Archiv für den Monat: Juni 2012
Winfried Wolf, Diskussion Mi. 20.Juni 2012; 19h Lagergasse 98a
Kapitalismus – Krisen – Kriege und Alternativen
mit WINFRIED W O L F
am Mi. 20. Juni 2012
Beginn: 19 Uhr
Brief an Altbürgermeister Stingl betr. Keren Hajessod
Lesen Sie unseren Brief vom 19.5.2012 : Brief an Altbürgermeister Stingl betr. Keren Hajessod weiterlesen
OnlinePetition FREEDOM THEATRE JENIN
Das Freedom Theatre Jenin im Westjordanland will mit Mitteln der Kunst soziale und politische Veränderung erreichen. Den Kindern und Jugendlichen des Flüchtlingslagers werden unterschiedliche Möglichkeiten eröffnet, eigene Fähigkeiten zu entfalten und das Selbstvertrauen aufzubauen, das sie brauchen, um ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.
Nabil Al-Raee hatte die Leitung des Freedom Theatre übernommen, nachdem der Gründer und Direktor Juliano Mer-Khamis im April 2011 vor seinem Theater erschossen wurde.
Unter dem Vorwand der Ermittlung in diesem Mordfall waren die Mitarbeiter des Freedom Theatre seitdem zahlreichen Festnahmen, agressiven Verhören und Überfällen des israelischen Militärs ausgesetzt . OnlinePetition FREEDOM THEATRE JENIN weiterlesen
!halas* – Ein Abend für Palästina
!halas – Ein Abend für Palästina
(*Arabisch: es reicht/genug!)
mit Viola Raheb (Evang.Theologin und Konsulentin, Österreich/Palästina) und Bettina Zangl (Aktivistin bei EAPPI, Ecumenical Accompainment Programme in Palestine and Israel, Österreich)
Termin: DI, 12. JUN 2012, 19:00 Uhr, Heilandskirche Graz, Kaiser-Josef-Platz 9, 8010 Graz
Treffen der Friedensplattform
Das nächste Treffen der StFP findet am Montag, 18.Juni um 19:00 im Krebsenkeller stattt!
Kolonialismus in Algerien
Vor 50 Jahren, im Frühling 1962, endete der Algerienkrieg. Dieser Krieg war einer der wichtigsten Konflikte der Nachkriegszeit. Er diente Befreiungsbewegungen und Terrororganisationen weltweit als Vorbild, brachte Frankreich an den Rand eines Militärputsches, und die Spätfolgen sind noch heute spürbar, in Algerien und auch in den französischen Vorstädten. Gut nachvollziehen lässt sich der Konflikt anhand eines Films, der 1966 in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Der Film verherrlicht für die einen den Terrorismus, für die anderen ist er ein Dokument des Antikolonialismus. Über Afghanistan, den Irak, Syrien, Guantanamo, Abu Ghraib und den „Krieg gegen den Terror“ hat er genauso etwas zu sagen wie über die französischen Präsidentschaftswahlen. Der Film erzählt zugleich vom Freiheitskampf eines unterdrückten Volkes, von einer großen Tragödie und davon, dass der Tod keine Staatsangehörigkeit hat. 2003 sahen ihn die Strategieexperten des Pentagon, um dann alles zu ignorieren, was sich aus ihm lernen lässt. Heute ist der Film noch aktueller als 1965, als er gedreht wurde. Das ist die größte Tragödie.