Archiv der Kategorie: Palästina Solidarität Steiermark

Deir Yassin, 9. April 1948/2020 Das Recht auf Erinnerung

Dirar Tafeche

  1. April 2020.

Original: https://zeitun.info/2020/04/08/deir-yassin-9-aprile-1948-2020-il-diritto-alla-memoria/

bzw. info@parallelopalestina.it

In Jerusalem gibt es zwei einander gegenüberliegende Hügel, die zwei verschiedene Geschichten erzählen. Der erste ist in der ganzen Welt berühmt, wird auch von einigen Staatsoberhäuptern besucht, auf ihm befindet sich das Yad Vashem, Symbol für die Verurteilung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Auf dem zweiten befindet sich heute die israelische Stadt Kfar Sha’ul, wo sich einmal das Dorf Deir Yassin befand.

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Warum „helfen“ pro-israelische Wohltätigkeitsorganisationen Gaza im Kampf gegen COVID-19?

Electronic Intifada: Gaza braucht eindeutig Hilfe im Kampf gegen COVID-19. Seine medizinische Versorgung ist bereits durch eine anhaltende Blockade und eine Reihe israelischer Angriffe geschwächt worden.Dennoch sollten Fragen zu den Motiven einiger Organisationen gestellt werden, die behaupten, PalästinenserInnen  zu helfen. Dazu gehört Friend Ships, eine christlich-evangelische Wohltätigkeitsorganisation, die im US-Bundesstaat Louisiana registriert ist.

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Aufruf gegen Trumps Nahost-«Peace Plan»

50 ehemalige SpitzenpolitikerInnen haben einen Aufruf mit vernichtender Kritik  an Trumps „PeacePlan“ zu Israel/Palästina unterschrieben.Darin sagen sie u.a.: „Auf der Landkarte des Plans werden palästinensische Enklaven unter ständiger israelischer Militärkontrolle vorgeschlagen, was erschreckende Assoziationen mit Südafrikas Bantustans hervorruft.» Die Reaktionen aus Israel …

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Technologie des Todes: Der nicht so schockierende Bericht über israelische Waffenexporte

(..) In ähnlicher Weise wurde 2018 die israelische Kriegstechnologie in den Sicherheitsapparat der Europäischen Union integriert. Ein solcher Vertrag wurde an die israelische Firma Elbit vergeben. Er wird auf 68 Millionen Dollar geschätzt und dient der Bereitstellung von Dienstleistungen für unbemannte See-Flugzeugsysteme (UAS). Diese Technologie, die sich auf das Hermes 900 Seepatrouillensystem stützt, ermöglicht es Frontex – der Europäischen Grenz- und Küstenwache – Kriegsflüchtlinge und MigrantInnen bei ihren Versuchen, in sicherere europäische Gebiete zu gelangen, abzufangen.

Interessanterweise hat die EU von Israel genau jene tödliche Technologie erworben, die die israelische Armee während des so genannten „Protective Edge“-Krieges 2014 gegen PalästinenserInnen im belagerten Gaza-Streifen eingesetzt hat.

Ein Beitrag von Ramzy Baroud, dem Herausgeber des Palestine Chronicle, Buchautor und Journalist

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Siedlergewalt

Ein Brief von Suhair Abdi, Leiter der Datenkoordierungsabteilung von B’Tselem. B’Tselem ist das israelische Informationszentrum für Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten. Es versucht, die Okkupation (Besetzung) zu beenden, weil das die einzige Möglichkeit ist für eine Zukunft, in der Menschenrechte, Demokratie, Freiheit und Gleichheit für alle Menschen – Palästinenser und Israelis – zwischen dem Tal des Jordan und dem Mittelmeer gelebt werden können.

Siedlergewalt ist ein nicht offizielles Mittel des Staates Israel, um sich palästinensisches Land anzueignen.

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Wer zahlt, schafft an – Wenn Glock* auf der Uni die Fragen stellt

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´Dying of Thirst in Gaza´

Marc Steiner von ´Real News Network´ interviewte am 12.3.2020 den Hydrologen Clemens Messerschmid

Original: https://therealnews.com/stories/dying-of-thirst-in-gaza

Und hier unsere Übersetzung auf Deutsch:

 

Marc Steiner: Willkommen bei The Real News. Ich bin Marc Steiner, schön, Sie alle bei uns zu haben. Wenn Sie das Wort Gaza hören, was ruft das bei Ihnen hervor? Krieg? Bomben, die abgeworfen werden? Raketen, die abgefeuert werden? Israelische Blockaden und Besetzung? Was immer es auch beschwört, es ist nicht positiv und wird allzu oft vergessen.

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Lernen in der besetzten Zone von Israel und Palästina

Ein Bericht über die Mitarbeit am kirchlichen Programm EAPPI in Palästina und Israel aus der Tiroler Tageszeitung von Christl Finkenstedt.

Wir waren ein Dreierteam, eine Schweizerin, ein Brite und ich, die Frau aus Österreich. Zu unseren Aufgaben gehörte der „Schoolrun“, d. h. wir begleiteten, kenntlich gemacht durch eine Weste mit Aufdruck „EAPPI“, dreimal in der Woche Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule. Mädchen mit und ohne Hijab, dem traditionellen Kopftuch, sind da unterwegs, gesetzliche Bekleidungsvorschriften gibt es also nicht, Burschen mit frech gestylten Stehfrisuren…

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