Archiv der Kategorie 'Meinung'

Schreiben an den ORF betreffend der Gaza-Berichterstattung im OE1 Journal

am 14. November 2018 unter Meinung, Palästina Solidarität Steiermark abgelegt

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern im Morgenjournal berichteten Sie über Palästina-Israel und begannen damit, dass eine Unzahl von Raketen aus Gaza Richtung Israel abgefeuert wurden. Als Veranschaulichung dessen, was Schreckliches passiert, sandten Sie Tonaufnahmen aus Ashkelon. Sie sprachen über die Hamas (2006 mehrheitlich demokratisch gewählt) und vergaßen nicht, das Attribut ´radikal´ beizufügen.

Was Sie hingegen völlig „vergaßen“, war die Information, dass vor dem Raketenabschuss aus Gaza israelische Elitesoldaten völkerrechtswidrig in Gaza eingedrungen waren, sechs Menschen ermordeten, sich unter schwerstem israelischem Feuerschutz aus der Luft zurückzogen und dann das Fahrzeug aus der Luft zerstörten, damit keine Spuren zurückblieben.

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Die Probleme der israelischen Kinder vs. die Probleme der Kinder im Gazastreifen

am 27. Oktober 2018 unter Meinung, Palästina Solidarität Steiermark abgelegt

Wer dachte, dass die Kinder aus Jabalya, die sehnsüchtig auf die Kinder des Kibbuz Mefalsim blicken, untätig zusehen und ihr Schicksal akzeptieren würden, kennt die Menschheitsgeschichte und die menschliche Seele nicht.

levy251018_1

Die Deutschen werden Israels Apartheid wieder ignorieren

am 04. Oktober 2018 unter Meinung, Palästina Solidarität Steiermark abgelegt

amira hass_merkel in israel

Ahed Tamimi und die Kraft der palästinensischen Frauen

am 19. September 2018 unter Meinung, Palästina Solidarität Steiermark, Veröffentlichungen STFP abgelegt

 

Kraft palästinensischer Frauen 1

Sie haben recht.

am 06. Juni 2018 unter Allgemein, Meinung, Palästina Solidarität Steiermark abgelegt

Wenn die Palästinenser in Gaza nicht schießen, hört man nicht auf sie.

Sie sind die letzten Kämpfer gegen die israelische Besetzung. Während die besetzte Westbank sich so verhält, als habe sie aufgegeben, gibt Gaza nicht auf.

Original:

https://www.haaretz.com/opinion/.premium-if-palestinians-in-gaza-don-t-shoot-no-one-listens-1.6136890

Von: Gideon Levy     Jun 01, 2018 1:16 AM

Sie haben recht _ Gideon Levy

Galaempfang in Jerusalem mit österreichischer Teilnahme

am 13. Mai 2018 unter Meinung, Palästina Solidarität Steiermark abgelegt

Wir haben heute nachstehendes Mail an Außenministerin Kneissl, Kanzler Kurz und andere österreichische PolitikerInnen geschickt:

 

Soeben haben wir die israelische Tageszeitung Haaretz gelesen

 

https://www.haaretz.com/israel-news/these-countries-participating-in-israel-s-gala-for-u-s-embassy-move-1.6077598

und mussten mit großem Befremden feststellen, dass Österreich am heutigen Galaempfang anlässlich der morgigen Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem teilnehmen wird.

 

Wir müssen Ihnen im Außenamt sicher nichts über den Palästina-Israel-Konflikt erklären, noch, was der Status von Jerusalem ist, trotzdem erlauben wir uns, daran zu erinnern, dass Israel im Jahr 1980 Ostjerusalem annektierte, was von der internationalen Völkergemeinschaft nicht anerkannt wurde (siehe UN-Sicherheitsrats-Resolutionen 252, 267, 471, 476, 478) und alle legislativen Maßnahmen, die Israel ergreift, um den Status und Charakter von Jerusalem zu verändern, daher null und nichtig sind.

 

Der Transfer der US-Botschaft kommt einer Negierung obiger Resolutionen gleich und ist daher schärfstens zu verurteilen, was auch die meisten EU-Staaten machen, unter anderem durch den Boykott dieses Empfangs. Warum nun Österreich (fast) im Alleingang an diesem Empfang teilnimmt und somit eine schweigende Zustimmung erteilt ist uns nicht verständlich und wir drücken als StaatsbürgerInnen unsere schärfste Verurteilung aus und koennen nur sagen ´nicht in unseren Namen´. Durch diese unglückselige Botschaftseröffnung wird der so nötige Friede zwischen Palästina und Israel hintertrieben, ja unmöglich gemacht. Anstatt dass Österreich sich mit seiner langen Tradition der Unabhängigkeit für eine friedliche Lösung einsetzt, ergreift es Partei für den Stärkeren, dafür gibt es nur ein Wort: ´würdelos´ und ´Schämen Sie sich´.

 

Fuer: Palaestina Solidaritaet Steiermark

Helga Suleiman, Christine Hoedl

Palestinian Prisoners’ Day

am 01. Mai 2018 unter Allgemein, Meinung, Palästina Solidarität Steiermark abgelegt

Palestine Update Nr. 133, 21. April 2018 – Palästin. Gefangenentag

Meinung

Palestinian Prisoners’ Day

Palestine Update Nr. 133 Palestine Prisoners Day 21.4.18

Warum Palästina und Feminismus für uns zusammengehören

am 15. April 2018 unter Palästina Solidarität Steiermark, Veröffentlichungen STFP abgelegt

Eine Stellungnahme der Frauen der Palästina Solidarität Steiermark

Wir verstehen Feminismus als Einsatz für die Rechte der Frauen, sofern sie gemäß Rollenzuweisungen von Gesellschaft und Politik Unterdrückung und Benachteiligung erfahren müssen.

Die Analyse der tatsächlichen Machtverhältnisse ist dafür wichtig.

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Antwort auf Antisemitismus-Vorwurf der Jungen Grünen zu Farid Esack

am 03. Juli 2017 unter Meinung abgelegt

An die Junge Grüne Steiermark
Viele Passagen eures Artikels auf https://www.facebook.com/notes/junge-gr%C3%BCne-steiermark/farid-esack-eine-absage-erteilen-antisemitismus-eine-absage-erteilen/10154429150625938/
verlangen nach einer Erwiderung. Einiges kann ich hier verkürzt anführen. Aufgrund der tiefgehenden Strukturen und weitreichenden Zusammenhänge zu diesem Thema wären für eine ernsthafte Auseinandersetzung mehrere Diskussionsrunden nötig. Das Angebot von Franz Sölkner (Steirische Friedensplattform) dazu wurde ausgesprochen.

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Lernen’s Geschichte! Leserbrief F.Sölkner an KleineZeitung

am 16. Juni 2017 unter Meinung abgelegt

Leserbrief zu den Artikeln „Der hohe Preis der Sicherheit“ und „Föderation für Palästina“ (beide in der Kl. Ztg. vom 16 Juni):

Lernen’s Geschichte!

Die Berichterstattung europäischer Medien über den Konflikt zwischen Juden und Palästinensern im Nahen Osten leidet fast durchgängig unter einer starken proisraelischen Schlagseite. Dies ist auf dem Hintergrund unserer, aus dem Menschheitsverbrechen  des Holocaust erwachsenden Verantwortung erklärbar, verhindert aber ein tieferes Verständnis des Konflikts. Schlimmer noch:  Es verunmöglicht einen wirksamen politisch-diplomatischen Beitrag Europas zur Lösung des Konflikts.
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