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Bundesweites Vorbereitungstreffen des ASF 18.September Wien

Liebe FreundInnen des ASF !

Der August geht allmählich zu Ende und im September steht -wie vereinbart- das nächste bundesweite Treffen des ASF ins Haus. Auf der Tagesordnung stehen u.a.:

– Bilanz des ASF in Leoben

– Bilanz des ESF in Istanbul
– Überlegungen für das nächste ASF ( wann?, wo?,….)
– Unser Beitrag zum Internationalen Aktionstag gegen die kapitalistischen Krisen am 29.September ( beschlossen auf dem ESF in Istanbul)
– Infos:  offizieller UNO und alternativer Klimagipfel in Cancun/Mexico 29.November- 10.Dezember 2010; WSF in Dakar/Senegal  6.-11.Februar 2011

– Wien ( wahrscheinlich Bundes-ÖH)

Zeitpunkt: Samstag  der 18. September 11-15h

Solidarische Grüße

Hermann Dworczak ( Aktivist im ASF; 0676 / 972 31 10 )

Öffentliches Gespräch mit der Grünen EU-Abgeordneten Ulrike Lunacek

Einladung zum
öffentlichen Gespräch mit der Grünen EU-Abgeordneten Ulrike Lunacek
über die Haltung der österreichischen und europäischen Grünen zum
Konflikt in Nahost und die notwendigen Voraussetzungen einer Konfliktlösung.
Montag, 6. September 2010; 16:00 Uhr
Grüne Akademie, Graz, Paulustorgasse 3/1
Zur Erklärung des Hintergrundes für dieses Gespräch

Es gab keine großzügigen Angebote Israels

Es ist mir unverständlich, weshalb die Kleine Zeitung in ihren redaktionsoffiziellen Kommentaren immer wieder unkritisch der Israelischen Propaganda auf den Leim geht.

Es gab bisher keine “ weitreichenden israelischen Angebote an die PalästinenserInnen“. Im Oslo-Friedensprozess hat Israel während der Verhandlungen durch seine fortgesetzte Siedlungspolitik in Ostjerusalem und der Westbank „jene Pizza aufgegessen über die man zu verhandeln vorgab“ (Michael Tarazi).

Und Baraks angebliches großzügiges Angebot von Camp David im Jahr 2000 haben selbst israelfreundliche aber kritische Beobachter wie Robert Malley, Clintons Sonderberater für arabisch-israelische Angelegenheiten, als Luftblasen und versuchte Täuschungsmanöver beschrieben.

Über die entscheidenden Konfliktpunkte „Ostjerusalem“ und die Verantwortung für die ethnischen Säuberungen von 750.000 Palästinenserinnen im Jahr 1948 und deren Rückkehr- oder Entschädigungsrechte zu reden, lehnt Israel bis heute strikt ab.

Auch Ben Gurion, den Staatsgründer Israels, sollte man nach den jüngeren Veröffentlichungen von kritischen israelischen Historikern (vor allem: Ilan Pappe) nicht mehr so unbefangen positiv zitieren. Die Quellen belegen deutlich dessen zentrale Verantwortung für die Massaker des Jahres 1948 in mehr als 30 arabischen Dörfern und die strategisch geplanten Massenvertreibungen.

MfG,

Franz Sölkner,

Obmann der Steirischen Friedensplattform

Zwischen Mauern und Sweatshops. Wie ein zukünftiger palästinensischer Staat aussehen könnte.

Ein Bericht aus dem Westjordanland – von Julia Bartal

Wer sich in den palästinensischen Gebieten aufhält und die Rhetorik der westlichen Medien liest, kann nicht anders als staunen. Die Liste der Verwunderlichkeiten ist lang. Zum Beispiel die „Machtübernahme der Hamas“ in Gaza. In der Westbank, wie auch in Gaza, sprechen die Menschen von der Machtübernahme der Palästinensischen Autorität (PA), die Abu Mazens und seines korrumpierten Machtapparats. Überall steht sie, die „Sicherheit“, an allen Ecken der palästinensischen Städte: neu ausgerüstete Polizisten und Sicherheitsleute in militärischem Outfit, das dem der israelischen Besatzungssoldaten erschreckend ähnlich sieht.

Bericht von Julia Bartal auf www.linke.cc

Eindrücke vom Europäischen Sozialforum (ESF) in Istanbul

Demo des ESF in Istanbul Sa. 3. Juli

Zum Abschluss des 6. europäischen Sozialforums in Istanbul demonstrierten 6 bis 7000 GlobalisierungskritikerInnen – vor allem Jugendliche – von Osmanbey zum zentralen Platz der Stadt, dem Taksim-Platz. Es war eine entschlossene, entspannte, dynamische, farbenprächtige, lautstark verlaufende Demonstration, in der vor allem die Kurden und die Arbeiter der Automobilbranche TUMITIS den größten Bock bildeten. Sie wurden auch von der Polizei eng überwacht. Aber auch die griechischen AktivistInnen, jene von Euromarsch, Attac, die belgischen Gewerkschafter waren zahlreich vertreten. Dass nicht zehntausende – vor allem aus verschiedenen sozialen Bewegungen des Landes – wie bei den letzten europäischen Sozialforen mobilisiert werden konnten, hängt letztlich auch damit zusammen, dass das Vorbereitungskomitee im Vorfeld alle Hände voll zu tun hatte, um dieses Sozialforum so inhaltlich gut wie es dann tatsächlich verlief über die Bühne zu bringen.

Bilderstrecke vom Europäischen Sozialforum (ESF) in Istanbul

Ein Bravo an alle OrganisatorInnen, dass dieses 6. Europäische Sozialforum trotz aller finanziellen, organisatorischen und logistischen Probleme wie Übersetzungsschwierigkeiten usf. in einer 13 Millionenstadt – das erste Mal außerhalb eines EU-Landes – für die 5.000 TeilnehmerInnen aus 39 Ländern so zufriedenstellend durchgeführt werden konnte. (siehe Programm….) Drei Tage hindurch Veranstaltungen, 90 pro Tag, 3 mal dreistündige Module, an denen jeweils ca. 80 bis 250 AktivistInnen teilnahmen.

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Kommission Israel/Palästina von Pax Christi Österreich

Im Namen von Pax Christi Steiermark sende ich das MEMORANDUM (=Grundsatzpapier), das am 13.3.2010  von  der Generalversammlung von
Pax Christi Österreich in Linz beschlossen wurde, an die Steirische Friedensplattform. Wir freuen uns, dass die steirische Friedensplattform
unser Grundsatzpapier kennenlernen und weiterverbreiten möchte.
Mit herzlichem Gruß
Rudi Jopp (Vorstandsmitglied von Pax Christi Steiermark)

Memorandum
Vorbemerkungen
Als Kommission Israel/Palästina der österreichischen Sektion von Pax Christi ist es unser Anliegen, die
Hintergründe für den Konflikt, der Israelis und PalästinenserInnen in Angst und Schrecken versetzt, besser zu
verstehen und entsprechend zu handeln.

Memorandum Israel u. Palästina 13.03.2010