Stück aufführen, dass sich kritisch mit Migration befasst, ohne jedoch die eigene Verantwortung für Vertreibung zu thematisieren.
Frau Badora hielt dem die sehr wohl kritische Position des israelischen Regisseurs Ilan Ronen entgegen, der – in den ihm selbst eng gesetzten Grenzen – immer wieder den Einflussnahmen aus dem israelischen Ministerium ausgesetzt ist. Auf Grund ihres eigenen Hintergrunds sind für sie die Schwierigkeiten kritischer Arbeit in strengen staatlich-ideologisch geprägten Strukturen gut nachvollziehbar.
Sie sprach mit uns ausführlich über die zukünftigen Möglichkeiten von künstlerischen Kooperationen mit südlichen Mittelmeerländern, und künstlerischen Gruppen, vor allem mit jenen, die nur sehr schwer Zugang zu Möglichkeiten internationaler Präsentation finden, wie Palästinensische Theatergruppen.
Wir vereinbarten für die Zukunft weiteren Austausch. Die Friedensplattform bot ihre Unterstützung für alle den Frieden in Palästina/Israel betreffenden Bemühungen, sehr gerne an.