Archiv für den Monat: März 2012

Hintergrund: Das politische System Irans

Die Islamische Republik Iran
Wilfried Buchta
Einleitung
Irans politisches System ist einmalig: Es vereinigt republikanisch-demokratische und theokratisch-autoritäre Elemente. Trotz ideologischer Widersprüche, innen- und außenpolitischer Krisen sowie heftiger Richtungskämpfe innerhalb der Elite ist die Islamische Republik beachtlich stabil. Anlässlich des 25. Jahrestages der islamischen Revolution 2004 zeichnete der Iran-Experte Wilfried Buchta ihre Entwicklung nach.  Hintergrund: Das politische System Irans weiterlesen

8.März: Free all palestinian female political prisoners!

Dear all, The following is a letter to be sent to the israeli authority in order to make some pressure to releas Hana Shalabi and the other palestinian women detainees of freedom. You can either copy the letter or create your own letter and send it to the provided addresses, you also can send a letter to Hana and the other women detainees buy contacting Addameer-human rights organisation. 8.März: Free all palestinian female political prisoners! weiterlesen

Berechtigte Kritik

Die steirische Friedensplattform hat nach einer berechtigten Kritik von Mayday-AktivistInnen, den Artikel eines rechten Autors sofort von der homepage entfernt und mit einem Antwortbrief reagiert.

Wir distanzieren uns von jeglicher Art des Rassismus und Antisemitismus!

Für Frieden und Gerechtigkeit!

Kurzprotokoll des Gesprächs mit Indentantin Frau Badora

Am 8. März fand das Gespräch mit der Indentantin des Grazer Schauspielhauses Frau Badora, Dramaturg Christian Mayer, und VertreterInnen der Steirischen Friedensplattform statt.

Letztere unterstrichen nochmals die Gründe für einen möglichen Boykott des Habima-Theaters, welches als Nationaltheater den israelischen Staat repräsentiert.

Es wurde auf den Widerspruch hingewiesen, dass das Stück boat-people, in dem es um Flüchtlingsschicksale und Migration über das Mittelmeer Richtung EU geht, gerade auch palästinensische Menschen betrifft. Insbesondere jene aus Gaza, die heute noch unter den Nachwirkungen der israelischen Militärattacken und der anschließenden Hungerblockade leiden müssen. Das heißt: eine Regierung, die selber boat-people produziert, lässt in seinem Nationaltheater ein Stück aufführen, dass sich kritisch mit Migration befasst, ohne jedoch die eigene Verantwortung für Vertreibung zu thematisieren.

Frau Badora hielt dem die sehr wohl kritische Position des israelischen Regisseurs Ilan Ronen entgegen, der – in den ihm selbst eng gesetzten Grenzen – immer wieder den Einflussnahmen aus dem israelischen Ministerium ausgesetzt ist. Auf Grund ihres eigenen Hintergrunds sind für sie die Schwierigkeiten kritischer Arbeit in strengen staatlich-ideologisch geprägten Strukturen gut nachvollziehbar.

Sie sprach mit uns ausführlich über die zukünftigen Möglichkeiten von künstlerischen Kooperationen mit südlichen Mittelmeerländern, und künstlerischen Gruppen, vor allem mit jenen, die nur sehr schwer Zugang zu Möglichkeiten internationaler Präsentation finden, wie Palästinensische Theatergruppen.

Wir vereinbarten für die Zukunft weiteren Austausch. Die Friedensplattform bot ihre Unterstützung für alle den Frieden in Palästina/Israel betreffenden Bemühungen, sehr gerne an.