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Interwiew mit Victoria Walz

Interwiew mit Victoria Walz über die Entarabisierung Jerusalems:

Interview mit Dr. in Viktoria Waltz vom 4. 3. 2010

Auf Einladung der Steirischen Friedensplattform und einiger Mitveranstalter referierte am 3. März 2010 die Düsseldorfer Raumordnungswissenschafterin Dr. in Victoria Waltz über das Thema der systematischen Entarabisierung von Ost-Jerusalem durch die israelische Siedlungspolitik. Im Anschluss an die gut besuchte Veranstaltung in den Räumen des Gemeindesaales der Heilandskirche führten Helga Suleiman und Franz Sölkner mit der Referentin das folgende Gespräch.

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www.ard.de: Kommentar zum Afghanistan-Rückzug

„Sofort raus“ ist kein vernünftiges Konzept

Von Ulrike Bosse, ARD-Hörfunkstudio Südasien

Nie wieder Krieg! Mit diesem Leitsatz sind die Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg aufgewachsen. Nie wieder Krieg! Es gab gute Gründe für dieses – ja, Glaubensbekenntnis vieler Deutscher: Die deutsche Verantwortung für die beiden Weltkriege und das Wissen darum, dass Deutschland als Schlachtfeld endgültig zerstört worden wäre, hätte sich im Kalten Krieg der Supermächte ein Funke entzündet.

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Die Militarisierung Lateinamerikas

Von NOAM CHOMSKY, 25. März 2010 –

Die Vereinigten Staaten wurden nach den Worten George Washingtons als „Infant Empire“ (Kind-Imperium) gegründet. Die Eroberung des nationalen Territoriums war ein großes imperiales Unternehmen, ähnlich der starken Expansion des Großherzogtums Moskau. Von Anbeginn der ersten Tage war die Kontrolle über die Hemisphäre das entscheidende Ziel. Die Ambitionen erweiterten sich während des zweiten Weltkriegs, als die USA Großbritannien und kleinere imperiale Mächte verdrängte. Auf höchster Ebene kam man zu dem Schluss, dass die USA die „unbestrittene Macht“ in einem Weltsystem innehaben sollte, welches nicht nur die westliche Hemisphäre umfasste, sondern auch das ehemalige britische Empire, den Fernen Osten und später soviel von Europa wie nur möglich. Ein primäres Ziel der NATO war es, Anstrengungen in Richtung europäischer Unabhängigkeit entlang der gaullistischen Linie zu blockieren. Das wurde um so klarer, als die UdSSR kollabierte und damit auch die formale (Existenz-)Berechtigung der NATO. Die NATO wurde nicht aufgelöst, sondern stattdessen erweitert und verstieß damit gegen das gegenüber Michail Gorbatschow gemachte Versprechen, die NATO würde nicht einmal bis nach Ostdeutschland erweitert werden, schon gar nicht darüber hinaus und dass sich die NATO in eine eher politische Organisation transformieren würde. Heute ist die NATO praktisch eine internationale Interventionskraft unter US-Kommando, mit einer selbstdefinierten Zuständigkeit für die Kontrolle von Energiequellen, Pipelines und Seewegen. Und Europa ist ein gut disziplinierter Juniorpartner.
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Artikel in der jungen Welt: Stop the bomb

Von Rüdiger Göbel

Friedensaktivisten in ganz Europa ziehen am kommenden Wochenende vor NATO-Stützpunkte. Sie fordern den Abzug der dort gelagerten Atomwaffen, schlußendlich deren Zerstörung. Bisher sind für den 3.April Aktionen in den Niederlanden, in Belgien, Großbritannien, Italien, Frankreich und in der Türkei geplant. In Deutschland beginnt tags darauf im Rahmen der Ostermärsche um »fünf vor zwölf« eine Demonstration zum »Fliegerhorst Büchel«, wo Atombomben der US-Armee einsatzbereit lagern. Darauf machte die Friedensgruppe DFG-VK am Montag aufmerksam.

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