Das Unrecht für alle dokumentieren

von Mona Sarkis; www.telepolis.de vom 11.10.2008

Die israelische Menschenrechtsinitiative „Machsom Watch“
Rund fünfhundert Frauen beobachten zweimal täglich 34 israelische Kontrollposten in den besetzten palästinensischen Gebieten. Es sind
israelische Frauen. Mit dem Ziel, Palästinenser zu beschützen vor den israelischen Soldaten. Ein Gespräch mit Roni Hammermann von der Nichtregierungsorganisation „MachsomWatch“, die vor kurzem mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet wurde.

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Erklärung von St. Peter in der Au ( 26.Oktober 2008) 4. österr. Sozialforum

Erklärung von St. Peter in der Au ( 26.Oktober 2008) 4. österr. Sozialforum
(Pressetext)

Das 4. Austrian Social Forum (ASF) ging am Sonntag, den 26. Oktober 2008 erfolgreich zu Ende. Während drei Tagen bildete das historische Schloss von St. Peter, „einst Herrschaftssitz – nun Haus für alle“ den Rahmen für 78 Veranstaltungen, die zum überwiegenden Teil von zivilgesellschaftlichen Organisationen und sozialen Bewegungen selbst organisiert waren. Ein breiter Bogen von Themen spannte sich von ökologischen Fragestellungen über die Problematik von Geld- und Friedensthemen bis hin zu Überlegungen wie ein solidarisches, soziales, ökologisches und weltoffenes Europa aussehen könnte.
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Ausstieg aus Ilisu offiziell eingeleitet

Geschrieben von ECA Watch
Mittwoch, 8. Oktober 2008

Europäer schicken „Blauen Brief“ an Türkei: Die Staatsgarantien für das umstrittene Staudammprodukt könnten zurückgezogen werden.

Berlin 8.10.2008 – Jetzt ist es offiziell: Deutschland, Österreich und die Schweiz wollen aus dem Ilisu-Projekt in der Türkei aussteigen. Laut Staatssekretär Erich Stather vom deutschen „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ haben die drei Länder gestern die Ausstiegsklausel aktiviert. Damit hat die Türkei ab jetzt nur noch 60 Tage Zeit, die an die das Ilisu-Projekt geknüpften Auflagen zu erfüllen. Nach Ansicht von Nichtregierungsorganisationen ist kaum zu erwarten, dass die Türkei in zwei Monaten das umsetzt, was sie zuvor zwei Jahre lang ignoriert hat.

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Artikel der AG Friedensforschung: NATO, illegitimes Kind des 2. Weltkriegs, 02.10.2008 (Friedensratschlag)

Ein Essay. Von Peter Strutynski *

Die Ratlosigkeit der Militärs, Rüstungslobbyisten und Sicherheitspolitiker nach dem Ende des Ost-West-Konflikts 1989/91 war von erstaunlich kurzer Dauer. Nachdem der äußere Feind nicht nur abhanden gekommen war, sondern sich teilweise sogar zu einem Verbündeten wandelte, erfand sich die NATO neu: 40 Jahre lang als militärisches Bollwerk gegen den vermeintlich aggressiven Kommunismus in Gestalt des Warschauer Pakts unter Führung der atomaren Supermacht Sowjetunion waren mit dem Mauerfall 1989 und – 1991 – der Auflösung von UdSSR und Warschauer Vertrag unwiderruflich zu Ende. Artikel der AG Friedensforschung: NATO, illegitimes Kind des 2. Weltkriegs, 02.10.2008 (Friedensratschlag) weiterlesen

Artikel in der Frankfurter Rundschau: Tödliches Erbe

Atomwaffen
Tödliches Erbe
VON GIORGIO FRANCESCHINI

In den schwierigen Beziehungen zwischen Russland und dem Westen wird häufig deren atomare Dimension übersehen, die einen bedrohlichen Schatten auf Europa wirft. Moskau stößt sich nämlich nicht nur an den Raketenabwehrplänen in Polen und Tschechien, sondern auch an den verbleibenden US-amerikanischen Atombomben, die nach wie vor quer über dem europäischen Kontinent stationiert sind. Beide Umstände dienen dem Kreml als willkommenen Vorwand seinerseits eine beträchtliche Zahl taktischer Nuklearwaffen offensiv zu stationieren, in nicht unerheblicher Zahl auch an Russlands europäischer Flanke.

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