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Syrien: Dem Frieden keine Chance

Von Rüdiger Göbel

in Junge Welt vom 10.08.2012

Französische Militärärzte am Donnerstag vor ihrem

Französische Militärärzte am Donnerstag vor ihrem Abflug an die jordanisch-syrische Grenze
Foto: AP

Vertreter aus 28 Ländern ­Asiens, Afrikas und Lateinamerikas sind am Donnerstag zu Syrien-Gesprächen nach Teheran gekommen. Nach Angaben des iranischen Außenministers verurteilten die Teilnehmer des Gipfels die Gewalt­eskalation in Syrien und forderten einen nationalen Dialog zwischen Regierung und Opposition zur Beilegung der Krise. An der von der iranischen Regierung kurzfristig einberufenen Konferenz nahmen nach Angaben von Außenminister Ali Akbar Salehi Regierungsmitglieder u.a. aus Pakistan, Irak, Simbabwe und Rußland teil. Laut El Nacional aus Caracas schickten auch die ALBA-Staaten Venezuela, Kuba, Nicaragua und Ecuador Vertreter.

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Die Ausbeutung der palästinensischen Bevölkerung? Nicht in meinem Namen! Stimmen Sie gegen das EU-Israel ACAA!

Die Ablehnung des EU-Israel-Abkommens über die Bewertung der Konformität und der Zulassung industrieller Produkte (ACAA) ist für die Förderung von Frieden und Gerechtigkeit von nachhaltiger Bedeutung. Wir glauben, dass die EU mit ihren Abkommen mit Drittländern die Förderung und Achtung der Menschenrechte und Grundwerte voranbringen sollte. Die Ausbeutung der palästinensischen Bevölkerung? Nicht in meinem Namen! Stimmen Sie gegen das EU-Israel ACAA! weiterlesen

OnlinePetition FREEDOM THEATRE JENIN

Das Freedom Theatre Jenin im Westjordanland will mit Mitteln der Kunst soziale und politische Veränderung erreichen. Den Kindern und Jugendlichen des Flüchtlingslagers werden unterschiedliche Möglichkeiten eröffnet, eigene Fähigkeiten zu entfalten und das Selbstvertrauen aufzubauen, das sie brauchen, um ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.
Nabil Al-Raee hatte die Leitung des Freedom Theatre übernommen, nachdem der Gründer und Direktor Juliano Mer-Khamis im April 2011 vor seinem Theater erschossen wurde.
Unter dem Vorwand der Ermittlung in diesem Mordfall waren die Mitarbeiter des Freedom Theatre seitdem zahlreichen Festnahmen, agressiven Verhören und Überfällen des israelischen Militärs ausgesetzt . OnlinePetition FREEDOM THEATRE JENIN weiterlesen

Kolonialismus in Algerien

Vor 50 Jahren, im Frühling 1962, endete der Algerienkrieg. Dieser Krieg war einer der wichtigsten Konflikte der Nachkriegszeit. Er diente Befreiungsbewegungen und Terrororganisationen weltweit als Vorbild, brachte Frankreich an den Rand eines Militärputsches, und die Spätfolgen sind noch heute spürbar, in Algerien und auch in den französischen Vorstädten. Gut nachvollziehen lässt sich der Konflikt anhand eines Films, der 1966 in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Der Film verherrlicht für die einen den Terrorismus, für die anderen ist er ein Dokument des Antikolonialismus. Über Afghanistan, den Irak, Syrien, Guantanamo, Abu Ghraib und den „Krieg gegen den Terror“ hat er genauso etwas zu sagen wie über die französischen Präsidentschaftswahlen. Der Film erzählt zugleich vom Freiheitskampf eines unterdrückten Volkes, von einer großen Tragödie und davon, dass der Tod keine Staatsangehörigkeit hat. 2003 sahen ihn die Strategieexperten des Pentagon, um dann alles zu ignorieren, was sich aus ihm lernen lässt. Heute ist der Film noch aktueller als 1965, als er gedreht wurde. Das ist die größte Tragödie.

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