Archiv der Kategorie: Palästina Solidarität Steiermark

Buchvorstellung: Nakba – die offene Wunde

Vergessen ist keine Lösung

»Wir müssen alles tun, um sicherzugehen, dass sie [die Palästinenser] niemals zurückkommen… Die Alten werden sterben, die Jungen werden vergessen.« Dies notierte Israels Staatsgründer David Ben Gurion am 18.Juli 1948 in seinem Tagebuch. Und so hoffen es viele israelische Politiker immer noch. Doch die palästinensischen Flüchtlinge, die Marlène Schnieper in ihrem Buch über die Nakba porträtiert, haben nicht vergessen.

Buchvorstellung: Nakba – die offene Wunde weiterlesen

Solidaritätshungerstreik mit den palästinensischen Gefangenen in Italien

Dear all, below a letter we sent, as a network of solidarity groups from Roma – Italy, to the Italian Foreign Minister to ask to take action with the Israeli government against the collective punishement used against the palestinian political prisoners. We also decided to have three days hunger strike in solidarity with the palestinian politica prisoner and the request presented by them. The hunger strike is joined, among others, by Luisa Morgantini (former Vice President Eu Parliament), Moni Ovadia (director,actor, writer), Giovanni Franzoni (theolog, writer from San Paolo Community), Vincenzo Vita (senator from Democratic Party).

Solidaritätshungerstreik mit den palästinensischen Gefangenen in Italien weiterlesen

8.März: Free all palestinian female political prisoners!

Dear all, The following is a letter to be sent to the israeli authority in order to make some pressure to releas Hana Shalabi and the other palestinian women detainees of freedom. You can either copy the letter or create your own letter and send it to the provided addresses, you also can send a letter to Hana and the other women detainees buy contacting Addameer-human rights organisation. 8.März: Free all palestinian female political prisoners! weiterlesen

Kurzprotokoll des Gesprächs mit Indentantin Frau Badora

Am 8. März fand das Gespräch mit der Indentantin des Grazer Schauspielhauses Frau Badora, Dramaturg Christian Mayer, und VertreterInnen der Steirischen Friedensplattform statt.

Letztere unterstrichen nochmals die Gründe für einen möglichen Boykott des Habima-Theaters, welches als Nationaltheater den israelischen Staat repräsentiert.

Es wurde auf den Widerspruch hingewiesen, dass das Stück boat-people, in dem es um Flüchtlingsschicksale und Migration über das Mittelmeer Richtung EU geht, gerade auch palästinensische Menschen betrifft. Insbesondere jene aus Gaza, die heute noch unter den Nachwirkungen der israelischen Militärattacken und der anschließenden Hungerblockade leiden müssen. Das heißt: eine Regierung, die selber boat-people produziert, lässt in seinem Nationaltheater ein Stück aufführen, dass sich kritisch mit Migration befasst, ohne jedoch die eigene Verantwortung für Vertreibung zu thematisieren.

Frau Badora hielt dem die sehr wohl kritische Position des israelischen Regisseurs Ilan Ronen entgegen, der – in den ihm selbst eng gesetzten Grenzen – immer wieder den Einflussnahmen aus dem israelischen Ministerium ausgesetzt ist. Auf Grund ihres eigenen Hintergrunds sind für sie die Schwierigkeiten kritischer Arbeit in strengen staatlich-ideologisch geprägten Strukturen gut nachvollziehbar.

Sie sprach mit uns ausführlich über die zukünftigen Möglichkeiten von künstlerischen Kooperationen mit südlichen Mittelmeerländern, und künstlerischen Gruppen, vor allem mit jenen, die nur sehr schwer Zugang zu Möglichkeiten internationaler Präsentation finden, wie Palästinensische Theatergruppen.

Wir vereinbarten für die Zukunft weiteren Austausch. Die Friedensplattform bot ihre Unterstützung für alle den Frieden in Palästina/Israel betreffenden Bemühungen, sehr gerne an.