11.11. Vortrag Johannes Zang

Das drohende Ende der Christen in Palästina

In Gaza und der Westbank spitzen sich für die Palästinenser:Innen

die Unterdrückung und Vertreibungen derzeit extrem zu. Das

betrifft sowohl Muslime als auch Christen. Nach dem Kreuzestod

Jesu bildete sich in Jerusalem eine christlich Urgemeinde. Diese

christliche Präsenz blieb durch zwei Jahrtausende hindurch

erhalten. Im Zuge der Staatsgründung Israels 1948 wurden ca.

750.000 arabische Palästinenser:innen vertrieben („Nakba“ =

Katastrophe), darunter auch viele Christen. Ein großer Teil von

ihnen lebt heute international verstreut. Nur mehr ca. 190.000 von

ihnen wohnen noch zwischen Mittelmeer und Jordan. Sie sind in 52

verschiedenen Kirchen multikonfessionell organisiert. Aufgrund

der fortdauernden Bedrängnisse durch die zionistische Politik

Israels gibt es eine starke Auswanderung. Die christliche Präsenz

im Lande Jesu könnte bis 2040 ein Ende finden.

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