Artikel auf Freitag.de: Marsch ins Treibhaus von Elmar Altvater

Auf dem Klima-Gipfel in ­Kopenhagen geht es nicht nur um die Reduktion der Treibhausgase. Dort werden auch die Weichen zwischen Frieden und Krieg für die Welt gestellt

Die bevorstehende Klimakonferenz von Kopenhagen wird ein Jahrhundertereignis mit einem planetarischen Thema: Der Klimawandel muss gestoppt werden, oder das Überleben vieler Menschen ist in Gefahr. Leider ist mit kleinkariertem Zank zu rechnen – zwischen Ländern, die von Taifunen verwüstet wurden und daher auf einen radikal verminderten Ausstoß von Treibhausgasen drängen, den Ölstaaten, die auch weiter ungehindert ihr „schwarzes Gold“ verkaufen wollen, den Industrieländern, denen eine verbindliche Absenkung der Klimagase nicht ins Geschäft passt und Regierungen, die den Energiehunger ihrer Industrien auch künftig mit Kohle stillen wollen.

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Artikel der AG Friedensforschung: Das Drama und die Farce

Von Uri Avnery *

ES HAT keinen Sinn, zu vertuschen: in der ersten Runde des Wettkampfes zwischen Barack Obama und Binyamin Netanyahu ist Obama geschlagen worden.

Obama forderte ein Einfrieren der Siedlungstätigkeit, einschließlich der in Ost-Jerusalem, als Vorbedingung für die Einberufung eines Dreiergipfeltreffens, in dessen Folge beschleunigte Friedensverhandlungen starten sollten, die zum Frieden zwischen zwei Staaten führen sollten – Israel und Palästina.

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Artikel der AG Friedensforschung: Wir warnen vor Kriegsdrohungen Israels gegen Iran

Der Konflikt muss und kann mit zivilen Mitteln gelöst werden

In deutschen und internationalen Medien häufen sich die Meldungen über Manöver des israelischen Militärs zur Vorbereitung militärischer Angriffe gegen Iran und seine Nuklearanlagen. Laut Times vom 16. Juli handelt es sich um “ernsthafte Vorbereitungen”. Dazu gehört die Verlegung von Israels raketenbestückten, aus Deutschland gelieferten UBooten in das Rote Meer und Angriffsübungen auf den US-Stützpunkten in Nevada und Washington. Israels Regierung überrascht die Weltöffentlichkeit fast wöchentlich mit Meldungen über neue iranische Bedrohungen.

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Artikel in der jungen Welt: Die Mauer muß weg

Von Rüdiger Göbel

Fünf Jahre nach dem Mauergutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag erinnern Friedens- und Menschenrechtsorganisationen heute an die Opfer der Mauer in Palästina. Auch wenn Israel das Recht und die Pflicht habe, für größtmögliche Sicherheit seiner Bürger vor Attentaten zu sorgen, müsse es dabei im Einklang mit dem Völkerrecht handeln, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Ärzteorganisation IPPNW, der katholischen Friedensbewegung pax christi, der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft (DPG) und der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost (EJJP Deutschland). 16 Menschen, die Hälfte davon Kinder, seien bisher von der israelischen Armee bei Kundgebungen gegen die Mauer erschossen worden.

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