Japan beendet die »pazifistische« Politik der Nachkriegszeit. Aufrüstung richtet sich gegen China und Nordkorea
Weiterlesen in der jungen Welt
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Besser spät als nie: Den westlichen Eliten dämmert elf Jahre nach dem NATO-Überfall auf Jugoslawien im März 1999, dass dieser ebenso falsch war wie die Irak-Invasion
Berlusconi-Sieg löst Straßenschlachten in Rom aus
Kurz nachdem Ministerpräsident Silvio Berlusconi im italienischen Parlament zwei Misstrauensvoten gewonnen hat, sind in Rom heftige Krawalle ausgebrochen. Hunderte Demonstranten lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei, mindestens 40 Menschen wurden verletzt.
Weiteres Video zur Studentendemo Italien 14. Dezember

Quelle: www.lemonde.fr
Vergleich und Erinnerung
Die Grosser-Kontroverse – oder: Wann ist Kritik an Israels Besatzungspolitik passend und zeitgemäß?
Von Norman Paech *
Es ist immer wieder dasselbe. Ja, natürlich ist Kritik an der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern berechtigt. Das ist der allgemeine Tenor ihrer Kritiker, ob vom Zentralrat der Juden oder den Antideutschen und ihrem Umfeld. Aber wird die Kritik vorgebracht, klar und unmißverständlich wie von Felicia Langer, Richard Falk, Richard Goldstone, Mosche Zuckermann, Norman Finkelstein, Ilan Pappe oder jüngst Alfred Grosser, so ist sie entweder antisemitisch, durch unzulässige Vergleiche mit dem Holocaust vergiftet oder – wie bei Grossers Rede zum 9. November – unzeitgemäß. Bemerkenswert ist, daß die Vorwürfe in wesentlich robusterer Manier vorgetragen werden, als die Kritiker ihre Kritik an der israelischen Regierung äußern. Das reicht von der Beschimpfung bis zum Verbot des Auftritts und man fragt sich, warum das so ist, was diesen Kreuzzug gegen die Kritik so motiviert?
Das neue Buch aus der AG Friedensforschung Kassel erschienen
Von der tief gehenden Finanz- und Weltwirtschaftskrise 2008/09 scheint sich die kapitalistische Welt erstaunlich rasch erholt zu haben. Fraglich ist indessen, ob der Aufschwung nachhaltig sein wird und zu einer Verbesserung der sozialen Situation der benachteiligten Menschen in den Industrieländern und der benachteiligten Länder der Dritten Welt insgesamt beitragen kann. Von den Millenniumszielen der Vereinten Nationen, die u.a. eine Halbierung der Armut bis zum Jahr 2015 vorsahen, ist die Welt jedenfalls weiter entfernt als je. Vor diesem ernüchternden Hintergrund gehen auch 2010 die Kriege und Gewaltkonflikte unvermindert weiter und erreichen die weltweiten Rüstungs- und Militärausgaben einen neuen Rekord. Nicht gebannt sind darüber hinaus die Gefahren, sie sich aus der Existenz tausender und abertausender Atomwaffen, aber auch aus der „zivilen“ Nutzung der Atomenergie für die Menschheit ergeben.
Eine Veranstaltung der Steirischen Friedensplattform, untertstützt von: Grüne Akademie, KPÖ Bildungsverein, KORSO, LinkeStmk
Am Freitag, 10. Dezember 2010, 18:00 – 20:30 Uhr
in der Grünen Akademie, Paulustorgasse 3; bzw. Schloßbergaufgang
Buchpräsentation Gelebter Internationalismus 10.12.2010 weiterlesen
NATO verpaßt sich auf Gipfel in Lissabon ein neues strategisches Konzept. Friedensbewegung fordert Auflösung der »Verschwendungsallianz«
Von Lühr Henken und Peter Strutynski
Vor 35 Jahren verurteilte die Vollversammlung der Vereinten Nationen Israels Staatsdoktrin
Von Moshe Zuckermann