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Artikel der AG Friedensforschung: Die Veränderung der Weltordnung

Von Elmar Altvater

Man kann sich aussuchen, was größeren Schrecken verbreitet: die astronomischen Verluste durch die globale Finanzkrise oder die ebenfalls astronomischen Kosten des Klimawandels. Der ist ebenso bittere Realität wie die Finanz- und Wirtschaftskrise. Wenn man außerdem in Rechnung stellt, dass nach FAO-Angaben 923 Millionen Menschen in der Welt Hunger leiden und dass die Energiekrise wegen der Begrenztheit der fossilen Ressourcen (Peakoil) keineswegs vorüber ist, auch wenn der Ölpreis derzeit sinkt, versteht man, dass selbst das einer kritisch-emanzipatorischen Weltsicht unverdächtige Weltwirtschaftsforum von Davos besorgt »globale Risiken« ausmacht, die die menschliche Sicherheit gefährden. Die Finanzkrise ist nur Teil einer Systemkrise der kapitalistischen Produktionsweise, die das Potential hat, die Weltordnung zu verändern.

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Die vier Felder-Wirtschaft des Kapitalismus!

Die vier Felder-Wirtschaft des Kapitalismus!

von Karl Reinprecht

Den Kapitalismus mit der Landwirtschaft zu vergleichen ist nahe liegend, in der Landwirtschaft gibt es Nutzpflanzen, Heilkräuter und Unkraut, in übertragenen Sinn ist es genau so beim Kapitalismus, der folgende Aufsatz beschäftigt sich mit dem Unkraut des Kapitalismus, das besonders gut auf dem Boden mangelnder Ethik, moralischer Verwerflichkeit, Betrug und Lüge, gedeiht.

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Artikel der AG Friedensforschung: Afghanistan after Bush

Afghanistan after Bush

Neue Probleme, aber auch neue Chancen für die Friedensbewegung

Von Peter Strutynski

Während George W. Bush in seiner achtjährigen Amtszeit kaum eine Gelegenheit ausließ, auf Problem der internationalen Politik unilateral und – wenn es sich anbot – mit Gewalt zu antworten, ist die Welt voller Erwartungen und Hoffnungen, die sich an seinen Amtsnachfolger, Barack Obama, richten. Es traf sich gut, dass das bundesweite Friedensbündnis, das zuletzt am 20. September in Stuttgart und Berlin Demonstrationen für die Beendigung des Afghanistankriegs veranstaltet hatte, wenige Tage nach dem Wahlsieg Obamas in Berlin zusammenkam, um über Versäumnisse, vor allem aber über die weiteren Perspektiven des Protestes zu beraten.

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