Wir sind europäische Bürger jüdischer Herkunft, die aktiv in das politische und gesellschaftliche Leben unserer jeweiligen Länder involviert sind. Was immer auch unsere persönliche Agenda sein mag, ist die Verbindung mit dem Staat Israel Teil unserer Identität. Die Zukunft und Sicherheit dieses Staates, mit dem wir unverbrüchlich verbunden sind, besorgt uns sehr.
Archiv der Kategorie: Allgemein
Artikel im Spiegel: Das Kopenhagen-Protokoll
Von Tobias Rapp, Christian Schwägerl und Gerald Traufetter
Wie liefen die Verhandlungen auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen wirklich ab? Geheime Aufzeichnungen enthüllen, wie China und Indien während des entscheidenden Treffens der Staatschefs eine Einigung verhinderten. Ohnmächtig mussten die Europäer dem Scheitern zusehen.
Der Klimawandel geht uns alle an
Artikel auf derFreitag: Die Erfindung des jüdischen Volkes. Das neue Buch Shlomo Sands.
Auszug aus dem Sitzungsprotokoll der französischen Nationalversammlung vom 6. Juni 1936:
M. Xavier Vallat: Ihre Machterlangung, Herr Ministerpräsident, stellt unbestreitbar ein historisches Datum dar. Zum ersten Mal wird unser altes gallo-römisches Vaterland regiert von …
Präsident: Achten Sie auf Ihre Worte, M. Vallat!
M. Xavier Vallat: … von einem Juden.
www.ard.de: Kommentar zum Afghanistan-Rückzug
„Sofort raus“ ist kein vernünftiges Konzept
Von Ulrike Bosse, ARD-Hörfunkstudio Südasien
Nie wieder Krieg! Mit diesem Leitsatz sind die Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg aufgewachsen. Nie wieder Krieg! Es gab gute Gründe für dieses – ja, Glaubensbekenntnis vieler Deutscher: Die deutsche Verantwortung für die beiden Weltkriege und das Wissen darum, dass Deutschland als Schlachtfeld endgültig zerstört worden wäre, hätte sich im Kalten Krieg der Supermächte ein Funke entzündet.
Veranstaltung zu Afghanistan: Krieg für Demokratie und Menschenrechte?
Die Interessen der westlichen Großmächte in Afghanistan
Zeit: Mittwoch,14. April 2010, 19 Uhr
Ort: Verein ISOP, Dreihackengasse 2, 8020 Graz
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Artikel im Standard: Kasachstan: Nuklearer Horror in der Steppe
Die Schrecken der Atombombe sind auf dem ehemaligen Nukleartestgelände der Sowjetunion allgegenwärtig
Auch fast 20 Jahre nach dem Ende der Atomtests leidet die Bevölkerung an den Folgen.
Artikel der NZZ: Ostermarschierer sorgen für Grosseinsatz
Mehr als 400 belgische Friedensaktivisten festgenommen
In Belgien sind mehr als 400 Friedensaktivisten vorübergehend festgenommen worden. Die Demonstranten wollten auf das Gelände eines vermutlich mit amerikanischen Atomwaffen ausgestatteten Fliegerhorstes eindringen.
Die Militarisierung Lateinamerikas
Von NOAM CHOMSKY, 25. März 2010 –
Die Vereinigten Staaten wurden nach den Worten George Washingtons als „Infant Empire“ (Kind-Imperium) gegründet. Die Eroberung des nationalen Territoriums war ein großes imperiales Unternehmen, ähnlich der starken Expansion des Großherzogtums Moskau. Von Anbeginn der ersten Tage war die Kontrolle über die Hemisphäre das entscheidende Ziel. Die Ambitionen erweiterten sich während des zweiten Weltkriegs, als die USA Großbritannien und kleinere imperiale Mächte verdrängte. Auf höchster Ebene kam man zu dem Schluss, dass die USA die „unbestrittene Macht“ in einem Weltsystem innehaben sollte, welches nicht nur die westliche Hemisphäre umfasste, sondern auch das ehemalige britische Empire, den Fernen Osten und später soviel von Europa wie nur möglich. Ein primäres Ziel der NATO war es, Anstrengungen in Richtung europäischer Unabhängigkeit entlang der gaullistischen Linie zu blockieren. Das wurde um so klarer, als die UdSSR kollabierte und damit auch die formale (Existenz-)Berechtigung der NATO. Die NATO wurde nicht aufgelöst, sondern stattdessen erweitert und verstieß damit gegen das gegenüber Michail Gorbatschow gemachte Versprechen, die NATO würde nicht einmal bis nach Ostdeutschland erweitert werden, schon gar nicht darüber hinaus und dass sich die NATO in eine eher politische Organisation transformieren würde. Heute ist die NATO praktisch eine internationale Interventionskraft unter US-Kommando, mit einer selbstdefinierten Zuständigkeit für die Kontrolle von Energiequellen, Pipelines und Seewegen. Und Europa ist ein gut disziplinierter Juniorpartner.
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Artikel in der jungen Welt: Stop the bomb
Von Rüdiger Göbel
Friedensaktivisten in ganz Europa ziehen am kommenden Wochenende vor NATO-Stützpunkte. Sie fordern den Abzug der dort gelagerten Atomwaffen, schlußendlich deren Zerstörung. Bisher sind für den 3.April Aktionen in den Niederlanden, in Belgien, Großbritannien, Italien, Frankreich und in der Türkei geplant. In Deutschland beginnt tags darauf im Rahmen der Ostermärsche um »fünf vor zwölf« eine Demonstration zum »Fliegerhorst Büchel«, wo Atombomben der US-Armee einsatzbereit lagern. Darauf machte die Friedensgruppe DFG-VK am Montag aufmerksam.