Mahnwache der Frauen in Schwarz/Wien
am 27. Juli 2014 unter Palästina Solidarität Steiermark abgelegt
Stellt Euch vor – Wien unter Angriff von einer der größten Militärmächte der Welt
Stellt Euch vor – Wien unter Angriff von einer der größten Militärmächte der Welt
Die Palästinenserin Nedaa Amraish wohnt in Graz. Sie kommt aus Hebron, einer der ältesten Städte der Welt. Obwohl die Stadt im Westjordanland zu den proklamierten palästinensischen Autonomiegebieten zählt, ist sie in zwei Zonen geteilt, H1 und H2. H2 wird von israelischen Soldaten kontrolliert und besetzt. Die Lage für die dort lebenden Palästinenser ist sehr hart.
Im Flüchtlingslager Jarmouk, einem Stadtteil von Damaskus, erleben die palästinensischen Bewohner ihr Schicksal wiederholt. Sie begegnen uns in den Fernsehbildern ausgehungert und dem Sterben nah in den Trümmern ihrer einstigen Häuser im syrischen Exil. Doch Wunsch und Wille zur Rückkehr nach Palästina trägt sie über das Elend hinweg.
Wien (OTS) – In einer dringenden Petition wandte sich heute der
Verein Dar al Janub an die Innenministerin Mikl-Leitner. Grund dafür
ist die geplante Eröffnung des Schubhaftzentrums in Vordernberg am
15. Jänner 2014 und die umstrittenen Verträge mit dem privaten
Sicherheitskonzern G4S.
Angela Davis about palestine,G4S, Prison Industrial Complex:
http://www.youtube.com/watch?list=FLteRG4O32Rz1oYMvrSuIDrw&v=W9KxslVHRs8&feature=player_embedded
Der musikalische Teil wird sehr professionell vom Musikgymnasium Dreihacken (Prof. Kleemaier) beigetragen werden – insgesamt 5 Teile.
Der inhaltliche Teil (3 Blöcke mit Fotos – Projektion mit Beamer) wird vom österreichischen Generalsekretär von PAX CHRISTI, Dr. Jussuf Windischer gestaltet. Er hat in Palästina mit seiner Frau Friedensarbeit geleistet und wird von seinen Erfahrungen sprechen. …den ganzen Beitrag lesen »
Palestina libre_31.08.2013
Wie die Agentur Ma’an am vergangenen Mittwoch berichtet hat, werden fünf palästinensische Schulen ab Beginn des neuen Schuljahres das Unterrichtsmaterial benutzen, das ihnen von Israel übergeben wurde. Vorher hatten (diese Schulen) ökonomische Anreize von der israelischen Behörde erhalten. Das Material wurde von Lehrern und Eltern in Frage gestellt, weil sie darin eine Verdrehung von palästinensischer Kultur, Geschichte und Geografie sehen.
Franz Sölkner hat sich an der Kampagne für den palästinensischen Jugendlichen Ali Shamlawi beteiligt und den Brief unten an per email an den österreichischen Botschafter Dr. Franz Josef Kuglitsch geschickt (mit Cc an das Außenministerium und dessen Pressestelle). Alle solidarischen Personen sind aufgefordert, dies ebenso zu tun.
Durch diese Aktion sollen die Botschafter möglichst vieler Länder in Israel aufgefordert/ersucht werden, als gewichtige internationale Beobachter bei der für 25. Juli angesetzten Anhörung des palästinensischen Jugendlichen Ali Shamlawi anwesend zu sein.Der in Englisch gehaltene Brief wurde ins Deutsche übersetzt.
Hier das Mail des International Solidarity Movements:
A campaign for five boys from Hares (Salfit) who were arrested last March and have been imprisoned since then has just started. They are currently being held in Meggido prison (48Palestine/Israel) and are accused of 25 counts of attempted murder. They are having the military court hearing next 25th of July.
The presence of EU/USA official representatives would make a huge different regarding the judge and police behavior during the court and that is why the campaign (led by IWPS) is asking people to send a letter to their embassies asking your official representatives to attend the military court.
In the following link you can find information about the Hares boys case and here the letter to be sent to your embassies and friends.
Let us know if you want to support the campaign in any other way.
In solidarity,
ISM Media team
Hier der Brief von F.Sölkner:
Sehr geehrter Herr Botschafter Franz Josef Kuglitsch !
Ich schreibe Ihnen mit dem dringenden Ersuchen bei der kommenden Gerichtsverhandlung von Ali Shamlawi am Militärgerichtshof in Salem am 25 Juli 2013 um 9:00 Uhr persönlich anwesend zu sein.
Im März 2013 wurden fünf männliche Jugendliche aus dem Dorf Hares im Distrikt Salfit im besetzten Palästina verthaftet und beschuldigt 25 Mordversuche durch angebliche Steinwürfe gegen das Auto eines illegalen israelischen Siedlers unternommen zu haben. Diese Anschuldigungen wurden erhoben trotz eines erheblichen Mangels an Beweisen.
Die fünf Burschen sind seit 15. März im Gefängnis, zunächst am „Al-Jalame interrogation center „und später im Gefängnis von Megiddo, beide haftanstalten liegen innerhalb der Grenzen Israels von 1948 (sie wissen, dass eine zwangsweise Verbringung von Menschen aus einem besetzten Gebiet in ein Terrirorium des Besatzers und deren Gefangenhaltung dort das Internationale Recht verletzt, speziell jenes der Vierten Genfer Konvention).
laut Berichten wurde jeder der fünf Burschen gefoltert und über zwei Wochen in Isolationshaft gehalten. Auch wurden sie während dieser Zeit von Soldaten und Gefangenenwärtern geschlagen. Die Besuchszeiten sowohl der Familien als auch der Rechtsanwälte der Jugendlichen wurden auf ein Minimum eingeschränkt. Jede ihrer gerichtlichen Anhörungen wurde unter Ausschluß von nicht dem Gericht angehörigen Beobachtern durchgeführt.
Ich bitte Sie die gerichtliche Anhörung am 25. Juli um 9:00 Uhr zu besuchen, weil Ihre Präsenz als internationaler Beobachter sicherstellen kann, dass diese fünf Jugendlichen ein einigermassen faires Verfahren erhalten – soweit dies in einem System der Militärgerichtsbarkeit überhaupt möglich ist. Ich hoffe, Sie werden meinem Ersuchen Rechnung tragen und sehe Ihrer Antwort und einem entsprechenden Bericht über den Verlauf der Anhörung mit Interesse entgegen.
Wenn Sie mehr Informationen über diesen Gerichtsfall benötigen so eruche ich Sie um ein email an haresboys@gmail.com. Als Alternative dazu gibt es auch einen detaillierten Bericht über den Fall der Hares Jugendlichen online: http://haresboys.wordpress.com/
Mit herzlichem Dank für Ihre Bemühungen und freundlichen Grüßen aus Österreich,
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