Die Bemühungen der europäischen Friedensaktivisten vereinigen
Das NATO-Manöver Defender 2020 wurde wegen Corona teils gestoppt. Doch auch die Friedensbewegung hat daran einen Anteil. Um diese Bewegung weiter zu stärken, sollten sich die Engagierten aus Ost- und Westeuropa besser vernetzen. Das berichtet aus Tiflis/Georgien Gulbaat Rzchiladse.
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Nie wieder Krieg! Gibt es heute noch eine Mehrheit für diese selbstverständliche Forderung?
Unter Menschen, die keinen Krieg wollen, gab es in den letzten Jahren trotz des Frustes über die Kriege des Westens, über Aufrüstung statt Abrüstung und russenfeindliche Äußerungen der Röttgens, Ischingers, Stoltenbergs, von der Leyens usw. immer noch einen Trost: Es herrschte die Gewissheit, dass die Mehrheit der Deutschen für Frieden und Zusammenarbeit mit Russland eintrete.
Nordafrika: Die nächsten soziale Unruhen?
Über die Auswirkungen der Corona-Krise in den Ausgangsländern des Arabischen Frühlings reflektiert dieser Telepolis Beitrag:
Hisbollah-Verbot in Deutschland. Warum jetzt?
Drei Beiträge hinterfragen die Motive der dt. Bundesregierung und die Sinnhaftigkeit des Betätigungsverbots für Hisbollah-Nahestehende:
1. Verkannte Realitäten, von Karin Leukefeld in der jungenwelt vom 4.5.20
2.Vorauseilender Gehorsam, von Werner Ruf, jungewelt vom 4.5.20
3.Die Hisbollah auf der EU-Terrorliste? Was bedeutet das? von Lukas Wank, shabka vom 9.5.2020, Stephan Reiner, Constantin Wagner
Aufruf jüdischer Intellektueller zur Ablösung von Felix Klein als Antisemitismus-Beauftragten der dt. Bundesregierung
Sehr geehrter Herr Minister Seehofer,
Wir, jüdische Gelehrte und KünstlerInnen aus Israel und anderswo, von denen viele ExpertInnen zu Antisemitismus, Judaistik, Holocaust- und Israel-Studien sind , fordern Sie auf, Felix Klein zu ersetzen, den Beauftragten der Bundesregierung für das jüdische Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, nach seinem schändlichen Angriff auf Prof. Achille Mbembe. Aufruf jüdischer Intellektueller zur Ablösung von Felix Klein als Antisemitismus-Beauftragten der dt. Bundesregierung weiterlesen
Oberster britischer Gerichtshof stärkt BDS
Die britische Palästina-Solidaritätskampagne hat am Mittwoch einen, wie es hieß, historischen juristischen Sieg für die Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung errungen.
BDS-AktivistInnen feierten, als der Oberste Gerichtshof in London eine von der Regierung im Jahr 2016 verhängte Anti-Divestment-Regel aufhob. Da das Urteil vom höchsten Gericht Großbritanniens gefällt wurde, kann dagegen keine Berufung eingelegt werden. Oberster britischer Gerichtshof stärkt BDS weiterlesen
2. Mai: Gedenktag an das Massaker in Odessa

Am 2. Mai 2020 jährt sich zum 6. Mal das von den Faschisten angeführte Massaker an zahlreichen Progressiven im Haus der Gewerkschaften auf dem Kulikowo-Platz in Odessa, Ukraine. Bis heute ist noch keiner der Täter dieses abscheulichen Verbrechens bestraft worden. Die ukrainische Regierung hat niemals eine unabhängige internationale Untersuchung zugelassen. Angehörige der Opfer werden nach wie vor unterdrückt.
Ein Tribut an einen südafrikanischen jüdischen Helden und Freiheitskämpfer
Haaretz – Gideon-Levy – 3.5.2020
Ein jüdischer Held starb am Unabhängigkeitstag, wobei sein Tod hier nicht erwähnt wurde. Denis Goldberg starb im Alter von 87 Jahren in Kapstadt, der Stadt, in der er geboren wurde. Er war der Inbegriff des Kampfes, der Opferbereitschaft, des Mutes und der Solidarität, alles Eigenschaften, die den Linken in Israel fehlen. Wäre er nach Israel eingewandert, würde er hier als Verräter und Terrorist betrachtet werden. Aber in Israel gab es nie Juden wie ihn, die bereit waren, im Kampf für die Freiheit der Palästinenser alles zu opfern.
Denis Goldberg nimmt an einer Farm-Veranstaltung am Rande von Johannesburg, Südafrika, Juli 2013 teil.AP Foto/Markus Schreiber/Datei
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Wer denkt, dass die Annexion des Westjordanlandes ruhig verlaufen wird, sollte besser noch einmal nachdenken
Haaretz 23. April 2020 – Zehava Galon
„Wir hatten Angst vor dem Sicherheitsdienst des Shin Bet“, sagte MK Ahmad Tibi einmal, „bis wir seine früheren Leiter als MKs trafen“. Es wäre interessant zu wissen, wie viel Angst jetzt von unseren ehemaligen Generalstabschefs erzeugt wird, von denen zwei in dieser Woche demonstrierten, wie sie ihre Soldaten im Stich lassen und sich kampflos ergeben können.
Sie kamen überein, die Knesset zu kastrieren, den Obersten Gerichtshof zu umgehen, einem der Bestechung beschuldigten Mann zu erlauben, Richter zu ernennen, und die Gebiete zu annektieren. Sie sind die offiziellen Schönfärber dieses Sommers und nutzen die Stimmzettel der linken Wähler.
Palästinensische Bauern zeigen israelischen Soldaten ihre Papiere, während sie versuchen, auf die andere Seite des Trennzauns zu gelangen, um ihr Land, Bil’in, das Westjordanland, zu bearbeiten. Foto: Moti Milrod





