Die Staaten schicken kaum noch Umweltminister zu den Verhandlungen, eher kommen Wirtschaftsvertreter. Gerettet wurde weniger das Klima als der UN-Prozess.
VON BERNHARD PÖTTER
Die Staaten schicken kaum noch Umweltminister zu den Verhandlungen, eher kommen Wirtschaftsvertreter. Gerettet wurde weniger das Klima als der UN-Prozess.
VON BERNHARD PÖTTER

Quelle: www.lemonde.fr
Von Axel Bojanowski
Die Treibhausgasmenge in der Luft steigt und steigt – das öffentliche Interesse am Klimawandel aber sinkt, trotz der Uno-Tagung in Cancún. Nun wollen Umweltschützer mit neuen Kampagnen gegensteuern: Explodierende Kinder, ein Messias und Sex sollen Interesse wecken.
Vergleich und Erinnerung
Die Grosser-Kontroverse – oder: Wann ist Kritik an Israels Besatzungspolitik passend und zeitgemäß?
Von Norman Paech *
Es ist immer wieder dasselbe. Ja, natürlich ist Kritik an der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern berechtigt. Das ist der allgemeine Tenor ihrer Kritiker, ob vom Zentralrat der Juden oder den Antideutschen und ihrem Umfeld. Aber wird die Kritik vorgebracht, klar und unmißverständlich wie von Felicia Langer, Richard Falk, Richard Goldstone, Mosche Zuckermann, Norman Finkelstein, Ilan Pappe oder jüngst Alfred Grosser, so ist sie entweder antisemitisch, durch unzulässige Vergleiche mit dem Holocaust vergiftet oder – wie bei Grossers Rede zum 9. November – unzeitgemäß. Bemerkenswert ist, daß die Vorwürfe in wesentlich robusterer Manier vorgetragen werden, als die Kritiker ihre Kritik an der israelischen Regierung äußern. Das reicht von der Beschimpfung bis zum Verbot des Auftritts und man fragt sich, warum das so ist, was diesen Kreuzzug gegen die Kritik so motiviert?
Das neue Buch aus der AG Friedensforschung Kassel erschienen
Von der tief gehenden Finanz- und Weltwirtschaftskrise 2008/09 scheint sich die kapitalistische Welt erstaunlich rasch erholt zu haben. Fraglich ist indessen, ob der Aufschwung nachhaltig sein wird und zu einer Verbesserung der sozialen Situation der benachteiligten Menschen in den Industrieländern und der benachteiligten Länder der Dritten Welt insgesamt beitragen kann. Von den Millenniumszielen der Vereinten Nationen, die u.a. eine Halbierung der Armut bis zum Jahr 2015 vorsahen, ist die Welt jedenfalls weiter entfernt als je. Vor diesem ernüchternden Hintergrund gehen auch 2010 die Kriege und Gewaltkonflikte unvermindert weiter und erreichen die weltweiten Rüstungs- und Militärausgaben einen neuen Rekord. Nicht gebannt sind darüber hinaus die Gefahren, sie sich aus der Existenz tausender und abertausender Atomwaffen, aber auch aus der „zivilen“ Nutzung der Atomenergie für die Menschheit ergeben.
Eine Veranstaltung der Steirischen Friedensplattform, untertstützt von: Grüne Akademie, KPÖ Bildungsverein, KORSO, LinkeStmk
Am Freitag, 10. Dezember 2010, 18:00 – 20:30 Uhr
in der Grünen Akademie, Paulustorgasse 3; bzw. Schloßbergaufgang
Buchpräsentation Gelebter Internationalismus 10.12.2010 weiterlesen
NATO verpaßt sich auf Gipfel in Lissabon ein neues strategisches Konzept. Friedensbewegung fordert Auflösung der »Verschwendungsallianz«
Von Lühr Henken und Peter Strutynski