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Nein zur imperialistischen Intervention in Libyen!

Herausgegeben vom Internationalen Komitee der Vierten Internationale (IKVI)

Nein zur imperialistischen Intervention in Libyen!

Von der Redaktion der World Socialist Web Site
19. März 2011

Die WSWS lehnt eine militärische Intervention in Libyen kategorisch ab. Eine solche Intervention, für die der UN-Sicherheitsrat am Donnerstag grünes Licht gegeben hat, dient nicht humanitären Zwecken, sondern der gewaltsamen Unterjochung einer ehemaligen Kolonie. Es handelt sich um einen imperialistischen Krieg. Libyen ist ein unterdrücktes, ehemaliges Kolonialland. Die WSWS lehnt militärische Angriffe imperialistischer Mächte auf solche Länder grundsätzlich und unter allen Umständen ab.

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Bundesweites ASF – Vorbereitungstreffen: Samstag, 26. März Villach "Im Kreml" 11-15h

Liebe FreundInnen des ASF!

Die nächste bundesweite ASF-Vorbereitungssitzung findet am Samstag den 26. März in VILLACH statt und zwar
„IM KREML“ Ludwig Walterstraße 29. Wir tagen von 11-15h. Für warme Verpflegung wird gesorgt. Einige Tagesordnungspunkte (Vorschlag):

– Bericht vom WSF in Dakar und der „Europäischen Versammlung “ in Budapest- Aktionen in nächster Zeit
– Bericht von der “ Winter School Solidarische Ökonomie“ in Villach 25.-27.2.
– Einrichtung eines Solidaritätsfonds (letzter Stand)
– Wann/ Wo das nächste ASF ?
– Ort und Zeitpunkt der nächsten bundesweiten ASF- Vorbereitungssitzung ( prioritär ist LINZ; ev. 21.Mai)

Mit solidarischen Grüßen

Walther Schütz / Hermann Dworczak (0676 / 972 31 10)

EURATOM-Volksbegehren

Hinweis auf das EURATOM-Volksbegehren:

Vom 28. Feber bis 7. März liegt das EURATOM-Volksbegehren auf allen Gemeindeämtern und Magistraten österreichweit zum Unterschreiben auf!

Hier geht es zur Übersicht der Eintragungslokale und zu den Eintragungszeiten während des EURATOM-Volksbegehrens:

http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_wahlen/volksbegehren/vb_xx_periode/euratom/start.aspx

Ziel des Volksbegehrens ist, eine verbindliche Volksabstimmung zum Ausstieg Österreichs aus dem EURATOM-Vertrag zu erreichen.

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Zur Positionierung einiger Grazer Grünen zum Thema „battlegroups“

von Herbert Ruthofer

Es verwundert mich nicht, dass es auch bei den Grünen Mitglieder gibt, deren Mentalität man mit „Kampf dem Bösen“ beschreiben könnte. Was in den Augen eines Teiles der Welt als „gerecht“ angesehen wird, empfinden andere als eine durch überlegene Waffen der stärkeren Seite herbeigeführte „Friedhofsruhe“.

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"Das ist soviel wie Senf, vermischt mit Pudding. Beides zusammen ist zum Kotzen"

Quelle: AG Friedensforschung:

Rede von Eugen Drewermann auf der Friedenskundgebung gegen die Münchner „Sicherheitskonferenz“

Im Folgenden dokumentieren wir die mit großer Auferksamkeit und viel Beifall aufgenommene Rede von Eugen Drewermann auf dem Münchner Marienplatz am 5. Februar 2011. Anlass waren die Proteste gegen die sog. „Sicherheitskonferenz“, die zur gleichen Zeit im Bayerischen Hof stattfand. Es handelt sich bei dem folgenden Text um die Abschrift der frei gehaltenen Rede.

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Battlegroups: Stellungnahme Grazer Grüne

Korrektur des Artikels vom 30.01.2011: Tatsächlich haben fünf Grüne GR FÜR den Antrag und nur zwei dagegen gestimmt. Ein weiteres Mitglied der Grünen Fraktion war nicht anwesend.

STELLUNGNAHME

Das Ziel bleibt der globale Friede, die Wege dorthin sind offensichtlich umstritten. Den im Antrag der KP in der GR-Sitzung vom 20. Jänner skizzierten Weg halte ich nicht für zielführend, deshalb habe ich mich auch gegen den Antrag ausgesprochen.

Die globale Sicherheitslage erfordert leider nach wie vor, dass gerade Demokratien bewaffnete Kräfte als letztes Mittel vorerst noch bereithalten. Ein Genozid wie in zB Ruanda muss verhinderbar sein. Mörderische Warlords und Diktatoren müssen wissen, dass sie besiegt und vor Gerichte gebracht werden können.

Sicherheitsfragen nur mehr auf Nationalstaatsebene zu diskutieren ist völlig sinnlos, eine gemeinsame europäische Außen- und Sicherheitspolitik grundsätzlich richtig. Österreich muss hier solidarisch sein, eine Vogel-Strauss-Politik hilft niemandem. Die Kontrolle über bewaffnete Kräfte auf eine gemeinsame europäische Ebene zu bringen ist ein großer Fortschritt. Die öffentliche und zivilgesellschaftliche Aufmerksamkeit ist in der Gemeinschaft höher als in Ländern mit interventionistischen Traditionen wie Großbritannien, Frankreich – und leider auch in den letzten Jahren wieder Deutschland –, die Gefahr illegitimer Einsätze wird durch die zunehmende Vergemeinschaftung schwinden.

Zum Glück gibt es in Europa eine funktionierende gewaltkritische Zivilgesellschaft. Unsere Anstrengungen sollten wir dahin lenken, so eine Zivilgesellschaft auch in anderen Weltregionen zu unterstützen. Nur so werden wir globalen Frieden erreichen.

mit freundlichen Grüßen

stfn